Samsung NX200 Test
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Preis: ab 633,90 €
- Typ: digitale Systemkamera |
- 20.3 Megapixel |
- Bildsensor: CMOS, 23.5 x 15.7 mm |
- Crop-Faktor: 1.5 |
- Display: 3.0 Zoll, 416.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 12800 |
- Dateiformate: JPEG, RAW |
- Verschlusszeit: 1/4000 - 30 Sek. |
- Bulb-Funktion |
- Gesichtserkennung |
- 3D-Modus |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik, Halbautomatiken, Manuell |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC |
- HDMI-Anschluss |
- Full-HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 220g |
Auswertung der Testberichte
Mit der Samsung NX200 kommt die Nachfolgerin der in den Tests als sehr gut bewerteten NX100 auf den Markt. Inzwischen gibt es mit der Samsung NX210 eine Art Nachfolger der Samsung NX200 mit nahezu identischen technischen Daten, deren Alleinstellungsmerkmal ein integriertes WLAN-Modul ist.
Eine Besonderheit der NX-Reihe ist der große APS-C-Sensor. Nur Sonys NEX-Reihe und die Fujifilm X-Pro 1 können ähnliches vorweisen, während die Systemkameras von Panasonic (G) und Olympus (PEN) auf den kleineren MFT-Sensor bauen. Besonders vielversprechend ist ein Blick auf die Rückseite. Viele Tasten, das verspricht hohen Bedienkomfort. Nun zur Test-Auswertung der NX200.

Gehäuse – das Raumwunder
Ohne Objektiv ähnelt die leichte, kleine Samsung NX200 einer kompakten Digitalkamera. Setzt man eine Optik an, verschwindet die kleine Systemkamera geradezu dahinter. Das ist beeindruckend, vor allem, weil in der Kamera ein verhältnismäßig großer Sensor steckt. Der Griff, der bei der NX100 fast weg war, ist bei der NX200 wieder stärker ausgeprägt. Eine lederartige Beschichtung und geriffeltes Plastik sorgen für Halt, wo bei der Vorgängerin nur glatte Oberfläche war. Die Verarbeitung der Kamera ist sehr gut, und das Material – Metall – sollte für einige Robustheit sorgen. Ein Test befand die NX200 aber als etwas fragil.
Das AMOLED-Display, das sich in Tests zu anderen Kamera bereits als hell und klar erwiesen hat, bietet mit einer Auflösung von 614.000 Pixel auf 3 Zoll eine gute Auflösung. Dazu kann gefallen, dass Hilfslinien und anderes eingeblendet werden können. Schade, dass es nicht dreh- oder wenigstens klappbar ist. Bezüglich der Einsehbarkeit bei Sonnenlicht gingen die Meinungen auseinander. Ein Test kritisierte, dass die Oberfläche stark spiegele und bei Sonne schwer einsehbar sei, ein anderer lobte die Sichtbarkeit der Vorschau bei Sonnenschein.
Einen Sucher gibt es nicht und im Gegensatz zur Vorgängerin kann auch kein externer Sucher angebracht werden.
Bedienung – umfangreiche Möglichkeiten
Das Bedienkonzept richtet sich laut Test an fortgeschrittene Laien oder lernwillige Anfänger, die eine höhere Bildqualität wollen, als sie Kompaktkameras bieten können. Manuelle Einstellungsmöglichkeiten sind Pflicht bei einer Kamera dieser Klasse. Doch auch Motivprogramme und eine intelligente Automatik finden sich, so dass auch Anfänger mit der Kamera zurechtkommen werden – was natürlich die Fähigkeiten der Samsung NX200 nicht ausschöpft. Die Bedienung geht laut Test recht flüssig von der Hand. Ein Moduswahlrad ist vorhanden – hier hat Samsung trotz Platzmangels auf dem kleinen Gehäuse nicht abgespeckt, sehr gut.
Wieder mit an Bord ist die i-Function. Dadurch ist es in Verbindung mit einigen NX-Objektiven möglich, Kameraeinstellungen über das Objektiv zu steuern. Dafür gibt es an den Objektiven eine programmierbare Taste, durch die der Objektivring zum Verstellen genutzt werden kann. Dadurch dann z.B. die Blende, die ISO-Empfindlichkeit und vieles mehr verändert werden, ohne das Motiv aus dem Auge zu verlieren. Besonders Fortgeschrittene werden dieses Feature schnell zu schätzen wissen.

Bildqualität – großer Sensor, gute Bilder
Was die NX-Reihe von anderen Systemkamerareihen die der PEN (Olympus) oder G (Panasonic) unterscheidet, ist der große Sensor. Hier geht Samsung keine Kompromisse ein und verbaut in der NX-Reihe einen Sensor der APS-C-Größe, wie er auch in regulären Spiegelreflexkameras die Norm ist. Allgemein gilt: je größer der Sensor, desto besser die Bildqualität. Allerdings wurde dadurch ein eigenes Objektivsystem nötig, so dass beim Kauf einer NX-Kamera keine alten Objektive (höchstens mit Adapter) genutzt werden können.
