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Startseite » Objektive » Sigma Objektive » Sigma 2,8-4,0/17-70 mm DC Makro OS HSM
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Sigma 2,8-4,0/17-70 mm DC Makro OS HSM im Test - Produktbild 1
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Sigma 2,8-4,0/17-70 mm DC Makro OS HSM Test




Sigma 2,8-4,0/17-70 mm DC Makro OS HSM bei Amazon suchen   zum Preisvergleich für Sigma 2,8-4,0/17-70 mm DC Makro OS HSM  
Objektiv-Typ: Sigma Zoom Objektiv (Standard-Zoom) | Bajonett: Canon EF, Canon EF-S, Nikon F, Pentax K, Sigma SA, Sony / Konica Minolta A | Brennweite: 17mm - 70mm | Lichtstärke: 2.8 - 4.0 | Bildstabilisator: ja | Makro: ja | Filterdurchmesser: 72mm | Länge x Durchmesser: 89 x 79mm | Gewicht: 535g
 
Statistik
13 Testauszeichnungen
Gelistet seit: 04/2010
Letzter Test: 10/2011
Anzahl Tests: 14
 
Auswertung der Testberichte

Das Sigma 2,8-4,0/17-70mm DC Makro OS HSM ist mit Anschlüssen für alle gängigen Hersteller von APS-DSLRs zu haben. Auf Kleinbild umgerechnet beträgt die Brennweite je nach Crop-Faktor ca. 25 bis 105 mm. Damit ist es so etwas wie ein erweitertes Standardzoom. Das Objektiv kann als Nachfolger des Sigma EX 2,8-4,5/17-70 mm Makro gesehen werden.
Das Objektiv kommt im Test recht gut weg, doch muss sich ein Fotograf im Klaren darüber sein, dass Mega- oder Komfortzooms im Vergleich zu Objektiven mit kleineren Brennweitenspektren oder gar Festbrennweiten in 99% der Fälle eine schlechtere Bildqualität produzieren - mal ganz abgesehen von der Preisklasse, die auch keine zu hohen Erwartungen wecken sollte.
Alternativen gibt es kaum. Höchstens das Nikon AF-S DX Nikkor 3,5-5,6/16-85 mm G ED VR oder das Canon EF-S 3,5-5,6/15-85 mm IS USM kämen als erweiterter Standardzoom in Frage, haben allerdings beide eine schwächere Anfangsblende.

Mechanik
Die Linsen des Objektivs Sigma 2,8-4,0/17-70mm DC Makro OS HSM sind laut Test gut vergütet. Der Tubus ist gut verarbeitet, der Zoomring griffig. Die Wege zwischen kürzester und längster Brennweite sind lang – welch Wunder bei einem solchen Zoomumfang – doch ist die Brennweite dadurch sehr präzise einstellbar. Der Fokusring ist schmaler als der Zoomring, lässt sich laut Test aber trotzdem sehr gut bedienen. Gewicht und Größe sind laut Test der Qualität und dem Leistungsumfang angemessen. Die Naheinstellgrenze konnte im Test recht gut überzeugen – ist ja auch ein Makro-Objektiv - allerdings hat man die Eckdaten zum Makromodus mit 22 mm Mindestabstand und einem Abbildungsmaßstab von 1:2,7 woanders auch schon mal besser gesehen. Auch der Streulichtschutz konnte punkten. Trotz Ultraschallmotor (HSM) dreht sich der Fokusring im AF-Betrieb mit – also Vorsicht beim Festhalten. Immerhin: Der Motor selbst wird im Test also leise und schnell arbeitend beschrieben.
Das Sigma 2,8-4,0/17-70mm DC Makro OS HSM ist innenfokussierend, die Frontlinse steht also beim Zoomen und Fokussieren still. Der Bildstabilisator machte seine Arbeit laut Testbericht gut, selbst bei Blende 8 und 1/15 Sekunde gelangen mit dem Sigma 2,8-4,0/17-70mm DC Makro OS HSM in einem Test noch gute, scharfe Bilder.

Bildqualität
Die optische Leistung des Sigma 2,8-4,0/17-70 DC Makro OS HSM ist laut Test sehr gut. Bereits bei offener Blende wird das Bild über den ganzen Zoombereich ziemlich homogen abgebildet. Nur im Telebereich schwächelte laut eines Testberichts die Auflösung bei Offenblende. Auch bei leicht geschlossener Blende zeigte sich in einem Test ein unerklärlicher Einbruch bei Blende f5,6 und 70mm. Ansonsten zeigte das Objektiv abgeblendet eine bessere Bildqualität als offen. Der Auflösungs-Randabfall ist sichtbar, aber akzeptabel.
Die Verzeichnung ist fast überall unauffällig, sofern man nicht Architekturfotografie betreiben möchte, wo es auf schnurgerade Linien ankommt. Das Tele konnte in dieser Hinsicht im Test besonders punkten. Nur im Weitwinkel steigt die Verzeichnung auf eine sichtbare tonnenförmige Verzerrung von 2,7% an. Außerdem war laut einiger Tests in der kurzen Brennweite und bei offener Blende eine leichte chromatische Aberration (Farbsäume an Kontrastkanten) zu entdecken. Die Vignettierungswerte waren im Test sehr gut. Offen betrug die Randabschattung nur ca. eine halbe Blende. Um zwei Stufen abgeblendet ist sie kaum mehr messbar.

