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Kaufberatung: Spiegelreflexkameras
 

2. Vorteile der digitalen Spiegelreflexfotografie


b) Wechselobjektive & Abbildungsqualität

Aber nicht nur das Rauschverhalten ist bei Spiegelreflexkameras besser als bei Kompaktmodellen. Durch die Möglichkeit, Objektive seiner Wahl an die SLR-Kamera anzuschließen, werden alle jene Schwierigkeiten umgangen, die anderen Kameras dadurch entstehen, dass ein fest verbautes Objektiv alles leisten muss. Das Objektiv einer Kompakt- oder Bridgekamera muss einen relativ großen Brennweitenbereich umfassen und gleichzeitig noch Platz im bzw. am Kameragehäuse finden. Auch hier gilt: Die Größe der Bauelemente beschränkt die optische Leistung der Kamera. Das wird besonders deutlich bei Stylekameras mit innenliegenden Objektiven, die vollständig im Gehäuse versenkt sind und auch beim Zoomen nicht herausfahren. Solche Kameras haben besonders mit Problemen wie Randabschattung (Vignettierung), Verzeichnung im Weitwinkel, Auflösungsverlust in den Ecken und in langen Brennweiten zu kämpfen. Dies ist das eine Extrem im Vergleich zu den Wechselobjektiven von SLR-Kameras. Aber auch die großen Zoomobjektive von Bridgekameras bringen einige Probleme mit sich. Sie müssen ein großes Brennweitenspektrum in einem (möglichst kompakten) Objektiv unterbringen. Nicht selten handelt es sich um einen optischen 20fach-Zoom, was in vielen Fällen einem Brennweitenspektrum von 28-560 mm entspricht. Auch hier haben die Kameras mit den typischen Fehlern wie Verzeichnung, starker chromatischer Aberration (Farbsäume durch Verschiebung der einzelnen Farbspektren) oder nachlassender Auflösung zu kämpfen.
An Spiegelreflexkameras finden eher spezialisierte Objektive Verwendung, also Objektive, die generell auf einen bedeutend geringeren Brennweitenbereich oder gar nur eine Brennweite (Festbrennweitenobjektiv) festgelegt sind. Das resultiert in einer deutlich höheren Abbildungsqualität und viele Bildfehler werden vermieden [mehr Informationen finden Sie in unserer Kaufberatung für Objektive].


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