Nikon AF-S Nikkor DX VR 3,5-5,6/18-200 mm G IF-ED im Test

Produktbild - Nikon AF-S Nikkor DX VR 3,5-5,6/18-200 mm G IF-ED

Preis: ab 598,00 €

  • Bajonett: Nikon F |
  • Zoom |
  • Universalzoom |
  • Brennweite: 18 - 200 mm |
  • Anfangslichtstärke: 3,5 - 5,6 f |
  • Bildstabilisator |
  • Filterdurchmesser: 62 mm |
  • Länge: 96,5 mm |
  • Durchmesser: 77 mm |
  • Gewicht: 560 g |

76,5%

Tests gesamt: 17
Gelistet seit: 02/2006

6 Meinungen

Auswertung der Testberichte

Das Nikon AF-S Nikkor DX VR 3,5-5,6/18-200 mm G IF-ED ist ein Vertreter der neuen Komfort-Zooms, mit denen man auf das Herumschleppen von Wechselobjektiven verzichten kann, denn hier steckt von einem Weitwinkel bis zu einem Tele alles drin. Ob das – man werfe einen Blick auf Bridgekameras – negative Auswirkungen auf die Bildqualität hat, verraten die Tests. Inzwischen ist auch der Nachfolger auf dem Markt, das Nikon AF-S DX Nikkor 3,5-5,6/18-200 mm G ED VR II.

Mechanik
Dieses Universalzoom-Objektiv von Nikon deckt mit 18-200 mm einen sehr großen Brennweitenbereich ab. Umgerechnet auf APS-C-Sensoren – und für solche wurde das Objektiv entwickelt – wären das ungefähr 28 bis 300 mm. Auch an Vollformat-Kameras kann es benutzt werden, doch dann sinkt die höchstmögliche Megapixelzahl, denn es wird nur der mittlere Bereich des großen Sensors benutzt.
Das Objektiv wirkt laut Test sehr robust und qualitativ hochwertig. Trotz des starken Zooms sind die Abmessungen dieses Objektivs eher kompakt. Gefallen hat im Test die Gummilippe am Bajonett. Der zweistufig einstellbare Bildstabilisator arbeitet zuverlässig und gleicht ca. drei Blendenstufen aus. Leider fehlt dem Objektiv laut der Tests ein Arretierungsschalter, mit dem Ergebnis, dass der Tubus herausrutschen könnte, wenn die Kamera über der Schulter hängt.
Erfreulich ist laut eines Tests die Einstellung des Fokusringes, weil man im Vergleich zu anderen Objektiven sehr weit drehen muss, um eine Veränderung der Schärfe zu erwirken. Das ermöglicht ein sehr präzises Scharfstellen, weil man nicht so schnell an dem gewünschten Schärfe-Punkt vorbeidreht. Beide Ringe haben eine gute Gängigkeit. Die Frontlinse steht beim Zoomen und Fokussieren still. Auch der Autofokus gefällt – der Ultraschallmotor ist fix und leise. Es kann im Autofokusbetrieb manuell eingegriffen werden.

Bildqualität
Die Abbildungsleistung des Nikon AF-S Nikkor DX VR 3,5-5,6/18-200 mm G IF-ED konnte im Test überzeugen, wenn auch einige Einschränkungen dafür hinzunehmen sind, dass man ein solch großes Brennweitenspektrum in eine Linse stopft.
Die Auflösung bleibt mittig von der kurzen bis zur mittleren Brennweite sogar bei offener Blende sehr gut, doch um Vignettierung (Randabschattung) vorzubeugen, sollte man ein wenig abblenden. Bei zunehmender Brennweite sinkt die Auflösung, bleibt laut der Tests aber akzeptabel. Die beste Leistung zeigte die Linse – wie so oft bei Superzoomern – in den kurzen Brennweiten.
Im Weitwinkelbereich sind starke Schärfeverluste am oberen Bildrand zu sehen, zudem verzeichnet das Objektiv hier mit ca. 4,5% sehr stark – also ist das Nikon 3,5-5,6/18-200mm nichts für Architekturfotografen. Bei langen Brennweiten, ab ca 200 mm, kommt es zu einer geringen Verzeichnung von 1 bis 1,5 % und einem Abfallen von Auflösung und Kontrast. Teilweise ist chromatische Aberration (Farbsäume an Kontrastkanten) sichtbar.

