Tamron AF 3,5-6,3/28-300 mm Asph. Macro VC Di XR LD im Test
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Preis: ab 144,96 €
- Bajonett: Canon EF, Nikon F |
- Zoom |
- Tele-Zoom |
- Brennweite: 28 - 300 mm |
- Anfangslichtstärke: 3,5 - 6,3 f |
- Bildstabilisator |
- Makro |
- Filterdurchmesser: 67 mm |
- Länge: 102 mm |
- Durchmesser: 78 mm |
- Gewicht: 558 g |
62,6%
Auswertung der Testberichte
Tamron hat mit dem AF 3,5-6,3/28-300 mm Asph. Macro VC Di XR LD ein Objektiv für die beiden großen Hersteller Nikon und Canon herausgebracht, das einer stabilisatorlosen Variante nachfolgt. Beiden Herstellern ist zu eigen, dass auf den Einbau eines Bildstabilisators in den Kamerabody verzichtet wird, um diesen in den Objektiven unterzubringen. Das treibt die Folgekosten gewaltig in die Höhe, denn die Technologie muss jedes Mal mit den Objektiven mit erworben werden. Deshalb ist es erfreulich, dass Tamron eine verhältnismäßig günstige Alternative zu den Markenobjektiven stellt.
Mechanik
Auf KB umgerechnet beträgt das Brennweitenspektrum des Tamron AF 3,5-6,3/28-300 mm Asph. Macro VC Di XR LD ganze 42 bis 450 mm. Das Kunststoffgehäuse ist sehr gut verarbeitet, nur ein Test vermisste an dem Metallbajonett eine Dichtung. Zoom- und Fokusring sind gut zu bedienen. Die Filterfassung dreht nicht mit, so können auch Filter mit stärker werdendem Farbverlauf angebracht werden. Tamron legt seinem Objektiv sogar eine Sonnenblende bei – bei anderen Herstellern muss man diese separat erwerben. Für Bokeh-Liebhaber dürften die neun Blenden-Lamellen des AF 3,5-6,3/28-300 mm Asph. Macro VC Di XR LD interessant sein.
Dank des Bildstabilisators können laut Hersteller vier Blendenstufen gewonnen werden. Ein Test konnte zwar nur zwei Blendenstufen Gewinn feststellen, aber dieser Wert ist immer noch ein gutes Ergebnis. Die Naheinstellgrenze des Objektivs ist 0,49 m.
Die Autofokus-Geschwindigkeit ist in Ordnung, aber nicht schnell genug, um Objekte z.B. im Flug einzufangen. Dafür war er in den Tests sehr präzise, was ja auch schon mal was wert ist. In den Auto-AF kann nicht eingegriffen werden, wer also selber Hand anlegen möchte, sollte vorher auf manuell schalten, um den Motor nicht zu beschädigen.
Bildqualität
Die Abbildungsleistung des Tamron ist gut, vor allem in Anbetracht des großen Zoomspektrums. Auffällig war in den Tests aber der Telebereich, der nur durch Abblenden genutzt werden kann, was die Optik eigentlich zu einem Gutwetter-Begleiter macht.
Der Helligkeitsabfall in den Ecken tritt vor allem in den kurzen Brennweiten und offener Blende auf, ist aber moderat und durch digitale Nachbearbeitung leicht zu entfernen. Lobenswert an der kurzen Brennweite ist die ausgezeichnete Auflösung, auch schon bei offener Blende. Bei 28 mm wird das Bild tonnenförmig verzerrt, bei 300 mm ist eine kissenförmige Verzeichnung zu registrieren. Erst in den langen Brennweiten ab ca. 200 mm lässt die Bildqualität nach; dort fallen die Kontrast- und Auflösungswerte ab. Mit Abblenden kann man aber immer noch eine insgesamt gute Bildqualität erreichen – auch wenn das Blende 6,3 bedeutet, womit man schnell an seine Grenzen stößt, wenn man nicht gerade im prallen Sonnenschein unterwegs ist.
Auch an Vollformat-Kameras wurde das Tamron AF 3,5-6,3/28-300 mm Asph. Macro VC Di XR LD getestet, dabei fiel eine deutliche Vignettierung bei Offenblende auf, die auch bei Abblenden erst bei f11 verschwand.
Testurteile der Fachpresse
Testalarm
Meinungen
MichaelFFM |
Klasse Objektiv mit Canon L Qualität
Ich mache dieses Jahr wieder eine Safari in der Masai Mara. Ich besitze drei Camerabodys und habe mir jetzt auch noch die 5D Mark II zugelegt. Ich besitze 4 Canon L Objektive und decke damit den Brennweitenbereich von 16 - 400mm und mit Extender 1,5 sogar bis 600 mm ab. Da ich die 5D Mark II auch für HD Videos nutzen will, habe ich für diese Safari noch ein Immerdrauf-Objekiv benötigt, da es bei einer Safari zu schnell wechselnden Situationen kommen kann, wo ich vom 24-105 auf das 100-400 wechseln muß oder umgekehrt. |
Anonym |
Endlich ein Objektiv für alles
Also es stimmt, in den oberen Brennbereichen nicht so prall, aber dafür hat man ja reichlich Reserve. |
hotzenplotz |
TAMRON 28-300 VC
Ich habe eine Serie von 42-450 mm geschossen. Die Lichtverhältnisse waren nicht optimal. Ich habe einen Kirchturm ins Visier genommen. Der Stabilisator ist Gold wert. Das Ziffernblatt kommt frei Hand schön scharf. Dann habe ich eine Laterne fotografiert und die Details maximal rangezoomt - sehr gute Abbildungsqualitäten. |
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