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Startseite » Spiegelreflexkameras » Systemkameras » Ricoh GXR P10 28-300mm/ F3,5-5,6 VC
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Ricoh GXR P10 28-300mm/ F3,5-5,6 VC im Test - Produktbild 1
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Ricoh GXR P10 28-300mm/ F3,5-5,6 VC Test




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Typ: Wechselmodul-Kamerasystem | 10.0 Megapixel | Bildsensor: CMOS, 23.6 x 15.7 mm | Display: 3.0 Zoll, 920.000 Bildpunkte | Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 3200 | Dateiformate: JPEG, RAW | Brennweite: 28 - 300mm | Anfangslichtstärke: F3.5 - F5.6 | Verschlusszeit: 1/2000 - 30 Sek. | Makro: 1cm - 27cm | Opt. Bildstabilisation | Belichtungssteuerung: Automatik, Halbautomatiken, Manuell | Erw. Speicher: SD; SDHC | HDMI-Anschluss | HD-Video | Energie: Li-Ion-Akku | Gewicht: 360g
 
Statistik
5 Testauszeichnungen
Gelistet seit: 08/2010
Letzter Test: 04/2011
Anzahl Tests: 11
 
Auswertung der Testberichte

Ricoh erweitert sein GXR-Modulsystem mit der Festbrennweite A12 und dem kleinen Weitwinkelzoom S10 um das P10, ein Universalzoom von 28-300 mm. Wir erinnern uns: Das GRX-System bietet eine Basis und auswechselbare Module, die sich dahingehend von Objektiven unterscheiden, als dass nicht nur die Optik, sondern auch gleich der Sensor mit ausgetauscht wird. Das P10-Modul ist solo für ca. 250 Euro, im Kit mit der GXR-Basis für ca. 500 Euro zu haben. Das ist für ein Kamerasystem, das nur die Bildqualität einer normalen Kompakt- oder Bridgekamera liefert, ganz schön viel. Die Anschaffung der GXR lohnt sich also nur, wenn man den Kauf weiterer Austauschmodule einplant, so wie man bei einer DSLR auch weitere Objektive braucht - und da bietet Ricoh noch nicht allzu viel. Aber das kann noch kommen, und wenn man sich theoretisch mögliche Spezial-Module vorstellt - Makro, Tele, 3D, Fisheye... - kann einem schon der Mund wässrig werden.

Gehäuse & Bedienung
In dieser „Basis“ der Ricoh GXR stecken der Akku, die Speicherkarte, das Display sowie der integrierte Blitz und die verschiedenen Schnittstellen (USB, HDMI). Die Verarbeitung des stabilen Chassis mit Magnesiumlegierung wurde im Test als hochwertig beschrieben. Als kleinstes und leichtestes Digitalkamera-System mit Wechseloptik kann die Ricoh GXR in puncto Kompaktheit sämtliche EVIL-Kamerasüberrunden.
Optisch orientiert sich die GXR an Ricohs GX-Kameras. Die GXR ist allerdings größer und hat einen dickeren Griff, der mit griffigem Gummi überzogen ist. Besonders gefallen hat in den Tests das hochauflösende 3''-LC-Display mit 920.000 Pixeln. Auch dessen Einblickwinkel wurde in einem Testbericht als gut beschrieben. 
Auch die Bedienung erinnert in der Anordnung der Tasten stark an die Ricoh GX-Serie. In ein Einstellungsmöglichkeiten bietet die Ricoh GXR aber die gleichen Optionen wie SLRs. Das bedeutet: voll manuell, Halbautomatiken, Motivprogramme und eine Vollautomatik, der laut Test sehr gute Ergebnisse liefert.  Die Bedienung ist klar und einfach. Das Menü ist übersichtlich und die "Direct"-Taste erleichtert die Konfigurationen. Dazu gibt es vielfältige Individualisierungsmöglichkeiten, wie z.B. drei Speicherplätze für persönliche Einstellungen oder eine programmierbare Auto-ISO-Funktion. Bemängelt wurde in einem Test die geringe Anzahl an Motivprogrammen. 

