Sony Alpha 77 Test
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Preis: ab 1.159,99 €
- Typ: digitale Spiegelreflexkamera |
- Bajonett: Sony / Konica Minolta A |
- 24.0 Megapixel |
- Bildsensor: CMOS, 23.5 x 15.6 mm |
- Crop-Faktor: 1.5 |
- Display: 3.0 Zoll, 921.000 Bildpunkte, schwenkbar |
- optischer Sucher |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 50 - ISO 16 |
- Dateiformate: JPEG, RAW |
- Verschlusszeit: 1/8000 - 30 Sek. |
- Bulb-Funktion |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- 3D-Modus |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik, Halbautomatiken, Manuell |
- Erw. Speicher: Memory Stick PRO Duo, SD, SDHC, SDXC |
- HDMI-Anschluss |
- Full-HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 653g |
Auswertung der Testberichte
Die Sony Alpha 77 (aka Sony A77) setzt zusammen mit der Alpha 65 die SLT-Reihe von Sony fort. Die Alpha 77 bietet ein paar hochwertigere Ausstattungsdetails als die kleinere A65 und ist somit die professionellere der beiden Schwestern. Laut Test kann sie in der Profikamera-Liga mitspielen. Wem es darauf allerdings nicht ankommt und nur eine gute Bildqualität sucht, kann sich auch die Alpha 65 ansehen, denn die hat den gleichen Sensor, ist aber viel billiger.

Gehäuse – flexibles Display, robustes Gehäuse
Klassische Spiegelreflexkameras haben einen Schwingspiegels, der das Licht zum Sucher lenkt und beim Auslösen hochklappt, um es auf den Sensor zu lassen. SLT-Kameras hingegen haben einen halbtransparenten Spiegel, der die Hälfte des Lichts für den Sucher (und Autofokus) abzweigt und die andere Hälfte zum Sensor durchlässt.
Die Kamera steckt in einem robusten Magnesiumgehäuse, die Tasten sind gegen Staub und Feuchtigkeit geschützt. Das Display der Sony Alpha 77 bietet ein schwenkbares Gelenk, so dass bequem aus diversen Winkeln fotografiert werden kann. Es kann sogar fast bis auf die Oberseite geklappt werden, so dass man wie bei einer klassischen Mittelformatkamera von oben auf die Vorschau sehen kann. Mit einer Größe von 3 Zoll und einer sehr guten Auflösung von 921.000 Pixeln bietet es laut der Tests eine sehr gute Bildvorschau.
Per Knopfdruck auf die "Abblendtaste" zeigen sich die Auswirkungen der Belichtungseinstellungen auf das Ergebnis auf dem Display: Blenden- und Verschlusseinstellung sowie die DRO-Stärke (Dynamikverbesserung) werden errechnet und eine Vorschau auf Tiefenschärfe, Bewegungsunschärfe und Dynamikumfang gegeben. Eingeblendet werden können außerdem Hilfslinien und eine Wasserwaage. Besonders gefallen hat der "Peaking"-Modus. Hier werden die Kontrastkanten der im Schärfebereich liegenden Anteile des Bildes bunt hervorgehoben, so dass man sich nicht allein auf das eigene Auge verlassen muss. Das soll sehr gut funktionieren, so die Testberichte.
Wer lieber mit einem Sucher arbeitet, ist ebenfalls gut bedient, denn der elektronische Sucher der Alpha 77 bietet 100% Bildfeldabdeckung. Die Tests bescheinigen dem Sucher eine sehr gute Qualität, er löst mit 2,3 Millionen Pixeln so gut auf, dass es bei Tageslicht nicht auffällt, dass man nicht durch einen optischen Sucher blickt. Dank OLED-Technologie ist er hell und klar. Im Gegensatz zur Alpha 65 können im Sucher der Alpha 77 auch Informationen eingeblendet werden. Der Umfang an einblendbaren Parametern konnte im Test gefallen. Bei wenig Licht ist das Sucherbild aber stark verrauscht.
Umgeschaltet zwischen Sucher- und Displaybetrieb (und umgekehrt) wird dank eines Sensors, der die Nähe des Auges zum Sucher feststellt, automatisch. Neben dem Display und dem Sucher kann der Fotograf Informationen auch über ein kleines Statusdispaly auf der Oberseite einsehen.

