Das Tamron SP AF 2,8/90 mm Macro ist ein Makroobjektiv mit einer Festbrennweite von 90 mm, das sich auch für Porträts gut einsetzen lässt. Es ähnelt dem Tokina AT-X 2,8/100 mm Macro, ist aber etwas weniger wertig verarbeitet – was aber bei normaler Handhabung kein Problem sein sollte. Ein Testbericht empfahl das Sigma 2,8/105 mm als teurere, aber in puncto Bildqualität bessere Alternative.
Mechanik
Das Tamron SP AF 2,8/90 mm Macro ist aus Kunststoff gefertigt. In puncto Wertigkeit hat man schon bessere und robustere Objektive gesehen. Da man aber, wie ein Test meinte, normalerweise keine Weitwurfwettbewerbe mit Makro-Objektiven veranstaltet, sei das nicht weiter relevant. Ein Stabilisator ist leider nicht integriert. Die Naheinstellgrenze liegt bei 29 cm.
Der Autofokus-Motor ist zwar recht schnell, aber laut eines Tests weder so fix noch so leise wie der der Tokina-Konkurrenz. Das macht der Autofokus aber mit Präzision wett. Manuelles Eingreifen in den AF-Betrieb ist durch eine Schiebe-Kupplung jederzeit möglich. Der Fokusring ist breit und geriffelt, dadurch ist er gut zu greifen, was das manuelle Scharfstellen erleichtert. Durch neun Blendenlamellen und die große Anfangsöffnung darf man auf ein harmonisches, ausgeprägtes Bokeh hoffen.
Bildqualität
Schon bei offener Blende von f2,8 zeigte das Tamron eine gute, gleichmäßige Auflösung, auch der Rand ist ok. Abblenden kann die Bildqualität zwar verbessern, allerdings steigt die Qualität der Bildmitte stärker an als der Rand. Trotzdem ist es in allen Blendenstufen ein recht gutes Objektiv.
Verzeichnung und Vignettierung sind minimal, auch bei offener Blende, und in der Praxis nicht störend. Auch die sehr geringe chromatische Aberration wurde positiv erwähnt. An Sony-Bajonetten scheint sich das Tamron aber nicht besonders wohl zu fühlen, so ein Test.
Ausgabe 4/2012 |
Digital empfohlen für Canon EOS 7D
Zitat: 5,5 Punkte über dem Durchschnitt liegt die Leistung des Tamron Neunziger an der Eos 7D – das ist absolut gesehen ein guter Wert, aber im aktuellen Testfeld noch nicht der beste.
Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 7D
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Ausgabe 4/2012 |
Digital Empfohlen für Nikon D7000
Zitat: An der D7000 funktioniert das Tamron-Makro prächtig und kann mit sehr guten Werten in der Bildmitte glänzen, die zum Rand hin kaum nachlassen. Damit ist das knapp 400 Euro teure Sonderangebot der teureren Konkurrenz absolut ebenbürtig.
Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D7000
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Ausgabe 4/2012 |
Digital Empfohlen für Pentax K-5
Zitat: Das Tamron überzeugt auch an der Pentax und kann in den Bereich der höchsten Punktzahlen vordringen. Offen sind die Werte bereits sehr gut, und bei Blende 5,6 werden dann in der Bildmitte Top-Auflösungswerte erreicht.
Anmerkung zum Test: getestet an der Pentax K-5
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Ausgabe 4/2012 |
Digital Empfohlen für Sony Alpha 55
Zitat: Auch an der A55V liefert das Tamron-Makro, das mit 400 Euro das günstigste in der Runde ist, eine sehr gute Leistung ab – und das sehr gleichmäßig über das gesamte Bildfeld. Schon bei offener Blende gibt es absolut nichts auszusetzen.
Anmerkung zum Test: getestet an der Sony Alpha 55
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Ausgabe 4/2012 |
Testsieger
Zitat: Das Tamron 90 mm bietet eine tolle Leistung zum fairen Preis. Typische Probleme wie Vignettierung und Verzeichnung wurden auf ein Minimum reduziert, wodurch das Tamron satte 97 Prozent in der Objektivgüte abräumt. Ein Stabilisator ist im Preis allerdings nicht inbegriffen.
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Ausgabe 6/2011 |
Sehr gut
Zitat: Erst ab Blende 4 zeigt das Tamron, was in ihm steckt und liefert auch bei zugezogener Blende 22 gute Ergebnisse [in der Auflösung]. Tamrons 90mm Makro bleibt, wie auch andere Tele-Makros, frei von Verzeichnung.
Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D3s
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Ausgabe 12/2010 |
Digital empfohlen für Canon EOS 7D
Zitat: Das günstigste der Makros zeigt sich sehr gleichmäßig über das Bildfeld und kann insgesamt überzeugen. Wenn die Blende um zwei Stufen geschlossen wird, lässt sich noch etwas mehr an Schärfe herauskitzeln.
