Panasonic hat für eine ganze Reihe von Lumix-Kameras ein Firmware-Update veröffentlicht. Nach dem Einspielen des Updates verweigern die Kameras den Betrieb mit Akkus von Drittherstellern – aus Sicherheitsgründen, wie Panasonic mitteilt.
So sollen einige Dritthersteller ihre Kamera-Ersatzakkus nicht mit einer Schutzschaltung gegen Kurzschluss, Überhitzung oder Überladung versehen. Der Gebrauch dieser Akkus könnte demzufolge Schäden an der Kamera verursachen oder gar eine Gefahr für den Benutzer darstellen. Im schlimmsten Fall können Lithium-Ionen-Akkus ohne entsprechende Schutzmechanismen Feuer fangen oder explodieren. Kritiker hingegen halten Panasonic vor, mit dem Firmware-Update den lukrativen Handel mit Kamera-Zubehör eindämmen zu wollen.
Folgende Panasonic-Modelle können nach dem Firmware-Update nicht mehr mit Akkus von Drittherstellern betrieben werden:
• DMC-FX40/ FX48
• DMC-FX550/ FX580
• DMC-FT1/ TS1
• DMC-FS4
• DMC-FS6
• DMC-FS7
• DMC-FS8
• DMC-FS15
• DMC-FS25
• DMC-FS42
• DMC-FS62
• DMC-TZ7/ ZS3
• DMC-TZ6/ ZS1
• DMC-TZ65
Wer einen Fremdakku verwendet, sollte auf das Firmware-Update verzichten. Allerdings ist davon auszugehen, dass auch künftige Updates, die beispielsweise einen Fehler beheben oder der Kamera neue Funktionen bescheren, ebenso die Sperre für Fremdakkus beinhalten werden.
Auch für die Micro-Four-Thirds-Kameras DMC-G1 und DMC-GH1 soll ein entsprechendes Firmware-Update folgen.
Bildquelle: Panasonic