Samsung NX1000 im Test
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Preis: ab 264,00 €
- Systemkamera |
- Bajonett: Samsung NX |
- Auflösung: 20 MP |
- Sensorgröße: 23,5 x 15,7 mm |
- CMOS |
- Crop-Faktor: 1,5 x |
- Displaygröße: 3 Zoll |
- Displayauflösung: 921000 Pixel |
- Halbautomatik, Manuell, Programmautomatik |
- Lichtempfindlichkeit: 100 - 12800 ISO |
79,4%
Auswertung der Testberichte
Die Samsung NX1000 ist eine Systemkamera für Einsteiger bzw. Umsteiger aus dem Kompaktkamerabereich, die mehr aus ihren Fotos machen wollen. Dank eines großen APS-C-Sensors konnte sich die NX-Reihe unter den Systemkameras in puncto Bildqualität erstklassig positionieren. Die Samsung NX1000 ist den Testberichten zufolge da keine Ausnahme. Eine Besonderheit ist laut der Tests übrigens das integrierte WiFi-Modul.
Gehäuse – kompakte APS-C-Kamera
Zu haben ist die Samsung NX1000 in Weiß und Schwarz. Sie ist mit ca. 12,1 x 7,1 x 3,5 cm (ohne Objektiv) kaum größer als eine hochwertige Kompaktkamera. Beworben wird sie als die kompakteste Digitalkamera mit APS-C-Sensor auf dem Markt. APS-C-Sensoren sind ursprünglich in digitalen Spiegelreflexkameras verbaut worden. Neben der Samsung’schen NX-Reihe findet sich dieser große Sensortyp in Systemkameras z.B. auch in der NEX-Reihe von Sony (z.B. der Sony NEX-C3) oder der Pentax K-01.
Die Verarbeitung ist tadellos, das Gehäuse an sich kommt aber einem Test zufolge nicht an andere Systemkameras dieser Preisklasse heran. Das liegt offenbar vor allem am Material: zu viel Kunststoff, wurde kritisiert.
Das Display ist mit einem Größe-Auflösungs-Verhältnis von 3 Zoll und 921.000 Pixeln sehr gut. Allerdings wurde bei der „Einsteigerkamera“ NX1000 auf die hochwertige AMOLED-Technologie verzichtet, die sonst für besonders brillante und kontrastreiche Vorschaubilder sorgt.

Bedienung – simpel, aber nicht zu sehr
Zwar ist die Samsung NX1000 die kleinste ihrer Familie, doch ist sie den Tests zufolge in puncto Bedienung immer noch um Längen umfangreicher ausgestattet als die kleinsten Mitglieder anderer Systemkamerareihen. Auf der Oberseite findet sich ein Moduswahlrad, wenn auch ein laut Test ziemlich kleines. Auf der Rückseite sind weiterhin jede Menge Tasten zu finden. Damit ist ein recht flüssiger Workflow garantiert, auch wenn man viel im manuellen Modus und mit Halbautomatiken arbeitet.
Trotzdem stehen die Vollautomatik und die manuellen Modi eher gleichberechtigt nebeneinander. Es gibt nicht besonders viele Direktzugriffe, eher erinnert die Rückseite an eine typische gehobene Kompaktkamera. Das überfordert auch Einsteiger nicht, um Umsteiger aus der Kompaktkamerawelt werden sich schnell zurechtfinden. Fortgeschrittene Fotografen könnten sich aber daran stören, für viele Einstellungen im Menü herumwühlen zu müssen.
Gefallen konnte in den Tests die gute Hilfe-Funktion, die viel erklärt – ein weiteres Merkmal der NX1000 als Einsteiger-Kamera. Die gute „i-Function“ ist wieder mit an Bord. Damit kann man den Objektivring der NX-Objektive mit einem Knopfdruck als Schnellzugriff für eine Funktion nutzen.
Unterm Strich scheint die Samsung NX1000 den Tests zufolge sehr gut für lernwillige Einsteiger in die Fotografie und Umsteiger aus der Kompaktkamera-Nische konzipiert zu sein. Einerseits wird man nicht mit zu vielen Tasten erschlagen, andererseits sind noch genug Zugriffe möglich, um komfortabel auf die Belichtung zugreifen zu können.

Bildqualität – sehr gut
Von dem großen APS-C-Sensor (23,5 x 15,7 mm) der Samsung NX1000 mit seiner sehr hohen Auflösung von 20 Megapixeln darf man einiges erwarten. Aufgenommen werden können die Bilddaten in JPEG-Format oder im verlustfreien RAW. Für das neue NX-Bajonett der NX1000 steht bereits ein kleiner Park an Optiken zur Verfügung. Der Crop-Faktor (die Brennweitenverlängerung) beträgt wie bei allen APS-C-Kameras ca. 1,5x.
