Sony Cyber-shot DSC-W630 im Test

Produktbild - Sony Cyber-shot DSC-W630

Preis: ab 89,92 €

  • kompakte Digitalkamera |
  • Auflösung: 16 MP |
  • optischer Zoom: 5 x |
  • Brennweite: 25 - 125 mm |
  • Anfangslichtstärke: 2,6 - 6,3 f |
  • Sensorgröße: 1/2.3 Zoll |
  • CCD |
  • Displaygröße: 2,7 Zoll |
  • Displayauflösung: 230000 Pixel |
  • Programmautomatik |
  • Lichtempfindlichkeit: 80 - 3200 ISO |

69,2%

Tests gesamt: 2
Gelistet seit: 01/2012

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Auswertung der Testberichte

Die Sony Cyber-shot DSC-W630 liegt die Digitalkamera preislich ca. auf der 100-Euro-Marke und gehört damit zu den Einsteigerkameras. Für eine solche klingt die Ausstattung anständig: mit an Bord sind z.B. ein HD-Videomodus, eine hochwertige Optik und viele Effektfilter. Laut der Testberichte ist die Bildqualität ebenfalls Einsteigerniveau.

Gehäuse – bunte Metallfront
Die Sony DSC-W630 hat eine Metallfront und wird in den Farben Silber, Schwarz, Gold, Violett und Pink angeboten. Sie ist mit 116 g und Maßen von 9,1 x 5,2 x 1,9 cm ziemlich kompakt und leicht. Eine typische Einsteigerkamera zum Immer-dabei-Haben.
Das Display ist typisch für diese Preisklasse, es bietet auf 2,7 Zoll eine Auflösung von 230.000 Pixeln. Somit kann die W630 nicht das größte Display anbieten, dafür stimmt aber die Schärfe.

Sony Cyber-shot DSC-W630 Farben

Bedienung – ganz einfach für Drauflosknipser
Die Sony DSC-W630 macht es dem Nutzer so einfach wie möglich. Manuelle Einstellungsmöglichkeiten gibt es nicht, nur diverse Automatiken. Immerhin gibt es eine Belichtungskorrektur und den manuellen Zugriff auf Weißabgleichs-Voreinstellungen. Aber auch das werden die meisten Fotografen wohl selten nutzen, denn die W630 ist eher für diejenigen konzipiert, die einfach den Bildausschnitt wählen und den Auslöser drücken wollen. Dafür schaltet man am besten die intelligente Automatik ein, die aus den voreingestellten 33 Motivprogrammen das jeweils passende heraussuchen kann.
Ein kleiner Nachteil des kompakten Gehäuses sind die fummeligen Tasten, die in einem Test kritisiert wurden. Dazu liegen sie bündig mit dem Gehäuse und können nur schwer ertastet werden. Man muss also hinsehen, wo man hindrückt. Kritisiert wurde in einem Test außerdem der schwammige Auslösedruckpunkt.

Optik – hochwertig mit Weitwinkel
In der Sony Cyber-shot DSC-W620 steckt eine hochwertige Carl-Zeiss-Optik mit 5-fachem Zoom. Das Brennweitenspektrum reicht von 25 bis 125 mm, was von einem super Weitwinkel bis in den ganz leichten Telebereich alles abdeckt. Gefallen kann uns die Anfangslichtstärke von f2,6 bis f6,3 und der optische Bildstabilisator. Das Makro ist mit 5 cm allerdings nur Mittelmaß.

Bildqualität – Standardleistung
In der Digitalkamera steckt ein 1/2,3-Zoll-CCD-Sensor, der mit 16 Megapixeln auflöst. Der ISO-Bereich geht von 80 bis 3.200. Unterm Strich ist die Kamera also nichts besonderes. Die Bildqualität zeigte entsprechende Ergebnisse. Die Auflösung zeigte einen Abfall zu den Rändern hin, außerdem stellte sich zumindest laut eines Tests früh Rauschen ein. Das soll durch eine interne Rauschunterdrückung gemindert werden, was durch den Weichzeichner auch einen Detailverlust zur Folge hat. Ab ISO 400 ist das Rauschen ziemlich stark. Eine klassische Schönwetterkamera, die besser nur bei gutem Licht eingesetzt werden sollte.

