Sony Cyber-shot DSC-TX100V Test
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Preis: ab 249,00 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 16.2 Megapixel |
- Bildsensor: CMOS, 1/2.3" |
- Display: 3.5 Zoll |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 125 - ISO 3200 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 4.0x / 16x |
- Brennweite: 25 - 100mm |
- Anfangslichtstärke: F3.5 - F4.6 |
- Verschlusszeit: 1/1600 - 2 Sek. |
- Makro: 1cm |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC, Memory Stick |
- HDMI-Anschluss |
- HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 146g |
Auswertung der Testberichte
Die Cyber-shot DSC-TX100V ist Sonys neues Topmodell unter den flachen Digitalkameras mit innenliegendem Objektiv. Die Liste der Ausstattungsmerkmale ist lang: Weitwinkel, Touchscreen, Full-HD-Videomodus, GPS plus Kompass, 3D-Foto-, Schwenkpanorama-Modus und mehr hat die Sony TX100V zu bieten. So rechtfertigt sich der hohe Preis von knapp 400 Euro (UVP).
Gehäuse & Bedienung
Die Sony Cyber-shot DSC-TX100V ist aus anständig verarbeitetem Kunststoff und in den Farben Schwarz, Silber, Gold und Rot erhältlich. Den großen Ausstattungsumfang sieht man ihr laut Test nicht an, so klein, flach und schick wie sie ist.
Ein Highlight der Digitalkamera ist laut Test der 3,5 Zoll große, berührungsempfindliche Bildschirm. Dabei handelt es sich um ein hochauflösendes OLED-Display, das ein blickwinkelunabhängiges, brillantes Bild bei niedrigem Stromverbrauch verspricht. Außerdem soll der Touchscreen besonders schnell auf Berührungen reagieren. Das tut es laut Test auch, allerdings reagiert es demnach ab und zu sogar übersensibel, so dass ein Weiterwischen gelegentlich als Antippen interpretiert wird.
Die Bedienung ist außerdem laut eines Tests durch das Touchscreen-Konzept etwas speziell. Wer also noch keine Erfahrung damit hat (z.B. durch ein Smartphone), sollte sich vorher einmal ansehen, ob das etwas für ihn ist. Ein kleiner Kritikpunkt war im Test die schlechte Einsehbarkeit bei Sonnenlicht. Das ist bei eigentlich allen Displays der Fall, was aber bei der Sony DSC-TX100V besonders ärgerlich ist, ist die Tatsache, dass man das Display nicht nur für die Vorschau, sondern auch grundsätzlich für die Bedienung braucht.
Die Sony DSC-TX100V ist auf eine vollautomatische Handhabung ausgelegt. Manuelle Belichtungseinstellungen gibt es nicht. Damit ist die Kamera perfekt für alle, die einfach nur Zielen und Abdrücken wollen, um an bestmögliche Fotos zu kommen.
Neben der intelligenten Automatik, die sich aus den Voreinstellungen die jeweils passende Variante sucht, kann auch manuell auf eines der 15 Szeneprogramme zugegriffen werden. Einstellungen sind aber immerhin möglich für ISO-Empfindlichkeit, Belichtungskorrektur und Weißabgleich.
Optik & Bildqualität
Das Periskop-Objektiv (fährt beim Zoomen nicht aus dem Gehäuse) zoomt 4-fach und deckt eine Brennweite von 25 mm bis 100 mm ab. Das Zoom hat laut Test für den Umfang die richtige Geschwindigkeit: nicht zu schnell und nicht zu langsam. Ein optischer Bildstabilisator minimiert das Risiko verwackelter Aufnahmen, auch bei Bewegtbildern.
