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Backside Illumiated  

Bei der rückwärtigen Belichtung liegen nicht – wie bei regulären Sensoren der Fall – die Metallisierungsschichten zwischen dem einfallenden Licht und dem lichtempfindlichen Siliziumkristallen. Stattdessen wurden sie auf die Rückseite gelegt, der Sensor-Aufbau quasi „umgedreht“. Durch den Wegfall der Metallisierungsschicht vergrößert sich die lichtempfindliche Fläche, d.h. die Kamera kann bei gleichbleibender Lichtmenge kürzer belichten bzw. bei gleicher Belichtungsdauer mehr Licht aufnehmen. Durch diese Maßnahme soll die Bildqualität verbessert und Bildrauschen vermieden werden.



Bajonettanschluss  
Inzwischen besitzen viele Spiegelreflexkameras einen sogenannten Bajonettanschluss. Er erlaubt ein zügiges Wechseln von Objektiven und erweist sich somit als besonders praktisch, wenn man während einer Aufnahme-Session die Objektive häufig wechseln muss. Allerdings hat dieser Schnellverschluss auch einen Nachteil: er ist selten kompatibel mit Objektiven anderer Kameramodelle.


Balgengerät  
Zwischen Kameragehäuse und Objektiv geschraubt, hält dieses Zusatzstück Streulicht fern und verhindert so das Auftreten von Irritationen, wenn das Objektiv nach vorne bewegt wird.
Es findet besonders oft in der Makrofotografie Verwendung, da mit dem Balgengerät die Bildweite erheblich verlängert werden kann. Bei einigen Kameras kann man das Balgengerät auch schwenken oder parallel verschieben.


Base  

Base ist die englische Bezeichnung für die Auflösungsstufen von Foto-CDs. Auf Basis der Auflösung, die für die Darstellung eines Fotos auf einem PC-Monitor ausreicht, wurde die Base-Auflösung als 512 x 768 Pixel definiert. Jeweils ein Viertel oder das Vierfache ergibt die übrigen Auflösungsstufen einer Foto-CD. Beispielsweise ist mit 4Base die Auflösungsstufe 1024 x 1536 Pixel (jeweils das Zweifache  von 512 bzw. 768) gemeint.



Base Resolution  

Bildauflösungsangabe bei Foto-CDs.

Siehe auch: Base



Beleuchtungskontrast  

Der Beleuchtungskontrast ergibt sich aus dem Unterschied zwischen der hellsten und der dunkelsten Stelle einer Aufnahme. Bei Portraitaufnahmen von Frauen ist ein Verhältnis von 2 : 1, bei Männern von 3 : 1 üblich. Die hellste Stelle der Portraitaufnahme ist also doppelt bzw. dreimal so hell wie die dunkelste Stelle.



Belichtung  

Als Belichtung bezeichnet man den Vorgang, bei dem das lichtempfindliche Element der Kamera (bei analogen Kameras der Film, bei Digitalkameras der CCD-Chip) eine gewisse Zeit dem Licht ausgesetzt wird, damit das Foto erzeugt werden kann.



Belichtungsautomatik  

Mittlerweile ein sehr gängiges Ausstattungsmerkmal von Kameras, das die automatische Belichtungssteuerung durch Kopplung von Blende und Verschluss bewirkt. Voraussetzung hierfür ist ein Belichtungsmesser. Nach durchgeführter Belichtungsmessung werden Blendeneinstellung und Verschlusszeit automatisch geregelt.
Bei Spiegelreflexkameras kann man diese Automatik in der Regel abschalten, wenn man eine manuelle Einstellung von Blende und Verschluss vornehmen möchte.



Belichtungskorrektur  

Belichtungskorrektur meint eine bewusste Abweichung von der als optimal ermittelten Belichtungsdauer. Der Fotograf weicht hierbei um einige Blendenstufen vom Optimum ab, um eine Über- bzw. Unterbelichtung zu erwirken.
Verwendung findet die Belichtungskorrektur in vielen Bereichen der Fotografie – sie wird also nicht nur bei extremen Lichtverhältnissen genutzt, wenn die automatische Belichtungsmessung versagt. So nutzen beispielsweise Portraitfotografen recht häufig die Vorzüge einer Überbelichtung: die Gesichtshaut erscheint viel "reiner" als bei einer normalen Belichtungseinstellung.



Belichtungsreihe (Bracketing)  

Von einer Belichtungsreihe wird gesprochen, wenn von ein und demselben Motiv mehrere Aufnahmen infolge gemacht werden. Dabei werden Verschlusszeit und/ oder Blendenöffnung in ab- oder aufsteigenden Stufen verändert und es kommt zu einer absichtlichen graduellen Unter- bzw. Überbelichtung. Je nach Lichtsituation –  z. B. an besonders hellen oder sehr dunklen Orten – kann eines der unter- bzw. überbelichteten Fotos besser aussehen als jenes, das „korrekt“ belichtet wurde.

Viele Kameras besitzen auch eine Belichtungsreihenautomatik. Siehe: AEB



Belichtungssteuerung  

Die Belichtungssteuerung regelt die Einstellung von Blende und Verschlusszeit bei einer Kamera. Sie kann sowohl voll automatisch als auch halb-automatisch (Zeitenautomatik, Blendenautomatik) oder aber über einen Modus zur manuellen Einstellung von Blende und Verschlusszeit funktionieren.



Belichtungszeit  

Unter Belichtungszeit versteht man den Zeitraum, innerhalb dessen Licht auf ein lichtempfindliches Material wie einen Film (bei analogen Kameras) oder CCD-Chip (bei Digitalkameras) fällt.

Siehe auch: Belichtung



Bildauflösung  

Siehe: Auflösung



Bildbearbeitung  

Siehe: digitale Bildbearbeitung



Bildbearbeitungsprogramm/ -software  

Hierbei handelt es sich um ein Programm (Software), das auf vielfältige Art und Weise das Bearbeiten bzw. das Optimieren oder Verfremden von digitalen Bildern ermöglicht.

Siehe auch: digitale Bildbearbeitung



Bildebene  

Die Bildebene meint den Bereich hinter der Linse, auf dem das Motiv scharf gestellt wird. Bei analogen Kameras spricht man hierbei meist von der „Filmebene“, bei Digitalkameras wird mit Bildebene auf den CCD-Chip verwiesen.



Bildkompression  

Die Bildkompression beschreibt ein Verfahren zur Reduzierung des Datenumfangs. So wird ein platzsparendes Speichern von digitalen Fotos und anderen Bilddateien ermöglicht – allerdings leidet darunter in der Regel auch die Bildqualität.



Bildpunkt  

Siehe: Pixel



Bildrauschen  

Als Bild- oder Farbrauschen, ein weitverbreitetes Problem in der Digitalfotografie, wird ein leichtes Grieseln in größeren Bereichen des Fotos bezeichnet. Besonders deutlich ist dies in dunklen Bildbereichen erkennbar.
Allgemein gilt: Je höher die gewählte Lichtempfindlichkeit (z.B. ISO 800, 1600 oder 3200), desto stärker tritt Bildrauschen auf.



Bildsensor  

Siehe: Sensor



Bildstabilisator  

Hierbei handelt es sich um eine kleine elektronische oder mechanische Vorrichtung, die Verwacklungen beim Fotografieren (z. B. durch Nutzung der Kamera ohne Stativ und mit langen Belichtungszeiten) reduzieren bzw. ganz vermeiden soll.
Generell unterscheidet man drei Bildstabilisator-Systeme: IS (Image Stabilizer), VR (Vibration Reduction) und AS (Anti-Shake-System).

Siehe auch: Anti-Shake-System



Bit  

Kleinste Informationseinheit in der EDV. In der Fotografie wird diese Einheit verwendet, um die Farbtiefe zu beziffern.



Blende  
Die Blende, eine iris- oder lochförmige Öffnung des Objektives, reguliert die Menge des einfallenden Lichts auf den CCD-Chip bzw. Film in der Kamera. Neben der Bildhelligkeit regelt sie auch die Schärfentiefe. 
Der Blendenwert (f gefolgt von einem numerischen Wert) gibt den jeweiligen Grad der Öffnung der Blende an. Der kleinste Wert, z. B. f2,8, beschreibt die größtmögliche Blendenöffnung, ein großer Wert dementsprechend eine kleine Blendenöffnung.
Das Schließen der Blende wird als Abblenden bezeichnet.


