Sony Cyber-shot DSC-HX9V im Test
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Preis: suchen
- kompakte Digitalkamera |
- Auflösung: 16,2 MP |
- optischer Zoom: 16 x |
- Brennweite: 24 - 384 mm |
- Anfangslichtstärke: 3,3 - 5,9 f |
- Sensorgröße: 1/2.3 Zoll |
- CMOS |
- Displaygröße: 3 Zoll |
- Displayauflösung: 921600 Pixel |
- Manuell, Programmautomatik |
- Lichtempfindlichkeit: 100 - 3200 ISO |
75,8%
Auswertung der Testberichte
Die Sony Cyber-shot HX9V ist so etwas wie die mittlere Schwester zwischen der kleineren HX7V und der größeren Bridgekamera HX100V. Viele Ausstattungsmerkmale haben die Reisekameras neben einer einfachen Bedienung gemeinsam. Da wären zum Beispiel der 16 Megapixel auflösende Exmor-R-CMOS-Sensor, das hochauflösende 3-Zoll-Display oder das integrierte GPS-Modul, das zu jedem Foto die entsprechenden Geodaten aufzeichnet.
Auch viele der Aufnahmefunktionen bzw. Spielereien finden sich bei allen drei Kameras; sei es (die fast schon nicht mehr erwähnenswerte) intelligente Automatikfunktion, der Full-HD-Videomodus (1920 x 1080 Pixel) oder der Schwenkpanorama-Modus für das schnelle Erstellen von Panorama-Aufnahmen, auch in 3D. Der Unterschied liegt im Zoomumfang: Das 16-fache Zoomobjektiv der Sony HX9V deckt eine Brennweite von 24 bis 384 mm ab. Das ist mehr als die kleinere HX7V und weniger als die HX100V.
Inzwischen hat die Sony Cyber-shot HX9V in der Sony HX20V eine Nachfolgerin.

Gehäuse – Kompaktkamera trotz großem Zoom
Die Sony Cyber-shot HX9V ist laut Test gut verarbeitet. Sie ist durch ihre kompakten Maße Hosentaschenkompatibel. Auch wenn sie mit knapp über 3 cm Gehäusedicke um einiges mehr auf den Hüften hat als andere Kompaktkameras, ist sie für den starken Zoom relativ klein geblieben. Einen Vorteil gegenüber den dünnen 2-cm-Kameras hat sie: einen ausgeprägten Handgriff, der mit einer Gummibeschichtung guten halt gibt.
Gefallen kann sie durch ein sehr gutes Display: 3 Zoll und eine sehr hohe Auflösung von 921.600 – das weiß zu überzeugen. Im Test bot das Display einen großen Einblickwinkel und gute Helligkeit. Die Verarbeitung der Digitalkamera war ordentlich, nur der Auslösedruckpunkt wurde in einem Test als unschön mokiert.
Bedienung – anfängertaugliche Einfachkeit
Die Bedienung richtet sich an Drauflosknipser und Einsteiger, die kein Interesse an einer manuellen Einstellung der Belichtungsparameter haben. Keine Lust, erst minutenlang an der Kamera herumzufrickeln, bevor man Abdrücken kann? Ist bei der Sony HX9V auch nicht nötig – und auch nur eingeschränkt möglich: ein voll manueller Modus fehlt. Von den Halbautomatiken steht keine Blenden- sondern nur die Zeitautomatik zur Verfügung, in der die Blende aber nur ganz geöffnet oder ganz geschlossen werden kann. Das ist zwar mehr an manuellen Einstellungsmöglichkeiten als die meisten anderen Kompakten zu bieten haben, aber nicht fürs ernsthafte Fotografieren geeignet. Gelobt wurde das übersichtliche Menü, was wiederum ein Pluspunkt für Fotografen ist, die es gerne einfach mögen. Wer auf einen bestimmten Parameter häufiger zugreift, kann eine Taste nach seinen Wünschen programmieren.

Optik – großer Weitwinkel, dickes Tele
Der Sony Cyber-shot HX9V wurde ein großer, 16-facher Zoom über ein Brennweitenspektrum von 24 mm bis 384 mm mitgegeben. Mehr geht in der Klasse kompakter Digitalkameras kaum. Die Brennweiten werden zügig durchfahren. Die größere, um Längen massivere XH100V bietet zwar viel mehr Tele, aber dafür kein so starkes Weitwinkel. Die Lichtstärke ist durchschnittlich.
Bildqualität – bitte keine zu hohen Erwartungen…
…denn der 16-Megapixel-CMOS-Sensor ist mit 1/2,3 Zoll nicht wirklich groß. Die eng gedrängten Pixel bedeuten eigentlich eine erhöhte Rauschgefahr. Das Rauschen bringt die Sony HX9V zwar laut Test recht gut unter Kontrolle, allerdings auf Kosten der Bilddetails. Die Rauschunterdrückung – ein Weichfilter – lässt eben auch das Bild leicht verschwimmen, was in der Konsequenz die feinen Details wegbügelt. Im Tele war laut eines Tests außerdem ein leichter Abfall der Auflösung festzustellen.
