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Sigma DP1 im Test - Produktbild 1
Zoom

Sigma DP1 Test




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Typ: kompakte Digitalkamera | 14.0 Megapixel | Bildsensor: Foveon X3, 20,7 x 13,8 mm | Display: 2.5 Zoll, 230.000 Bildpunkte | Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 800 | Dateiformate: JPEG, RAW | Opt./Dig. Zoom: - / 3x | Brennweite: 28mm | Anfangslichtstärke: F4 | Verschlusszeit: 1/2.000 - 15 Sek. | Makro: 30 cm | Belichtungssteuerung: Automatik, Halbautomatiken, Manuell | Erw. Speicher: SD, SDHC | Energie: Li-Ion-Akku | Gewicht: 250g
 
Statistik
4 Testauszeichnungen
Gelistet seit: 04/2008
Letzter Test: 02/2010
Anzahl Tests: 10
 
Auswertung der Testberichte

Selten waren die Testberichte zur Bildqualität einer Digitalkamera so einhellig einer Meinung wie bei der Sigma DP1. Der dreischichtige Sensor, der Schwerpunkt auf manuelle Einstellungen, das RAW-Format, die Weitwinkel-Festbrennweite und die realistische Farbwiedergabe machen die Digitalkamera zu einem handlichen Begleiter für alle, die auf authentische Fotos angewiesen sind. Wer im Stillen von einer Leica M8 träumt, könnte mit der DP1 glücklich werden. Die Digitalkamera deckt durch die spartanische Ausstattung mit gleichzeitig nahezu perfekter Abbildungsleistung eine sehr kleine Nische ab: Die Architektur- und Landschaftsfotografie. Dort macht auch die geringe Geschwindigkeit nicht so viel aus.

Inzwischen gibt es den Nachfolger Sigma DP2 und kleine Upgrades dieses Modells in Form der Sigma DP1s (Programmierbare Tasten, bessere Gegenlichtaufnahmen, schnellere Datenverarbeitung) und der Sigma DP1x („TRUE-II“-Bildprozessor, verbesserter AF-Algorithmus, Übernahme des Quick-Set-Button der DP2, Energiesparmodus, Upgrade der Bildbearbeitungssoftware (Sigma Photo Pro 4.0)).

Gehäuse & Bedienung
Das Plastikgehäuse der Sigma DP1 ist im Retro-Look gehalten: schlicht, eckig und sehr nobel wirkend. Die Bedienung richtet sich offensichtlich an Fotografen, die wissen, was sie tun. Nicht ein einziges motivabhängiges Belichtungsprogramm ist vorhanden, lediglich eine Vollautomatik und – selbstverständlich – Halbautomatiken und komplette manuelle Einstellmöglichkeiten der Belichtungsparameter. Auch manuelles Fokussieren ist über ein Rädchen auf der Rückseite stufenlos möglich. Durch eine digitale Lupe auf dem Display kann man laut eines Tests sehr genau scharfstellen. Das Display bietet aber auch einen kleinen Grund zur Klage: es löst sehr schlecht auf. Laut eines Tests fehlen der Sigma DP1 Direktzugriffe auf Weißabgleich und Empfindlichkeit

Sensor
Die herausragendste Eigenschaft der Sigma DP1 ist ihr dreischichtiger Sensor, der fast so groß ist wie die Sensoren digitaler Spiegelreflexkameras. Während bei normale Sensoren nur jeder dritte Pixel eine Farbe aus dem RGB-Spektrum aufnimmt und aus den aufgenommenen Farben der umliegenden Pixel den wahrscheinlichen Farbton errechnet (bzw. interpoliert), nimmt der FOVEON-Sensor der Sigma DP1 durch seine drei Schichten pro Pixel tatsächlich alle drei Farben auf. Dadurch, dass die Interpolation entfällt, werden laut Sigma die Bilder schärfer als bei vergleichbaren CCD- oder CMOD-Sensoren. Tatsächlich bescheinigen die Tests der Digitalkamera eine ausgezeichnete Schärfe und Farbtreue. Die tatsächliche Auflösung des Sensor beträgt übrigens nur 4,6 Megapixel. Erst, wenn im RAW-Modus aufgenommene Bilder zu JPEGs oder TIFFs umgerechnet werden, kommen dabei die 14 Megapixel heraus.

Optik
Die Optik besteht aus einer Weitwinkel-Festbrennweite von 28 mm. