Der koreanische Hersteller Walimex bietet mit dem Walimex pro 1,4/85 mm ein interessantes Objektiv: eine leichte Tele-Festbrennweite, auch für Porträts noch geeignet, mit einer sehr guten Lichtstärke, die fast alles außer den Schärfepunkt verschwimmen lässt. Vergleichbar ist das Sigma 1,4/85 mm EX DG HSM, das einerseits einen Autofokus hat, andererseits aber gut und gern viermal so teuer ist.
Das Walimex pro 1,4/85 mm erfordert von Anfang an einen Kompromiss: manuelles Scharfstellen. Ein Autofokus ist nicht vorhanden. Wer sich für das günstige Objektiv interessiert, sollte darum vor allem eines wissen: wer bei einer solchen Lichtstärke manuell Scharfstellen will, braucht eine sehr gute Vorschaumöglichkeit. Über den Sucher – und sei er noch so gut – kann man das vergessen, so ein Test. Man braucht, so weiter, schon ein sehr hoch auflösendes Live-View-Display und eine Lupenfunktion. Sonst wird das Scharfstellen zum Ratespiel. Der Fokusring ließ sich laut Test gut einstellen. Der Widerstand ist für fixes Verstellen aber etwas zu stark. Für Feinjustierungen ist das aber genau richtig.
Die Werte für die Auflösung sind solide, wenn auch nicht bombastisch. Angesichts des Preises kann man aber nicht meckern. Abblenden verbessert die Mitte leicht, lässt aber den Unterschied zwischen Rand und Mitte nicht verschwinden. Mit offener Blende ist laut Test der Kontrast ziemlich niedrig. Da aber Abblenden hier f2,8 bedeutet, ist das nicht schlimm.
Kritisiert wurde im Test die Anfälligkeit für Streulichtfehler. Auch wurde chromatische Aberration festgestellt. Besonders achten muss man an die Abbildungsfähigkeiten an unterschiedlichen Kameras, hier waren mit Blick auf die Tests überdurchschnittlich große Qualitätsunterschiede zu sehen.
Ausgabe 4/2013 |
Zitat: Die Bildqualität ist insgesamt sehr gut, bei offener Blende muss man am linken/rechten Bildrand und in den Bildecken Abstriche machen. Bei Blende 2,8 ist die Auflösung im ganzen Bildfeld sehr hoch. Abblenden verringert auch die Vignettierung.
Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 5D Mark III
sehr gut, Highlight |
- Platz 2 von 2
- Wertung 82.5
von 100 Punkten
zum Test
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Ausgabe 3/2013 |
Zitat: Auflösung: 90%, Objektivgüte: 89%, Ausstattung: 67%, Autofokus: 0%
Anmerkung zum Test: Die Objektive wurden an einer Canon EOS 5D Mark III gemessen.
gut |
- Platz 7 von 10
- Wertung 77.5%
zum Test
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Ausgabe 3/2013 |
Zitat: Das Walinex ist ein echtes Schnäppchen: Sensationelle Lichtstärke, fühlt sich hochwertig an und macht super Bilder, wenngleich die Auflösung nicht ganz mit den Bestplatzierten mithalten kann.
Anmerkung zum Test: Die Objektive wurden an einer Nikon D800 getestet.
gut, Preistipp |
- Platz 7 von 10
- Wertung 75.0%
zum Test
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Ausgabe 10/2012 |
Zitat: Die Porträt-Optik taugt schon bei offener Blende an der Vollformatkamera, denn sie liefert bereits bei Blende 1,4 eine gute Schärfe und dies recht gleichmäßig. Ungewöhnlich ist, dass beim abblenden vor allem die Mitte zulegt. Empfehlenswertes Objektiv zum Schnäppchenpreis von 300 Euro.
Digital empfohlen für Canon |
- Platz 4 von 10
- Wertung 73.0
von 100 Punkten
zum Test
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Ausgabe 10/2012 |
Zitat: Für gerade 300 Euro ist das Porträtobjektiv ein günstiger Kauf, der aber erst abgeblendet in der Bildmitte und in einem weiten Bereich des Bildfelds überzeugt. Die Ecken bleiben auch bei Blende 2,8 unter den Erwartungen.
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- Platz 8 von 10
- Wertung 60.0
von 100 Punkten
zum Test
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Ausgabe 7/2012 |
Zitat: Die Abbildungsleistung ist für den günstigen Preis und die üppige Lichtstärke in Ordnung. Doch die Reflexionen verhindern eine Empfehlung.
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- Platz 9 von 10
- Wertung 77.4%
zum Test
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Ausgabe 7/2012 |
Zitat: Wiederum sehr ungleichmäßig, auch abgeblendet, aber insgesamt solide in Auflösung und Kontrast. Wegen der Vergütungsprobleme nicht empfohlen. Gegenlicht kann zu unschönen Lichtflecken im Bild führen.
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- Platz 9 von 10
- Wertung 78.4%
zum Test
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Ausgabe 9/2011 |
Zitat: Vignettierung (Offenblende/2-fach abgeblendet: 0,9/0,3 Blendenstufen; Verzeichnung: -0,1%; chromatische Aberration: 0,5 Pixel
Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 7D
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- Platz 7 von 8
- Wertung 75.7%
zum Test
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Ausgabe 9/2011 |
Zitat: Vignettierung (Offenblende/2-fach abgeblendet): 0,8/0,2 Blendenstufen; Verzeichnung: -0,1%; chromatische Aberration: 0,5 Pixel
Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D7000
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- Platz 9 von 10
- Wertung 76.7%
zum Test
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Ausgabe 8/2011 |
Zitat: Hat Canon [mit dem 1,2/85 mm L II USM] offen einen leichten Vorsprung bei der Auflösung, so Walimex beim Kontrast.
Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 7D
Digital empfohlen für Canon EOS 7D |
- Platz 3 von 4
- Wertung 55.5%
zum Test
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Ausgabe 8/2011 |
Zitat: Das pro 1,4/85 mm kann als Porträtobjektiv gefallen, auch wenn die Vergütung nicht optimal ist und keine Spitzenwerte in der Bildschärfe erreicht werden. Aber es zeigen sich auch keine großen Schwächen…
Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D7000
Digital empfohlen für Nikon D7000 |
- Platz 3 von 4
- Wertung 52%
zum Test
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Ausgabe 7/2011 |
Zitat: Gemessen an der Bildqualität ist das Walimex ein wahrer Preisknüller. Doch das manuelle Fokussieren, vor allem mit offener Blende, ist nur etwas für geübte Fotografen.
Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D700
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- Platz 3 von 3
- Wertung 68.6%
zum Test
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Ausgabe 4/2011 |
Zitat: Schnäppchenjäger erhalten […] auf jeden Fall eine lichtstarke Porträtoptik, die durchaus in der Lage ist, ein Motiv schön und vor allem scharf abzubilden. Anspruchsvollere Fotografen werden vermutlich durch die auffälligen chromatischen Aberrationen von einem Kauf der Optik abgehalten…
Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 5D Mark II
Preis-Tipp |
zum Test
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Ausgabe 5/2010 |
Zitat: Das koreanische, 250 Euro günstige Objektiv zeigt recht große Unterschiede zwischen Mitte und Rand, die beim Abblenden sogar noch zulegen: Die Bildmitte erscheint abgeblendet deutlich kontrastreicher als offen, während die Ränder nur maßvoll zulegen. Dazu kommen Schwächen in der Vergütung, die zu Artefakten bei kontrastreichen Motiven führen.
Anmerkung zum Test: Getestet an der Canon EOS 5D Mark II
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- Platz 5 von 6
- Wertung 69.5%
zum Test
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Ausgabe 5/2010 |
Zitat: Wiederum sehr ungleichmäßig, auch abgeblendet, aber insgesamt solide in Auflösung und Kontrast. Wegen der Vergütungsprobleme nicht empfohlen. Gegenlicht kann zu unschönen Lichtflecken im Bild führen.
Anmerkung zum Test: Getestet an der Nikon D3x
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- Platz 5 von 6
- Wertung 70.5%
zum Test
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Ausgabe 5/2010 |
Zitat: Walimex zum Dritten: Die Abbildungsleistung ist für den günstigen Preis und die üppige Lichtstärke in Ordnung. Doch die Reflexionen verhindern eine Empfehlung.
Anmerkung zum Test: Getestet an der Sony Alpha 900
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- Platz 2 von 4
- Wertung 66.0%
zum Test
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Ausgabe 3/2010 |
Zitat: Ein klassisches Porträttele mit Lichtstärke 1,4 für 260 Euro - das ist verdächtig. Doch die Messtechnik gibt Entwarnung, denn zwar ist auch abgeblendet die Mitte etwas schärfer als die Ecken, doch insgesamt ist das Resultat solide und liegt nur knapp hinter dem des Zeiss 1,4/85 mm. Wer die Wirkung der geringen Schärfentiefe braucht und manuell scharfstellt, bekommt sie hier zum Discount-Preis. Offen ist der Kontrast allerdings insgesamt etwas niedrig.
Anmerkung zum Test: Getestet an der Canon EOS 450D
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- Platz 13 von 15
- Wertung 76.0%
zum Test
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Ausgabe 3/2010 |
Zitat: An der Nikon D300 kann der Exot ohne AF überzeugen: Mit einer selbst bei Blende 1,4 erstaunlich gleichmäßigen Abbildungsqualität, die sich bei 2,8 nochmal steigert, ergibt sich ein richtig gutes Ergebnis. Allerdings spiegeln sich ungünstig stehende Lichtquellen im Bild sichtbar an den offensichtlich nicht optimal vergüteten Linsenoberflächen.
Anmerkung zum Test: Getestet an der Nikon D300
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- Platz 14 von 15
- Wertung 74.5%
zum Test
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Ausgabe 3/2010 |
Zitat: Lichtstärke 1,4 für 260 Euro, da kann man den fehlenden AF verschmerzen, und auch die in der Mitte deutlich bessere Schärfe bei offener Blende ist für die Anwendung bei Porträts kaum störend. Bei 2,8 ist dann alles im grünen Bereich. Mit einer besseren Vergütung [gegen Reflexionen] gäbe es eine Empfehlung.
Anmerkung zum Test: Getestet an der Pentax K20D
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- Platz 9 von 15
- Wertung 81.5%
zum Test
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Ausgabe 3/2010 |
Zitat: Das Porträt-Schnäppchen von Walimex kann an der Alpha 350 nicht voll überzeugen. Offen ist der ganze Bildbereich mittelmäßig, und bei Blende 2,8 schafft es der Bereich bis zum oberen Rand zu einem guten Ergebnis. Doch dann kommt der Preis von 260 Euro ins Spiel und macht den Exoten ohne AF zum Schnäppchen...
Anmerkung zum Test: Getestet an der Sony Alpha 350
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- Platz 15 von 15
- Wertung 68.0%
zum Test
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