Ricoh GXR M Mount A12 Test
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Preis: ab 538,52 €
- Typ: digitale Systemkamera |
- Bajonett: Leica M |
- 12.3 Megapixel |
- Bildsensor: CMOS, 23.6 x 15.7 mm |
- Display: 3.0 Zoll, 920.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 200 - ISO 3200 |
- Dateiformate: JPEG, RAW |
- Verschlusszeit: 1/8000 - 1 Sek. |
- Bulb-Funktion |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik, Halbautomatiken, Manuell |
- Erw. Speicher: SD |
- HDMI-Anschluss |
- HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 370g |
Kurz vorgestellt
Das Modul Ricoh GXR M Mount A12 setzt das GXR-System weiter fort - mit einem Leica-M-Bajonett! Erinnern Sie sich noch an das GXR-System? Das ist das Konzept "Wechseloptik" einmal anders umgesetzt. Anstatt nur die Optik auszutauschen, bietet das GXR-System die Möglichkeit, Sensor und Optik als einen Verbund auszutauschen. Gar nicht blöd, denn so können diese beiden für die Bildqualität zentralen Elemente perfekt aufeinander abgestimmt werden.
Bisher boten die austauschbaren Module einen Sensor (große CMOS oder kleine CCD) und eine Optik, jetzt eröffnet Ricoh mit dem GXR M Mount A12 ein neues Kapitel: Das Modul mit Objektiv-Bajonett. Wer noch alte Leica-M-Objektive im Schrank hat, darf sich freuen. Aber Achtung: die Eintauchtiefe von Objektiven variiert, es können nicht alle Leica-Optiken angesetzt werden.
Gehäuse – Sehr gutes Display
Steckt man die Basis und das Modul zusammen, sieht das Ergebnis nach einer normalen Digitalkamera aus. Die Basis bietet entsprechend alles, was zu einer Kamera gehört, nur dass statt der Optik und dem dahinterliegenden Sensors eine Einschubschiene die Front bildet. In der Basis befinden sich Akku- und Speicherkartenfach, ein 3-Zoll-Display mit einer Auflösung von sehr guten 920.000 Pixeln und ein integrierter Blitz. Die Basis wurde in den Tests bereits als sehr gut mit einer hohen Verarbeitungsqualität bewertet. Die Digitalkamera bietet einen gummierten Griff und ist damit gut zu halten.
Das Mount-A12-Modul und die Basis zusammen sind ungefähr so groß wie andere Systemkameras. Das Gewicht mit insgesamt 370 Gramm ist relativ hoch.
Bedienung – Eingeschränkte Automatiken durch M-Objektive
Die Bedienung über die GXR-Basis ist klar und einfach. Das Menü ist übersichtlich und die "Direct"-Taste erleichtert die Konfigurationen. Dazu gibt es vielfältige Individualisierungsmöglichkeiten, wie z.B. drei Speicherplätze für persönliche Einstellungen oder eine programmierbare Auto-ISO-Funktion. Bemängelt wurde in einem Test die geringe Anzahl an Motivprogrammen.
An Einstellungsmöglichkeiten bietet die Ricoh GXR die gleichen Optionen wie SLRs. Das bedeutet, auf dem Wählrad befinden sich Positionen für voll manuell, Halbautomatiken, Motivprogramme und eine Vollautomatik. Aber aufgepasst: durch die Leica-Objektive stehen nicht alle dieser Modi in Verbindung mit dem GXR Mount A12 zur Verfügung. Da die Leica-Objektive nicht die entsprechende Elektronik bieten, ist keine Blendenautomatik möglich, dafür aber natürlich der voll manuelle Modus und die Zeitautomatik. Die vollautomatischen Modi sind aufgrund der technischen Grenzen der Objektive ebenfalls eingeschränkt. Effekte, die vom Bildsensor ausgehen, beherrscht das GXR M Mount A12 aber: Nachtmodus, Perspektiven-Entzerrung, Miniaturisierung, Hochkontrast, Weichzeichner, Cross-Entwicklung und Spielzeugkamera, mit all diesen Modi kann gespielt werden.
Optik – Objektivabhängig
Der optische Zoom hängt von den Objektiven ab, der Digitalzoom - mit ungewissen Auswirkungen auf die Bildqualität - bietet eine 4-fache Vergrößerung. Einen Autofokus gibt es nicht, man muss - ganz klassisch - manuell scharfstellen. Dabei gibt es aber Hilfe: Die Kontrastkanten werden auf dem Display verstärkt, um die Schärfe besser einstellen zu können, dazu kann eine Lupe (4x oder 8x) zugeschaltet werden.
Bildqualität – großer Sensor, große Hoffnung
Der CMOS-Sensor des GXR-Moduls ist mit einer Größe von 23,6x15,7 mm etwas kleiner als die in regulären DSLRs verwendeten APS-C-Sensoren. Die Auflösung von 12 MP ist moderat gewählt. Einerseits sorgt die relativ geringe Pixeldichte dafür, dass die Rauschanfälligkeit sinkt, andererseits können Objektive aus Analog-Zeiten an geringer auflösenden Objektiven besser arbeiten.
Der ISO-Bereich geht von ISO 200 bis 3.200. Die Belichtungszeiten werden wahlweise von einem elektronischen oder einem Schlitzverschluss gesteuert. Der elektronische Verschluss bietet als kürzeste Zeit sehr gute 1/8000 Sekunden. Er ist sehr leise, ist also vor allem für den Videomodus geeignet. Auch ein Bulb-Modus ist mit dabei. Es kann eine Rauschreduzierung in drei Stufen zugeschaltet werden. Durch die Optik erzeugte Fehler – Vignettierung, Verzeichnung und Farbkorrektur – können durch die Kamera weggerechnet oder, wem der Effekt gefällt, verstärkt werden.
Ausstattung – HD-Video
Wer will, kann nun mit seinen Leica-Objektiven HD-Videos drehen. Das GXR M Mount A12 bietet einen HD-Videomodus mit 1.280 x 720 Pixeln.
Tests mit Auszeichnung
Tests ohne Auszeichnung
Testalarm
Meinungen
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