Sigma 3,8-5,6/18-125 mm DC OS HSM im Test

Produktbild - Sigma 3,8-5,6/18-125 mm DC OS HSM

Preis: ab 208,00 €

  • Bajonett: Canon EF, Canon EF-S, Nikon F, Sigma SA |
  • Zoom |
  • Universalzoom |
  • Brennweite: 18 - 125 mm |
  • Anfangslichtstärke: 3,8 - 5,6 f |
  • Bildstabilisator |
  • Filterdurchmesser: 67 mm |
  • Länge: 88,5 mm |
  • Durchmesser: 74 mm |
  • Gewicht: 505 g |

73,9%

Tests gesamt: 8
Gelistet seit: 11/2008

2 Meinungen

Auswertung der Testberichte

Das Sigma 3.8-5.6/18-125 mm DC OS HSM ist mit seinem praxistauglichen Brennweitenspektrum ein guter Alleskönner – fast schon ein Komfortzoom – und verhältnismäßig günstig. Ob es dem Objektiv gut tun, dass ihm ein so großen Brennweitenspektrum mitgegeben wurde, zeigen die Testberichte. Am APS-C-Sensor liefert die Linse effektiv eine Brennweite von ca. 27 bis 158 mm.
Alternativen gibt es je nachdem, welche Kamera man nutzt. Ein sehr ähnliches Marken-Objektiv mit guten Testergebnissen gibt es in Form des Nikon AF-S DX 3,5-5,6/18-105 G ED VR von Nikon. Von Canon gibt es höchstens das EF 4,0/24-105 mm L IS USM, das aber um einiges lichtschwächer ist.

Mechanik
Das Sigma 3.8-5.6/18-125 mm DC OS HSM aus Metall und Kunststoff ist sehr gut verarbeitet. Das Bajonett ist aus Metall und damit schön stabil. Der Zoom- und der Fokusring sind sehr gut eingestellt, leider dreht sich im Autofokus-Modus der Fokusring mit – das kann beim Festhalten stören. Immerhin wird der Autofokus mit einem Ultraschallmotor betrieben. Die Nahgrenze von 35 mm wurde im Test als gut bewertet, auch wenn die Abbildung 1:3,8 das Objektiv nicht unbedingt als Makro qualifiziert.
Auch die Lichtschutzmaßnahmen (gegen Schleier aufgrund Streulichts) gefielen. Auch ein Bildstabilisator ist mit an Bord. Auf eine kleine Macke des Objektivs wies nur ein Test hin: Nach dem Anschalten hörte man mechanische Laufgeräusche, die, sofern zwischendurch nicht der Auslöser angetippt wurde, erst nach einer Minute aufhörten. Das kann auf den Kamera-Akku gehen!

Bildqualität
Das Sigma 3.8-5.6/18-125 mm DC OS HSM hatte laut Test eine sehr gute, verhältnismäßig gleichmäßige Auflösung über alle Blendengrößen. Es kann also mit offener Blende verwendet werden – angesichts der nicht gerade bombastischen Anfangsöffnung von f3,8 aber auch dringend notwendig. 
In den kurzen Brennweiten und war ein starker Randabfall in der Auflösung zu sehen, der aber bei einem solchen Brennweitenspektrum fast zu erwarten war. Ansonsten war die Auflösung einigermaßen homogen, bis auf die ein wenig schlechteren Ränder ganz oben im Tele. Im Tele gab es einen starken Kontrastabfall, Vignettierung war dagegen hauptsächlich im Weitwinkel zu finden. Die Verzeichnung wurde in den Tests sehr unterschiedlich bewertet. Der umfangreiche Zoom ließe diese typische Schwäche vermuten, aber je nach Kamera oder Ansprüchen der Tester wurde die Verzerrung der Bilder als sehr stark oder verhältnismäßig niedrig bezeichnet – betroffen war in jedem Fall hauptsächlich der Weitwinkelbereich.

Testurteile der Fachpresse


Ausgabe 1/2012

Zitat: Ein Universalzoom, das bei der kürzesten Brennweite mit gleichmäßig hohen Kontrasten über das Bildfeld überzeugt, ist eher die Ausnahme. Doch das Sigma punktet tatsächlich bei 18 mm, allerdings verhindert der Einbruch im Tele eine Empfehlung.

Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 7D

  • Platz 4 von 5
  • Wertung 58.0%

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Ausgabe 1/2012

Zitat: …auch ohne Objektivkorrektur durch die Kamera kann sich das Sigma ganz achtbar bei den kürzeren Brennweiten schlagen. Im Weitwinkel sollte man allerdings abblenden. Doch am Tele-Ende geht es mit dem Kontrast deutlich in den Keller…

Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D7000

  • Platz 3 von 5
  • Wertung 46.0%

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Ausgabe 6/2011

Zitat: Vignettierung: Vor allem bei 18 mm bei Offenblende mit spontaner Vignettierung in den Bildecken sichtbar. Verzeichnung: Durchgehend sehr deutlich bis stark.

Auszeichnung

sehr gut

  • Platz 5 von 10
  • Wertung 77.0%

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Ausgabe 5/2010

Zitat: ...Es gibt keine schwache Brennweite an der Pentax K20D und außer im Weitwinkel auch eine sehr gleichmäßige Verteilung der Schärfe. Vom Standpunkt der Abbildungsleistung kann die Blende offen bleiben, nur etwas Verzeichnung kann bei kritischen Motiven stören.

Auszeichnung

Digital empfohlen für Pentax K20D

  • Platz 2 von 2
  • Wertung 81.0%

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Ausgabe 3/2009

Zitat: Vom Randabfall in der kurzen Brennweite abgesehen recht ausgeglichene Auflösung im gesamten Zoombereich. Insgesamt sehr gute Qualität. Kann bei der visuellen Prüfung der Bilder mit dem Testsieger von Nikon [18-105 mm] mithalten. Robuste Fertigungsqualität... AF-Motor mit Ultraschall-Antrieb, optischer Bildstabilisator ... Nur 1:3,8 bei 18 mm.

Anmerkung zum Test: Getestet an der Canon EOS 50D

Auszeichnung

sehr gut

  • Platz 4 von 12
  • Wertung 80.1%

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Ausgabe 12/2008

Zitat: Ausgewogene Auflösung bei verhältnismäßig geringen optischen Schwächen und der Optical Stabilizer machen das Sigma zur sehr guten Wahl.

Anmerkung zum Test: Getestet an der Nikon D200 und Nikon D300

Auszeichnung

sehr gut

  • Platz 1 von 3
  • Wertung 77.0%

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Ausgabe 11/2008

Zitat: Mit 28-200 im KB-Äquivalent fast ein Universal-Zoom. Vertretbare Schwäche am Rand im Weitwinkel und mäßiger Kontrasteinbruch im Tele. Die Lichtstärke ist zwar nicht üppig, aber es gibt auch keinen Grund, die Blende zu schließen...

Auszeichnung

Digital empfohlen für Canon EOS 450D

  • Platz 2 von 13
  • Wertung 83.0%

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Ausgabe 11/2008

Zitat: ...die Kontrastwerte bei den längeren Brennweiten fallen deutlich ab und bringen nur eine mäßige Wertung.

Anmerkung zum Test: Getestet mit der Nikon D300

  • Platz 7 von 14
  • Wertung 69.0%

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hevoah
05.05.2010

Gutes Preis Leistungsverhältnis

Das Objektiv habe ich erst vor kurzem erworben. Die Haptik macht einen guten ersten Eindruck, Bildqualität ist in der Praxis (bei mir für Exposes in der Technik) allemal ausreichend.

Benotung 5 Sterne

Madmax
01.01.2010

Guter Ersatz fürs Kitobjektiv

Ich habe mir das SIGMA 18-125 DC OS HSM als Ersatz für das Kitobjektiv 18-55 IS von Canon geholt. Von der Verarbeitung ist es kein Vergleich zu dem "billigen" Canon's. Hier hat man richtig was in der Hand. Von der Schärfe ist es auf jeden Fall ein Fortschritt zum Kitobjektiv meiner EOS 450. Der Stabilisator funktioniert auch einwandfrei. Fokusprobleme hatte ich bisher noch keine. Dass der Stabilisator leicht hörbar ist und auch nach Abschalten desselben "arbeitet", hat mich auch noch nicht gestört. Eine extrem verminderte Batterieleistung dadurch konnte ich auch noch nicht feststellen.