Nikon Coolpix S60 Test

Produktbild - Nikon Coolpix S60

Preis: ab 163,98 €

  • Typ: digitale Style-Kamera |
  • 10.0 Megapixel |
  • Bildsensor: CCD, 1/2,3" |
  • Display: 3.5 Zoll, 230.000 Bildpunkte |
  • Lichtempfindlichkeit: ISO 64 - ISO 3200 |
  • Dateiformate: JPEG |
  • Opt./Dig. Zoom: 5.0x / 4x |
  • Brennweite: 33 - 165mm |
  • Anfangslichtstärke: F3.8 - F4.8 |
  • Verschlusszeit: 1/2.000 - 4 Sek. |
  • Makro: 9 cm |
  • Opt. Bildstabilisation |
  • Gesichtserkennung |
  • Belichtungssteuerung: |
  • Automatik |
  • Erw. Speicher: SD, SDHC |
  • Videomodus |
  • Energie: Li-Ion-Akku |
  • Gewicht: 197g |

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Tests gesamt: 4
Auszeichnungen: 0
Gelistet seit: 01/2009
Letzter Test: 01/2009

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Auswertung der Testberichte


Die Nikon Coolpix S60 mag ja schick aussehen, aber wenn die wichtigsten Eigenschaften einer Digitalkamera laut der Tests nicht stimmen – Bildqualität und Geschwindigkeit – kann das auch ein noch so hochglänzendes Gehäuse nicht wettmachen.

Gehäuse & Bedienung
Die Nikon Coolpix S60 ist in schickem Hochganz (leider stark anfällig für Fingerabdrücke), in vielen Farben zu haben und hat nur noch zwei Tasten: An/Aus und Auslöser. Der Rest wird über das 3,5''-Touchscreen gesteuert. Dessen Auflösung beträgt nur 230.000 Pixel, was andere Kameras in ihren 2,5''-Display stecken haben – also etwas zu niedrig. Die Bedienung erfolgt über Antippflächen links und rechts am Rand des Displays, also braucht man laut Test oft beide Hände zum Bedienen der Coolpix S60, wobei der linke Zeigefinger ab und zu vor der Optik landet. Sogar die Zoomwippe sich auf dem Touchscreen!
Der Touchscreen der Nikon Coolpix S60 hat laut Test keine der Kinderkrankheiten mehr: Die Symbole sind groß genug, er reagiert schnell. Manuelles Scharfstellen geht durch Antippen des Scharf gewünschten Bereichs sehr leicht. Eine manuelle Einstellung der Belichtung ist nicht möglich, dafür ist die Bedienung recht leicht. Wer allerdings trotzdem einen Blick ins Handbuch werfen will, muss ins Internet und sich erst registrieren, und dann lässt sich das PDF-Dokument nicht einmal ausdrucken – Frechheit!

Optik & Bildqualität
Mit einem Brennweitenspektrum von 33 bis 165 mm deckt die Nikon Coolpix S60 ein gutes Spektrum ab. Schade, dass kein Weitwinkel dabei ist, aber das leichte Tele ist auch nicht schlecht. 
Das Rauschen fiel bereits bei ISO 100 durch seine überdurchschnittliche Stärke auf (den in diesem Test gemessenen Wert wiesen andere Kameras in vergleichbaren Tests erst bei ISO 400 auf). Sichtbar war das Rauschen der Coolpix S60 laut der Testberichte ab ISO 200. Durch die interne Nachbearbeitung der Bilder leidet auch die Auflösung. Neben einem starken Randabfall (wahrscheinlich durch die innenliegende Optik) sank die anfangs durchschnittliche ISO 100-Auflösung bei ISO 400 auf ein unterdurchschnittliches Maß ab. Wahrscheinlich auch auf die innenliegende Optik zurückzuführen ist die starke Verzeichnung, besonders in den Brennweitenextremen. Dafür konnte der präzise Weißabgleich punkten.

Ausstattung & Geschwindigkeit
Die Nikon Coolpix S60 kann als Ausgleich für die starke Verzerrung der Fotos durch die innenliegende Optik immerhin eine Verzeichnungskorrektur vorweisen. Als Spaß-Feature kommt eine erweiterte Gesichtserkennung in Form eines Lächel-Selbstauslösers. Der Akku ist fast schon eine Frechheit: nur 90 bis 260 Bilder schaffte die S60 in einem Test – das ist antiquarisch! Der böse Stromfresser an der Kamera ist mit großer Wahrscheinlichkeit das große Display. Immerhin: Ein Bildstabilisator und eine HDMI-Schnittstelle sind an Bord.
Auch die Geschwindigkeit kann das Gesamtbild der Nikon Coolpix S60 nicht verbessern: Eine im Test gemessene Auslösegeschwindigkeit von 0,5 Sekunden bei Tageslicht und einer ganzen Sekunde bei wenig Licht sorgen dafür, dass sie das Prädikat „Schnappschusstauglichkeit“ auf keinen Fall erhält.

Tests ohne Auszeichnung

Testquelle - Audio Video Foto Bild
Ausgabe 2/2009

Zitat: Praktisch: Durch Berühren von Motivteilen auf dem Bildschirm stellen Sie darauf scharf... Die Bilder zeigen vergleichsweise wenige Details, zudem störte grobkörniges Bildrauschen.

  • Platz 6
  • Wertung 2.86
  • Beste 2.38
  • Schlechteste 2.86

zum Test

Testquelle - CHIP FOTO VIDEO digital
Ausgabe 2/2009

Zitat: PLUS: Schickes Gehäuse, gut reagierendes Touchscreen-Display. MINUS: Schlechte Bildqualität, langsam, kein Handbuch, schwacher Akku.

  • Platz 4
  • Wertung 55.0
  • Beste 79.0
  • Schlechteste 51.0

zum Test

Testquelle - ColorFoto
Ausgabe 1/2009

Zitat: Die Nikon geht mit einem Touchscreen, der sogar die Zoomwippe ersetzt, einen Schritt weiter als die Konkurrenz und lässt sich das mit 330 Euro relativ teuer bezahlen. Von der Bildqualität hätten wir uns bei diesem Preis mehr erwartet.

  • Platz 8
  • Wertung 49.5
  • Beste 71.5
  • Schlechteste 49.5

zum Test

Testquelle - SFT
Ausgabe 11/2008

Zitat: PLUS: Gute Bildqualität bei ISO 100, edles, schickes Design, riesiger Monitor. MINUS: Rauschverhalten ab ISO 400, Display-Auflösung recht niedrig.

  • Platz 4
  • Wertung 2.1
  • Beste 1.3
  • Schlechteste 2.8

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