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Startseite » Spiegelreflexkameras » Digitale SLR mit 8 bis 16 Megapixel » Nikon D3S
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Nikon D3S im Test - Produktbild 1
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Nikon D3S Test




Nikon D3S bei Amazon suchen   zum Preisvergleich für Nikon D3S   zum Kameravergleich für Nikon D3S
Typ: Digitale Spiegelreflexkamera | Bajonett: Nikon F | 12.1 Megapixel | Bildsensor: CMOS, 24 x 36 mm | Display: 3.0 Zoll, 920.000 Bildpunkte | optischer Sucher | Lichtempfindlichkeit: ISO 200 - ISO 12800 | Dateiformate: JPEG, RAW | Verschlusszeit: 1/8.000 - 30 Sek. | Bulb-Funktion | Belichtungssteuerung: Automatik, Halbautomatiken, Manuell | Erw. Speicher: CF I + II | HDMI-Anschluss | HD-Video | Energie: Li-Ion-Akku | Gewicht: 1400g
 
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Statistik
24 Testauszeichnungen
Gelistet seit: 11/2009
Letzter Test: 04/2011
Anzahl Tests: 25
 
Auswertung der Testberichte

Das neue Nikon-Flaggschiff: So wie die D3x eine Kamera für das Studio ist, so ist die Nikon D3s etwas für draußen: Die Kamera ist schneller und extrem lichtempfindlich (ISO 102.400). Somit ist die DSLR perfekt für Sport-, Reportage- oder Naturfotografie geeignet.

Gehäuse & Bedienung
Auf die Gefahr hin, dass es wie Werbung klingt: Muss man zu einem Nikon-Flaggschiff sagen, dass Verarbeitung und Handling ausgezeichnet sind? Bei allen Fehlern, die eine Profi-Kamera haben kann, hier liegen sie sicher nicht! Das Gehäuse mit Magnesium-Legierung ist robust und gegen Spritzwasser und Staub abgedichtet. Das Stativgewinde sitzt mittig und ist aus Metall. Für Spaziergänge ist die DSLR freilich nichts, dazu ist sie zu schwer und voluminös.
Der Sucher ist groß, hell und bietet einen Dioptrienausgleich. Das Display entspricht mit 3'' und einer Auflösung von 920.000 Pixeln dem neuesten Stand. Auch seine Helligkeit (die selbstverständlich einstellbar ist) und der Einblickwinkel wurden gelobt. Einen Live View-Modus gibt es natürlich. Dieser liefert eine sehr gute Vorschau auf Schärfe und Schärfentiefe. Das Display und das unter dem Vorschaudisplay befindliche Info-Display können beleuchtet werden, auch permanent.
Die Handhabung ist durch zusätzliche Bedienelemente und Mulden für die Hände auch hochkant exzellent. Als einzigen Kritikpunkt nannte ein Test den gewöhnungsbedürftigen Auslöserdruckpunkt. Erfreulich: das Menü kann benutzerdefiniert selbst zusammengestellt werden.

Bildqualität

Die Auflösung des 36 x 24 mm großen Vollformat-CMOS wurde auf 12,1 Megapixel reduziert. Eine „gesunde Auflösung“ so nannte das ein Test. Nun zu einer der wichtigsten neuen Eigenschaften der Nikon D3s: während der normale Modus eine ISO-Einstellung von max. 12.800 erlaubt, kann die DSLR mit der Freischaltung hoher Empfindlichkeiten „Hi-3“ bis zum Äquivalent von ISO 102.400 fotografieren! Hier fällt einem das Stichwort „Nachtsichtgerät“ ein. Die Bildqualität auch in diesen exorbitanten Empfindlichkeiten soll laut Test mit bisher beispiellos geringem Bildrauschen punkten können.
Das Rauschen bei ISO 12.800 ist – zum Vergleich – ungefähr so stark wie bei aktuellen Kompaktkameras ISO 1600. Bei ISO 102.400 ist das Rauschen dagegen recht stark, es kann aber ausgehend vom RAW-Format durch Nachbearbeitung auf ein sehr gutes Niveau gesenkt werden. Bei den JPEGs sieht man hier aber ab und zu schon rote Pixel. Ein Test schilderte die hohen ISOs der DSLR so: "Wer schon immer mal mit Blende 9 und einer 1/500 Sekunde bei Kerzenschein fotografieren wollte, kann das jetzt tun.".
Die Auflösung soll daneben nicht vergessen werden – und diese war laut der Tests ausgezeichnet. Die nominelle Auflösung wurde voll umgesetzt. Auch die Farben waren sehr exakt, Hauttöne wurden sehr gut wiedergegeben und der Weißabgleich stimmte auf den Punkt genau – bis auf eine minimale Gelbabweichung, die aber nur im Testlabor nachzuweisen war. Die Sättigung betrug nahezu perfekte 99,04%. Nur die Programmautomatik ließ laut eines Tests ein klein wenig zu wünschen übrig. Sie war eine Spur zu dunkel. Die JPEGs wurden gut umgesetzt und zeigten viele Details.