 
Tests mit Auszeichnung
Auszeichnung   Platz Wertung Ausgabe Quelle  
Preistipp   2 89.4 11/2011
Zitat: "Welche Überraschung, dass das 17-70 mm von Sigma fast genauso gut ist wie ein 1.450-Euro-Nikon. In der Auflösung ist es sogar etwas besser."

Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D7000
Kein Logo
Digital empfohlen für Canon EOS 7D   3 61.0 11/2011
Zitat: "Das Sigma kann sich mit guter optischer Leistung, die bei den kürzeren Brennweiten fast unabhängig von der Blendenstufe ist, Pluspunkte verdienen. Der Randabfall ist deutlich, aber noch akzeptabel. Zudem sprechen der günstige Preis und der optische Stabilisator für dieses Objektiv, die kräftige WW-Verzeichnung jedoch dagegen."

Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 7D
Color Foto - Digital Empfohlen
Digital Empfohlen für Nikon D7000   1 60.5 11/2011
Zitat: "Dank der gleichmäßigeren Schärfe über den Bildbereich kann das Sigma-Zoom sich den Spitzenplatz erobern. Offen ok, abgeblendet noch etwas besser und das alles zum Vorzugspreis… inklusive Stabi und solider Lichtstärke. Bleibt die kräftige Tonne im Weitwinkel als Minuspunkt…"

Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D7000
Color Foto - Digital Empfohlen
EISA-Award – Best Product 2010-2011   k.A. - 9/2010
Zitat: "Das Allzweckobjektiv für Kameras mit Sensoren im APS-C-Format bietet ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die optische Qualität des Sigma 17-70 mm F2,8-4 DC Macro OS HSM ist mit Objektiven vergleichbar, die das Dreifache des Weitwinkel-Zooms kosten."

Anmerkung zum Test: Gewinner der Kategorie 'Lens'
Fotomagazin
Digital empfohlen für Canon EOS 450D   6 85.5 7/2010
Zitat: "Ein attraktiver Brennweitenbereich von 27-112 mm bei guter Lichtstärke und mit Stabilisator – das hört sich bei einem Preis von 400 Euro verlockend an. […] Doch ein paar Kompromisse gilt es vor allem im Weitwinkel zu machen: Die Schärfe ist unabhängig von der Blende sehr ungleichmäßig über das Bild verteilt. Auch abgeblendet lässt […] der Eckkontrast deutlich nach."
Color Foto - Digital Empfohlen
Digital empfohlen für Nikon D300   8 80.5 7/2010
Zitat: "Hinzu kommt eine Verzeichnung von über einem Prozent [im Weitwinkel], die sich bei kritischen Motiven wie Architektur störend bemerkbar machen dürfte. Im Tele führt Abblenden [...] zu einem Kontrastplus über die ganze Bildebene."
Color Foto - Digital Empfohlen
TIPA-Award 2010   k.A. - 7/2010
Zitat: "Etwas mehr als den gewohnten Standard bietet der TIPA-Gewinner in der Kategorie "Bestes Einsteigerobjektiv". Das Zoomobjektiv 17-70 mm f2,8-4 DC Macro OS HSM von Sigma stellt dem Fotografen mit einer Brennweite von weitwinkligen 17 Millimetern bis zum leichten 70-Millimeter-Telezoom mehr Flexibilität in der Bildgestaltung zur Verfügung."

Anmerkung zum Test: Kategorie: Best Entry Level Lens
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Preis-Tipp   k.A. - 5/2010
Zitat: "Einen kleinen Minuspunkt gibt es für die nicht durchgängig hohe Lichtstärke von 1:2,8, was der gut arbeitende Bildstabilisator jedoch wieder wettmacht. Darüber hinaus verfügt das Objektiv über alle notwendigen Eigenschaften, die eine gute Linse auszeichnen: Eine kompakte Bauform, ein mit 535 Gramm sehr angenehmes Gewicht, saubere Verarbeitung und eine gute Abbildungsleistung."
Kein Logo
Gut   1 85.46 4/2010
Zitat: "Das Sigma DC 17-70mm F2,8-4 löst unser Chart auf einem konstant hohen Niveau auf. Unbeeindruckt von der Anfangsblende erleidet das Objektiv einen leichten Bruch erst im äußersten Tele. Die leicht kissenförmig ausgeprägte Verzeichnung liegt bei gut einem Prozent. Bei 17 mm steigt sie auf 2,7 Prozent an..."