Um auch bei schlechten Lichtverhältnissen brauchbare Bilder liefern zu können, hat Sony die Digitalkamera mit einem Exmor-R-CMOS-Sensor mit rückwärtiger Belichtung ausgestattet. Angesichts der vielen Pixel – 16,2 Megapixel an der Zahl – die sich auf dem kleinen Sensor (1/2,3 Zoll) drängen, wird uns aber schon etwas mulmig zumute, wenn wir an die Bildqualität und das Rauschverhalten denken. Doch die Sony Cyber-shot DSC-TX100V schafft das gar nicht übel: Die Bilder sind zielgruppengemäß schon in der Kamera stark überarbeitet, so dass keine Nachbearbeitung am Computer mehr notwendig ist.
Das Ergebnis ist kontrastreich und schön bunt, aber feine Details werden geschluckt. Schuld daran ist wohl die Rauschunterdrückung, die dazu führt, dass das Bild bis ISO 400 tatsächlich rauschfrei ist. Leider handelt es sich bei Rauschfiltern effektiv um Weichzeichner, und das schlägt sich trotz nachträglicher interner Nachschärfung negativ auf die Detailgenauigkeit nieder. Für den normalen Nutzer ist die Bildqualität laut Test aber mehr als ausreichend. Außerdem bleibt laut eines Tests die Bildqualität auch im sonst sehr anfälligen Tele verhältnismäßig konstant.
Ausstattung & Geschwindigkeit
Apropos Bewegtbilder: Die Sony DSC-TX100V ist laut Hersteller die weltweit erste Digitalkamera, die Full-HD-Videos (1920 x 1080 Pixel) mit 50 Vollbildern pro Sekunde aufzeichnet. Der Zoom funktioniert auch im Videomodus. Die Videoqualität kann gefallen. Konturen und Details sind gut. Die Farben konnten durch Natürlichkeit und Detailgenauigkeit überzeugen. Der Autofokus stellt die Schärfe im Film-Modus schnell neu ein, nur der Weißabgleich stellt die Farben merklich langsam auf die neue Lichtquelle ein. Der Ton wird von zwei Stereo-Mikrofonen in verständlicher Qualität aufgenommen.
Dank integriertem GPS-Modul samt Kompass wird nicht nur der Aufnahmeort eines Fotos, sondern auch der Blickwinkel gespeichert. Zum Einwählen braucht das GPS mit über 10 Minuten laut Test aber überdurchschnittlich lange. Außerdem ist die Aktivierung und Deaktivierung des GPS im Menü recht versteckt.
Der Schwenkpanorama-Modus für das automatische Erstellen von Panoramabildern in 2D und 3D ist schon von anderen Sony-Kameras bekannt. Seinen neuen Kompaktmodellen spendiert Sony nun auch einen „einfachen“ 3D-Fotomodus, sodass das Erstellen dreidimensionaler Bilder nicht mehr nur auf das Panorama-Format beschränkt ist. Für ein einfaches 3D-Foto muss lediglich der Auslöser der Sony DSC-TX100V gedrückt werden, die Kamera erzeugt dann aus zwei Bildern mit unterschiedlichen Fokuspunkten ein dreidimensional wirkendes Foto. Das Ergebnis kann allerdings nur auf einem 3D-fähigen Fernseher begutachtet werden.
Die Auslösegeschwindigkeit ist in puncto Schnappschusstauglichkeit grenzwertig: Die Sony DSC-TX100V schafft im Weitwinkel eine Auslösung nach 0,51 Sekunden, im Tele verlängert sich die Zeitspanne etwas auf 0,6 Sekunden. Unsere Schnappschusstauglichkeitsgrenze liegt bei 0,5 Sekunden.
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Testalarm
Meinungen
MonteKaliDoc |
Ultrakompaktkamera mit allem was die Technik heute bietet!
Hatte mich für das Teil schon seit Januar 2011 interessiert, weil ich meiner Freundin die DSC-TX5 zu Weihnachten geschenkt hatte und von der Kompaktheit, dem Styling und der sehr schönen Videofunktion der TX5 begeistert war/bin. |
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