Ausstattung & Geschwindigkeit
Der Sensor kann auch auf APS-C-Größe umgestellt werden, dann hat er eine Auflösung von ca. 5 Megapixeln. Nach Bedarf kann man die Nikon D3s sogar so einstellen, dass sie entsprechende Objektive von allein erkennt. Die Sensorreinigung wurde im Test als sehr gut beschrieben. Der Spiegelschlag kann durch einen „Quiet“-Modus gedämpft werden – Tierfotografen werden's danken. Wie so oft hat Nikon auch der D3s zwei Speicherkartenslots mitgegeben. Auch die Akkuleistung stimmt laut der Tests, dazu zeigt die Akkudiagnosefunktion die Aufnahmezahl und Restkapazität in 1%-Schritten an. Das Ladegerät bietet zwei Akkuladestationen: „Quick“ und Normal.
Die Nikon D3s ist die erste FX-Kamera (Nikons Vollformat), deren CMOS-Sensor auch Videos aufnehmen kann. Der Aufnahmestart wurde in einem Test als etwas kompliziert beschrieben. Beim Filmen wird der Kontrast-Autofokus verwendet. Durch Drücken der AF-On-Taste stellt er die Schärfe nach. Da aber Kontrast-AFs allgemein nicht so überzeugend arbeiten, kann es zu „pumpen“ kommen, also zu unentschlossenem Hin- und Herfokussieren. Es ist also keine weiche Schärfenachführung mit dem AF möglich. Die Auflösung ist HD mit 1.280 x 720 Pixel und 24 Bilder pro Sekunde. Schön, dass die hohen Empfindlichkeiten auch beim Filmen zur Verfügung stehen. Die Videoqualität an sich ist laut Test in Ordnung. Eine HDMI-Schnittstelle ist vorhanden.
In puncto Geschwindigkeit ist die geringere Megapixelzahl erfreulich, denn das ergibt kleine Dateigrößen (JPEG durchschnittlich ca. 4,8MB), was auch eine schnelle Speicherung bedeutet. Der AF mit 51 Messfeldern, davon 15 Kreuzsensoren, ermöglicht eine sehr schnelle und präzise Fokussierung. Auch bei schlechtem Licht wird sofort entschlossen von der D3s fokussiert. Nur der Kontrast-AF im Live View ist natürlich langsamer und pumpt zudem manchmal. Die DSLR ist sofort nach der Aktivierung einsatzbereit – und über die Schnappschusstauglichkeit zu reden, ist an dieser Stelle überflüssig! (Wer es trotzdem wissen will: Die Auslöseverzögerung betrug inklusive Autofokus ca. 0,2 bis 0,3 Sekunden)
Lieber ein paar Worte mehr zur Serienbildgeschwindigkeit, der anderen großen Neuerung der Nikon D3s. Dank EXPEED-Bildverarbeitungsengine und einem großen Pufferspeicher steigert sich diese auf 9 Bilder pro Sekunde, auch bei paralleler Aufnahme von JPEG und RAW. Diese Serie soll die Kamera laut Hersteller maximal 130 Fotos lang durchhalten. Bei einer Verkleinerung des Sensors auf 5 MP durch Ansetzten eines APS-C-Objektivs kann die Serie sogar zu 11 B/S schnell werden. Die Seriengeschwindigkeit kann übrigens in Schritten von je einem Bild mehr pro Sekunde von einem auf neun verstellt werden, denn für manche Anwendungen ist eine solche Serie einfach zu schnell. auch mit aktiviertem Live View verlangsamt sich die Serienbildgeschwindigkeit auf ca. 7 B/S.