Das optische Modul: Mechanik & Bildqualität des P10 28-300mm
Das Wechseln der Module am Ricoh GXR geht laut einhelliger Meinung aller Testberichte sehr leicht und schnell. Ein falsches Ansetzten ist wegen der Führungsschiene unmöglich.
Was der Reise- oder Universalzoom bei den Objektiven, ist das P10-Modul in Ricoh's GXR-System. Mit einem Brennweitenumfang von 28-300 mm ist man für jede Situation gerüstet. Die Lichtstärke ist mit f3,5-5,6 die bislang schwächste im GXR-Verbund, doch darf man von einem Reisezoom vergleichbarer Preisklasse auch nichts anderes erwarten.
Ein Zoom mit einem Brennweitenumfang von 28-300 mm, das klingt nach Kompromissen in der Bildqualität, und tatsächlich müssen laut Test trotz CMOS-Sensor Einschränkungen in Kauf genommen werden. Die Rauschwerte sind bis ISO 800 in Ordnung, doch die Auflösung liegt schon bei ausgeschalteter Rauschreduzierung unter dem durchschnittlichen Wert einer 10-MP-Kamera. Dazu kommen hohe Texturverluste. Bei zugeschalteter Rauschreduzierung werden weitere Details glattgebügelt, dafür nimmt das Rauschen sichtbar ab. Die Farbdarstellung konnte in einem Test dank ihrer Farbtreue gefallen, allerdings  sind die Bilder laut eines anderen Tests stark übersättigt - typisch Consumerkamera, die ohne weitere Überarbeitung schön brillante Bilder bieten will. Die Vignettierung (Randabschattung) zeigte im Test gute Werte. In puncto Verzeichnung war das Bild nicht ganz so gut, allerdings kann eine Verzeichnungskorrektur zugeschaltet werden. Beim automatischen Weißabgleich wurde ein kleiner Gelbgrünstich in hellen Bereichen kritisiert.

Ausstattung & Geschwindigkeit
Das P10 bietet einen HD-Videomodus. Auf den optischen Zoom und den Autofokus muss dabei aber verzichtet werden. Das heisst: man kann zwar zoomen, doch nur digital und in festgelegten Stufen, das Bild springt einen also quasi an, was etwas eigenartig wirken kann. Der Akku schafft in Verbindung mit dem P10-Modul ca. 220 bis 730 Bilder – sehr gut! Auch eine Dynamikerweiterung ist an Bord, die zwei Bilder zusammenrechnet. Auch Intervallaufnahmen und eine Trapezkorrektur sind vorhanden. Was fehlt, ist erstaunlicherweise die Gesichtserkennung, die wir eigentlich schon als Selbstverständlichkeit ansehen. Dafür bietet die GXR P10 einen RAW-Modus im offenen DNG-Format.
Was das P10-Modul seinen älteren Geschwistern voraus hat, ist der Serienbildmodus. Das P10 schafft 5 RAW-Serienbilder und unendliche JPEG-Serienbilder (bzw. bis die Karte voll ist) in Folge. bei einer Rate von ca. 4,7 Bildern/Sekunde. Darüber hinaus bietet das P10 die „M-Serie Plus“, eine Highspeed-Funktion, bei der die Bilder in dem sogenannten MPO-Container zwischengespeichert werden. Um diese ansehen zu können, müssen sie erst umständlich als Standbilder exportiert werden. Der Autofokus der GXR-Kombi aus GXR-Basis und P10-Modul schafft – knapp schnappschusstaugliche – 0,5 Sekunden Auslöseverzögerung. Nur bei wenig Licht kann diese Zeit überschritten werden.