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Ausgabe 12/2010 |
Digital empfohlen für Nikon D700
Zitat: Auch das Tamron aus der Makro-Riege kann überzeugen, wenn auch die Bildecken bei offener Blende noch steigerungsfähig sind. Doch bei Blende 5,6 ist dann alles bestens...
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Ausgabe 10/2010 |
Digital empfohlen für Pentax K20D
Zitat: Die Abbildungsleistung in den Ecken ist zwar bei offener Blende etwas schwächer, legt jedoch bei Blende 5,6 ordentlich zu.
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Ausgabe 10/2010 |
Digital Empfohlen für Sony Alpha 550
Zitat: Weil die Kontrastkurven zwar gleichmäßig, aber etwas niedriger verlaufen, hat das Tamron gegenüber dem Sigma [EX 2,8/70 mm DG Macro] das Nachsehen - trotzdem ein gutes Ergebnis.
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Ausgabe 1/2010 |
Sehr gut
Zitat: Mechanik & Bedienung: Kommt, trotz einiger Ähnlichkeiten, nicht ganz an das zweitplatzierte 100er Tokina [AT-X 2,8/100 mm Macro] heran, auch der AF ist lauter. Weder Ultraschall-Motor, Innenfokussierung noch Bildstabilisator. Ansonsten klassenübliche Ausstattung.
Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 5D Mark II
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Ausgabe 8/2009 |
Digital empfohlen für Canon EOS 5D Mark II
Zitat: Offen schwächeln die Ränder, erst abgeblendet bietet sich beim Tamron... eine solide Leistung. Für diesen Makro-Typus ist das Sigma 2,8/105 die bessere Wahl, doch erhält auch das Tamron ein "Digital Empfohlen".
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Ausgabe 8/2009 |
Digital empfohlen für Nikon D3x
Zitat: Solide in den Durchschnitt fügt sich das Neunziger von Tamron, das vor allem mit der Schwäche an Ecken und Rändern bei offener Blende Punkte einbüßt. Erst bei Blende 5,6 ziehen auch die Bildränder auf gute Werte nach.
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Ausgabe 8/2009 |
Digital empfohlen für Sony Alpha 900
Zitat: Abgeblendet erreicht das Tamron ein sehr gutes Ergebnis. Offen gilt das nur für die Bildmitte, während die Ecken offen deutlich nachlassen. Dies sind ungünstige Voraussetzungen für nachträgliche Schärfekorrekturen am Rechner.
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Ausgabe 4/2009 |
Digital empfohlen für Sony Alpha 350
Zitat: Gutes Makro-Tele von Tamron... Wie immer zweiter Sieger hinter dem Sigma, das besonders offen alles noch ein bisschen besser macht.
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Ausgabe 4/2009 |
Digital empfohlen für Pentax K20D
Zitat: Es zeichnet sich sowohl durch eine minimale Verzeichnung aus als auch durch eine gleichmäßig gute Schärfe über den gesamten Bildbereich, die sich durch abblenden noch weiter steigern lässt.
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Ausgabe 2/2009 |
Sehr gut
Zitat: Bei offener Blende könnte die Bildqualität höher sein, aber Abblenden um zwei Stufen verleiht dem Tamron Flügel.
Anmerkung zum Test: Getestet an der Canon EOS 5D Mark II
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Ausgabe 12/2008 |
Digital empfohlen für Nikon D300
Zitat: Das Tamron-Macro überzeugt schon bei offener Blende mit einer gleichmäßigen Abbildung über das gesamte Bildfeld. Abgeblendet kann es sogar noch etwas zulegen.
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Ausgabe 12/2008 |
Digital empfohlen für Canon EOS 450D
Zitat: Das Tamron kann die Qualität des Sigma [EX 2,8/70 mm DG Macro] nur abgeblendet erreichen. Bei voller Öffnung ist die Schärfe insgesamt geringer, aber gleichmäßig über die Bildfläche verteilt.
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Ausgabe 5/2006 |
Digital empfohlen für Nikon D200
Zitat: Das Tamron kann sich die höchste Punktzahl im Testfeld sichern, obwohl die Zentrierung eher mäßig ist. Doch den einen Punkt Abzug holt das Tele mit hohen Kontrasten schon bei offener Blende wieder auf.
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Ausgabe 5/2006 |
Digital empfohlen für Canon EOS 5D
Zitat: Das Neunziger von Tamron muss sich einen Punktabzug für die Zentrierung gefallen lassen und landet mit einer etwas niedrigeren Auflösung knapp hinter den anderen Festbrennweiten.