 
   
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Tests mit Auszeichnung
Auszeichnung   Platz Wertung Ausgabe Quelle  
Bester im Test   1 59.0 5/2011
Zitat: "Ihr 12-Megapixel-Sensor im FX-Format verhilft der Kamera zur insgesamt besten Bildqualität innerhalb des Nikon-Systems."
Kein Logo
Kauftipp High ISO   1 77.5 3/2011
Zitat: "Die beiden 12-Megapixel-Modelle D700 und D3s bieten eine hervorragende Bildqualität mit leichten Vorteilen auf Seiten der D3s, vor allem bei den hohen Empfindlichkeiten."
Color Foto - Kauftipp
Kauftipp High ISO   1 78.0 9/2010
Zitat: "Die mit einem 12-Megapixel-CMOS bestückte D3s glänzt [...] mit noch geringeren Texturverlusten [als die D3x] (max. 0,1 bis ISO 1600). "
Color Foto - Kauftipp
EISA-Award – Best Product 2010-2011   k.A. - 9/2010
Zitat: "Nikons D3s ist so lichtempfindlich, dass sie noch fokussiert und auslöst, wenn das menschliche Auge bereits nichts mehr sieht."

Anmerkung zum Test: Gewinner der Kategorie 'Micro System Camera'
Fotomagazin
Super   1 85.0 8/2010
Zitat: "Auch bei Nikon sind integrierte Hochformatauslöser bei den D3-Profimodellen selbstverständlich."
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Bester im Test   1 85.0 8/2010
Zitat: "Anders als bei Canon lassen sich an den Vollformat-SLRs von Nikon auch die für das kleinere Bildfeld gerechneten DX-Objektive verwenden: Die Kameras nutzen dann lediglich einen Teil des Sensors, wodurch sich die Auflösung deutlich verringert."
Kein Logo
fM-Tipp Available Light   2 85.0 7/2010
Zitat: "Nikons Konkurrenzmodell zur Canon EOS-1D Mark IV liegt in der Gesamtwertung einen Prozentpunkt zurück, rauscht bei hohen ISO-Werten aber weniger - Tipp Available Light!"
Fotomagazin
Super   2 85.0 7/2010
Zitat: "Serienbilder pro Sekunde (in Folge): JPEG: 9 B/s (94 bzw. 130 i.F.), RAW: 9 B/s (40 i.F.); Auslöseverzögerung (inkl. AF-Zeit): WW: 0,53 s, Tele: 0,58 s"

Anmerkung zum Test: Getestet mit dem AF-S 2,8/24-70 mm
Kein Logo
TIPA-Award 2010   k.A. - 7/2010
Zitat: "Ein echtes Kraftpaket hat Nikon mit der Weiterentwicklung der D3 auf die Beine gestellt..."

Anmerkung zum Test: Kategorie: Best D-SLR Professional
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Bester im Test   1 94.8 3/2010
Zitat: "PLUS: Niedriges Bildrauschen, extreme ISO-Stufen, rundum Top-Qualität. MINUS: Die Nikon D3s hat keine nennenswerten Nachteile."
CHIP FOTO VIDEO digital Logo
fM-Tipp Available Light   2 85.0 3/2010
Zitat: "Pro: sehr gute Bildqualität (bestes Rauschverhalten aller Kameras, gut brauchbar bis ISO 12.800), sehr schneller Serienbildmodus, 51 AF-Messfelder, hervorragende Ausstattung, extrem robustes Gehäuse, größter Sucher. Contra: Auflösung niedriger als bei der Konkurrenz von Canon [besonders mit Hinblick auf die Canon EOS 1D Mark IV]."
Fotomagazin
Super   2 85.0 3/2010
Zitat: "Der CMOS-Sensor [der D3s] hat zwar die gleiche Auflösung wie der in der D3, wurde aber neu aufgebaut – unter anderem auch mit lücklenlosen Mikrolinsen. Auch die Genauigkeit des AF-Systems und die Konfigurierbarkeit der Schärfenachführung hat Nikon verbessert."
Kein Logo
Kauftipp Bildqualität   1 78.0 3/2010
Zitat: "[Die Kamera...] punktet auf Basis seines 24 x 36-mm-Vollformat-(bei Nikon FX genannt)-Sensors weniger mit superhohen Auflösungswerten als vielmehr mit einer hervorragenden Rauschunterdrückung, die zeigt, dass effektive Rauschminderung auch mit geringen Detailverlusten in kontrastarmen Motivstrukturen möglich ist."
Color Foto - Kauftipp
Bester im Test   1 78.0 3/2010
Zitat: "Eine kundenfreundliche Funktion hat die D3s den Canon-Modellen voraus - die Umschaltmöglichkeit vom FX-zum DX-(APS-C/23,6 x 15,8 mm)-Sensorformat. Damit können - mit entsprechend auf den zentralen Sensorbereich reduzierter Auflösung - eventuell schon zu kleineren Nikon-Modellen vorhandene DX-Objektive verwendet werden."
Kein Logo
5 Dots   k.A. 5.0 2/2010
Zitat: "Eine Kleinbild-Kamera nahezu ohne Kompromisse - das bot Nikon schon vor gut zwei Jahren mit der Nikon D3. Jetzt hat der traditionsreiche Hersteller die Profi-Kamera aufgefrischt und der Vollformat-DSLR als D3S einen neuen Sensor sowie die Möglichkeit zur Videoaufzeichnung spendiert. Geblieben ist es bei einer sehr konservativen Auflösung von 12 Megapixeln ..."
Digitalkamera.de - 5 Sterne
Sehr gut   k.A. 92.88 2/2010
Zitat: "Mit der D3S gibt Nikon seinen Sport-, Natur- und Reportagefotografen ein passendes Werkzeug für alle Lichtsituationen an die Hand. ... An ihr wird sich Canons EOS-1D Mark IV messen müssen."

Anmerkung zum Test: Getestet mit dem Nikon AF-S Nikkor 2.8/60 mm Micro G ED
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Testsieger   1 1.1 2/2010
Zitat: "PLUS: Höchste Bildqualität und extrem rauscharme Fotos, hohe Serienbildgeschwindigkeit. MINUS: Relativ niedrige Auflösung"
SFT-Live Testsieger
Sehr gut   k.A. 91.8 2/2010
Zitat: "ISO 12.800: Das Bildrauschen auf dieser ISO-Stufe bleibt so gering, dass sich 12.800 ISO in der Praxis nahezu immer einsetzen lässt. ISO 25.600: Ab hier wird die kritische Grenze überschritten. Dennoch bleibt das Foto in vielen Fällen noch mehr als verwendbar. ISO 51.200: Jetzt wird stärkeres Bildrauschen sichtbar. Trotzdem bleiben die Schärfe und Details des Motivs erstaunlich gut erhalten. ISO 102.400: Nun rauscht es erheblich; Details gehen verloren. Die recht gute Erhaltung der Farben ist allerdings bemerkenswert."
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Kauftipp Empfindlichkeit   1 78.0 2/2010
Zitat: "Bei den Modellen D3s und D3x hat der Profi die Qual der Wahl. Mehr Auflösung (D3x) oder herausragende Bildqualität bis ISO 6400 inklusive Videofunktion. ... Die D3s ist mit fast 9 Bildern pro Sekunde deutlich schneller als die D3x und damit prädestiniert für Action und Sport. Zudem profiliert sie sich als Spezialist für das Fotografieren im Grenzbereich des vorhandenen Lichts."
Color Foto - Kauftipp
Testsieger   1 96.3 2/2010
Zitat: "Erstaunliche Bildqualität bis ISO 51.200. Hohe, konstante Auflösung bei allen Empfindlichkeiten bis ISO 102.400. [...] Extrem schneller und leiser Autofokus mit Ultraschall-Objektiven. 15 der 51 AF-Sensoren sind Kreuzsensoren."
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Bildqualität Exzellent   k.A. 93.3 1/2010
Zitat: "In vielen Punkten sind praxisnahe und spürbare Verbesserungen gelungen, die speziell für die Sportfotografie interessant sind. ... Die Leistungen bei der Bildqualität sprechen ebenfalls für die Kamera. Schärfe, Farbgebung und Rauschverhalten sind ausgezeichnet..."
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Super   1 96.3 1/2010
Zitat: "Übertrifft alle Erwartungen bis ISO 102.400 und setzt neue Maßstäbe bei extrem hohen Empfindlichkeiten. Die erstaunliche Leistung der D3s besteht darin, eine vergleichsweise hohe Auflösung und ein relativ geringes Rauschen bis hinauf zu den höchsten ISO-Werten zu erhalten."
FOTOTEST
Kauftipp   k.A. 94.8 11/2009
Zitat: "Die Nikon D3S erhält eine höhere dkamera-Bewertung als die teurere Nikon D3X aufgrund der folgenden Eigenschaften: 720p HD-Videoaufzeichnung, geringe Dateigröße bei sehr guter Bildqualität, sehr schneller Serienbildmodus, sehr gute Handhabung, sehr gute Verarbeitungsqualität, erweiterte Empfindlichkeiten bis ISO 102.400 [...]"
dkamera.de - Tipp
High-ISO-Tipp   k.A. 94.8 11/2009
Zitat: "Dennoch sind bei der Nikon D3S die extrem hohen Empfindlichkeiten - auch über ISO 12.800 - eine brauchbare und sinnvolle Erweiterung, denn das Rauschverhalten der Nikon D3S wurde tatsächlich deutlich verbessert, ohne dass dabei Bilddetailverluste entstehen."
dkamera.de - Tipp
Tests ohne Auszeichnung
Quelle   Platz Wertung Beste Schlechteste  
slashCAM.de (3/2011)
  k.A. - - -
Zitat: "Die Top VideoDSLRs sind allesamt auf sehr hohem Niveau bei den Lowlightfähigkeiten. Die beiden Topmodelle unterscheiden sich mehr charakterlich als substanziell. Nikon bringt einen Hauch mehr Detail bei deutlicherem, filmkornähnlichem Rauschen, welches für unsere Augen recht geschmeidig rüberkommt. Canon bietet das weichere Bild..."
 
