Samsung NX11 Test
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Preis: ab 379,00 €
- Typ: digitale Systemkamera |
- Bajonett: Samsung NX |
- 14.6 Megapixel |
- Bildsensor: CMOS, 23.4 x 15.6 mm |
- Crop-Faktor: 1.5 |
- Display: 3.0 Zoll, 614.000 Bildpunkte |
- elektronischer Sucher |
- Dateiformate: JPEG, RAW |
- Verschlusszeit: 1/4000 - 480 Sek. |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik, Halbautomatiken, Manuell |
- Erw. Speicher: SD, SDHC |
- HDMI-Anschluss |
- HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 353g |
Auswertung der Testberichte
Die Samsung NX11 ist die Nachfolgerin der NX10. Die Tests sind sich nicht ganz einig, ob die Weiterentwicklungen positiv mit „vorsichtig“ oder negativ mit „zu wenig“ zu bewerten sind. Unterm Strich zeigt sich die Samsung NX11 im Test als Wechseloptik-Digitalkamera mit guter Bildqualität, die sich tendenziell an Fotografen richtet, die zwar Wert auf Ausstattung und gute Bildqualität legen, aber keine Lust auf manuelle Nachbearbeitung haben. Ein Test verglich die Bildqualität mit dem Niveau der micro-FourThird-Konkurrentinnen Olympus PL2 und Panasonic GH2. Inzwischen gibt es mit der NX20 eine Nachfolgerin.
Gehäuse - sehr gutes Display
Von außen hat sich die Samsung NX11 gegenüber den älteren Modellen kaum verändert. Gewicht und Maße ähneln stark der NX10. Der Griff wurde leicht verändert und liegt nun laut Test ergonomischer in der Hand. Die lederartige Beschichtung an der rechten Vorderseite und die Daumenablage unterstützt dies.
Gefallen kann wie bei der Vorgängerin das mit 614.000 Pixeln hochauflösende 3-Zoll-Display mit AMOLED-Technologie, das laut Hersteller auch bei Sonneneinstrahlung noch gut einsehbar sein soll. Helligkeit, Kontrast und Farbwiedergabe auf dem Display sind sehr gut. Die Tests bestätigten die gute Einsehbarkeit auch bei schwierigen Lichtverhältnissen. Schade aber, dass das Display nicht dreh- und schwenkbar ist, wie es bei anderen Systemkameras der Fall ist. Auch ein elektronischer Sucher ist vorhanden, der aber laut Test eine nur geringe Auflösung und keine ausreichende Vorschau auf feine Details bietet. Gefallen kann aber die automatische Abschaltung des Displays, wenn sich das Auge dem Sucherokular nähert.
Bedienung - für Fortgeschrittene und Drauflosknipser
Die Samsung NX11 bietet laut Test eine einfache, eingängige Bedienung. Neben einer Vollautomatik gibt es auch manuelle Modi und Halbautomatiken, die sich dank eines PASM-Wahlrades schnell einstellen lassen. Auch diverse Effekt-Modi wie Sepia-Tönung, Fisheye und Miniaturisierung sind vorhanden und laden zum Spielen ein. Auch die "i-Function", also die Möglichkeit, den Ring um das Objektiv als Schnellzugriff mit einem Parameter zu belegen, ist wieder mit dabei.
Bildqualität - hohes Niveau mit viel kamerainterner Nachbearbeitung
Der CMOS-Sensor mit 14,6 Megapixeln in in APS-C-Größe ist vielversprechend; es scheint sich dabei um den alten Sensor zu handeln, der mit einer neuen Firmware aufgewertet wurde.
Das Ergebnis ist laut Test eine sehr gute Auflösung, die sich gegenüber dem Vorgänger verbessert hat. Die Auflösung ist am besten bei ISO 100 und 200, da liegt sie laut der meisten Tests locker im sehr guten Bereich. Die Schärfe fällt bei ISO 400 einmal leicht ab, bleibt danach aber relativ konstant. Erst ab ISO 3.200 zeigt die Auflösung laut Test einen deutlichen Einbruch. Die gute Leistung bis in die hohen ISO-Zahlen ist laut eines Tests einer internen Nachbearbeitung zu verdanken, die aber sehr gut arbeitet – nur ein Test befand die Bilder als zu stark bearbeitet.
Das Rauschen ist von den Messwerten her im Vergleich zur NX10 etwas höher - eine Konsequenz der besseren Auflösung. Bis inklusive ISO 800 ist es gut, erst ab ISO 1.600 ist das Rauschen für die Bildqualität problematisch. Eine Rauschunterdrückung kann zugeschaltet werden, doch die frisst dann Details in der Auflösung.
Die Dynamik hat sich laut eines Tests gegenüber der Vorgängerin leicht verschlechtert. Die Farbtreue ist passabel bis gut. Die Farben zeigen die für die Zielgruppe typische Übersättigung, die die Farben brillanter erscheinen lässt und so eine typische Nachbearbeitung am Rechner ersetzt – ein Plus für Fotografien, die weder Zeit noch Nerven für eine manuelle Nachbearbeitung haben. Eine Verzeichnungskorrektur sorgt für unverzerrte Bilder, egal mit welcher angesetzten Optik. Nebenbei: auch die Samsung NX11 hat ein Bajonett für Samsungs proprietäres Bajonettsystem NX. Auch im Automatikmodus machte die Samsung NX11 gute Fotos.
