Canon EF-S 4,0-5,6/55-250 mm IS II Test

Produktbild - Canon EF-S 4,0-5,6/55-250 mm IS II

Preis: ab 320,47 €

  • Objektiv-Typ: Canon Zoom Objektiv (Tele-Zoom) |
  • Bajonett: Canon EF-S |
  • Brennweite: 55mm - 250mm |
  • Lichtstärke: 4.0 - 5.6 |
  • Bildstabilisator: ja |
  • Filterdurchmesser: 58mm |
  • Länge x Durchmesser: 108 x 70mm |
  • Gewicht: 390g |

1x

Tests gesamt: 3
Auszeichnungen: 1
Gelistet seit: 06/2011
Letzter Test: 11/2011

Auswertung der Testberichte

Nach dem Kit-Objektiv ist ein Telezoom die häufigste Anschaffung frischgebackener DSLR-Besitzer. Das Canon EF-S 4,0-5,6/55-250 mm IS II ist für diese Zielgruppe konzipiert. Setzt man das Objektiv an eine Canon-Kamera mit APS-C-Sensor, verlängert sich die effektive Brennweite auf ca. 88 bis 400 mm. Preislich ist das Canon EF-S 4,0-5,6/55-250 mm IS II ein Einsteiger: Die UVP liegt bei 299,- Euro – damit richtet sich die Optik auch preislich an Einsteiger. Im Vergleich zum Vorgänger wurde sie um eine Bildstabilisator-Schwenkautomatik erweitert. Eine Alternative für Einsteiger ist das Sigma 4,0-5,6/50-200 mm DC OS HSM, das aber nicht so hoch in den Telebereich geht, sondern nur bis 320 mm (KB-Äuqivalent).
Kleiner Tipp: Wer bereit ist, in einem etwas höheren Telebereich anzufangen und den Bereich von 88 bis ca. 111 mm zu überspringen, kann sich neben seinem Kit-Objektiv auch ein 70-300-mm-Objektiv (KB 112-480 mm) besorgen, z.B. das Canon EF 4,5-5,6/70-300 mm DO IS USM, das Sigma 4,0-5,6/70-300 mm DG OS oder das bereits in sehr vielen Tests bewährte Tamron SP 4,0-5,6/70-300 mm Di VC USD.

Mechanik
Wieder mit dabei ist ein optischer Bildstabilisator, der bis zu vier Blendenstufen kompensieren kann. Neu ist die automatische Schwenk-Erkennung, durch die das Objektiv merkt, welche Bewegungen des Objektivs gewollt sind. Das ist wichtig beim Fotografieren von sich schnell bewegenden Motiven, z.B. Sport, Tieren und Kindern und funktioniert laut Test ausgezeichnet. Auch die Funktion des Stabilisators im Normalbetrieb wurde im Test gelobt, so waren noch bei 250 mm und einer Belichtungszeit von 1/10 Sekunde scharfe Fotos aus der Hand möglich – die Stabilisatoren werden immer besser, ersetzen aber noch kein Stativ.
Der Preis fordert Kompromisse. Das fängt bei der mäßigen Lichtstärke an. Durch die kreisrunde Blendenöffnung soll laut Canon immerhin ein besonders schöner Bokeh-Effekt (Hintergrundunschärfe) entstehen. Äußerlich hat sich wenig getan, Gewicht und Maße stimmen beinahe mit der Vorgänger überein. Das Gehäuse besteht aus Plastik, was sich im Vergleich zu hochwertigeren Metalloptiken nicht besonders schön anfühlt. Auch das Bajonett ist aus Kunststoff. Die Verwendung von Plastik anstatt Metalls bringt aber einen Gewichtsvorteil mit sich. Der Zoomring ist angenehm breit. Der Fokusring ist gut eingestellt, so dass die Schärfe bei Bedarf auch manuell präzise getroffen werden kann. Wie so oft bei Canon ist auch bei dem EF-S 4,0-5,6/55-250 mm IS II keine Sonnenblende im Lieferumfang. Diese muss separat nachgekauft werden.

Bildqualität
Bei der Abbildungsqualität bietet das Canon EF-S 4,0-5,6/55-250 mm IS II gute, solide Einsteigerqualität. Spitzenleistungen darf man bei einem Objektiv dieser Preisklasse und dieses Zoomumfangs aber nicht erwarten. Die Auflösungswerte sind anständig, das Tele fällt aber in allen Blendenbereichen gegenüber dem Weitwinkel ab. Abblenden verbessert die Bildqualität. Im Weitwinkel wurde die höchste Auflösung bei Blende f10 gemessen, im Tele – insgesamt etwas niedriger – bei f6,3.
Chromatische Aberration, also Farbsäume an Kontrastkanten, tauchen auf – typisch für große Zooms. Mit einem anständigen Bildbearbeitungsprogramm sind diese Effekte aber schnell zu entfernen. Im Weitwinkel zeigt sich eine leichte Verzeichnung in Tonnenform, im Tele ist diese mit einer kissenförmigen Verzerrung von 1,5% ziemlich stark. Vignettierung, also Randabschattung ist bei Offenblende leicht zu sehen, abgeblendet aber verschwunden.

Tests mit Auszeichnung

Kein Logo
Ausgabe 10/2011

Preis-Tipp

Zitat: Canon hat mit dem neuen EF-S 55-250 mm 1:4-5,6 IS II zwar keinen großen Schritt nach vorne gemacht, aber dennoch einen würdigen Nachfolger für das EF-S 55-250 mm 1:4-5,6 IS geliefert. Es steht somit dem Vorgänger in nichts nach und ist […] eine preislich wie qualitativ gute Lösung für den kleinen Geldbeutel.

Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 50D

  • Platz k.A.
  • Wertung -

zum Test

Tests ohne Auszeichnung

Testquelle - DigitalPHOTO
Ausgabe 10/2011

Zitat: Im Test fällt das 55-250-Millimeter-Objektiv positiv auf. Insbesondere die geringe Verzeichnung und Randabschattung können sich sehen lassen. Beim Blick auf das Kunststoffgehäuse müssen Sie allerdings kleine Abstriche in Kauf nehmen. Angesichts des günstigen Preises aber ein akzeptabler Wermutstropfen.

Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 60D

  • Platz k.A.
  • Wertung 79.33
  • Beste 79.33
  • Schlechteste 79.33

zum Test

Testquelle - FOTOTEST
Ausgabe 6/2011

Zitat: Als preiswerte Ergänzung zum Standardzoom gerechnet liefert es nicht ganz die Bildqualität, die man von Canon kennt und erwartet… Die Auflösung nimmt in den mittleren Brennweiten nach etwas ab, um dann in der langen Brennweite bei offener Blende in die Knie zu gehen. Abblenden um zwei Stufen hilft der Auflösung etwas auf die Beine, verleiht ihr aber keine Flügel.

Anmerkung zum Test: getestet an der Canon EOS 60D

  • Platz 5
  • Wertung 75.8
  • Beste 83.1
  • Schlechteste 75.8

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