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Ausgabe 4/2006 |
Digital empfohlen für Canon EOS 1Ds Mark II
Zitat: Mit extrem hoher Auflösung bis in die Bildecken erreicht das Tamron 2,8/90 die höchste Punktzahl aller Objektive im Test.
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Ausgabe 4/2006 |
Digital empfohlen für Nikon D2x
Zitat: Das Tele zeigt sich ohne nennenswerte Schwächen und eine sehr gleichmäßige Leistung über das gesamte Bildfeld.
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Ausgabe 4/2005 |
Digital empfohlen für Canon EOS 20D
Kein Zitat
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Ausgabe 4/2005 |
Digital empfohlen für Konica Minolta Dynax 7D
Kein Zitat
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Ausgabe 4/2005 |
Digital empfohlen für Pentax *ist Ds
Kein Zitat
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Ausgabe 5/2004 |
Digital Empfohlen für Nikon D100
Kein Zitat
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Ausgabe 3/2004 |
Digital empfohlen für Canon EOS 1Ds
Kein Zitat
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Ausgabe 2/2004 |
Digital empfohlen für Canon EOS 10D
Kein Zitat
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Ausgabe 4/2012 |
Zitat: Das legendäre 90mm F2,8 gibt es in verschiedenen jeweils verbesserten Ausführungen seit über 30 Jahren und steht damit für eine lange Makrotradition und ausgezeichnete Erfahrung von Tamron in diesem Bereich. Dieses leichte Super Performance ( SP) Makro-Objektiv bildet im Maßstab 1:1 ab und bietet höchste Leistung für gestochen scharfe Abbildungen vor angenehm verlaufendem Hintergrund.
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- Platz 5
- Wertung
87.5
- Beste 94.4
- Schlechteste 81.6
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Ausgabe 4/2012 |
Zitat: Das Tamron 90 mm wird häufig als Porträt-Makro bezeichnet, da die Brennweite sich auch in idealer Weise für Porträt-Aufnahmen eignet. Nach wie vor lässt sich auch die neue Version an Vollformat bzw. analogen Kameras verwenden.
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- Platz 6
- Wertung
90.5
- Beste 96.3
- Schlechteste 83.5
zum Test |
Ausgabe 4/2012 |
Zitat: Das legendäre 90mm F2,8 gibt es in verschiedenen jeweils verbesserten Ausführungen seit über 30 Jahren und steht damit für eine lange Makrotradition und ausgezeichnete Erfahrung von Tamron in diesem Bereich. Dieses leichte Super Performance (SP) Makro-Objektiv bildet im Maßstab 1:1 ab und bietet höchste Leistung für gestochen scharfe Abbildungen vor angenehm verlaufendem Hintergrund.
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- Platz 4
- Wertung
92.0
- Beste 94.5
- Schlechteste 88.0
zum Test |
Ausgabe 9/2009 |
Zitat: Auch das Tamron kann seine hohe Objektivgüte, besonders durch die praktisch nicht vorhandene Verzeichnung, unter Beweis stellen und erreicht hier völlig verdient eine sehr gute Bewertung. Auflösung und Autofokus kommen allerdings nicht ganz so weit nach vorn, sind aber immer noch im guten Bereich, wobei die Fokusleistung die Bestnote nur denkbar knapp verfehlt.
Anmerkung zum Test: Getestet an der Canon EOS 50D
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- Platz 4
- Wertung
83.4
- Beste 94.0
- Schlechteste 77.2
zum Test |
Ausgabe 9/2009 |
Zitat: In Sachen Objektivgüte setzt sich das Tamron vor dem Tokina [2,8/100 mm] an die Spitze. Dazu tragen hauptsächlich die praktisch nicht vorhandene Verzeichnung sowie die extrem geringe chromatische Aberration (unerwünschte Farbsäume) von nur 0,13 Pixel bei. Die Auflösung erreicht eine sehr gute Wertung.
Anmerkung zum Test: Getestet an der Nikon D90
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- Platz 3
- Wertung
86.4
- Beste 89.1
- Schlechteste 80.3
zum Test |
Ausgabe 9/2009 |
Zitat: Tamrons Makro hinkt am Sony-Bajonett den Leistungen des Konkurrenten Sigma ein gutes Stück hinterher. Einzig bei der Autofokus-Messung legt das Tamron die Messlatte vor. Auffällig und zur Abwertung führend ist die sehr starke chromatische Aberration von 0,85 Pixel; die mit Abstand höchste aller getesteten Objektive. Insgesamt erreicht das Objektiv gerade noch eine gute Wertung.
Anmerkung zum Test: Getestet an der Sony Alpha 350
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- Platz 2
- Wertung
75.8
- Beste 90.6
- Schlechteste 75.8
zum Test |
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