Tamron AF 3,5-6,3/28-300 mm Asph. Macro VC Di XR LD im Test

Produktbild - Tamron AF 3,5-6,3/28-300 mm Asph. Macro VC Di XR LD

Preis: ab 144,96 €

  • Bajonett: Canon EF, Nikon F |
  • Zoom |
  • Tele-Zoom |
  • Brennweite: 28 - 300 mm |
  • Anfangslichtstärke: 3,5 - 6,3 f |
  • Bildstabilisator |
  • Makro |
  • Filterdurchmesser: 67 mm |
  • Länge: 102 mm |
  • Durchmesser: 78 mm |
  • Gewicht: 558 g |

62,6%

Tests gesamt: 13
Gelistet seit: 03/2008

3 Meinungen

Auswertung der Testberichte

Tamron hat mit dem AF 3,5-6,3/28-300 mm Asph. Macro VC Di XR LD ein Objektiv für die beiden großen Hersteller Nikon und Canon herausgebracht, das einer stabilisatorlosen Variante nachfolgt. Beiden Herstellern ist zu eigen, dass auf den Einbau eines Bildstabilisators in den Kamerabody verzichtet wird, um diesen in den Objektiven unterzubringen. Das treibt die Folgekosten gewaltig in die Höhe, denn die Technologie muss jedes Mal mit den Objektiven mit erworben werden. Deshalb ist es erfreulich, dass Tamron eine verhältnismäßig günstige Alternative zu den Markenobjektiven stellt.

Mechanik
Auf KB umgerechnet beträgt das Brennweitenspektrum des Tamron AF 3,5-6,3/28-300 mm Asph. Macro VC Di XR LD ganze 42 bis 450 mm. Das Kunststoffgehäuse ist sehr gut verarbeitet, nur ein Test vermisste an dem Metallbajonett eine Dichtung. Zoom- und Fokusring sind gut zu bedienen. Die Filterfassung dreht nicht mit, so können auch Filter mit stärker werdendem Farbverlauf angebracht werden. Tamron legt seinem Objektiv sogar eine Sonnenblende bei – bei anderen Herstellern muss man diese separat erwerben. Für Bokeh-Liebhaber dürften die neun Blenden-Lamellen des AF 3,5-6,3/28-300 mm Asph. Macro VC Di XR LD interessant sein.
Dank des Bildstabilisators können laut Hersteller vier Blendenstufen gewonnen werden. Ein Test konnte zwar nur zwei Blendenstufen Gewinn feststellen, aber dieser Wert ist immer noch ein gutes Ergebnis. Die Naheinstellgrenze des Objektivs ist 0,49 m.
Die Autofokus-Geschwindigkeit ist in Ordnung, aber nicht schnell genug, um Objekte z.B. im Flug einzufangen. Dafür war er in den Tests sehr präzise, was ja auch schon mal was wert ist. In den Auto-AF kann nicht eingegriffen werden, wer also selber Hand anlegen möchte, sollte vorher auf manuell schalten, um den Motor nicht zu beschädigen.

Bildqualität
Die Abbildungsleistung des Tamron ist gut, vor allem in Anbetracht des großen Zoomspektrums. Auffällig war in den Tests aber der Telebereich, der nur durch Abblenden genutzt werden kann, was die Optik eigentlich zu einem Gutwetter-Begleiter macht.
Der Helligkeitsabfall in den Ecken tritt vor allem in den kurzen Brennweiten und offener Blende auf, ist aber moderat und durch digitale Nachbearbeitung leicht zu entfernen. Lobenswert an der kurzen Brennweite ist die ausgezeichnete Auflösung, auch schon bei offener Blende. Bei 28 mm wird das Bild tonnenförmig verzerrt, bei 300 mm ist eine kissenförmige Verzeichnung zu registrieren. Erst in den langen Brennweiten ab ca. 200 mm lässt die Bildqualität nach; dort fallen die Kontrast- und Auflösungswerte ab. Mit Abblenden kann man aber immer noch eine insgesamt gute Bildqualität erreichen – auch wenn das Blende 6,3 bedeutet, womit man schnell an seine Grenzen stößt, wenn man nicht gerade im prallen Sonnenschein unterwegs ist.
Auch an Vollformat-Kameras wurde das Tamron AF 3,5-6,3/28-300 mm Asph. Macro VC Di XR LD getestet, dabei fiel eine deutliche Vignettierung bei Offenblende auf, die auch bei Abblenden erst bei f11 verschwand.