Der CMOS-Sensor der Samsung NX200 wurde ordentlich aufgeschraubt: mit beeindruckenden 20,3 Megapixeln löst er auf, was von den 14 MP der Vorgängerin ein großer Sprung ist. Die Reise in die hohen ISO-Empfindlichkeiten geht ebenfalls weiter. Die Samsung NX200 bietet ISO-Zahlen von 100 bis 12.800. Die Bilder können, ganz standesgemäß, auch in RAW gespeichert werden.
In den Tests war die Bildqualität sehr gut. Die Auflösung war nicht nur in den niedrigen, sondern auch bei steigenden ISO-Zahlen sehr gut, was aber viel mit der Güte des angesetzten Objektivs zu tun hat. Vor allem der geringe Detailverlust wurde im Test gelobt. Das geübte Auge sieht ab ISO 1.600 glattgerechnete Flächen, aber auch da sind die Details noch gut. Das Rauschen ist teilweise ab ISO 800 kritisch. Auch die vorher sehr gute Dynamik bricht bei dieser ISO-Zahl ein, bis inklusive ISO 400 bietet sie aber über neun Blendenstufen. Durch eine Dynamikerweiterung kann aber auch danach noch einiges rausgeholt werden. Vignettierung, Verzeichnung und chromatische Aberration werden intern korrigiert. Wie gut das die Samsung NX200 macht, sieht man an den RAW-Bildern, wo diese Korrektur nicht stattfindet. Die Farbdarstellung wurde sehr gelobt.
Ausstattung – Bis auf den fehlenden Blitz keine Wünsche offen
Gibt es in dieser Preisklasse noch eine Grenze zwischen Einsteiger- und Fortgeschrittenenkamera? Die Samsung NX200 bietet alles, was ein Fortgeschrittener braucht, ist sich aber gleichzeitig auch für integrierte Bildeffektfilter und Spielkram nicht zu schade.
Der Videomodus bietet Full HD und speichert im platzsparenden H.264. Auch manuelle Belichtungseinstellungen sind möglich. Der Ton wird in Stereo aufgenommen, einen Anschluss für ein externes Mikrofon gibt es aber nicht. Es können Zeitraffer- und Zeitlupenfilme aufgenommen werden. Zusammen mit einigen für den Videobetrieb optimierten NX-Objektiven könnte die NX200 an Panasonics Thron rütteln, denn bislang war die G-Reihe unangefochtener Video-Spezialist unter den Systemkameras.
Im Magic-Modus stehen viele Filter bereit, genannt "Smart Filter": „Old Film“ für den verblichenen Retro-Eindruck, "Skizze" und die derzeit beliebte "Miniaturisierung" sind u.a. mit dabei. Auch ein automatischer Panoramamodus, der auch 3D-Panoramen aufnehmen kann, ist mit an Bord. Eine nette Spielerei ist der Bracketing-Modus, also die Reihenaufnahme, die nicht nur Belichtungs- oder Weißabgleichsreihen, sondern auch Bildstil-Reihen aufnehmen kann. Man stellt also drei Bildstile ein und die Kamera nimmt auf einen Auslöserdruck drei Varianten in den verschiedenen Stilen auf. Sehr gut gefallen konnte im Test auch, dass die Filter im Nachhinein auf die Fotos anwendbar sind. Es gibt einen Selbstporträt-AF, der piepst, wenn das Gesicht scharfgestellt ist.
Einen internen Blitz gibt es nicht, ein Blitzschuh für einen externen Blitz ist aber vorhanden. Ein kleiner Aufsteckblitz befindet sich laut Test im Lieferumfang.

Geschwindigkeit – anständige Serien und guter Kontrast-AF
Serien schafft die Samsung NX200 laut Hersteller mit bis zu 7 Bildern/Sek. Bemängelt wurden in einem Test die langen Wartezeiten nach RAW-Aufnahmen.
Die Digitalkamera bietet nur einen Kontrast-Autofokus. Dieser AF-Typ bot in der Vergangenheit eine schlechtere Leistung als der durchschnittliche Phasen-Autofokus, doch das Problem existiert nicht mehr. Schon der Vorgänger konnte gute Autofokuszeiten bieten, also darf man auch von der NX200 einiges erwarten. Ausführliche Testergebnisse gibt es hierzu aber noch nicht.
Fazit & Alternativen
Die NX200 kann von ambitionierten Fotografen durchaus ernstgenommen werden. Guter Workflow, sehr gute Bildqualität, und das alles in einem kompakten Gehäuse.
In puncto Bildqualität sind die schärfsten Konkurrenten Sonys neue NEX-7, die offenbar einen Hauch bessere Bilder macht, aber auch deutlich mehr kostet, und Fujifilm X-Pro 1. Was die Größe angeht, ist die NX200 im Bereich der „besseren“ Systemkameras kaum zu unterbieten. Kleiner sind z.B. die Olympus PEN E-PM1 oder die Panasonic GF3, die aber beide durch fehlende Tasten und Einstellräder nicht die komfortable Bedienung der NX200 zulassen und einen kleineren Bildsensor haben.
