Auswertung der Testberichte
Mit dem SP AF 3,5-4,5/10-24mm Di II LD Aspherical [IF] bringt Tamron einen echten Weitwinkelzom auf den Markt. Aufgrund der starken Verzeichnung in der kürzesten Brennweite ist das Objektiv laut Test sehr gut für dramatische Fisheye-Aufnahmen geeignet – der gewaltige Bildwinkel ab 106° verleitet zum Spielen. An APS-C-Kameras beträgt die Brennweite ca. 16 bis 38 mm. Fazit: Nicht perfekt, aber durch den guten Preis trotzdem empfehlenswert für alle, die sich gern in den kurzen Brennweiten austoben wollen. Alternativen sind z.B. das Sigma 3,5/10-20 mm EX DC HSM, das Nikon AF-S DX Nikkor 3,5-4,5/10-24 mm G ED oder das Canon EF-S 3,5-4,5/10-22 mm USM.
Mechanik
Das Objektiv Tamron SP AF 3,5-4,5/10-24mm Di II LD Aspherical [IF] ist laut Test sehr gut verarbeitet und ebenso gut bedienbar. Zwar dreht sich der Ring für den manuellen Fokus beim Autofokus-Betrieb mit, doch ist er laut Test genau da positioniert, wo man intuitiv hingreift. Schade, dass der Fokusring etwas leichtgängig war. Das APS-C-Bajonett ist aus Metall und der Autofokus wurde als schnell beschrieben, auch wenn dem Objektiv kein Ultraschall-Motor mit auf den Weg gegeben wurde. Der Streulichtschutz ist gut, die mitgelieferte Sonnenblende ist innen mattiert. Auch die Nahgrenze kann sich laut der Testberichte sehen lassen.
Bildqualität
In den Tests wurde das Tamron SP AF 3,5-4,5/10-24mm Di II LD Aspherical [IF] als sehr gut eingestuft. Die Auflösung war mittig sehr gut, leider ist auch Randabfall festzustellen. Dieser konnte aber durch Abblenden sichtbar verbessert werden. Vor allem in der kürzesten Brennweite lohnt sich Abblenden. Dort präsentierte das Objektiv die besten Ergebnisse bei f11. Auch für einen höheren Kontrast lohnt sich Abblenden – in allen Brennweiten.
Die Vignettierung blieb beim Tamron SP AF 3,5-4,5/10-24mm Di II LD Aspherical [IF] laut Test über den ganzen Brennweitenbereich gut. Bei der kürzesten Brennweite von 10 mm, klassischerweise anfällig für eine stärkere Randabschattung, war die abfallende Helligkeit zum Rand am stärksten, aber immer noch moderat. In den anderen Brennweiten war sie nicht sichtbar. Laut eines Tests kann aber Abblenden die geringe Vignettierung nicht entfernen.
Die Verzeichnung war – gerade in den kurzen Brennweiten – stark tonnenförmig, aber das ist bei so kurzen Brennweiten oft ein gewollter Effekt, wie ein Test hinwies. Die chromatische Aberration (Farbsäume an Kontrastkanten) ist fast nicht erwähnenswert: ganz am Rand war sie zwar entdecken, aber war nie besonders stark und so gering, dass sie sich mit einem entsprechenden Programm schnell korrigieren ließ.
Tests mit Auszeichnung
Ausgabe 3/2012 |
Sehr gut
Zitat: Der diagonale Bildwinkel von 108° in der kurzen Brennweite ist nicht von schlechten Eltern. Das kann man auch vom Zoom insgesamt sagen, das eine sehr gute Allround-Leistung abliefert. Im Detail gibt es dann aber doch ein paar Schwächen.
Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 7D
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Ausgabe 3/2012 |
Highlight
Zitat: Da […] die Vignettierung erfreulich gering für den Zoombereich ist, kann man den Zoom sehr gut in der Landschaftsfotografie einsetzen. Die chromatische Aberration ist sehr gut, aber nicht restlos korrigiert.
Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 7D
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Ausgabe 12/2011 |
Preistipp
Zitat: Das Tamron landet zwar auf den letzten Platz, ist aber dennoch keine schlechte Optik: Etwas weichere Ecken geben Punkteabzug in der Auflösung, hinzu kommt die mangelnde Lichtstärke – aber mit beidem kann man in der Praxis gut leben. Und ordentlich Geld sparen.
Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 7D
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Ausgabe 12/2011 |
Preistipp
Zitat: Kompakt und leicht, mit dem größten Zoombereich und durchschnittlicher Lichtstärke – klingt erstmal nicht schlecht. Leider ist die Objektivgüte am Pentax-Bajonett eher schwach. Dennoch ist die Tamron-Optik ein lohnender Einstieg in die Ultraweitwinkel-Fotografie.
Anmerkung zum Test: getestet an der Pentax K-5
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Ausgabe 12/2011 |
Preistipp
Zitat: Vignettierung (offene Blende / 2-fach abgeblendet): Weitwinkelstellung 1,3/1,0
Blendenstufen, Mittelstellung 0,8/0,6
Blendenstufen, Telestellung 0,6/0,4
Blendenstufen. Verzeichung: Weitwinkelstellung -2,4%,
Mittelstellung -2,8%,
Telestellung -2,0%
Anmerkung zum Test: getestet an der Sony Alpha 55
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Ausgabe 8/2011 |
Sehr gut
Zitat: Das Tamron 10-24mm spielt seine Stärken mit zunehmender Brennweite aus. Eine sehr gute Leistung, zu einem angemessenen Preis.
Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D300s
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Ausgabe 6/2011 |
Sehr gut
Zitat: Sehr gut verarbeitet (für APS), Metallbajonett. Sehr gut bis ausgezeichnet bedienbar. Lichtschutz gut bis sehr gut. GeLi gut. Nahgrenze sehr gut.
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Ausgabe 4/2011 |
Sehr gut
Zitat: Angesichts des extremen Weitwinkels erreicht das Tamron mit recht ausgewogenen Leistungen ein knappes „Sehr gut“.
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Ausgabe 7/2009 |
Digital empfohlen für Canon EOS 450D
Zitat: Gewaltige Bildwinkel ab 106 Grad zu günstigen Konditionen... bietet das Tamron-Zoom. Etwas Verzeichnung und Vignettierung ist bei den extremen Brennweiten unvermeidlich. Auch die Ecken sind bei offener Blende deutlich schwächer.
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Ausgabe 6/2009 |
Sehr gut
Zitat: Das Superweitwinkel von Tamron hat bei der Anfangsbrennweite 10 mm deutliche Offenblendeinschränkungen, bei den anderen Brennweiten ist Abblenden aus Qualitätsgründen allerdings nicht nötig. Erstaunlich niedrige Randabdunklung, doch typisch stark tonnenförmige Verzeichnung. Sehr gut verarbeitet und bedienbar.
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Ausgabe 4/2009 |
Objektiv des Jahres 2008
Zitat: Das Superweitwinkel von Tamron zeigt im Labortest durchweg gute bis sehr gute Leistungen. PLUS: Gute Auflösung, Verzeichnung nicht zu groß, wenig Vignettierung. MINUS: Bei Blende 22 recht starker Auflösungsabfall.
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Ausgabe 4/2009 |
Sehr gut
Zitat: Angesichts des extremen Bildwinkels erreicht das Tamron mit recht ausgewogenen Leistungen ein knappes "Sehr gut".
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Tests ohne Auszeichnung
Ausgabe 12/2011 |
Zitat: Vignettierung (offene Blende / 2-fach abgeblendet): Weitwinkelstellung 1,0/1,0 Blendenstufen, Mittelstellung 0,8/0,6 Blendenstufen, Telestellung 0,6/0,4 Blendenstufen. Verzeichung: Weitwinkelstellung -2,2%, Mittelstellung -2,7%, Telestellung 2,0%
Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D7000
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- Platz 7
- Wertung
74.1
- Beste 85.9
- Schlechteste 74.1
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Ausgabe 9/2010 |
Zitat: ...das Tamron lockt mit einem attraktiven Brennweitenbereich zu einem günstigen Preis und ist aufgrund der besseren Anfangsöffnung weniger beugungsgefährdet. Allerdings ist der Eckabfall bei allen drei [gemessenen] Brennweiten zu stark. Abblenden hilft, doch wer das Tamron wählt, muss kompromissbereit sein.
Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 7D
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- Platz 8
- Wertung
53.5
- Beste 90.5
- Schlechteste 53.0
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Ausgabe 11/2009 |
Zitat: Auflösung: 81 Punkte, Objektivgüte: 71, Ausstattung: 47, Autofokus: 79
Anmerkung zum Test: Getestet an der Canon EOS 50D
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- Platz 5
- Wertung
73.2
- Beste 90.1
- Schlechteste 73.2
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Ausgabe 11/2009 |
Zitat: Auflösung: 44 Punkte, Objektivgüte: 78, Ausstattung: 47, Autofokus: 88
Anmerkung zum Test: Getestet an der Nikon D90
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- Platz 5
- Wertung
57.4
- Beste 90.1
- Schlechteste 57.4
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Ausgabe 7/2009 |
Zitat: Das an der [Canon] 450D durchaus überzeugende Tamron leistet sich an der D300 einige Schwächen und verfehlt die Empfehlung, weil die schlecht korrigierbaren Kontrastunterschiede von Mitte zu Ecke einfach zu groß sind.
Anmerkung zum Test: Getestet an der Nikon D300
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- Platz 6
- Wertung
54.5
- Beste 77.0
- Schlechteste 53.0
zum Test |
Ausgabe 5/2009 |
Zitat: Das Tamron steht seinen Konkurrenten in der Detaildarstellung kaum nach. ... Eine kleine Schwäche erlaubte es sich bei Gegenlicht und war dann für Schleier etwas anfälliger als die Konkurrenz. Im Gegenzug erzeugte es fast keinerlei bunte Blendenflecke.
Anmerkung zum Test: Getestet an der Nikon D90
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- Platz k.A.
- Wertung
-
- Beste
- Schlechteste
zum Test |
Spiegelreflex digital Ausgabe 4/2009 |
Zitat: Bei offener Blende nimmt die Bildqualität mit der Brennweite ab. Am meisten betroffen ist der Bildrand. Abblenden sinnvoll.
Anmerkung zum Test: Getestet an der Canon EOS 50D
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- Platz 4
- Wertung
77.8
- Beste 86.6
- Schlechteste 77.8
zum Test |
Ausgabe 3/2009 |
Zitat: Vignettierung und Verzeichnung [bleiben] im vertretbaren Rahmen. Bei Schärfe und Kontrast bleibt das ...Objektiv aber unter unseren Erwartungen. Abblenden bringt in den Ecken erwartungsgemäß teilweise ein deutliches Plus. Bei der mittleren Brennweite ist jedoch auch die Bildmitte betroffen. Abblenden führt dann zu deutlich höheren Kontrastkurven...
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- Platz k.A.
- Wertung
54.5
- Beste 54.5
- Schlechteste 54.5
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