Die Bildqualität der Samsung NX1000 wurde in den Tests als sehr gut beschrieben – vor allem in den niedrigen ISO-Zahlen. Die maximale ISO-Zahl liegt bei 12.800. Als rauschfrei wird die Samsung NX1000 je nach Test bis ISO 800 bzw. ISO 1.600 beschrieben, dann fängt es schnell an zu stören. Die Auflösung ist bis ISO 1.600 sehr gut. Ab ISO 6.400 ist sie so weit gesunken, dass diese ISO-Höhen laut der Tests nur noch als Notlösung herhalten können. Aufgepasst: Die Auflösung hängt nicht zuletzt von der Qualität des verwendeten Objektivs ab.
Die Details konnten gefallen, auch die Farben punkteten im Test durch Natürlichkeit.
Ausstattung – viel zum Spielen
Wer früher eine Kompaktkamera hatte, wird auf vieles nicht mehr verzichten wollen. Die Samsung NX1000 bietet also jede Menge Spielereien. Ein Full-HD-Videomodus darf da natürlich nicht fehlen. Der wurde in den Tests als gut beschrieben, vor allem in puncto Schärfe und Detaildarstellung. Auch der Ton war gut. Der Weißabgleich und der Autofokus hinkten allerdings dem Geschehen ein wenig hinterher.
Eine Besonderheit, die die Samsung NX1000 von vielen günstigen Systemkameras unterscheidet, ist das WiFi-Modul. Damit können kabellos Bilder und Videos ins Internet hochgeladen oder auf Tablets, Smartphones, PCs, entsprechend ausgestattete Fernseher usw. übertragen werden. Nett ist auch die Option, die Kamera über ein Smartphone oder einen Tablet-PC fernzusteuern.
Einen integrierten Blitz gibt es nicht, aber im Lieferumfang ist ein kleiner Aufsteckblick enthalten. Betrieben wird die Kamera mit einem Lithium-Ionen-Akku.
Neben vielen Motivprogrammen bietet die NX1000 auch Farbcharakteristika (Sepia, Cool, Vivid, Schwarzweiß etc.), viele Effektfilter (Miniaturisierung, Fischauge, Halbton etc.) und eine Dynamikerweiterung. Ein Panoramamodus, also eine Schwenkpanorama-Automatik, sowie ein 3D-Modus, der aus zwei leicht versetzten Bildern ein 3D-Bild errechnen kann, sind auch mit dabei.

Geschwindigkeit – schnelle Serien
Mit einem Serienbildmodus von maximal 8 Bildern pro Sekunde steht die Samsung NX1000 gar nicht mal so schlecht da. Das hält die kleine Kamera aber nicht lange durch, und danach steht eine lange Wartezeit zum Verarbeiten der Daten an.
Fazit & Alternativen
Die Samsung NX1000 positioniert sich als die einsteigerfreundlichste der NX-Kameras. Als erste Digitalkamera der neuen Reihe (vierstellig = kleinste Klasse) ist sie sehr vielversprechend. Die Unterschiede zur dreistelligen Mittelklasse und zur zweistelligen High-End-Reihe scheinen sich in erster Linie bei der Gehäusequalität zu manifestieren. Die Bildqualität ist den Testberichten zufolge tadellos.
Wer Wert auf eine hohe Sensorauflösung legt, kann sich in der Systemkamera-Klasse nur bei den gleichaltrigen NX-Schwestern umsehen (NX200, NX210 und NX20) oder zur teureren Sony NEX-7 greifen, die aber eher einen semiprofessionellen Ansatz verfolgt.
Konzeptionell sehr ähnliche Kameras sind die Olympus PEN E-PL3 oder die Panasonic Lumix DMC-G3. Wem an der Samsung NX1000 immer noch zu viele Tasten und Räder sind, für den gibt es auch simpler zu bedienende Systemkameras, die fast komplett auf Tasten verzichten, z.B. die Sony NEX-5N oder die Panasonic Lumix DMC-GF3.
