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Face Detection  
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Farbrauschen  
Siehe: Bildrauschen

Farbstich  

In der Fotografie spricht man von einem Farbstich, wenn die Farbgebung auf einem Bild äußerst unnatürlich erscheint. In der Regel ist dabei ein bestimmter Farbton besonders stark ausgeprägt und überzieht schleierartig das ganze Bild. Ursache für einen Farbstich kann eine ungenügende oder künstliche Beleuchtung sein. Um Farbstiche zu verhindern, verfügen moderne Digitalkameras über eine integrierte Farbkorrektur-Automatik. Falls diese Automatik einmal versagen sollte, kann ein Farbstich auch nachträglich mittels digitaler Bildbearbeitung bereinigt werden.



Farbtiefe  

Die Farbtiefe beschreibt die Anzahl darstellbarer Farben. Ein Bild mit einer Farbtiefe von 1 Bit kann nur 21, also 2 Farben,(aka Farbräume) darstellen, also schwarz und weiß. 2 Bit, also 2², ermöglichen schon 4 Abstufungen: schwarz, weiß und zwei Grautöne dazwischen. Bei 8 Bit ergibt das 256 Grauabstufungen.

Farbfotos werden auf digitalen Medien meist mit Pixeln dargestellt, die auf dem RGB-Schema (Rot, Grün, Blau) beruhen. Ein Pixel bildet also Farben ab, indem er unterschiedlich starke Rot-, Grün- und Blautöne mischt. Jede dieser Grundfarben wird „Kanal“ genannt, und jeder Kanal hat eine bestimmte Bit-Zahl. Je höher die Bit-Zahl der Kanäle, desto mehr Abstufungen sind möglich. Die Farbübergänge werden fließender.

Sind 24 Bit angegeben, bietet jeder Kanal 8 Bit, also 256 Abstufungen. Die Anzahl möglicher Kombinationen aller Kanäle zusammen bieten also (256 * 256 * 256=) 16.777.216 mögliche Farben. Mehr als 24 Bit werden in der Hobby-Fotografie eigentlich nicht benötigt, denn 16,7 Mio. Farben sind mehr, als in einem Foto je auftauchen könnten.

Aufgepasst: Manchmal beschreibt die Bezeichnung „16 Bit“ nicht das ganze Spektrum, sondern nur einen Kanal. Das wären dann drei Kanäle mit je 16 Bit, also 65536 Abstufungen pro RGB-Farbkanal, und insgesamt 48 Bit mit 248 Farbkanälen (also 281.474.976.710.656 möglichen Farben). Diese Farbunterscheide sind für das Auge längst nicht mehr wahrnehmbar. Wichtig ist dieses Spektrum nur für die Bildbearbeitung professioneller Fotografen oder fortgeschrittener Laien.



Fernauslöser  

Bei einem Fernauslöser handelt es sich meist um einen Kabel-, Infrarot- oder Drahtauslöser, der dazu dient, den Auslöser der Kamera aus der Entfernung zu betätigen.



Festbrennweite  

Von einer Festbrennweite wird gesprochen, wenn ein Objektiv nur eine einzige Brennweite besitzt und somit keinerlei Veränderung des Brennweitenbereichs erlaubt. Anders ausgedrückt, das Objektiv besitzt keine Zoomfunktion. Der Fotograf kann den Bildausschnitt lediglich durch seine tatsächliche Nähe oder Distanz zum Motiv definieren.



Festobjektiv  

Ein Festobjektiv meint ein Objektiv mit einer unveränderlichen, also festen Brennweite. Vorteile von Festobjektiven gegenüber Zoomobjektiven sind eine verkürzte Bauart sowie eine höhere Lichtstärke. Oftmals bieten Festbrennweiten aufgrund der besser optimierbaren Abstimmung auch eine bessere Bildqualität als Zoomobjektive.



Festspeicher  

Als Festspeicher oder internen Speicher bezeichnet man das in der Kamera eingebaute und nicht auswechselbare Aufnahmemedium.



Fisheye-Objektiv  

Ein Fisheye-Objektiv zeichnet sich u. a. durch eine äußerst kurze Brennweite aus, vor allem aber durch einen Bildwinkel von 180°. Aufnahmen, die mit einem solchen Objektiv gemacht wurden, weisen deshalb eine Verzeichnung auf, die an den Blickwinkel eines Fischauges erinnern soll.



 
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