Nikon Coolpix P7100 Test
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Preis: ab 374,90 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 10.0 Megapixel |
- Bildsensor: CCD, 1/1.7" |
- Display: 3.0 Zoll, 910.000 Bildpunkte, schwenkbar |
- optischer Sucher |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 13 |
- Dateiformate: JPEG, RAW |
- Opt./Dig. Zoom: 7.1x / 4x |
- Brennweite: 28 - 200mm |
- Anfangslichtstärke: F2.8 - F5.6 |
- Verschlusszeit: 1/4.000 - 60 Sek. |
- Makro: ca. 2 cm bis unendlich (Weitwinkel), ca. 50 cm bis unendlich (Tele) |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik, Halbautomatiken, Manuell |
- Erw. Speicher: SD |
- HDMI-Anschluss |
- HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 395g |
Auswertung der Testberichte
Die Nikon Coolpix P7100 hat große Fußstapfen auszufüllen. Die Vorgängerin P7000 konnte einiges an Auszeichnungen einheimsen. Die Nachfolgerin Nikon P7100 übernimmt, was gut ist und bringt einige Upgrades mit. Neu ist in erster Linie der klappbare Monitor. Mit sehr gut handhabbaren manuellen Einstellungsmöglichkeiten, separatem Belichtungskorrekturrädchen und RAW-Speicherung ist die P7100 besonders als Zweitkamera für DSLR-Fotografen sehr gut geeignet.
Die Klassen-Konkurrentin von Canon ist die ca. ein Jahr ältere PowerShot G12, die möglicherweise bald einen Nachfolger bekommt. Auch die ebenfalls nicht mehr ganz neue Samsung EX1 könnte eine Alternative sein. Ist man bereit, auf ein bewegliches Display zu verzichten, gibt es eine größere Auswahl hochwertiger Kompaktkameras, z.B. die Olympus XZ-1 mit ihrer phänomenalen Anfangsblende von f1,8, aber nur kleinem Zoom, die Canon PowerShot S100 oder die Fujifilm FinePix X10.
Gehäuse – Upgrade durch Klappdisplay
Zwar gehört die Nikon P7100 noch zu den Kompaktkameras, aber in die Hosentasche passt sie definitiv nicht. Zeichnen sich andere Digitalkameras dieser Kategorie durch ein nicht mal 2 cm in der Tiefe messendes Scheckkarten-Format aus, ist die P7100 mit fast 5 cm Dicke ein ziemlicher Brummer. Aber eine gute Optik und ein hoher Funktionsumfang brauchen eben Platz. Die Verarbeitung wurde im Test als sehr gut und sehr stabil beschrieben. Die P7100 bietet einen kleinen Handgriff, durch den sich die Kamera auch einhändig sehr gut bedienen lässt. Ein Vorteil für die Handhabung ist auch das relativ hohe Gewicht von ca. 400 g, das stabilisierend wirkt.
Das Display ist mit 3 Zoll schön groß und die Auflösung mit 910.000 Pixeln ausgezeichnet. War der Vorschaumonitor der Vorgängerin noch fest im Gehäuse verankert, kann das Display der Nikon P7100 jetzt geklappt werden, so dass man auch bodennah fotografieren kann – sehr schön. Nur ein Scharnier zum seitwärts-Drehen fehlt noch. Zusätzlich zum Display gibt es einen optischen Sucher mit Dioptrienausgleich. Dieser ist aber laut mehrerer Tests sehr klein und kann nur als Notlösung herhalten, z.B. bei viel Umgebungslicht.
Bedienung – für Anfänger kompliziert, aber perfekt für Fortgeschrittene
Von der Vielzahl der Einstellungsräder und Tasten werden Anfänger am Beginn wahrscheinlich überfordert sein, für Fortgeschrittene, DSLR-Nutzer und Lernwillige sind sie eine wahre Freude. Denn viele Tasten bedeuten viele Direktzugriffe. Was wiederum bedeutet, dass man nicht minutenlang im Menü wühlen muss, nur um schnell einen Parameter zu verstellen. So gibt es zum Beispiel ein sehr gut erreichbares Belichtungskorrektur-Rädchen und ein separates Wählrad mit Schnellzugriffen auf Weißabgleich, ISO-Empfindlichkeit, Auflösung etc.
