Kaufberatung: Bridgekameras
| |
Vorteile, Nachteile und Besonderheiten von Bridgekameras
f) LCD oder Sucher
Wie Kompaktkameras erlauben auch Bridgekameras eine komfortable Motivwahl über das LC-Display auf der Kamerarückseite. Diese Möglichkeit der Bildvorschau hat aber einen Nachteil: Bei Sonnenlicht ist das Bild auf dem Display kaum zu sehen. Da hilft ein Sucher – und den haben viele Bridgekameras. Dabei handelt es sich meist um einen elektronischen Sucher, kurz EVF (engl. Electronic View Finder). Dieser ist einem optischen Sucher, wie man ihn von analogen Kameras und SLRs kennt, ähnlich.
 Gegenüber einem optischen Sucher ist bei einem elektronischen Sucher allerdings auch mit einigen Nachteilen zu rechnen. Da sich das Sucherbild aus vielen kleinen Bildpunkten zusammensetzt, macht es manchmal einen unscharfen Eindruck. Das erschwert manuelles Fokussieren – der optische Sucher einer Spiegelreflexkamera erlaubt eine wesentlich bessere Schärfekontrolle. Hersteller versuchen zwar das manuelle Fokussieren durch Ausschnittsvergrößerungen im elektronischen Sucher zu erleichtern, aber mit einem optischen Sucher kann diese Lösung meistens nicht mithalten. Bei schnellen Bewegungen kann es außerdem passieren, dass auf dem Sucherbild Schlieren bzw. Bewegungsschleier entstehen. Gelegentlich findet man bei einer Bridgekamera statt eines elektronischen auch einen optischen Sucher. Dann sollte darauf geachtet werden, dass der optischer Sucher auch mitzoomt und nicht nur für eine Brennweite konzipiert ist.
Manchmal ist das Display einer Bridgekamera dreh- und schwenkbar. Das kann vor allem bei ungewöhnlichen Blickwinkeln von Vorteil sein, zum Beispiel bei Aufnahmen über Kopf oder bei Makroaufnahmen in Bodennähe.
Die Nikon P90 verfügt über ein klappbares 3-Zoll-Display
|
|
|
| |
|
|
|