Sony SEL-16F28 2,8/16 mm Pancake im Test

Produktbild - Sony SEL-16F28 2,8/16 mm Pancake

Preis: ab 229,00 €

  • Bajonett: Sony E |
  • Festbrennweite |
  • Standard-Festbrennweite |
  • Brennweite: 16 - mm |
  • Anfangslichtstärke: 2,8 - f |
  • Filterdurchmesser: 49 mm |
  • Länge: 22,5 mm |
  • Durchmesser: 62 mm |
  • Gewicht: 67 g |

80,6%

Tests gesamt: 5
Gelistet seit: 10/2010

1 Meinung

Auswertung der Testberichte

Das Sony SEL-16F28 ist eine Festbrennweite mit E-Mount für Sonys neue Systemkamera-Reihe NEX, zu der die NEX-3 und NEX-5 gehören. Die Brennweite beträgt, den Crop-Faktor x1,5 von NEX-Kameras mit einbezogen, 24mm. Zusammen mit dieser Weitwinkel-Linse sind Kamera mit Objektiv kaum größer als eine dickere Kompaktkamera mit ausgefahrenem Objektiv. Das allerdings mit einer Bildqualität, die durch den NEX-Sensor, der ca. APS-C-Größe bietet, in der Systemkameraklasse ihresgleichen sucht.
Eine Alternative ist möglicherweise das Sigma 2,8/19 mm EX DN, das an NEX-Kameras eine effektive Brennweite von ca. 28 mm liefert. Auch das neue, etwas längere Sony SEL-20F28 2,8/20 mm ist vielleicht einen Blick wert.

Mechanik

Hier konnte das Pancake Sony SEL-16F28 im Test richtig absahnen: Die Linse wurde als hochwertig verarbeitet und edel designt beschrieben. Gefallen hat vor allem der Fokusring. Dieser sitzt ganz vorne an dem 2,25 cm hohen Objektiv und ist erhaben und geriffelt. So kann man den Ring gut greifen, auch wenn er etwas schmal ist. Gelobt wurde er für seine gute Gängigkeit und das großzügige Drehmoment.
Das Bajonett ist aus Metall. Die Nahbereichsgrenze ist gut, der Streulichtschutz ebenfalls. Eine Streulichtblende gibt es leider nicht.

Bildqualität

Sowohl offen als auch bei geschlossener Blende konnte das Sony SEL-16F28 2,8/16 mm Pancake-Objektiv mit einer sehr guten Auflösung in der Bildmitte punkten. Nur im Randbereich zeigte sich bei Offenblende ein Auflösungsabfall. Abblenden um zwei Stufen hilft laut Testbericht, die Ränder zu verbessern. Allerdings profitiert auch die Mitte vom Abblenden.
Kleine Kritikpunkte waren die mäßige Zentrierung, eine nicht restlos korrigierte chromatische Aberration und offen eine recht starke Vignettierung von 1,4 Blendenstufen. Die Vignettierung hat aber einen weichen Verlauf, und wenn diese trotzdem stören sollte, lässt sie sich durch Abblenden stark reduzieren. Es zeigt sich außerdem eine ganz leichte kissenförmige Verzeichnung, die aber nur bei Architekturaufnahmen oder anderen Motiven, bei denen es um die fehlerfreie Abbildung schnurgerader Linien geht, stören dürfte.

Testurteile der Fachpresse


Ausgabe 7/2012

Zitat: Pro: Das kompakte und leichte Sony Weitwinkel punktet mit seiner sehr geringen Verzeichnung. Zugezogen auf Blende 4 zeigt sich das Zentrum gut aufgelöst, die Randbereiche könnten allerdings besser ausfallen. Contra: Bei Offenblende tritt ein sichtbarer Lichtabfall zu den Rändern auf.

Anmerkung zum Test: getestet an der Sony NEX-7

  • Platz 6 von 6
  • Wertung 80%

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Ausgabe 11/2011

Zitat: Das Pancake von Sony kann im Vergleich nicht6 überzeugen. Für passable Leistungen muss es kräftig abgeblendet werden.

  • Platz 3 von 3
  • Wertung 77.0%

zum Test


Ausgabe 5/2011

Zitat: Offen wie abgeblendet fallen sowohl Kontrast als auch Auflösung von der Bildmitte zu den Ecken sehr stark ab. Abblenden verbessert zudem in erster Linie die Bildmitte.

Anmerkung zum Test: getestet an der Sony NEX-5

  • Einzeltest
  • Keine Wertung

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Ausgabe 4/2010

Zitat: Bildqualität: sehr gute Bildmitte, aber starker Randabfall vor allem bei Anfangsöffnung. Abblenden steigert deutlich die Bildqualität. […] Mechanik & Bedienung: Fokussierring mit sehr guter Gängigkeit und großzügigem Drehmoment. Hochwertig verarbeitet.

Anmerkung zum Test: Getestet an der Sony NEX-5

Auszeichnung

sehr gut

  • Platz 6 von 7
  • Wertung 80.7%

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Ausgabe 1/2010

Zitat: Bei offener Blende werden die Details außerhalb der Bildmitte nicht optimal aufgelöst, die Details wirken flau.

Anmerkung zum Test: getestet an der Sony NEX-5

Auszeichnung

sehr gut

  • Platz 5 von 5
  • Wertung 80.7%

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Jupp60
07.02.2013

Grausiger Scherben

Hab es jetzt ein paar Tage & bin fassungslos, wie schlecht das Ding tatsächlich ist. Hatte bisher meistens ein 40mm M-Rokkor 2.0 an meiner Nex-3 (erste Gen.) dran, klar, ist eine andere Liga. Das 16er ist aber dermaßen unscharf und matschig, da ist eine alte 6MP Sanyo Kompakte mit 3x Zoom erheblich besser von der Qualität. Ich kapiers nicht...