Neben der voll manuellen Einstellung der Belichtung ist es selbstverständlich auch möglich, per Halbautomatik zu arbeiten, denn auch diese sind auf dem Einstellrad vorhanden. Sehr gut kann uns die kurze Belichtungszeit der Nikon P7100 gefallen. 1/4000 Sekunden, das können nicht viele Kompakte. Auch die maximale Belichtungszeit von einer Minute wird in der Kompaktklasse selten erreicht. Eine Besonderheit der Nikon P7100 ist ein kleines Einstellrad an der Front. Im manuellen Modus kann hierüber die Blende verstellt werden. So haben Blende und Zeit je ein eigenes Rädchen. Das erleichtert die anspruchsvollere Nutzung der Kamera laut Test sehr. Insgesamt ist die Bedienung der P7100 sehr SLR-artig. Sogar in der Vollautomaik lässt sich vieles noch verstellen.
Optik – warum ändern, was gut ist?
An Brennweiten bringt die Nikon Coolpix P7100 wieder 28 bis 200 mm mit. Auch bei den Anfangsblenden ist mit f2,8 im Weitwinkel und f5,6 im Tele alles beim Alten geblieben. Ein optischer Bildstabilisator ist wieder mit dabei, dazu gibt es diverse digitale Anti-Verwacklungshilfen, wie den Best Shot Selector oder die Motion Detection. Die P7100 bietet außerdem einen Zoomspeicher, so dass man blitzschnell zwischen selbst definierbaren Brennweiten hin- und herspringen kann. Der Makromodus ist anständig: bis auf 2 cm kann man im Weitwinkel mit der Linse an das Motiv heran, etwas näher als bei der Vorgängerin. Eine manuelle Fokussierung ist möglich. Optional gibt es einen Weitwinkelkonverter, der die Anfangsbrennweite auf 21 mm erweitert.
Bildqualität – alles gut
Beim Bildsensor der P7100 hat sich nicht viel getan: 10 Megapixel auf 1/1,7 Zoll. Warum auch ändern, was gut ist? Auch der Prozessor EXPEED C2 ist ein alter Bekannter aus der P7000. Neben JPEG können die Bilddateien auch in RAW gespeichert werden - wie es sich für diese Kameraklasse gehört. Der ISO-Bereich reicht von ISO 100 bis 3.200, im Nachtmodus geht er sogar hoch bis ISO 12.800. Nicht schlecht für eine Kompakte.
Im Test zeigte die Nikon P7100 eine gute Bildqualität. Bis inklusive ISO 800 zeigte sich nur wenig Rauschen, insgesamt ist es niedriger als bei der Vorgängerin. Das ist auf eine überarbeitete interne Nachbearbeitung zurückzuführen. In den niedrigen ISO-Empfindlichkeiten ähnelte die Bildqualität laut eines Tests der von Spiegelreflexkameras – beeindruckend. Durch die interne Rauschunterdrückung sinkt ab ISO 400 die Detailauflösung langsam, aber kontinuierlich ab. Erst ab ISO 1.600 ist ein nennenswerter Einbruch der Bildqualität festzustellen, bis ISO 800 waren die Bilder laut Test aber brauchbar. Die Auflösung ist laut mehrerer Tests gut, wenn auch nicht rekordverdächtig. Sie zeigt einen leichten Randabfall im Weitwinkel. Auch im Tele sinkt die Auflösung insgesamt ab, was aber sogar in dieser Kameraklasse normal ist. Die moderaten Auflösungswerte zeigen, dass auf eine brutale Nachschärfung wurde – das ist erfreulich, denn die richtet des Öfteren mehr Schaden an, als sie behebt.
Farben und Kontrastumfang wurden im Test als sehr gut bewertet. Der Weißabgleich arbeitete zuverlässig, die Sättigung meistens nicht übertrieben. Dank einer internen Verzeichnungskorrektur sind verzerrte Linien kein Problem – außer, man stellt die interne Korrektur ab, dann ist in den Brennweitenextremen eine leichte Verzeichnung festzustellen. Chromatische Aberration, also farbige Ränder an Kontrastkanten, sind im Test nur im Weitwinkel in den Randbereichen auftgetreten. Die Dynamik ist im Test als sehr gut bewertet worden und sank auch im anfälligen Tele bei ISO 100 nicht unter 9,7 Blenden.
Ausstattung – HD-Video, Effektfilter, HDR, Panoramamodus, Zubehörschuh...
