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| Ausgewählter Buchstabe: V |
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| Verschluss |
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Das zentrale mechanische und/ oder elektronische Steuerelement einer Kamera wird als Verschluss bezeichnet. Der Verschluss reguliert die Dauer der Belichtung, also die Verschlusszeit.
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| Verschlusszeit |
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Unter der Verschlusszeit versteht man den Zeitraum, innerhalb dessen durch Öffnung des Verschlusses Licht auf den Film einer analogen Kamera bzw. auf den CCD-Sensor einer Digitalkamera fällt. Für bewegte Motive sind kurze Verschlusszeiten (mit guter Motiv-Beleuchtung) zu empfehlen. Lange Verschlusszeiten eignen sich dementsprechend für statische Motive.
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| Verzeichnung |
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Als Verzeichnung (Distorsion) wird der Effekt bezeichnet, bei dem die Linien zum Bildrand hin zunehmend verzerrt werden. Die Folge ist eine tonnen- oder kissenförmige Verzeichnung des Fotos.
Verzeichnungen finden sich besonders in den Brennweitenextremen von Zoomobjektiven und Kompaktkameras mit einem großen Zoombereich, dort vor allem im Weitwinkel. In den Normalbrennweiten (üblicherweise 50 mm bei Kleinbild) bemühen sich die Hersteller, einen verzeichnungsfreien Verlauf zu erreichen. Bei Objektiven mit fester Brennweite oder Kompaktkameras mit kleinem Brennweitenspektrum tritt der Effekt in der Regel am wenigsten auf; es sei denn, der Effekt ist gewollt, z.B. bei Fisheye-Objektiven.
Die Verzeichnung wird durch eine Veränderung der Brennweite von der optischen Achse des Fotos zu den Bildrändern hin erzeugt. Nimmt die Brennweite zu den Bildrändern hin zu, vergrößert sich also der Abbildungsmaßstab zum Rand, entsteht eine kissenförmige Verzeichnung. Umgekehrt entsteht bei Abnahme der Brennweite, also der Verkleinerung des Abbildungsmaßstabes zum Bildrand hin, eine tonnenförmige Verzeichnung (Fisheye-Effekt). Dieser Effekt wird durch die Lage der Blende zu den Linsen bestimmt. Die größte Anfälligkeit für Verzeichnung zeigen folglich Optiken mit großem Zoombereich. Dort ist die Veränderung der Positionen Blende/Linse am größten.
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| Vignettierung |
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Als Vignettierung bezeichnet man einen Helligkeitsabfall an den Rändern eines Bildes, der entweder optisch bedingt ist oder mechanisch (durch Abschattung) hervorgerufen wird. Vor allem Weitwinkelobjektive sind anfällig für Vignettierungen. Abblenden oder das Entfernen der abschattenden Elemente (z. B. Filter mit zu großen Fassungen) können dazu beitragen, Vignettierungen zu minimieren oder gar zu verhindern.
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| Vorblitz |
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Der Vorblitz ist ein vom menschlichen Auge nicht wahrnehmbarer Blitz, der vor dem Normalblitz ausgesendet wird. Er wird vor allem bei Portraitaufnahmen eingesetzt, um den Rote-Augen-Effekt zu verhindern.
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