Blendenöffnung  

Siehe: Blende



Blendenstufen  

Eine Blendenstufe beschreibt eine Verdopplung bzw. Halbierung der Lichtmenge, die auf den Sensor/Film trifft. Sie wird durch die Größe der Blende bestimmt. Die Blendenstufe ist folglich ein relatives Belichtungsmaß. So wird z.B. bei einer Verdoppelung der Blendenzahl – also einer zweifachen Verkleinerung der Blende – die Lichtmenge um ein Viertel reduziert. Blendenstufen werden auch verwendet, um den Dynamikumfang von Kameras zu beschreiben.

Die internationale Norm für die Blendenstufen sind:
(große Blendenöffnung) 1.4 – 2 – 2.8 – 4 – 5.6 – 8 – 11 – 16 – 22 - 32 (kleine Blendenöffnung)



Blitzautomatik  

Wenn das Licht am Ort der Aufnahme nicht ausreicht, kann künstliches Licht (d. h. das Blitzlicht einer Kamera) dazu dienen das Motiv kurzzeitig auszuleuchten.
Mittlerweile ist eine eingebaute Blitzautomatik Standard bei den meisten kompakten Kamera-Modellen. Das Zuschalten des Blitzes geschieht hier automatisch. Bei teueren Kamera-Modellen kann außerdem über einen sogenannten Blitzschuh ein separates Blitzgerät eingesetzt werden.



Blitzschuh  

Als Blitzschuh bezeichnet man eine Anschlussmöglichkeit für ein externes Blitzgerät. Nur Spiegelreflexkameras und einige wenige semiprofessionelle Kompaktkameras verfügen über einen Blitzschuh. Er befindet sich auf der Oberseite des Kameragehäuses.



Blooming  

Blooming beschreibt einen Bildfehler, der sich als violettfarbener Saum an Übergängen zwischen grellen und dunklen Bildteilen äußert.
Der Blooming-Effekt entsteht durch eine Fehlleistung des Bildwandlers (CMOS-, CCD-Chip). Dabei bekommen einige Pixel (Bildpunkte) mehr Licht als sie aufnehmen können; der „Überschuss“ an elektrischer Ladung wird dann an die benachbarten Pixel weitergegeben, die dadurch farblich verfälscht werden.



Bokeh  

Dieser Begriff beschreibt die verschwimmende Unschärfe durch eine große Blende/kleine Blendenzahl. Es handelt sich dabei nicht um einen technischen Begriff, sondern um eine subjektive ästhetische Wahrnehmung. Für ein starkes Bokeh sind Objektive mit hoher Lichtstärke und einer hohen Lamellenzahl und/oder abgerundeter Blendenlamellen förderlich, die eine möglichst runde Blendenöffnung erzeugen.



Bokeh  

Dieser Begriff beschreibt die verschwimmende Unschärfe durch eine große Blende/kleine Blendenzahl. Es handelt sich dabei nicht um einen technischen Begriff, sondern um eine subjektive ästhetische Wahrnehmung. Für ein starkes Bokeh sind Objektive mit hoher Lichtstärke und einer hohen Lamellenzahl und/oder abgerundeter Blendenlamellen förderlich, die eine möglichst runde Blendenöffnung erzeugen.



Brennweite  

Die Brennweite, die in Millimetern angegeben wird, definiert, wie groß ein Objekt auf der Aufnahme dargestellt wird. Sie ergibt sich in der Regel aus dem Abstand zwischen der Objektiv- und der Aufnahmeebene (CCD-Chip oder Film). Dank beweglicher Linsengruppen in den Objektiven kann man mittlerweile die Brennweite allerdings auch verändern, ohne dass dabei die Länge des Objektivs beeinflusst wird.

Übrigens wird ein 50-mm-Objektiv üblicherweise als Normal- oder Standardobjektiv bezeichnet – es entspricht ungefähr dem Blickwinkel des menschlichen Auges (46°). Die sogenannten Weitwinkelobjektive liegen unter 50 mm, Teleobjektive dementsprechend über 50 mm.



 
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