Bis ISO 400 wurde die Bildqualität im Test aber als gut bis sehr gut beschrieben. Vor allem die Dynamik, also der Kontrastumfang, konnte relativ gut gefallen. Auch die Farben konnten im Test punkten.

Ausstattung – Full HD & Schwenkpanorama
Die Sony Cyber-shot HX9V kommt mit einer umfangreichen Ausstattung, für die eine Menge Verarbeitung nötig ist. In der Digitalkamera scheint ein schneller Prozessor am Werk zu sein. Das integrierte GPS kann nicht nur die Position, sondern auch die Ausrichtung der Kamera speichern, also in welche Himmelrichtung man fotografiert hat.
3D gibt es für den automatischen Schwenkpanorama-Modus und für normale Fotos. Die 3D-Bilder können auch schon auf der Kamera angeguckt werden, hierfür gibt es eine Art Wackelbild-Modus. Sonst braucht man einen 3D-Fernseher. Der Schwenkpanorama-Modus rechnet mehrere Fotos zu einem gewaltigen Bild zusammen: maximal 196° können abgedeckt werden, was dann in der Auflösung einem 43 Megapixel-Bild gleichkommt. Weitere Ausstattungsmerkmale: Der Modus „Unscharfer Hintergrund“, der z.B. für Porträts sehr schön ist, HDR (Dynamikerweiterung) oder „überlegene Automatik“, in der durch Mehrfachaufnahmen das Rauschen reduziert wird – allerdings kann in diesem Modus die ISO-Empfindlichkeit nicht selbst gewählt werden.
Auch ein Blitz ist natürlich mit an Bord der Sony Cyber-shot HX9V. Dieser bietet laut Test in puncto Reichweite eine anständige Ausleuchtung – wenn auch ein Test kritisierte, dass er im Nahbereich recht oft zu hell war. Auch wurde der Digitalkamera eine gute Akkulaufzeit attestiert. Ein RAW-Modus fehlt ihr, die Daten können also nur im komprimierten JPEG-Format gespeichert werden.
Ein Videomodus darf nicht fehlen: dieser liefert Full-HD-Filme mit 50 Vollbildern/s mit einer laut Test sehr guten, klaren Bildqualität und flüssigen Bewegungsabläufen. Ein Stereomikrofon ist integriert, das einen anständigen Ton liefert. Der optische Stabilisator arbeitet auch hier, und das laut Test gar nicht schlecht. Leider sind laut Test auch Mechanik-Geräusche der Digitalkamera zu hören. Dazu kritisierte ein Test, dass beim Videodreh keinerlei Eingriffsmöglichkeiten in die Belichtung möglich wären. Hier kann man genau eines: die Aufnahme starten. Die Einstellungen übernimmt auf Gedeih und Verderb die Kamera. Immerhin der optische Zoom und der Autofokus stehen zur Verfügung, und da kann die HX9V mit ihren 24 mm Anfangsbrennweite im Test ordentlich punkten. Das Zoom fährt im Videomodus sehr weich, was dem Bildeindruck sehr zugute kommt. Gefallen konnte im Test zuerst auch der separate Video-Startknopf, doch stellte sich heraus, dass das Der Videomodus trotzdem einige Sekunden brauchte, um die Aufnahme zu starten.
Geschwindigkeit – Hier und da schnell, sonst Durchschnitt
Die Auslösegeschwindigkeit ist sehr gut: 0,26 Sekunden schaffte die Cyber-shot HX9V unter idealen Bedingungen. Das kann sich bei suboptimalen Umständen aber sehr verlangsamen. Serien bewältigt die Sony Cyber-shot HX9V mit sehr guten 10 Bildern/s – für eine Sekunde, also 10 Bilder. Damit können aber schon sehr schön Bewegungsabläufe eingefangen werden.
Alternativen im Bereich kompakter Megazoomer
Alternativen sind z.B. die Nikon Coolpix S9100 oder die Panasonic Lumix DMC-TZ22, die ebenfalls mit großem Zoom und Full-HD-Video ausgestattet sind. Während die Nikon statt eines 16- sogar einen 18-fachen Zoom bietet, ist die Panasonic ein Tipp für Liebhaber manueller Einstellungsmöglichkeiten. Leider bietet die Nikon kein integriertes GPS, während man bei der Panasonic auf den automatischen Schwenkpanoramamodus verzichten muss.
