Ricoh PX Test
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Preis: ab 98,00 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 16.0 Megapixel |
- Bildsensor: CMOS, 1/2.3" |
- Display: 2.7 Zoll, 230.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 3200 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 5.0x / 4.8x |
- Brennweite: 28 - 140mm |
- Verschlusszeit: 1/2000 - 8 Sek. |
- Makro: 3 cm (Weitwinkel) |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik |
- Erw. Speicher: SD, SDHC |
- HDMI-Anschluss |
- HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 156g |
Auswertung der Testberichte
Die Ricoh PX ist eine wasserdichte kompakte Digitalkamera. Ganz unerfahren ist Ricoh in dieser Materie nicht mehr: vorher gab es schon die Ricoh G700, die Ricoh G700SE und die Ricoh Caplio G600. Wie bei den meisten wasserdichten Kameras wird der Schwerpunkt auf die Gehäuse-Konstruktion gelegt. Die Bildqualität ist dabei nicht so relevant. Ein schönes Spielzeug für die Schwimmhalle bleibt die Ricoh PX allemal.
Gehäuse – schlicht und dicht
Ansehen tut man der kantigen Digitalkamera ihre Survivalfähigkeiten eigentlich nicht. Das schlichte Äußere stünde auch einer normalen Kamera gut. Die Ricoh PX gibt es in Schwarz, Silber oder Limette. Wer es noch bunter will, kann sich optional eine Schutzhülle in Gelb, Pink, Hellblau, Braun oder Weiß besorgen. Bis auf die weiße sind sämtliche Schutzhüllen halb transparent, so dass sich je nach Farbe des Kameragehäuses hübsche Farbmischungen ergeben. Das Display ist mit 2,7'' und einer Auflösung von 230.000 Pixel durchschnittlich.
Bis zu drei Metern und 60 Minuten lang kann sie mit ins Wasser kommen. Auch eine Fallhöhe aus bis zu 1,5 m kann sie aushalten. Wasser- und stoßfeste Digitalkameras sind nicht nur für Sportler, sondern auch für Familien mit kleinen Kindern interessant, denn das robuste Gehäuse kann man sorglos auch in ungeschickte Kinderhände geben.
Bedienung – Zielen und Abdrücken
Apropos Kinder: Die Bedienung ist laut Test kinderleicht. Die Automatik der Ricoh PX übernimmt das Ruder komplett, oder man bedient sich aus der Liste der Motivprogramme. Wer es noch einfacher will: Der Premium-Modus wählt selbsttätig aus 28 Motivprogrammen. Darunter sind übrigens so schöne Spielereien wie Cross-Entwicklung (verfälschte Farben), Schwarz-Weiß, Miniaturisierung, Sepia und Nachtmodus (vier unterschiedlich belichtete Bilder werden zu einem zusammengerechnet). Manuelle Belichtungsoptionen gibt es nicht.
Optik – pragmatischer 5-fach-Zoom
Gefallen kann die Digitalkamera durch ein Brennweitenspektrum von 28 - 140 mm, also einem fünffachen Zoom. Das reicht in den meisten Situationen vollkommen aus, und sowohl der Weitwinkelbereich als auch ein leichtes Tele werden abgedeckt. Ein optischer Stabilisator ist mit an Bord – gerade bei schlechtem Licht wie unter Wasser ist das wichtig. Mit einem digitalen Zoom kann die Brennweite auf ca. 280 mm verlängert werden, aber da leidet laut Test die Bildqualität.
Bildqualität – zu viele Pixel
Ausgerüstet ist die Ricoh PX mit einem 16-Megapixel-CMOS der Größe 1/2,33 Zoll. Er stammt aus der Backside-Illuminated-Familie, hat also im Vergleich zu herkömmlichen Sensoren eine etwas größere lichtempfindliche Fläche.
16 MP, das sind zu viele. Durch die eng beieinander liegenden Pixel stellt sich schnell ein leichtes Rauschen ein, das durch eine interne Rauschunterdrückung, also durch einen Weichzeichner eliminiert wird. Die Schärfe muss danach wieder durch einen Scharfzeichner hergestellt werden, was zu künstlich wirkenden Glättungseffekten führt. Diese sind für geübte Augen bereits ab ISO 100 zu sehen, also bei Sonnenlicht. Ab ISO 200 nimmt das Rauschen etwas zu, bleibt dann aber lange auf diesem Niveau. Das Rauschen mag zwar laut Test nicht stärker werden, die Glättung hingegen nimmt kontinuierlich zu und der künstliche Eindruck verstärkt sich.
Die Dynamik wurde in den Tests als mäßig bis gut beschrieben. Der Weißabgleich betont Gelb- und Grüntöne, sonst sind die Abweichungen gering. Die Farbsättigung ist Tests zufolge treffsicher. Das könnte dem einen oder anderen Kompaktkamera-Nutzer zu blass sein, denn normalerweise erhöhen diese die Farben ein wenig, um für einen brillanteren Bildeindruck zu sorgen. Die Verzeichnungswerte sind laut Testbericht sehr gut. Im Weitwinkel zeigte sich eine Vignettierung (Randabschattung) von ca. einer Blendenstufe. Kein gutes Bild auch bei der chromatischen Aberration (Farbsäume an Kontrastkanten), die laut eines Tests auf eine Breite von maximal 2,4 Pixel kommt.
Ausstattung – HD-Video
Auch ein HD-Videomodus ist mit an Bord, der dank HDMI-Anschluss direkt auf einen Fernseher übertragen werden kann. Er hat einen eigenen Startknopf, so entgeht einem nie eine Aufnahme. Allerdings wird die Schärfe während des Filmens nicht nachgestellt. Betrieben wird die Ricoh PX mit einem Lithium-Ionen-Akku, der im Test eine anständige Ausdauer zeigte. .
Geschwindigkeit – nicht mehr schnappschusstauglich
Mit einer Auslöseverzögerung des Autofokus von 0,67 Sekunden im Weitwinkel und 0,75 Sekunden im Tele gehört die Ricoh PX nicht mehr zu den schnellsten. Unsere Schnappschusstauglichkeitsgrenze von 0,5 Sekunden überschreitet sie.
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Tests ohne Auszeichnung
Testalarm
Meinungen
Kai |
gute kamera
die PX ist ne super zweit kamera, hab sie seit drei tagen und sie macht tolle fotos. |
franz peter |
geilrichtig geil, unter wasser super qualitat, nur zum weitersagen |
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