Ausstattung - HD-Video, Sensorreinigung und automatische Panoramen
Die Samsung NX11 kommt mit TTL-Belichtungsmessung mit 19 x 13 Blocksensoren, also 247 Feldern. Der Sensor kann sich durch Vibration vom Staub befreien. Der Bildstabilisator ist in den Objektiven, nicht in der Kamera. JPEGs und RAW-Dateien können parallel aufgenommen werden. Der Akku ist ein alter Bekannter aus der NX10, hier wird sich an dem guten Ergebnis also nicht viel verändert haben. Neu bei der Samsung NX11 ist ein Panorama-Modus, der automatisch ein Panoramafoto von bis zu 180° errechnet, wenn man bei gedrücktem Auslöser über die Szene schwenkt. Ein Blitz ist ebenfalls an Bord.
Videos kann die Samsung NX11 in HD mit 30 Bildern/Sek aufnehmen. Die Komprimierung erfolgt in H.264 (MP4). Gefallen konnte in einem Test die schnelle, ruckelfreie Autofokus-Nachführung, ein anderer Test befand den Autofokus im Videomodus als etwas zu langsam. Ein HDMI-Anschluss für die direkte Verbindung mit einem Fachbildfernseher ist vorhanden.
Geschwindigkeit - schnappschusstauglich, es geht aber schneller
In puncto Geschwindigkeit hat sich die Samsung NX11 laut der Tests verbessert. Dank eines schnelleren Kontrast-Autofokus bietet sie mit im Schnitt 0,4 Sekunden kürzere Auslösezeiten. Neuere Systemkameras sind aber meistens schneller. Serien schafft die NX11 mit ca. 3 Bildern pro Sekunde, 27 JPEG-Bilder in Folge. RAWs schafft die Samsung NX11 nur 5 am Stück, dann müssen die Datenmengen erst einmal verdaut werden.
Neuere Produkte von Samsung
Tests mit Auszeichnung
Tests ohne Auszeichnung
Ausgabe 5/2012 |
Zitat: Die NX11 bringt einen im Vergleich zu Micro-Four-Thirds großen APS-C-Sensor (14 Megapixel) mit. Zum scharfstellen und auslösen braucht die NX11 mit Kontrastautofokus 0,4/0,47 s, im Serienmodus schafft sie 3 B/s – keine Glanzleistung. Bei der Bildqualität spielt sie trotz schwacher Dynamik mit der Konkurrenz von Olympus in einer Liga, kommt aber nicht gegen die NX200 an.
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PC WELT plus Ausgabe 4/2012 |
Zitat: Die Eingangsdynamik war hoch, die Ausgangsdynamik nur ausreichend. Bei der Auflösungsmessung schnitt die Systemkamera im Schnitt befriedigend ab – ihr Wirkungsgrad entspricht einer Auflösung von 6,3 Megapixeln. Zudem verzeichnete das Objektiv im Weitwinkel extrem. Das Display ist dank OLED-Technik scharf und kontrastreich. Eigentlicher Clou bei der Bedienung ist allerdings die iFn-Taste am Objektiv.
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Ausgabe 2/2012 |
Zitat: Bildqualität: 74 %; Ausstattung/Handling: 72 %; Geschwindigkeit: 69%
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 9/2011 |
Zitat: Im Test mit dem Objektiv 18-55 OIS. Sehr gute Helligkeitsverteilung, kaum Gegenlichtreflexe. Verwacklungsschutz nicht optimal. […] Video nur knapp befriedigend.
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Ausgabe 8/2011 |
Zitat: Auslöse- / Einschaltzeit mit manuellem Fokus: 0,1 / 1,3 s; Serienbildgeschwindigkeit: 2,97/ 2,97 B/s; Serienbildanzahl: RAW/JPEG: 5 / bis 27 in Folge.
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Ausgabe 7/2011 |
Zitat: Sie weiß mit vielen durchdachten Details hinsichtlich Bedienung und Zusatzfunktionen zu gefallen. […] Das alles in ein kompaktes Gehäuse verpackt, das gemeinsam mit dem Standardzoom immer noch kleiner ist als manche Bridge-Kamera.
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Ausgabe 6/2011 |
Zitat: Samsungs neues Topmodell NX11 basiert auf der Vorgängerin NX10. Leider gibt es bis auf wenige Änderungen im Detail kaum Neues zu vermelden.
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Ausgabe 6/2011 |
Zitat: Samsungs neue NX11 setzt auf Beständigkeit. Sie stellt eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängermodells dar und punktet mit ihrem überarbeiteten griffigen Gehäusedesign.
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Ausgabe 6/2011 |
Zitat: Mit der NX11 liefert Samsung eine Systemkamera ab, die nicht nur einen großen Funktionsumfang bietet, sondern auch eine sehr gute Bildqualität liefert. Einzig bei der Bedienung der Kamera lassen sich kleine Schwachstellen ausmachen. [...] Samsung konnte schon mit dem Vorgänger NX10 überzeugen, aber auch andere Hersteller wie Olympus mit der Pen E-PL2, Panasonic mit der Lumix G2 oder Sony mit der NEX-5 bieten Systemkameras an, die sich nicht zu verstecken brauchen.
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Ausgabe 5/2011 |
Zitat: Unter dem Strich bleibt bei der NX11 eine gelungene Systemkamera mit vielen Funktionen und einer guten Bildqualität. Besitzer des Vorgängers NX10 haben allerdings keinen Grund zu einem überstürzten Upgrade, da sich die Modellpflege insgesamt doch in Grenzen hält.
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Testalarm
Meinungen
Anonym |
TopErfüllt alle Wünsche eines Hobbyfotografen wie ich einer bin! |
Anonym |
TOPSuper Kamera, mit super Leistung |
Test |
Top KameraIch bin mehr als nur zufrieden! |
Beliebte Produkte
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Panasonic Lumix DMC-G3Kategorie: Systemkameras |
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