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 Nikon D3s-viel Licht und etwas Schatten - 06.03.2010 - Wojciech Pischinger
Ihrem Test kann ich zu 95% zustimmen. Über diese Topkamera wurde so viel geschrieben, daß ich mich hier auf Eigenschaften beschränke, die in bisher darliegenden Tests nicht vorkommen, die aber s.wohl relevant sind.
Die Ergonomie (auch im Hochformat) ist s.gut, aber verglichen mit einen Combo D300mb10 oder D700mb10 nicht ganz so hervorragend. Genial im Vergleich zu D300, D700 ist der separate Live View Knopf - man kann auch im Live View Modus "stativ" voll die Spiegelvorauslösung nutzen!!
LCD-Display - das Beste überhaupt!!! Wer viel mit manuellen Objektiven arbeitet, wird Live View lieben. 10x Vergrößerung, dazu ein "Lupenschacht"
wie Hoodmann's Hoodloupe od. Zacuto's Z-Finder und los geht's mit der Makro oder Available Light Fotografie! Beim Scharfstellen in diesem Modus mutet der alte Schnittbildindikator wie ein Fossil aus grauer Vorzeit - "Katzeye"-Fetischisten sind selber Schuld.
Ich bilde mir ein, daß der Sensor der D3s die Tonalnuancen und vor allem die Farbe Blatt/Grasgrün deutlich natürlicher bringt als die D300. Viel beeindruckender als das extrem geringe Rauschen ist der unfaßbar niedrige Texturverlust. Noch nie hatte ich Nachtbilder geschoßen, die so "lebensecht" wären. Stichwort Nachtfotos - warum spendierte Nikon gerade dieser Kamera kein Autofokus-Hilfslicht??? Unter wirklich schwierigem Licht plus kontrastarme Motive versagt der AF. In gleichen Situationen hatte meine D300 überhaupt null Probleme, scharfzustellen! Und wenn es heißt, eine Papparazzikamera darf nicht durch dieses Lämpchen auffallen, sage ich - abschaltbar machen, aber doch machen. Ich muß, wenn ich nachtsüber AF-mäßig schieße, auf d. SU800 zurückgreifen...

Ein Paar kleine Kritikpunkte
1. das Anbringen eines Fernauslösers ist s.fummelig, da die Synchro-Blitzbüchse viel zu nahe liegt.
2. die Gummiabdeckung des Anschlußfeldes (f.HDMI u.s.w) macht keinen soliden Eindruck.
3. der Belichtungsmodus-Wahlschalter viel zu delikat - habe Angst, ihn beim Umschalten abzubrechen.
4. Beim längerem Halten in der Hand drückt das vordere Einstellrädchen auf meinen Zeigefinger - Druckstellen vorprogrammiert. Hier war D300 mit MB10, EN_L4a u. 24-70er, obwohl gleich schwer, einfach besser austariert.

Das wäre es mit Kritik. Die sonstigen, offensichtlichen Stärken kann sich jeder aus "öffentlichen" Testberichten holen. Aber auch an einem 5000 Euro Body muß berechtigte Kritik erlaubt sein. Unter dem Strich - ich liebe diese Kamera und wenn ich im Superweitwinkelbereich arbeite oder nachtsüber unterwegs bin, sehe ich hier kaum Alternativen.
 
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