Nikon AF-S Nikkor DX VR 3,5-5,6/18-200 mm G IF-ED im Test
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Preis: ab 598,00 €
- Bajonett: Nikon F |
- Zoom |
- Universalzoom |
- Brennweite: 18 - 200 mm |
- Anfangslichtstärke: 3,5 - 5,6 f |
- Bildstabilisator |
- Filterdurchmesser: 62 mm |
- Länge: 96,5 mm |
- Durchmesser: 77 mm |
- Gewicht: 560 g |
76,5%
Auswertung der Testberichte
Das Nikon AF-S Nikkor DX VR 3,5-5,6/18-200 mm G IF-ED ist ein Vertreter der neuen Komfort-Zooms, mit denen man auf das Herumschleppen von Wechselobjektiven verzichten kann, denn hier steckt von einem Weitwinkel bis zu einem Tele alles drin. Ob das – man werfe einen Blick auf Bridgekameras – negative Auswirkungen auf die Bildqualität hat, verraten die Tests. Inzwischen ist auch der Nachfolger auf dem Markt, das Nikon AF-S DX Nikkor 3,5-5,6/18-200 mm G ED VR II.
Mechanik
Dieses Universalzoom-Objektiv von Nikon deckt mit 18-200 mm einen sehr großen Brennweitenbereich ab. Umgerechnet auf APS-C-Sensoren – und für solche wurde das Objektiv entwickelt – wären das ungefähr 28 bis 300 mm. Auch an Vollformat-Kameras kann es benutzt werden, doch dann sinkt die höchstmögliche Megapixelzahl, denn es wird nur der mittlere Bereich des großen Sensors benutzt.
Das Objektiv wirkt laut Test sehr robust und qualitativ hochwertig. Trotz des starken Zooms sind die Abmessungen dieses Objektivs eher kompakt. Gefallen hat im Test die Gummilippe am Bajonett. Der zweistufig einstellbare Bildstabilisator arbeitet zuverlässig und gleicht ca. drei Blendenstufen aus. Leider fehlt dem Objektiv laut der Tests ein Arretierungsschalter, mit dem Ergebnis, dass der Tubus herausrutschen könnte, wenn die Kamera über der Schulter hängt.
Erfreulich ist laut eines Tests die Einstellung des Fokusringes, weil man im Vergleich zu anderen Objektiven sehr weit drehen muss, um eine Veränderung der Schärfe zu erwirken. Das ermöglicht ein sehr präzises Scharfstellen, weil man nicht so schnell an dem gewünschten Schärfe-Punkt vorbeidreht. Beide Ringe haben eine gute Gängigkeit. Die Frontlinse steht beim Zoomen und Fokussieren still. Auch der Autofokus gefällt – der Ultraschallmotor ist fix und leise. Es kann im Autofokusbetrieb manuell eingegriffen werden.
Bildqualität
Die Abbildungsleistung des Nikon AF-S Nikkor DX VR 3,5-5,6/18-200 mm G IF-ED konnte im Test überzeugen, wenn auch einige Einschränkungen dafür hinzunehmen sind, dass man ein solch großes Brennweitenspektrum in eine Linse stopft.
Die Auflösung bleibt mittig von der kurzen bis zur mittleren Brennweite sogar bei offener Blende sehr gut, doch um Vignettierung (Randabschattung) vorzubeugen, sollte man ein wenig abblenden. Bei zunehmender Brennweite sinkt die Auflösung, bleibt laut der Tests aber akzeptabel. Die beste Leistung zeigte die Linse – wie so oft bei Superzoomern – in den kurzen Brennweiten.
Im Weitwinkelbereich sind starke Schärfeverluste am oberen Bildrand zu sehen, zudem verzeichnet das Objektiv hier mit ca. 4,5% sehr stark – also ist das Nikon 3,5-5,6/18-200mm nichts für Architekturfotografen. Bei langen Brennweiten, ab ca 200 mm, kommt es zu einer geringen Verzeichnung von 1 bis 1,5 % und einem Abfallen von Auflösung und Kontrast. Teilweise ist chromatische Aberration (Farbsäume an Kontrastkanten) sichtbar.