Bedienung – nicht zu stolz für Automatiken
Wie es sich für eine Kamera dieser Preisklasse gehört, ist das volle Programm manueller Einstellungsmöglichkeiten von Zeit und Blende gegeben. Daneben kann aber auch die Kamera sämtliche Einstellungen automatisch vornehmen, denn die Alpha 77 hat auch eine intelligente Automatik, wie man sie aus Kompaktkameras kennt. So kann sie sich aus einer Liste von Motivprogrammen das für die Situation passende heraussuchen. Darüber hinaus können sogar Hilfstexte eingeblendet werden. Sowohl Fotografen mit weitreichenden Kenntnissen als auch Anfänger können mit der Sony A77 also problemlos arbeiten.
Verspielte Geister können sich außerdem über eine Reihe von Bildstilen, Effekten und Sondermodi freuen, die aus der Kompaktkamera-Klasse in die professionellere Spiegelreflex-Klasse schwappen – dazu mehr unter dem Punkt "Ausstattung". Die Bedienung geht dank gut angelegter Tasten laut Test sehr schön von der Hand.

Bildqualität – hohes Niveau mit vielen Pixeln
Der CMOS-Sensor der Sony Alpha 77 löst mit sehr hohen 24,3 Megapixeln auf. Überarbeitet wurde auch der Prozessor, der die großen Datenmengen bewältigen können muss. Die kürzesten Verschlusszeiten sind mit 1/8000 Sek auf Profiniveau, das hat die A77 der kleinen Schwester voraus. Der ISO-Bereich geht von 50 bis ISO 16.000.
Laut der meisten Tests ist das Rauschen trotz der vielen Pixel auf dem Sensor bis in die hohen ISO-Zahlen auf sehr gutem Niveau. Dafür ist aber auch eine interne Rauschunterdrückung verantwortlich – und die schlägt ab ISO 3.200 leicht auf die Details, die dann etwas glattgebügelt aussehen.
Doch auch über diesen Punkt hinaus sind die Bilder laut Test zu gebrauchen. Die Schärfe wird zwar intern etwas aufgewertet, aber das wird nicht übertrieben. Darum sind zwar einerseits die Auflösungswerte im Test nicht die höchsten, andererseits sehen die Bilder auch nicht künstlich überschärft aus. Außerdem sind die Bilder so optimales Ausgangsmaterial für hochwertige Bildbearbeitungsprogramme. Bis inklusive ISO 1.600 wurden die Bilder als sehr gut beschrieben und selbst ISO 3.200 war noch in Ordnung. Nebenbei: das Kit-Objektiv ist laut eines Tests nicht für die hohe Auflösung des Sensors gerechnet und liefert keine guten Ergebnisse.
Auch die Farbwiedergabe konnte in allen Test gefallen. Farben wurde naturgetreu wiedergegeben, besonders Hauttöne wurden gut getroffen. Nur ein Test befand den automatischen Weißabgleich als zu gelbstichig - was sich aber durch kleine Korrekturen im Menü schnell beheben lässt. Die Dynamik zeigte gute Werte, vor allem in den hohen ISO-Stufen schaffte sie es sehr lange, ein außergewöhnlich gutes Niveau zu halten.

Ausstattung – von professionell bis verspielt
Die Sony Alpha 77 bietet wie die kleine Schwester Alpha 65 ein integriertes GPS-Modul, der in der Standardeinstellung im Hintergrund immer mitläuft. Laut eines Tests empfiehlt es sich, einmal pro Monat eine Aktualisierung durchzuführen. Videos werden in Full HD aufgenommen, manuelle Einstellungsmöglichkeiten stehen im Videomodus zur Verfügung. Dazu gibt es einen schönen Zeitlupeneffekt von bis zu 50 Bilder/Sek.
Die Videoqualität wurde in einem Test als sehr gut eingestuft, demnach sei die Kamera besonders für Situationen geeignet zu sein, in denen es auf schnelle Bewegungsabläufe ankommt – Sport zum Beispiel. Die Schärfe kann während der Videoaufnahme automatisch nachgestellt werden, das geschieht sehr schön, sanft und ohne ruckeln.
Trotz des hochwertigen Ansatzes der Sony Alpha 77 ist sich die Kamera für Spielereien, wie sie aus Kompaktkameras bekannt sind, nicht zu schade. So ist z.B. ein vollautomatischer Schwenk-Panorama-Modus an Bord. 3D-Panoramen kann die Sony-SLT ebenfalls erstellen, die auf einem entsprechenden 3D-Fernsehgerät angesehen werden können. Auch hat die Kamera einen integrierten digitalen Zoom, der die Brennweite der Optik um den Faktor 1,4 oder 2 verlängert - wenn auch vermutlich auf Kosten der Bildqualität.