Neuere Produkte von Samsung
Tests mit Auszeichnung
Tests ohne Auszeichnung
Ausgabe 5/2012 |
Zitat: Samsungs Spitzenmodell NX200 ist leichter (271 g) und zierlicher als die NX11. Im Vergleich zu Panasonics Gegenstück GF3 hat sie einen größeren Sensor mit 20 statt 12 Megapixeln, verzichtet aber nicht nur auf einen integrierten Sucher und den Anschluss für externen Ersatz, sondern auch auf einen eingebauten Blitz.
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PC WELT plus Ausgabe 4/2012 |
Zitat: Die Samsung NX 200 setzt einen 20,3-Megapixel-Sensor im APS-C-Format ein. Eine Besonderheit sind die iFn-Objektive: bei einer solchen Linse können sie Bildparameter über den Objektivring ändern. Auch die Arbeitsgeschwindigkeit lässt keine Wünsche offen. Einzig beim Zoomen im Videomodus manchmal zu lange.
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Ausgabe 3/2012 |
Zitat: Ein klasse Videomenü und insgesamt einfach zu bedienen. Leider bei Schwachlicht nur eine geringe Schärfe und strukturarme Bilder.
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Ausgabe 3/2012 |
Zitat: Die NX200 ist kompakter, leichter und günstiger als die SLRs im zweiten Teil des RAW-Tests, kann aber in Sachen Ausstattung mit dem übrigen Testfeld mithalten. Mit dem beigelegten statt integrierten Blitz lässt sich leben. Doch der elektronische Sucher geht ab, und die Bildqualität zeigt leichte schwächen.
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Ausgabe 3/2012 |
Zitat: Als Nachfolgerin der im Test nicht sehr erfolgreichen NX100 schickt Samsung nun das Modell NX200 ins Rennen und setzt hierbei auf hohe Auflösung: Statt 14 kann der Newcomer 20 Megapixel aufweisen. Und entgegen der Tendenz hat sich die Bildqualität dabei sogar erhöht. Das ist insgesamt für eine 20-Megapixel-Kamera akzeptabel, in ihrer Preisklasse ist die NX200 aber nicht konkurrenzfähig.
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 3/2012 |
Zitat: Bestes Bild. Gute Systemkamera ohne Spiegel. Beste Bildqualität im Test, sehr gute Farbwiedergabe. Sehr guter Verwacklungsschutz. Hohe Empfindlichkeit einstellbar. Monitor nur befriedigend. Kein Sucher, auch nicht optional.
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Ausgabe 2/2012 |
Zitat: Mit satten 1.972 Linienpaaren pro Bildhöhe erreicht die NX200 bei ISO min eine Kantenschärfe, die selbst die Ergebnisse der NEX-7 in den Schatten stellen. Auch wenn die gemessene Auflösung anschließend bis ISO 1.600 auf 1.634 Lp/Bh einbricht, hält sich die Samsung damit immer noch auf dem Niveau der Sony-Konkurrentin.
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Ausgabe 2/2012 |
Zitat: Die Samsung NX200 punktet mit guter Bildqualität, toller Ausstattung und solider Verarbeitung. Dank ihres geringen Gewichts empfiehlt sie sich als praktische Reisebegleitung. Und damit ist sie den Konkurrenten dicht auf den Fersen.
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Ausgabe 2/2012 |
Zitat: Samsung hat seine NX-Baureihe konsequent und sinnvoll weiterentwickelt. Wenn der koreanische Hersteller in diesem Tempo weitermacht, müssen sich die bisherigen Platzhirsche Sony, Panasonic und Olympus warm anziehen.
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Ausgabe 1/2012 |
Zitat: [Die] Samsung NX200 ist ihr Geld wert, trotz Schwächen bei der Bildqualität im höheren ISO-Bereich. Ärgerlich, dass die neue keine Schnittstelle für einen elektronischen Sucher vorzuweisen hat.
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Ausgabe 1/2012 |
Zitat: Die spiegellose Systemkamera von Samsung protzt mit 20 Megapixel und weiteren Highlights. Sie bietet einfache Automatiken und verspielte Funktionen zum unbekümmerten Knipsen, aber auch manuelle Einstellmöglichkeiten für ernsthaftes Fotografieren.
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Ausgabe 6/2011 |
Zitat: Alles in allem ist die NX200 eine bemerkenswerte EVIL-Kamera mit einem beachtlichen Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Testalarm
Meinungen
Luckystar |
Nx200 ist ein Flop, hoch 3Gegen die Nx100 keine Chance. |
Beliebte Produkte
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Panasonic Lumix DMC-G3Kategorie: Systemkameras |
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Sony NEX-7Kategorie: Systemkameras |
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Sony NEX-5NKategorie: Systemkameras |
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Olympus OM-D E-M5Kategorie: Systemkameras |
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Panasonic Lumix DMC-GF3Kategorie: Systemkameras |


















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