Testurteile der Fachpresse
Ausgabe 7/2012 |
Zitat: In klassischen Kleinbildwerten beträgt der Brennweitenbereich des Nikon immerhin 27–300 mm und deckt so nicht nur die meisten Brennweitenwünsche ab, sondern rechtfertigt mit einem Zoomspektrum von 11:1 auch das „Mega“. |
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Ausgabe 1/2012 |
Zitat: Verzeichnung: Weitwinkelstellung -1,3%,
Mittelstellung -0,1%,
Telestellung 0,3%;
Chromatische Aberration: Weitwinkelstellung: 1,1
Pixel, Mittelstellung 1,5
Pixel, Telestellung 1,2
Pixel |
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Ausgabe 3/2011 |
Zitat: Solide Fassung, hohe Fertigungsqualität, Fokussier- und Zoomring mit guter Gängigkeit. Leiser, flotter Autofokus. sehr gut |
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Ausgabe 1/2010 |
Zitat: Auflösung: 68%, Objektivgüte: 70%, Ausstattung: 60%, Autofokus: 100% |
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Ausgabe 1/2010 |
Zitat: Auf hohem Qualitätsniveau präsentiert sich die Mechanik, die Bildqualität kann sich sehen lassen, es gibt keine Durchhänger. Die beste Abbildungsleistung liefert das Superzoom in der kurzen Brennweite. sehr gut |
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Ausgabe 10/2009 |
Zitat: Unser Testbild gibt auch die Kombination der D300 mit dem Nikon-Objektiv bei offener wie geschlossener Blende sehr gut wieder und hinterlässt einen harmonischen Gesamteindruck. |
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Ausgabe 6/2009 |
Zitat: Die extrem tonnenförmige Verzeichnung in der kurzen Brennweite ist nichts für Architekturaufnahmen. Die Randabschattung nacht sich bei offener Blende bemerkbar. sehr gut |
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Ausgabe 3/2009 |
Zitat: Das "AF-S DX VR Zoom-Nikkor 18-200 mm f/3.5-5.6G IF-ED ließ sich von allen Testkandidaten am besten bedienen: Die Einstellringe für Zoom und Fokus liefen sehr geschmeidig und hatten über den gesamten Einstellbereich einen gleichmäßigen, angemessenen Widerstand... Die Bilder zeigten über den gesamten Blendenbereich recht viele Details. Testsieger |
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Ausgabe 3/2009 |
Zitat: Die hohe Abbildungsleistung bei 18 mm nimmt mit zunehmender Brennweite ab. Abblenden verbessert den Rand. Unerwartet gute Detailauflösung in der kurzen Brennweite... Solide Fassung, hohe Fertigungsqualität, Fokussier- und Zoomring mit guter Gängigkeit. Leiser, flotter Autofokus. Testsieger |
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Ausgabe 1/2009 |
Zitat: Sind im Weitwinkel bei kräftiger Verzeichnung noch vertretbare Auflösung und Kontrast in der Bildmitte zu erwarten, geht es bei längeren Brennweiten bergab. Immerhin kann Abblenden etwas Linderung bringen... |
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Ausgabe 7/2008 |
Zitat: Das abgedichtete Superzoom mit zweistufigem optischen Bildstabilisator ist sehr robust. In der kurzen und mittleren Brennweite ist die Auflösung gut, aber bei 200 mm macht sich ein deutlicher Leistungsabfall bemerkbar. sehr gut |
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Ausgabe 6/2008 |
Zitat: In der Teleeinstellung lässt die Bildqualität gegenüber der Weitwinkeleinstellung und der mittleren Brennweite etwas nach. Die Blendeneinstellung hat nur geringen Einfluss auf die Qualität. Testsieger |
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Ausgabe 7/2007 |
Zitat: Ein eher schwacher Auftritt: Im Weitwinkelbereich starke Schärfeverluste bereits am oberen Bildrand und ab mittlerer Brennweite allgemein keine besonderen Kontrastwerte. Dafür kann das Nikkor als einzige Optik einen elektronischen Bildstabilisator bieten, der allerdings auch einen satten Preisaufschlag kostet. |
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Ausgabe 4/2007 |
Zitat: Dies ist der Mercedes unter den Superzooms: Top-Fassung, Sondergläser, Asphären, zweistufiger Bildstabilisator und Ultraschallfokussierung. sehr gut |
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Ausgabe 12/2006 |
Zitat: Das Objektiv ist wie erwähnt ein Kompromiss - aber ein guter. Es bietet sich durch seine Kompaktheit, die ordentlichen Abbildungsleistung, den großen Brennwertbereich und den sehr guten VR als ständiger Begleiter an. |
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 12/2006 |
Zitat: Sehr gute Auflösung bis zu mittlerer Brennweite, aber geringe Verzeichnung nur bei langer Brennweite. gut |
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Ausgabe 2/2006 |
Zitat: Für Nikon-Fotografen, die gerne auf ein Universal-Zoom zurückgreifen, stellt sich die Frage: Soll ich 300 Euro für das Sigma oder 250 Euro für das Tamron ausgeben? Oder lege ich das Doppelte hin, um einen Bildstabilisator und eine noch bessere Verarbeitung zu bekommen. Erneut macht Nikon die Entscheidung nicht leicht. Kauftipp |
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Testalarm
Meinungen
Meteor1952 |
Sehr gutes ObjektivIch benutze das Objektiv mit der Nikon D90, und es macht bessere Fotos als das 18-105 mm oder das 70-300, auch VR II. Nun muss ich nicht länger mehrere Objektive bei Aufnamen herumtragen. VR funktioniert sehr gut, Schärfe ist auch sehr gut. |
Georg |
Gutes AllroundobjektivNatürlich ist eine Festbrennweite immer vorzuziehen, aber speziell im Urlaub hab ich lieber ein Allroundobjektiv mit kleinen Abstrichen, als eine riesige Tasche mit Objektiven mitzuschleppen. |
Bernd Scharrer |
Erster Eindruck: Hervorragend!gestern gekauft und schon voll zufrieden. Ich benutze das Objektiv an einer Nikon D90 und die Bildqualität ist sehr gut. Der Bildstabilisator arbeitet zuverlässig, der Autofokus arbeitet schnell und zuverlässig, beides auch bei schlechteren Lichtverhältnissen. Die Schärfe ist gut bis sehr gut. Makroaufnahmen gelingen ebenfalls. Es macht verdammt viel Spaß mit diesem Objektiv zu fotografieren. Es ist zwar teuer, dennoch: Kaufempfehlung! |
Anonym |
Schwacher AuftrittIn allen Bereichen schlechte Schärfe, sollte eine Verbesserung zum viel günstigeren Tamron sein, bin jedoch als Hobbyfotograf eher heftig enttäuscht. |
Erwin Weber |
Schärfe unbefriedigendÜber alle Bereiche ist die Schärfe nicht befriedigend, die Bildqualität ist sehr soft, ein unglücklicher Kompromiss. Lieber kürzerer Brennweitenbereich, dafür Aufnahmen in guter Qualität. Würde Kauf am liebsten rückgängig machen. |
Bernd |
Ausreichendkeine durchgängige Schärfe bei der Aussage : "für den Alltag" gut zu gebrauchen! Auch bei eingeschaltetem VR nicht ausreichend! |
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