Auch eine Gesichtserkennung ist an Bord, sogar mit Lächel-Selbstauslöser. Weitere Spielereien sind diverse Effektmodi wie Teilfarbenfilter, Weichzeichner und Miniaturisierung. Auch die HDR-Automatik ist neu überarbeitet wieder dabei und bietet sechs Intensitätsstufen.
Der Sensor bietet eine Stabilisierung des Bildes und eine Staubreinigung. Ein Pop-Up-Blitz ist integriert, der mit Leitzahl 12 eine anständige Notlösung präsentiert. Ein Zubehörschuh ist mit dabei, außerdem eine X-Synchronverbindung für Studioblitze – das bietet die kleinere Alpha 65 nicht. Der Akku kann im Ladegerät oder in der Kamera geladen werden.
Geschwindigkeit – neuer Autofokus, schnelle Serien
Durch die SLT-Technologie kann auch während des Live-View-Modus, also während der Bildvorschau auf dem Display, der schnelle Phasen-Autofokus arbeiten. Eine Motivverfolgung ist außerdem an Bord. Im Test wurde die Leistung des Autofokus gelobt. Ganze 19 Autofokus-Sensoren werden geboten, von denen 11 Kreuzsensoren sind.
Was die Serienbildgeschwindigkeit angeht, verspricht der Hersteller erfreuliches: Bis zu 12 Bilder/Sek kann die Sony Alpha 77 schießen, das sind zwei Bilder pro Sekunde mehr als die kleine Schwester A65 schafft. Das gelingt der STL-Kamera laut Test auch. Zumindest bei vollautomatischer Belichtung; im manuellen Modus werden nur bis zu 8 Bilder/Sek geschafft. Abgedeckt wird eine Zeitspanne von ca. eine Sekunde, bevor die Kamera eine Rechenpause einlegen muss.
Weitere Produkte von Sony
Tests mit Auszeichnung
Tests ohne Auszeichnung
Ausgabe 3/2012 |
Zitat: Vor allem für Fotografen, die mit der Kamera auch viel filmen, ist die Sony Alpha A77 gegenüber ihren direkten Konkurrentinnen die bessere Wahl. Auch bei der Fotoqualität liegt die Kamera mindestens auf demselben Niveau wie die Konkurrenz.
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Ausgabe 3/2012 |
Zitat: Hervorragender Sucher und gute Bildqualität. Bei aktiviertem AF leider keiner manuelle Belichtung möglich.
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 3/2012 |
Zitat: Teuer. Mittelmäßige Auflösung trotz hoher Pixelzahl. Gute Systemkamera mit Spiegel für Autofokus. Löst schnell aus. Guter Sucher, Monitor klapp- und schwenkbar. Großer Iso-Bereich. HDR, Schwenkpanorama, GPS. Gehäuse spritzwassergeschützt.
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Ausgabe 10/2011 |
Zitat: Wer extrem hohe Auflösung, sehr hohe Serienbildgeschwindigkeit und zudem umfassende Videofähigkeiten sucht, wird in dieser Kamera voraussichtlich fündig…
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Ausgabe 10/2011 |
Zitat: Die Sony SLT Alpha 77 vereint jede Menge innovativer Technologien in sich. Beeindruckt im Videobetrieb haben uns vor allem der Phasenautofokus, die exzellenten Displays von Sucher und 3 LCD, sowie die 1080/50p Möglichkeit. Für den Videobereich schnelle Bewegungsdarstellung wie Sport und Action erscheint uns die Sony SLT Alpha 77 derzeit die beste...
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Ausgabe 10/2011 |
Zitat: Zweifelsfrei ist die Sony A77 der bisher beste Wurf innerhalb ihrer Produktfamilie. Sony rückt Canon und Nikon zunehmend auf die Pelle: Bei dem Top-Modell besteht nur noch wenig Raum für Verbesserungen.
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Testalarm
Meinungen
Theodoridis Georgios |
Sony a77Diese Kamera habe ich und bin voll zufrieden. Sony weiß genau: ein Body darf nicht mehr als 1500 Euro kosten, weil die Objektive noch teurer sind. Canon und Nikon sollen ein Beispiel davon nehmen. Super scharfe Bilder und sehr gute Belichtungen schafft Sony, und bietet auch gutes Gehäuse mit gutem Zuberhör. Man kann eine sehr gute Ausrüstung mit 6000 Euro machen, bei Nikon oder Canon würden wir nur das Gehäuse mit diesem Geld bekommen, also immer zu Sony schauen und Geld sparen. Darum ist diese Kamera immer vergriffen. |
gallus pictures |
Viele Möglichkeiten
Sony ist mit dieser Kamera ein guter Wurf gelungen. |
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