Testurteile der Fachpresse


Ausgabe 7/2012

Zitat: In klassischen Kleinbildwerten beträgt der Brennweitenbereich des Nikon immerhin 27–300 mm und deckt so nicht nur die meisten Brennweitenwünsche ab, sondern rechtfertigt mit einem Zoomspektrum von 11:1 auch das „Mega“.

  • Platz 3 von 8
  • Wertung 84.1%

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Ausgabe 1/2012

Zitat: Verzeichnung: Weitwinkelstellung -1,3%, Mittelstellung -0,1%, Telestellung 0,3%; Chromatische Aberration: Weitwinkelstellung: 1,1 Pixel, Mittelstellung 1,5 Pixel, Telestellung 1,2 Pixel

Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D7000

  • Platz 3 von 8
  • Wertung 82.4%

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Ausgabe 3/2011

Zitat: Solide Fassung, hohe Fertigungsqualität, Fokussier- und Zoomring mit guter Gängigkeit. Leiser, flotter Autofokus.

Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D300

Auszeichnung

sehr gut

  • Platz 2 von 6
  • Wertung 81.3%

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Ausgabe 1/2010

Zitat: Auflösung: 68%, Objektivgüte: 70%, Ausstattung: 60%, Autofokus: 100%

Anmerkung zum Test: Getestet an der Nikon D90

  • Platz 4 von 8
  • Wertung 70.5%

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Ausgabe 1/2010

Zitat: Auf hohem Qualitätsniveau präsentiert sich die Mechanik, die Bildqualität kann sich sehen lassen, es gibt keine Durchhänger. Die beste Abbildungsleistung liefert das Superzoom in der kurzen Brennweite.

Anmerkung zum Test: getestet mit der Nikon D300

Auszeichnung

sehr gut

  • Platz 1 von 4
  • Wertung 81.3%

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Ausgabe 10/2009

Zitat: Unser Testbild gibt auch die Kombination der D300 mit dem Nikon-Objektiv bei offener wie geschlossener Blende sehr gut wieder und hinterlässt einen harmonischen Gesamteindruck.

Anmerkung zum Test: Getestet mit dem Nikon D300

  • Platz 2 von 5
  • Wertung 77.44%

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Ausgabe 6/2009

Zitat: Die extrem tonnenförmige Verzeichnung in der kurzen Brennweite ist nichts für Architekturaufnahmen. Die Randabschattung nacht sich bei offener Blende bemerkbar.

Auszeichnung

sehr gut

  • Platz 4 von 6
  • Wertung 76.0%

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Ausgabe 3/2009

Zitat: Das "AF-S DX VR Zoom-Nikkor 18-200 mm f/3.5-5.6G IF-ED ließ sich von allen Testkandidaten am besten bedienen: Die Einstellringe für Zoom und Fokus liefen sehr geschmeidig und hatten über den gesamten Einstellbereich einen gleichmäßigen, angemessenen Widerstand... Die Bilder zeigten über den gesamten Blendenbereich recht viele Details.

Auszeichnung

Testsieger

  • Platz 1 von 3
  • Wertung Note 3.33

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Ausgabe 3/2009

Zitat: Die hohe Abbildungsleistung bei 18 mm nimmt mit zunehmender Brennweite ab. Abblenden verbessert den Rand. Unerwartet gute Detailauflösung in der kurzen Brennweite... Solide Fassung, hohe Fertigungsqualität, Fokussier- und Zoomring mit guter Gängigkeit. Leiser, flotter Autofokus.

Anmerkung zum Test: Testsieger im Bereich Superzoom, getestet an der Nikon D300

Auszeichnung

Testsieger

  • Platz 2 von 12
  • Wertung 81.3%

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Ausgabe 1/2009

Zitat: Sind im Weitwinkel bei kräftiger Verzeichnung noch vertretbare Auflösung und Kontrast in der Bildmitte zu erwarten, geht es bei längeren Brennweiten bergab. Immerhin kann Abblenden etwas Linderung bringen...

Anmerkung zum Test: Getestet an der Nikon D300

  • Platz 4 von 4
  • Wertung 52.5%

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Ausgabe 7/2008

Zitat: Das abgedichtete Superzoom mit zweistufigem optischen Bildstabilisator ist sehr robust. In der kurzen und mittleren Brennweite ist die Auflösung gut, aber bei 200 mm macht sich ein deutlicher Leistungsabfall bemerkbar.

Auszeichnung

sehr gut

  • Platz 4 von 6
  • Wertung 76.0%

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Ausgabe 6/2008

Zitat: In der Teleeinstellung lässt die Bildqualität gegenüber der Weitwinkeleinstellung und der mittleren Brennweite etwas nach. Die Blendeneinstellung hat nur geringen Einfluss auf die Qualität.

