Nikon AF-S Nikkor 4,0/24-120 mm G ED VR im Test

Produktbild - Nikon AF-S Nikkor 4,0/24-120 mm G ED VR

Preis: ab 984,99 €

  • Bajonett: Nikon F |
  • Zoom |
  • Universalzoom |
  • Brennweite: 24 - 120 mm |
  • Anfangslichtstärke: 4 f |
  • Bildstabilisator |
  • Filterdurchmesser: 77 mm |
  • Länge: 84 mm |
  • Durchmesser: 103,5 mm |
  • Gewicht: 710 g |

71,3%

Tests gesamt: 5
Gelistet seit: 01/2011

1 Meinung

Auswertung der Testberichte

Mit dem AF-S Nikkor 4,0/24-120 mm G ED VR wird an Nikons APS-C-Kameras ein Brennweitenumfang von ca. 36 bis 180 mm geboten. Damit beginnt das Nikon bei einer Normalbrennweite und endet im leichten Telebereich. Interessanter ist es für Nikons Vollformat-Kameras, an denen es ein ordentliches Weitwinkel liefert.

Alternativen
Das Nikon ist ziemlich alternativlos, nur aus dem eigenem  Hause gibt es mit dem schon älteren Nikon AF-S Nikkor 3,5-5,6/24-120 mm G ED VR eine Konkurrentin, die immerhin eine etwas bessere Lichtstärke im Weitwinkel bietet. Eine weitere Möglichkeit – ohne Stabilisator, dafür mit Makromodus – wäre das Tamron SP AF 3,5-5,6/24-135 mm AD Aspherical [IF] Makro.

Mechanik
Laut Test ist das Nikon 4,0/24-120 mm durch Dichtungen gegen Wind und Wetter geschützt. Geht man von anderen Nikon-Objektiven aus, sind Zoom- und Fokusring vertauscht. Dank des Ultraschallmotors kann in den AF-Betrieb eingegriffen werden. Die Naheinstellgrenze liegt in allen Brennweiten bei 45 cm. Das bedeutet bei 120 mm einen Abbildungsmaßstab von 1:4 – einen richtigen Makromodus bietet das Objektiv damit nicht. Dafür konnte die Haptik im Test sehr gut gefallen.
Gelobt wurde im Test der Bildstabilisator der Generation „VR II“. Dieser funktioniert seht gut und kann die schwache Anfangslichtstärke laut Test gut ausgleichen; ein Test maß hier bis zu vier Lichtstufen, die bei Belichtung aus der Hand gewonnen werden konnten. Es können zwei Modi eingestellt werden: Normal und „Active“. Letzterer soll mechanische Erschütterungen kompensieren, wie sie im Auto oder im Flugzeug entstehen. Erfreulich: laut Test macht es nichts, wenn man bei der Verwendung eines Stativs vergisst, den Stabilisator zu deaktivieren.

Bildqualität
Durch hochwertige Linsen werden laut Test chromatische Aberration (Farbsäume an Kontrastkanten). Auch eine Vignettierung (Randabschattung) wurde so fast vollständig verhindert – nur bei Vollformat-Kameras war sie in den kürzeren Brennweiten stärker sichtbar. Abblenden hilft hier. Die Schärfe konnte in den Tests überzeugen; ein Testbericht sprach gar von einer Schärfe, die an Festbrennweiten erinnere. Abblenden lässt die Ecken noch etwas besser werden. Der Kontrast war ebenfalls sehr gut. Im Weitwinkel zeigte sich eine sichtbare Verzeichnung.

Testurteile der Fachpresse


Ausgabe 9/2012

Zitat: Mit dem 5-fach-Zoombereich und dem Preis von 1100 Euro inklusive Bildstabilisator weckt das Universalzoom deutliche Erwartungen. Und das KB-Objektiv wird denen auch gerecht, denn es kann mit gleichmäßiger Schärfe aufwarten und leistet sich auch sonst keine Schwächen. Empfehlenswertes Universalzoom zum gehobenen Preis.

  • Platz 2 von 9
  • Wertung 54.0
    von 100 Punkten

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Ausgabe 7/2012

Zitat: Das AF-S DX Nikkor 4,5-5,6/55-300 mm G ED VR bietet noch mehr Tele als das bisherige Telezoom 55-200 mm. Verbessert wurde auch die Bildstabilisierung: Das VR-II-System soll nun bis zu vier Blendenstufen kompensieren.

Auszeichnung

Bester im Test

  • Platz 1 von 8
  • Wertung 86.4%

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Ausgabe 1/2012

Zitat: Vignettierung und Verzeichnung fallen sehr gering aus. […] Doch auch eine Profi-Optik schützt nicht vor dem bei Reisezooms gefürchteten Auflösungsverlust im Telebereich. Er ist zwar nicht dramatisch, aber durchaus vorhanden.

Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D7000

Auszeichnung

Testsieger

  • Platz 1 von 8
  • Wertung 84.6%

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Ausgabe 7/2011

Zitat: Empfehlenswertes Universalzoom zum gehobenen Preis.

Anmerkung zum Test: getestet an der Nikon D7000

Auszeichnung

Digital empfohlen für Nikon D7000

  • Platz 1 von 2
  • Wertung 54%

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Ausgabe 2/2011

Zitat: Die Bildqualität wie auch die Verarbeitung sind sehr gut, hinzu kommt noch der gut funktionierende Bildstabilisator, der auch die Freihand-Fotografie unter schlechten Lichtbedingungen ermöglicht. Unter diesen Voraussetzungen ist sogar der relativ hohe Preis angemessen.

  • Einzeltest
  • Keine Wertung

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M. Filusch
06.11.2011

Scharf, schnell und universell

Ein sehr gutes Zoom, daß bei den meisten Bildern den Vergleich mit den teureren 2.8er nicht scheuen muß, wenn man eine Vollformat Nikon benutzen kann. Die Verzeichnungen sind brennweitenbedingt bei 24 und bei 120 kaum zu merken. Ein echter Knaller, wen man die alten 24-120 vergleicht und gegen das 24-70 macht es eine gute Figur. Die Verarbeitung ist natürlicht nicht ganz so gut. Strassenpreis €950 Dafür gibts 5Sterne.