Der Videomodus ist bei normaler HD-Auflösung (1.280x720 Pixel) geblieben und nicht auf Full-HD hochgerüstet worden. Der optische Zoom steht zur Verfügung, der Autofokus funktioniert. Der Weißabgleich kann vor der Aufnahme manuell angepasst werden, der Anschluss eines externen Mikrofons ist außerdem möglich, falls einem die Leistung des integrierten Stereomikrofons nicht ausreicht. Die Videos zeigen laut Test eine gute Qualität, nur die Nachregelung der Belichtung (Helligkeitsgrad) und des Weißabgleichs (Farben) fällt manchmal störend ruckartig aus.
Mit an Bord sind jetzt auch Effektmodi wie "Crossentwicklung", "SW", "Gemälde"oder "Selektive Farbe". Auch ein HDR-Modus und ein Panoramaprogramm sind mit an Bord. Ein virtueller Horizont hilft bei einer präzisen Ausrichtung der Bilder. Ein ND-Filter (Neutraldichtefilter) ist ebenfalls mit dabei. Mit einem solchen kann die Belichtungszeit bei viel Licht verlängert werden, z.B um Bewegungsunschärfe bei Sonnenschein abbilden zu können.
Gespeichert werden die Bilder auf SD-, SDHC- oder SDXC-Karten. Integriert ist ein ungewöhnlich großer Speicher mit 96 MB, der aber trotz allem auch nur ein Notnagel ist. Neben einem integrierten Blitz (mit Leitzahl 7 und einer Menge Modi) ist auch ein Zubehörschuh vorhanden, auf dem ein externer Blitz angesteckt werden kann. Da der integrierte Blitz sehr nahe an der Optik sitzt, empfiehlt sich bei einer professionelleren Nutzung der P7100 die Anschaffung eines externen Blitzes. Betrieben wird die Digitalkamera mit einem proprietären Lithium-Ionen-Akku, der laut Hersteller für ca. 450 Aufnahmen reicht.
Geschwindigkeit – nicht ihre Stärke
Verbessert haben soll sich laut Nikon die Geschwindigkeit der P7100. Beworben wird die Kamera mit einer schnelleren Reaktionszeit beim Umschalten zwischen den Funktionen und verbesserte AF-Zeiten. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung optimaler Zweitkamera für DSLR-Fotografen. Serienbilder sind aber nicht die Spezialität der P7100: es wurde im Test eine geringe Rate von ca. 1,2 Bilder/Sek gemessen, das können andere besser. Für Fotografen, die viel Sport, Tiere oder Kinder fotografieren – also Motive, bei denen es auf das Einfangen des richtigen Augenblicks ankommt – sollten sich eher eine schnelle DSLR holen.
In puncto Auslöseverzögerung ist die Kamera durchschnittlich gut. Mit ca. 0,2 Sekunden im Weitwinkel und 0,5 Sekunden im Tele bleibt sie zumindest bei guten Lichtverhältnissen im schnappschusstauglichen Bereich. Bei Dämmerlicht sinkt die Auslösegeschwindigkeit aber ab.
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Meinungen
graff |
bisherige erfahrungen im vergleich
ich besitze die d300 von nikon und wollte zusätzlich etwas leichteres. habe daher ende 2010 die g12 gekauft und verwendete sie sehr häufig für gelegenheitsbider und interessantes, das auf den alltäglichen wegen begegnet. |
hotcoffee |
Meine immer dabei KameraAls Besitzer einer umfangreichen, aber auch schweren Nikon D90 DSLR Ausrüstung bin ich von der Canon G11 auf die Nikon P 7100 für meine immer dabei Kamera umgestiegen und vom Bedienungsumfang, der Haptik und der Bild- und Verarbeitungsqualität begeistert. Schön wäre es, wenn das Schwenkdisplay auch hochkant genutzt werden könnte. |
Holger Götz |
Eine
Meine ganz *persönlichen* Eindrücke..... |
hotcoffee |
Austausch gegen Coolpix P 7000
Der neue ausklappbare Sucher ist eine echte Verbesserung, vor allem bei Makrofotos oder bei tiefen bzw. über Kopf gelegenen Aufnahmepunkten. |
Beliebte Produkte
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Nikon Coolpix P7100Kategorie: Digitalkameras mit 8 bis 10 Megapixel |
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Samsung EX1Kategorie: Digitalkameras mit 8 bis 10 Megapixel |
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Olympus XZ-1Kategorie: Digitalkameras mit 8 bis 10 Megapixel |
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Canon PowerShot G12Kategorie: Digitalkameras mit 8 bis 10 Megapixel |
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Canon Ixus 500 HSKategorie: Digitalkameras mit 8 bis 10 Megapixel |














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