Neuere Produkte von Sony
Testurteile der Fachpresse
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Ausgabe 7/2012 |
Zitat: Die seit April 2011 erhältliche HX9 kann immer noch mit den meisten neueren Superzoomern mithalten. Kaufargumente sind unter anderem das GPS-Modul und der sehr gute Videomodus. |
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 6/2012 |
Zitat: Mit GPS. 12,3-facher Zoom. Macht gute Bilder und sehr gute Videos. Gute Farbwiedergabe. Verwacklungsschutz sehr wirkungsvoll. Nahaufnahmen schwach. Manuelle Zeitvorwahl, Blendenvorwahl nur eingeschränkt. Scharfstellen und Weißabgleich auch von Hand. 3D Fotos. Gibt es in Schwarz und Gold. gut |
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 2/2012 |
Zitat: Bild: gut, Video: sehr gut, Blitz: befriedigend, Monitor: gut, Handhabung: gut, Vielseitigkeit: befriedigend gut |
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Ausgabe 25/2011 |
Zitat: Gut: beste Bildqualität, kurze Auslöseverzögerung, schnelle Serienbilder. Schlecht: mäßiger Bildstabilisator. Testsieger |
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Ausgabe 12/2011 |
Zitat: Die Sony DSC-HX9V punktet mit der besten Bild- und Tonqualität. Blitzaufnahmen gerieten allerdings etwas dunkel. […] Nützlich: Braucht der Fotograf Hilfe, ruft er mit einem Druck auf die Fragezeichen-Taste den Kameraführer auf. Er ist ausführlich und ersetzt nahezu die gedruckte Bedienungsanleitung. Testsieger |
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Ausgabe 10/2011 |
Zitat: Diese Cyber-shot der jüngsten Generation garantiert hochwertige Fotografie für Anwender auf jeder Erfahrungsstufe. EISA-Award – Best Product 2011-2012 |
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Ausgabe 8/2011 |
Zitat: Im Bereich der Bildqualität zeigt die Sony Cyber-shot DSC-HX9V insgesamt, trotz der gestiegenen Pixelzahl, gute Leistungen. Im normalen Aufnahmemodus ist bei niedrigen Empfindlichkeiten von ISO 100 und ISO 200 und guten Lichtverhältnissen eine gute Detailzeichnung zu erkennen. Kauftipp, Video-Tipp |
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Ausgabe 7/2011 |
Zitat: Unsere neue Spitzenreiterin der Kompakt-Megazoom-Klasse, die Sony Cyber-shot HX9V, zählt neben der Panasonic Lumix TZ22 zu den aktuell am besten ausgestatteten Kameras ihrer Klasse. […] Nicht ganz so euphorisch sehen wir die Bildqualität. Testsieger |
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Ausgabe 7/2011 |
Zitat: Die Sony DSC-HX9V punktet in fast allen Disziplinen – versprüht aber etwas weniger Charme als die HX7 und lässt bei ISO 400 stärker nach. |
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Ausgabe 7/2011 |
Zitat: Bei höheren Empfindlichkeiten und auch bei Tele-Aufnahmen verliert die Superzoom-Kamera etwas an Bildschärfe. Das Erstaunliche ist aber, dass die HX9V bei dieser Auflösung insgesamt noch ein sehr geringes Bildrauschen verzeichnet und zugleich einen hohen Dynamikumfang liefert... |
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Ausgabe 7/2011 |
Zitat: Die technische Ausstattung der Sony DSC-HX9V ist gemessen am Preis beeindruckend. Das scharfe Display und der gehörige Weitwinkel sind in dieser Preisklasse bei "normalen" Camcordern gar nicht zu bekommen. Auch die grundsätzliche Video-Bildqualität liegt noch über preisähnlichen AVCHD-Kameras... |
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Ausgabe 7/2011 |
Zitat: Im Urlaubsgepäck ist nie genug Platz vorhanden, da trifft es sich gut, dass die Sony Cyberhshot HX9V über eine umfangreiche Ausstattung verfügt und gute Bilder liefert. Die Kompaktkamera verfügt über eine große Brennweite, nimmt Full-HD-Videos auf und speichert dank GPS-Empfänger den Aufnahmeort in den Fotos ab. |
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Ausgabe 6/2011 |
Zitat: Die Bildqualität der HX9 ist sehr gut. Eine noch bessere Endnote verhindert lediglich die Tatsache, dass der Serienmodus nach zehn Bildern in Folge stoppt. sehr gut |
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Ausgabe 6/2011 |
Zitat: Die Sony DSC-HX9V ist eine Spiegelreflex-Kamera im Gehäuse eines klassischen Ultrakompaktgeräts. Sicherlich fehlen Finessen wie RAW-Aufnahmen oder die Möglichkeit des Objektivwechsels, doch von der Bildqualität her muss sich dieses Gerät von den Einsteiger-DSLRs nicht verstecken. Sony macht so ziemlich alles richtig und spricht Gelegenheitsfotografen mit tiefen Taschen und einem hohen Anspruch an. |
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Ausgabe 5/2011 |
Zitat: Trotz des kleineren Sensors kommt die HX9 bei der Bildqualität der G12 nahe – die Verluste durch die Rauschunterdrückung fallen allerdings stärker aus. Vor allem bei Ausstattung und Videomodus begeistert die neue Cyber-shot. sehr gut, fM-Tipp Preis-Leistung |
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Testalarm
Meinungen
Miria |
Gut, flexibel und schnell!
Vorneweg, als ich mir diese Kamera zulegte, habe ich eine Kamera gesucht, die anständige Bilder macht und auch im Video-Bereich passabel ist. |
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Canon PowerShot SX280 HSKategorie: Digitalkameras ab 12 Megapixel |
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Samsung WB200FKategorie: Digitalkameras ab 12 Megapixel |














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