 
Tests mit Auszeichnung
Auszeichnung   Platz Wertung Ausgabe Quelle  
Bildqualität Sehr gut   k.A. 85.6 9/2010
Zitat: "Das ungewöhnliche GXR-Konzept erfährt durch das neue P10-Modul die passende Erweiterung für alle Anwender, die möglichst flexibel bei der Wahl des Bildausschnitts sein wollen, aber dennoch eine unkomplizierte Kamera suchen. Hervorzuheben ist die hohe Geschwindigkeit der Kamera. Die üppige Ausstattung etwa mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten und dem RAW-Format überzeugen auch anspruchsvolle Anwender."
Kein Logo
Bester im Test   1 71.5 8/2010
Zitat: "PLUS: Großer Zoom-Bereich, RAW-Bilder, gute Dynamikoptimierung. MINUS: Highspeed-Bilderserien im MPO-Container, starker Texturverlust."
CHIP FOTO VIDEO digital Logo
Sehr gut   2 78.0 8/2010
Zitat: "Die modulare Ricoh-Kamera begeistert vor allem mit hervorragender Ausstattung (außer Gesichtserkennung) und schnellem AF. Die Bildqualität liegt auf leicht gehobenem Kompaktkameraniveau."
Kein Logo
fM-Tipp Geschwindigkeit   2 78.0 8/2010
Zitat: "Sehr gute Werte erreicht die Ricoh bei der Geschwindigkeit: Der Autofokus ist der schnellste im Testfeld und liegt auf SLR-Niveau. Serien nimmt die Kamera bei voller Auflösung zwar nur mit 1,5 Bildern/s auf, aber ohne Längenbegrenzung."
Kein Logo
Sehr gut   k.A. 80.5 4/2010
Zitat: "Bildqualität: Schwache Ausgangsdynamik. Farbwiedergabe und Weißabgleich korrekt. Leistung nimmt mit der Empfindlichkeit stark ab. Visueller Bildeindruck: Sehr gut bei ISO 100. Rauschen schwach bei ISO 400, deutlich ab ISO 800. Von ISO 1600 und 3200 lässt man die Finger."
Kein Logo
Tests ohne Auszeichnung
Quelle   Platz Wertung Beste Schlechteste  
ColorFoto (5/2011)
  50 24.0 59.0 22.5
Zitat: "Bei der Bildqualität, die unter einem ungewöhnlich starken, störenden Texturverlust leidet, erreicht die P10 nur Kompaktkameraniveau."
SFT (4/2011)
  8 2.3 1.1 2.3
Zitat: "PLUS: Insgesamt gute Bildqualität, gutes Objektiv, flexibles Modul-System, sehr gute Bedienung. MINUS: Bildrauschen ab ISO 800."
ColorFoto (2/2011)
  15 47.5 69.5 47.5
Zitat: "Die beiden GXR-Zooms sind mit ihren winzigen Kompaktkamerasensoren klar im Nachteil gegenüber SLR-Sensoren, was sich erwartungsgemäß in den Messwerten deutlich niederschlägt. Beim 10-fach-Zoom [erscheint] das Bild detailarm, flächig. Etwas besser wenngleich in diesem Testfeld ebenfalls nicht konkurrenzfähig: das 3-fach-Zoom."
ColorFoto (9/2010)
  21 49.0 78.0 47.0
Zitat: "Das neueste 10,7-fach-Zoommodul GXR 3,5-5,6/28-300 mm VC, kurz P10, setzt wie das ältere 3-fach-Zoom GXR S10 einen Kompaktkamera-Sensor ein, allerdings statt CCD einen rückseitig belichteten 1/2,3-Zoll-CMOS-Chip (7,6 x 5,6 mm). [...] ...insgesamt liegen P10 und S10 [in puncto Bildqualität] in etwa gleichauf – Kompaktkamera-Niveau."
CHIP (9/2010)
  k.A. -
Zitat: "Die Bildqualität ist bis ISO 800 recht passabel. [...] Pluspunkte bringen eine hohe Farbtreue und eine sehr geringe Vignettierung. Das heißt, die Bilder bleiben auch in den Randbereichen ausreichend hell. Genau dort sind allerdings auch deutliche Verzeichnungen zu erkennen [...] Auch mit der Lens P10 bleibt die GXR kostspielig..."
Netzwelt.de (7/2010)
  k.A. - - -
Zitat: "Der Nutzer erhält einen großen Brennweitenbereich, muss sich im Gegenzug aber mit einer Bildqualität zufrieden geben, die auch Kompaktkameras erreichen. Die beste Bildqualität erzielt die GXR immer noch mit dem Modul A12 mit einem großen APS-C-Sensor. Die umfangreiche Bedienung der Systemkamera [...] gestaltet sich insgesamt [...] angenehm."
 
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