Neuere Produkte von Samsung
Testurteile der Fachpresse
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Ausgabe 6/2013 |
Die Ausgabe mit diesem Test ist derzeit noch am Kiosk erhältlich. |
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 3/2013 |
Zitat: Bild: gut, Video: ausreichend, Blitz: gut, Sucher: mangelhaft, Monitor: gut, Handhabung: befriedigend gut |
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Ausgabe 3/2013 |
Zitat: Wie Canon, Fujifilm und Sony setzt auch Samsung auf relativ große APS-C-Sensoren, aktuell mit rund 20 Megapixeln. |
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Ausgabe 2/2013 |
Zitat: Die diskrete, im Hintergrund ablaufende und nicht abschaltbare Rauschunterdrückung der NX 1000 bügelt nicht nur das Rauschen glatt, sondern glättet minimal auch die Detailauflösung. […] …das geschulte Auge erkennt in den Bildern der NX1000 mehr Scharfzeichnungsartefakte als bei der NX210. super, Highlight |
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Ausgabe 12/2012 |
Zitat: Mangels Sucher muss der Fotograf bei der NX1000 zwangsläufig mit dem 3-Zoll-Monitor auskommen, der in heller Umgebung und bei größerem Blickwinkel schnell an seine Grenzen stößt. ... Die Full-HD-Aufnahmen wirken auffallend klar und scharf. |
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Ausgabe 11/2012 |
Zitat: Pro: Ansehnliche Bildqualität bei niedrigen ISO. Umfangreiche Ausstattung. Gehäuse gut verarbeitet. Innovative WLAN-Funktionen. Contra: Gelegentliche Abstürze. Objektiv mäßig verarbeitet. Langsamer Autofokus. Bildqualität in hohen ISO-Bereichen eingeschränkt. 4 Dots |
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Ausgabe 10/2012 |
Zitat: Pro: vorbildliche Wi-Fi-Funktionalität, sehr gute Bildqualität dank APS-C-Sensor, vor allem in den niedrigen ISO-Stufen, leichte und kompakte Bauweise, schnelle Bildfolge: 8 Aufnahmen/Sekunde. Contra: Plastik-Gehäuse, dürftiges Kit-Objektiv, kein hochwertiges AMOLED-Display. sehr gut |
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Ausgabe 10/2012 |
Zitat: ...eine Systemkamera [...], die nicht nur schöne Bilder aufnimmt, sondern diese auch direkt bei einer kleinen Auswahl an Webseiten veröffentlichen kann. Zusätzlich lässt sie sich per WLAN auch fernsteuern. Die Bedienung stellt auch anspruchsvolle Fotografen zufrieden, könnte aber an der einen oder andere Stelle noch etwas direkter sein. Das Gehäuse lässt die Kamera leider minderwertiger wirken, als sie ist. |
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Ausgabe 9/2012 |
Zitat: Die NX1000 ist minimal langsamer als die NX210 und hat statt eines AMOLEDs einen herkömmlichen TFT-Monitor. Der Autofokus ist mit dem Kitobjektiv (20-50 mm) der langsamste im Test. |
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Ausgabe 9/2012 |
Zitat: Modern, leicht, kompakt – die Spiegellose Systemkamera NX1000 wiegt ohne Sucher und Blitz nur 271 g. Sie kommt in zwei Farbvarianten auf den Markt: Schwarz und Weiß. Samsung legt einen Aufsteckblitz bei; doch der Anschluss für einen elektronischen Sucher fehlt. |
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Testalarm
Meinungen
S. K. |
ist nicht besser als eine handelsübliche Digitalkamera
Ich habe die Kamera Ende 2012 gekauft. Sie hält nicht im Ansatz die Versprechen der Testberichte im Internet. |
DAMA |
Sehr gute "kompakte" Systemkamera
Bin von einer EOS 50D umgestiegen und wurde nicht enttäuscht. Man vermisst am Anfang etwas den Sucher, aber darüber hilft das sehr schnelle und gute LiveView hinweg. Die von der DSLR gewohnten manuellen bzw. halbautomatischen Modi sind alle vorhanden und lassen sich gut bedienen. Das Kitobjektiv ist in der Tat sehr lichtschwach und langsam, für Tagesausflüge aber vollkommen ausreichend. Es wurde von mir aber sowieso durch Festbrennweiten ersetzt. |
Thanei |
Wirklich gute KameraSamsung macht fast alles. Von Mikrowelle über Handy bis HighEnd TV. Wen dieses Image nicht stört, bekommt mit der NX1000 eine Kamera, die z.B. verglichen mit einer Sony NEX-5N, beide mit den Kit Objektiven, bis ISO800 die besseren Bilder macht. Zumindest bei meinem Vergleich der beiden. |
medianx1000 |
mich wundern...
...die positiven testberichte! allein die video-funktion ist wegen ihrer nebengeräusche unbrauchbar. |
Beliebte Produkte
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Samsung NX300Kategorie: Systemkameras |
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Olympus OM-D E-M5Kategorie: Systemkameras |
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Sony NEX-6Kategorie: Systemkameras |
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Panasonic Lumix DMC-G6Kategorie: Systemkameras |
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Olympus PEN E-PL5Kategorie: Systemkameras |












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