Anmerkung zum Test: Getestet an der Nikon D300
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Bester im Test   1 85.46 4/2010
Zitat: "Hervorragende Werte erzielt das Objektiv bei der Vignettierung, die, um zwei Lichtwerte abgeblendet, kaum messbar ist und auch bei offener Blende kaum mehr als einen halben Lichtwert beträgt."

Anmerkung zum Test: Getestet an der Nikon D300
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Sehr gut   3 78.5 4/2010
Zitat: "Gerade im Preisvergleich [mit dem Pentax 4,0/17-70 mm] macht das Sigma 17-70 mm mit Optical Stabilizer eine gute Figur."
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Highlight   2 83.7 4/2010
Zitat: "Die Auflösung ist in der Bildmitte sehr gut, nimmt aber zum Bildrand hin und mit zunehmender Brennweite etwas ab. Abblenden um zwei Stufen verbessert die Abbildungsleistung insgesamt."

Anmerkung zum Test: Getestet an der Canon EOS 7D
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Sehr gut   2 83.7 1/2010
Zitat: "Das lichtstärkste Zoom im Testfeld weist bei offener Blende die geringste Vignettierung auf. Auch die chromatische Aberration ist tadellos korrigiert. In der kurzen Brennweite verzeichnet es weniger stark als die Konkurrenz."

Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 7D
FOTOTEST
Tests ohne Auszeichnung
Quelle   Platz Wertung Beste Schlechteste  
CHIP Foto Video (11/2011)
  5 87.8 88.8 80.0
Zitat: "Auflösung: 92 Punkte, Objektivgüte: 81 Punkte, Ausstattung: 79 Punkte, Autofokus: 95 Punkte"

Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 7D
 
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 Qualitativ schlecht - 09.08.2011 - Dieter Titz
Ich verstehe gar nicht warum diese Objektiv (wie viele Andere übrigens auch) bei angeblich professionellen, objektiven Tests so gut abschneiden.

Ich bin nur Amateurfotograf und habe das Objektiv seit nunmehr 9 Monaten.

Inzwischen ist das Objektiv völlig ausgeleihert und hat soviel Spiel in den beweglichen Teilen (z. B. beim Ausfahren des Objektivs auf die hohe Brennweite) das man zeitweise Angst hat, das Objektiv fällt gleich auseinander. Im ausgefahrenen Zustand, bei höheren Brennweiten, bewegt sich der ausgefahren Teil des Objektivs beim Fokusieren mit dem AF teilweise ruckartig.

Bei ganz ausgefahrenem Zoom (70mm) fokusiert das Objektiv manchmal gar nicht, man muss dann erst wieder von 70mm ein wenig rauszoomen (wenige mm genügen bereits). Wenn das Objektiv dann nicht mehr auf Anschlag ausgezoomt ist, fokusiert es auch wieder. Insgesamt ist der AF sehr langsam und ungenau.

Das größte Problem ist mittlerweile aber, das die Fokusierung im unendlich-Bereich manchmal unscharf ist.

Zum Thema schlechte Verarbeitung zählt m. E. folgendes Problem. Will man manuell fokusieren (z. B. bei schwierigen Lichtverhältnissen, was häufiger vorkommt, weil der AF nicht sonderlich gut ist) gehe ich so vor, dass ich das Zoom auf größte Stufe auszoome (also 70mm) scharf stelle und dann auf z. B. 50, 30mm, oder was auch immer mm, zurück zoome. Denn was im Tele scharf ist, ist logischerweise auch im Weitwinkelbereich scharf. Allerdings verstellt sich beim Zoomen auch Fokusierung, denn beim drehen am Zoom, dreht sich auch der Fokusierring mit.

Alles in Allem finde ich das Objektiv schlecht. Hätte Canon ein L-Serie Objektiv in dem Brennweitenbereich im Angebot, hätte ich es mir schon längst gekauft und gerne auch das Doppelte dafür bezahlt.

Die guten Bewertungen bei den Tests kann ich gar nicht verstehen.

Also auch abgesehen von den Mängeln wie Unschärfe im unendlich Bereich ist das Objektiv von der Verarbeitungsqualität einfach Schrott. Leider gibt aber für diesen BrennweitenbereichLichtstärke kein vergleichbares Objektiv von einem anderen Hersteller.

Der ganze Zustand des Objetkivs ist für nur 9 Monate und nur Amateurbenutzung m. E. absolut unakzeptabel.
 Schwacher AF - 08.06.2010 - Frank
An sich ein schönes Objektiv. Allerdings hat der Autofocus gerade ab Brennweite 40 seine Probleme. Ausschuss liegt dann bei ca. 50 %. Um manuell scharfzustellen brauch ich mir kein Objektiv mit USM Motor zu kaufen. Schade, mit einer vernüftigen Qualitätskontrolle wären es 5 Sterne.
 
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