Nikon AF-S Nikkor 3,5-5,6/28-300 mm G ED VR Test
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Preis: ab 829,99 €
- Objektiv-Typ: Nikon Zoom Objektiv (Universalzoom) |
- Bajonett: Nikon F |
- Brennweite: 28mm - 300mm |
- Lichtstärke: 3.5 - 5.6 |
- Bildstabilisator: ja |
- Filterdurchmesser: 77mm |
- Länge x Durchmesser: 114,5 x 83mm |
- Gewicht: 800g |
Auswertung der Testberichte
Das Objektiv Nikon AF-S Nikkor 3,5-5,6/28-300 mm G ED VR ist ein Universalobjektiv, wie es im Buche steht. Die für Vollformat konstruierte Linse bietet ein Brennweitenspektrum vom starken Weitwinkel bis in ein starkes Tele. So ein Umfang richtet sich gewöhnlich an Fotografen, denen weniger an der Bildqualität als an einem Immer-drauf-Objektiv gelegen ist. Ein niedrigpreisiges Vollformat-Objektiv für eine Laien-Zielgruppe? Können wir etwa wagen zu hoffen, dass hinter dem Horizont bezahlbare Vollformat-DSLRs für Amateure warten?
Mechanik
Der Zoomriese ist aus Kunststoff und Metall gefertigt: Bajonettanschluss und der erste Objektivtubus sind aus Metall, der Rest ist aus Kunststoff gefertigt. Eine Gummilippe ist vorhanden. Die Verarbeitung kann überzeugen; auch ausgefahren, was das Gehäuse um ca. 19 cm verlängert, hat der Tubus kein Spiel. Zoom- und Fokusring sind gut zu bedienen, auch wenn ein Test kritisierte, dass der Fokusring recht lang übersetzt, also sehr vorsichtiges Arbeiten erforderlich ist. Dank des sehr leisen Ultraschallmotors kann in den Autofokus eingegriffen werden. Auch der zweistufige Stabilisator wurde gelobt. Dieser funktioniert sehr gut und erlaubt auch noch bei einer 1/30 Sekunde Belichtungszeit bei 300 mm relativ scharfe Bilder. Die Nahgrenze von 50 cm ist für ein Objektiv, das keine Makrofähigkeiten für sich beansprucht, absolut in Ordnung. Mit 800 g ist das Objektiv nicht gerade leicht. Für den Transport kann der Zoommechanismus verriegelt werden.
Bildqualität
Wie bei allen Superzoomern muss auch bei dem Nikon AF-S Nikkor 3,5-5,6/28-300 mm G ED VR mit Kompromissen gerechnet werden.
Die beste Leistung präsentierte das Nikon 28-300mm im Weitwinkel, bei steigender Brennweite nahmen Auflösung und Kontrast ab. Vor allem die Ecken leiden hier. Abblenden gibt der Bildqualität im Weitwinkel den letzten Schliff. Auch im Telebereich hilft es, die Blende zu verkleinern, aber die Ergebnisse sind weniger deutlich – außerdem ist bei Anfangsblende 5,6 nicht viel Spielraum zum Abdunkeln. Die Verzeichnung ist schnell und laut Test in allen Brennweiten sichtbar, aber korrigierbar. Die Randabdunklung ist kein Problem.
Akzeptiert man die verlängerte Brennweite von ca. 42-450 mm, kann das AF-S Nikkor 3,5-5,6/28-300 mm G ED VR dank der bei Nikon genormten Bajonette auch an APS-C-Kameras eingesetzt werden, auch dort zeigt es sehr gute Leistungen – nicht zuletzt, weil die anfälligen Ecken beschnitten werden. Eine Streulichtblende ist im Lieferumfang enthalten, die ist aber laut Test nicht besonders effektiv.
Tests mit Auszeichnung
Tests ohne Auszeichnung
Testalarm
Meinungen
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