Ausstattung – HD-Video und viele bunte Filter
Der Videomodus der Sony DSC-W630 löst in HD auf, also 720p. Der Ton wird leider nur in Mono aufgenommen. Der optische Zoom steht während des Videodrehs zur Verfügung. Der Autofokus wird nachgeführt, ist aber nicht der schnellste und später deutlich auf der Tonspur zu hören.
Nett sind die Farbfilter der Kamera, die da sind „Poppige Farbe“, „Partielle Farbe“ (Rot, Grün, Blau, Gelb) und „Soft High Key“. Die Kamera hat auch ein Autofokus-Hilfslicht – nicht selbstverständlich für eine Einsteigerkamera, die kleine Schwester W610 hat das z.B. nicht.
Der Akku reichte im Test für ca. 120 bis 380 Auslösungen, was zwar nicht bombastisch ist, aber eine solide Leistung.

Geschwindigkeit - nicht ihre Stärke
Serien sehen mit Blick auf das Datenblatt eher schwach aus: Nur ein Bild pro Sekunde schafft die Kamera, das ist unter Durchschnitt. Auch die Aktivierungsdauer ist mit 2,9 Sekunden überdurchschnittlich lang. Auch die Auslöseverzögerung ist mit 0,7 Sekunden sowohl im Weitwinkel als auch im Tele nicht sehr beeindruckend. Unsere Grenze für Schnappschusstauglichkeit liegt bei 0,5 Sekunde, da liegt die Sony W650 drüber.

Fazit & Alternativen
Die Sony DSC-W630 kommt zusammen mit der günstigeren und abgespeckten DSC-W610 auf den Markt. Allerdings wurde mit dem Sparprogramm der kleinen Schwester unserer Meinung nach übertrieben, die W630 ist also die bessere Wahl.
Die W630 bietet im Gegensatz zu der kleineren W610 einen optischen Stabilisator, eine höherwertige Optik, die Farbfilter und einen HD-Videomodus. Selbst wenn die Bildqualität der beiden identisch ist, lohnt sich der Aufpreis für die Ausstattung der Sony Cyber-shot DSC-W630. Vergleichbare Kameras sind z.B. die Nikon Coolpix S3300 oder die Samsung ST77.

Testurteile der Fachpresse


Ausgabe 4/2012

Zitat: Plus: Stylisches Gehäuse, Schwenkpanorama, geringe Verzeichnung. Minus: Hohe Auflösungsverluste in den Ecken, viel zu frühes Rauschen, langsam.

  • Platz 4 von 4
  • Wertung 62.3%

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Ausgabe 4/2012

Zitat: Plus: Scharfe Aufnahmen, gutes Rauschverhalten, 16-Megapixel-Sensor. Minus: Schwacher, sehr langsamer Autofokus, schwammiger Auslöser.

  • Platz 3 von 3
  • Wertung Note 2.2

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Döpdöpdöp
11.02.2013

nur Ersatz zur Handy Kamera für seltene Benutzung

Diese Kamera ist nur für seltene Benutzung geeignet und für nebensächliche Fotos. Die Bedienung ist gut und es gibt für diese Preisklasse auch einige Einstellungsmöglichkeiten. Die Fotos sind für so viel Megapixel irgendwie wenig auflösend und unscharf, so dass man sie kaum von Fotos mit 6 oder 7 Megapixel unterscheiden kann. Bei Sonnenschein werden die Fotos überbelichtet oder eher verstrahlt, dass sie pink werden. Sich bewegende Objekte zu fotografieren erfordert schon Vorausberechnungen, da nach drücken des Auslösers eine Menge Zeit vergeht.
Die Videoauflösung ist gut, aber auf die Tonqualität muss verzichtet werden, die Videos sollten lieber stumm angesehen werden, denn sie ist fast unbrauchbar. Spätestens bei lauter Musik ist der Ton absolut unidentifizierbar. Die Haltbarkeit hält sich in Grenzen, die Kamera sollte keinesfalls in der Hosentasche, Jackentasche oder Rucksack transportiert werden und nur mit höchster Vorsicht bedient werden. Das ausgefahrende Objektiv sollte nie berührt werden, da es sonst verkeilt und kaputt geht.
Zum Aufladen muss der kleine Akku aus dem empfindlichen Gehäuse genommen werden und in das extrem kleine Ladegerät eingesetzt werden. Die Akkulaufzeit ist mittelmäßig, eine Weile kann halt fotografiert werden, wenn man die Kamera immer ausschaltet, wenn man momentan nicht sofort noch ein Foto macht, wenn man sie anlässt, ist sie nach kurzer Zeit leer.

Geeignet ist sie für den seltenden und vorsichtigen Einsatz einfacher Fotoaufnahmen für Anfänger.