Testurteile der Fachpresse


Ausgabe 3/2013

Zitat: Auflösung: 77%, Objektivgüte: 63%, Ausstattung: 50%, Autofokus: 80%

Anmerkung zum Test: Die Objektive wurden an einer Nikon D800 getestet.

  • Platz 7 von 7
  • Wertung 69.6%

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Ausgabe 1/2012

Zitat: Das Tamron ist nochmal deutlich günstiger als das Nikon [AF-S Nikkor 3,5-5,6/28-300 mm G ED VR] und bietet ebenfalls einen Bildstabilisator. Wiederum gilt: Erst abgeblendet entspricht die optische Leistung den hohen Anforderungen der Nikon D7000. Zudem fällt die längste Brennweite stark ab.

Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D7000

  • Platz 5 von 5
  • Wertung 35.0%

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Ausgabe 3/2011

Zitat: Das Tamron ist die eigentliche Sensation in diesem Testfeld und verdient sich ein HIGHLIGHT-Siegel. Denn das kleinste, leichteste und preiswerteste Superzoom für das Vollformat kann mit den größeren, schwereren und teureren Modellen von Canon und Nikon gut mithalten.

Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 5D Mark II

Auszeichnung

Highlight, sehr gut

  • Platz 3 von 3
  • Wertung 80%

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Ausgabe 2/2011

Zitat: Bei der zweiten [mittleren] Brennweite liefert es offen den besseren Kontrast, muss aber bei der dritten Brennweite [Tele] dem Canon [EF 3,5-5,6/28-300 mm L IS USM] wieder den Vortritt lassen. Insgesamt ebenfalls deutlich unterdurchschnittlich.

Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 7D

  • Platz 6 von 6
  • Wertung 58.0%

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Ausgabe 2/2011

Zitat: Im Vergleich zum Nikon [AF-S Nikkor 3,5-5,6/28-300 mm G ED VR] zeichnet das ebenfalls mit Stabilisator ausgerüstete Tamron über alle drei Brennweiten offen kontrastärmer. Abblenden bringt ein Kontrastplus in den Bildecken, führt aber auch zu Blende 7 bis 12,5.

Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D700

  • Platz 3 von 3
  • Wertung 45.0%

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Ausgabe 1/2009

Zitat: Ordentliche Leistung bis zur mittleren Brennweite bietet das Tamron, aber auch deftigen Kontrast- und Schärfe-Einbruch am Tele-Ende. Das Problem lässt sich durch Abblenden zwar abschwächen, doch bei Lichtstärke 6,3 und 480 mm KB-Äquivalent bleibt das trotz Bildstabilisator ein kaum praxisgerechter Vorschlag.

Anmerkung zum Test: Getestet an der Canon EOS 450D

  • Platz 2 von 5
  • Wertung 62.5%

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Ausgabe 1/2009

Zitat: Bei der Startbrennweite von 28 mm macht das KB-Objektiv eine gute Figur, doch im extremen Tele sinken die Kontrastkurven zu weit ab und lassen sich erst durch - trotz Bildstabilisator praxisfremdes - Abblenden anheben.

Anmerkung zum Test: Getestet an der Nikon D300

  • Platz 2 von 4
  • Wertung 62.0%

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Ausgabe 12/2008

Zitat: Tamrons aktuelles 28-300mm-Objektiv ist wie erwähnt ein Kompromiss - aber ein guter... In allen Situationen, in denen ein Objektivwechsel nicht in Frage kommt, sei es eine Trekkingtour oder auch nur die Fotografie in einer staubigen Umgebung, spielt es seine Stärken aus - mit einer einzigen Linse ist man praktisch für alles gerüstet.

Anmerkung zum Test: Getestet an der Nikon D3 und der Nikon D300

  • Einzeltest
  • Keine Wertung

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Ausgabe 7/2008

Zitat: In der kurzen Brennweite ist die Auflösung am höchsten, aber auch die Verzeichnung und die Randabdunklung fallen am deutlichsten auf. In der langen Brennweite geht die Auflösung in die Knie.

  • Platz 5 von 6
  • Wertung 73.0%

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Ausgabe 6/2008

Zitat: Aus 40 Zentimetern Abstand können Sie eine Fläche von 5,5 x 3,7 Zentimetern bildfüllend und scharf fotografieren.

Auszeichnung

Testsieger

  • Platz 1 von 3
  • Wertung Note 2.62

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Ausgabe 5/2008

Zitat: Tamrons Erstling mit Vibration Compensation schlägt sich am APS-C-Sensor recht wacker, besitzt bei den Vollformaten aber einige Schwächen.

