Canon PowerShot A800 Test
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Preis: ab 52,90 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 10.0 Megapixel |
- Bildsensor: CCD, 1/2.3" |
- Display: 2.5 Zoll, 115.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 80 - ISO 1600 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 3.3x / 4x |
- Brennweite: 37 - 112mm |
- Anfangslichtstärke: F3.0 - F5.8 |
- Verschlusszeit: 1/2000 - 15 Sek. |
- Makro: 1 cm (Weitwinkel) |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC, MMC, MMCplus, HC MMCplus |
- Videomodus |
- Energie: NiMH-Akku, Alkali-Batterie (2xAA) |
- Gewicht: 186g |
Auswertung der Testberichte
Von einer Digitalkamera mit einer UVP von 79,- darf nicht allzu viel erwarten. Ein Blick auf die technischen Daten der Canon PowerShot A800 wirkt mit wenigen Ausnahmen doch sehr „von gestern“. Alternativen sind in der Preisklasse unter 100 Euro z.B. die Rollei Powerflex 470 oder die Panasonic Lumix DMC-FS11, die beide ein größeres Display und einen größeren Zoom bieten.

Gehäuse – kleiner Display mit kleiner Auflösung
Die Canon PowerShot A800 ist aus Kunststoff gefertigt. Sie ist zwar ziemlich dick – 3 cm in der Tiefe – laut Test aber ansonsten relativ kompakt. Die Bedienelemente sind recht klein geraten und eher für Fotografen mit zierlichen Händen geeignet.
Das Display kann mit 2,5 Zoll und einer Auflösung von 115.000 Pixeln nicht punkten – beides liegt unter dem Durchschnitt selbst in dieser Preisklasse. Allerdings braucht man ein hochauflösendes Riesendisplay wirklich zwingend nur für die Beurteilung der Schärfe bei manueller Fokussierung. Da die Zielgruppe der Canon A800 kaum die Einstellungsfrickler sind und folglich das Scharfstellen dem Autofokus überlassen bleibt, ist das nicht dramatisch.
Bedienung – Zielen, Abdrücken, Fertig
Die Bedienung ist nur vollautomatisch möglich. Wer sich aber nur auf das Motiv und nicht um die Kameraeinstellungen sorgen will, wird nichts vermissen. Aufgrund der wenigen Einstellungsmöglichkeiten ist das Menü sehr übersichtlich.
Optik – kleiner Zoom, kein Stabilisator, aber guter Makromodus
In der 3 cm dicken Digitalkamera steckt ein nur 3,3-facher optischer Zoom mit einem Brennweitenspektrum von 37 bis 122 mm mit einer Lichtstärke von f3,0-f5,9. Kein Weitwinkel und nur ein mäßiges Tele? Nicht sehr beeindruckend, wenn man bedenkt, dass z.B. in der ebenfalls für März 2011 angekündigten Samsung PL210 bei einem nur 2 cm tiefen Gehäuse ein 10-facher Zoom über 27 bis 270 mm verbaut ist – allerdings wird diese voraussichtlich auch mehr kosten.
Der Canon A800 fehlt außerdem ein Stabilisator. Wegen des fast nicht vorhandenen Teles ist das bei Tageslicht nicht so schlimm. Bei Dämmerlicht könnten die Bilder allerdings schneller verwackelt werden als bei vergleichbaren Kameras mit Bildstabilisator. Immerhin in einem Punkt kann die PowerShot A800 positiv überraschen: der Makromodus ist mit 1 cm Nahbereichsgrenze für diese Preisklasse sehr gut.
Bildqualität – kleiner Sensor, scheinbar veraltet
10 Megapixel auf einem CCD-Sensor mit einer Größe von 1/2,3 Zoll. Das klingt in dieser Preisklasse wenig vielversprechend. Zwar haben auch gleichaltrige High-End-Kameras oft nicht mehr Megapixel, denn je mehr Pixel, desto anfälliger ist die Bildqualität für Rauschen und verwaschene Bilder. Doch in diesem Fall drängt sich eher der Verdacht auf, dass ein billiger, kleiner Sensor gebraucht wurde. Im Test zeigte die Digitalkamera in den niedrigen ISO-Empfindlichkeiten zwar eine anständige Auflösung, doch war schon hier ein relativ starkes Rauschen zu sehen. Zwar verhindert die Rauschunterdrückung das schlimmste, doch spätestens ab ISO 400 werden dadurch die feinen Details auf den Fotos schark verwaschen.
Ausstattung – Video mies, Akku gut
Betrieben wird die Canon A800 durch zwei AA-Batterien oder -Akkus. Das hebt das Gewicht der Kamera und sorgt auch für ein voluminöseres Gehäuse, doch sind Zweitakkus schnell und kostengünstig besorgt. Sollte also unterwegs mal der Akku leer sein, ist weltweit schnell und einfach Energienachschub zu finden – denn AA-Batterien findet man überall. Mit hochwertigen Akkus wurde das Durchhaltevermögen der PowerShot A800 im Test als sehr gut beschrieben: 400 bis 1210 Auslösungen, das gibt es selten.
Die Videofunktion ist mit ihrer Beschränkung auf VGA-Auflösung nicht mehr aktuell. Dazu kommt, dass weder Zoom noch Autofokus im Videomodus funktionieren.
Geschwindigkeit – Nichts für Schnappschussfreunde
Schnelligkeit ist nicht die Stärke der Canon PowerShot A800. Aktiviert ist sie laut Test-Messungen in sehr langen 2,37 Sekunden. Bei einem so kleinen Zoom sollte das viel schneller gehen. Auch die Wartezeit zwischen zwei Fotos, in der die Daten verarbeitet werden, liegt mit 2,5 Sekunden weit über dem Durchschnitt. Mit der Auslöseverzögerung zusammen mit dem Autofokus ist es leider auch nicht viel besser: In der kürzesten Brennweite beträgt sie 0,67 Sekunden, in der längsten verlängert sie sich auf 0,81 Sekunden. Unsere Schnappschusstauglichkeitsgrenze von 0,5 Sekunden wird nie erreicht.
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