Auszeichnung

Testsieger

  • Platz 1 von 4
  • Wertung Note 2.74

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Ausgabe 7/2007

Zitat: Ein eher schwacher Auftritt: Im Weitwinkelbereich starke Schärfeverluste bereits am oberen Bildrand und ab mittlerer Brennweite allgemein keine besonderen Kontrastwerte. Dafür kann das Nikkor als einzige Optik einen elektronischen Bildstabilisator bieten, der allerdings auch einen satten Preisaufschlag kostet.

  • Platz 4 von 4
  • Wertung 64
    von 150 Punkten

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Ausgabe 4/2007

Zitat: Dies ist der Mercedes unter den Superzooms: Top-Fassung, Sondergläser, Asphären, zweistufiger Bildstabilisator und Ultraschallfokussierung.

Auszeichnung

sehr gut

  • Platz 2 von 4
  • Wertung 76.0%

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Ausgabe 12/2006

Zitat: Das Objektiv ist wie erwähnt ein Kompromiss - aber ein guter. Es bietet sich durch seine Kompaktheit, die ordentlichen Abbildungsleistung, den großen Brennwertbereich und den sehr guten VR als ständiger Begleiter an.

  • Einzeltest
  • Keine Wertung

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test (Stiftung Warentest)
Ausgabe 12/2006

Zitat: Sehr gute Auflösung bis zu mittlerer Brennweite, aber geringe Verzeichnung nur bei langer Brennweite.

Auszeichnung

gut

  • Platz 1 von 4
  • Wertung Note 2.0

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Ausgabe 2/2006

Zitat: Für Nikon-Fotografen, die gerne auf ein Universal-Zoom zurückgreifen, stellt sich die Frage: Soll ich 300 Euro für das Sigma oder 250 Euro für das Tamron ausgeben? Oder lege ich das Doppelte hin, um einen Bildstabilisator und eine noch bessere Verarbeitung zu bekommen. Erneut macht Nikon die Entscheidung nicht leicht.

Auszeichnung

Kauftipp

  • Einzeltest
  • Keine Wertung

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Meteor1952
21.10.2010

Sehr gutes Objektiv

Ich benutze das Objektiv mit der Nikon D90, und es macht bessere Fotos als das 18-105 mm oder das 70-300, auch VR II. Nun muss ich nicht länger mehrere Objektive bei Aufnamen herumtragen. VR funktioniert sehr gut, Schärfe ist auch sehr gut.

Benotung 4 Sterne

Georg
15.11.2009

Gutes Allroundobjektiv

Natürlich ist eine Festbrennweite immer vorzuziehen, aber speziell im Urlaub hab ich lieber ein Allroundobjektiv mit kleinen Abstrichen, als eine riesige Tasche mit Objektiven mitzuschleppen.

Benotung 5 Sterne

Bernd Scharrer
10.09.2009

Erster Eindruck: Hervorragend!

gestern gekauft und schon voll zufrieden. Ich benutze das Objektiv an einer Nikon D90 und die Bildqualität ist sehr gut. Der Bildstabilisator arbeitet zuverlässig, der Autofokus arbeitet schnell und zuverlässig, beides auch bei schlechteren Lichtverhältnissen. Die Schärfe ist gut bis sehr gut. Makroaufnahmen gelingen ebenfalls. Es macht verdammt viel Spaß mit diesem Objektiv zu fotografieren. Es ist zwar teuer, dennoch: Kaufempfehlung!

Benotung 2 Sterne

Anonym
14.05.2009

Schwacher Auftritt

In allen Bereichen schlechte Schärfe, sollte eine Verbesserung zum viel günstigeren Tamron sein, bin jedoch als Hobbyfotograf eher heftig enttäuscht.

Benotung 2 Sterne

Erwin Weber
27.08.2008

Schärfe unbefriedigend

Über alle Bereiche ist die Schärfe nicht befriedigend, die Bildqualität ist sehr soft, ein unglücklicher Kompromiss. Lieber kürzerer Brennweitenbereich, dafür Aufnahmen in guter Qualität. Würde Kauf am liebsten rückgängig machen.

Benotung 2 Sterne

Bernd
15.04.2008

Ausreichend

keine durchgängige Schärfe bei der Aussage : "für den Alltag" gut zu gebrauchen! Auch bei eingeschaltetem VR nicht ausreichend!