  • Platz 2 von 2
  • Wertung 69.0%

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Ausgabe 5/2008

Zitat: Grundsätzlich gilt, dass das Sigma eine etwas höhere Schärfeleistung liefert, zum Ausgleich das Tamron aber den besseren Bildstabilisator besitzt.

  • Keine Platzierung
  • Keine Wertung

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Ausgabe 3/2008

Zitat: Ein gewaltiges Tele, das mit recht guter Abbildungsleistung überzeugt, die nur im extremen Telebereich nachlässt.

Auszeichnung

Digital empfohlen für Canon EOS 20D

  • Einzeltest
  • Wertung 68
    von 150 Punkten

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MichaelFFM
18.08.2010

Klasse Objektiv mit Canon L Qualität

Ich mache dieses Jahr wieder eine Safari in der Masai Mara. Ich besitze drei Camerabodys und habe mir jetzt auch noch die 5D Mark II zugelegt. Ich besitze 4 Canon L Objektive und decke damit den Brennweitenbereich von 16 - 400mm und mit Extender 1,5 sogar bis 600 mm ab. Da ich die 5D Mark II auch für HD Videos nutzen will, habe ich für diese Safari noch ein Immerdrauf-Objekiv benötigt, da es bei einer Safari zu schnell wechselnden Situationen kommen kann, wo ich vom 24-105 auf das 100-400 wechseln muß oder umgekehrt.
Da ich nur gestochen scharfe Bilder wünsche, wollte ich mir eigentlich nur noch Canon L Objektive zulegen und hätte mir auch beinahe das 28-300 L für knapp 2600 € gekauft. Da dieses Objektiv in einschlägigen Foren jedoch teilweise sehr "durchwachsen" bewertet wurde und ich es eigentlich sehr selten nutzen würde, habe ich mich nach einer Alternative umgesehen und bin bei meinen Recherchen auf das Tamron XR 3,5-6,328-300 DI VC CAF gestossen. Ich hatte gemischte Gefühle und dachte auch an knapp 500 Euro hinausgeworfenes Geld, da ich mit "nicht Canon Objektiven" keine gute Erfahrung hatte. Ich nahm mir vor, das Objektiv nur in Ausnahmefällen zu benutzen und meine Bilder auf der Safari so weit als möglich mit meinem 24-105L und 100-400L zu schießen. Nur in Ausnahmefällen, wenn ein Objektivwechsel ungünstig ist, wollte ich das Tamron 28-300 nutzen und auch bei der Qualität der Bilder Abstriche machen... Doch weit gefehlt!
Als das Objektiv eintraf, nahm ich meine 5D MarkII, das 24-105L und das Tamron und ging mal wieder in den Frankfurter Zoo um Probeaufnahmen zu machen. Ich hatte ein Stativ dabei und machte Fotos von verschiedenen Motiven jeweils in verschiedenen Brennweiten angefangen von 28mm, dann 35mm, in 5mm Schritten bis 105mm, dann weitere Fotos in 10 mm Schritten bis 300 mm.
Am heimischen Computer traute ich meinen Augen nicht, denn ich konnte im besagten Brennweitenbereich von 24-105 mm keinen (!!!) Qualitätsunterschied zwischen dem Canon 24-105L und dem Tamron feststellen. Ich musste die Exif's auslesen, um zu erfahren, mit welchem Objektiv das jeweilige Foto gemacht wurde. Auch mit den Fotos von 110-300mm war ich sehr angetan und überrascht und überlege derzeit sogar, mein Canon 100-400L nicht mit auf Safari zu nehmen. Ich kann dieses Objektiv nur uneingeschränkt weiterempfehlen und hoffe nicht, dass die Serienstreuung groß ist und ich nur ein "Glückspilz" war.

Benotung 4 Sterne

Anonym
28.06.2009

Endlich ein Objektiv für alles

Also es stimmt, in den oberen Brennbereichen nicht so prall, aber dafür hat man ja reichlich Reserve.
Der Bildstabi ist super und der Autofocus meiner Meinung nach schnell genug.

Benotung 5 Sterne

hotzenplotz
01.03.2009

TAMRON 28-300 VC

Ich habe eine Serie von 42-450 mm geschossen. Die Lichtverhältnisse waren nicht optimal. Ich habe einen Kirchturm ins Visier genommen. Der Stabilisator ist Gold wert. Das Ziffernblatt kommt frei Hand schön scharf. Dann habe ich eine Laterne fotografiert und die Details maximal rangezoomt - sehr gute Abbildungsqualitäten.
Das Tamron VC kann ich nur empfehlen !