Kaufberatung: Digitalkameras
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3. Nun wird's technisch - Worauf man beim Kauf achten sollte!
g) LCD (Bildschirm) & Sucher
Ein großer Vorteil von Digitalkameras ist das LCD (Liquid Crystal Display). Auf dem kleinen Bildschirm kann sofort geprüft werden, ob das soeben gemachte Foto gefällt oder lieber gelöscht werden sollte.
Damit die fotografierten Motive auch in angemessener Schärfe betrachtet werden können, müssen Größe und Auflösung des Displays stimmen. Aktuelle Modelle haben anwenderfreundliche Displays mit 2,5 bis 3 Zoll. Vereinzelt finden sich auch Digitalkameras mit einem 3,5-Zoll-LCD. Die Größe des Displays muss allerdings im entsprechenden Verhältnis zur Auflösung stehen. Beispielsweise sollte ein LCD mit 2,5-Zoll-Diagonale eine Auflösung von mindestens 200.000 Pixel haben.
Die meisten Besitzer einer kompakten Digitalkamera nutzen den Bildschirm auch zum Fotografieren. Das Fotografieren mit dem Display kann sich jedoch bei starkem Lichteinfall als recht schwierig erweisen, denn dann ist darauf oft kaum noch etwas zu erkennen. Man fotografiert sozusagen blind. Bei vielen Kameras kann das Problem aber entschärft werden, indem man die Helligkeit des Displays an die Lichtverhältnisse anpasst.
Bei manchen Digitalkameras kann außerdem auf einen optischen Sucher zurückgegriffen werden, wie man ihn von analogen Kameras kennt. Ein optischer Sucher ist nicht zu verwechseln mit einem elektronischen Sucher, auch Electronic Viewfinder (EVF) genannt. Auch ein elektronischer Sucher erleichtert bei hellem Sonnenlicht die Motivwahl. Da es sich jedoch um einen sehr kleinen LCD-Bildschirm handelt, wirkt das Sucherbild aufgrund der begrenzten Auflösung recht „pixelig“ und im Vergleich zum optischen Sucher wesentlich detailärmer.
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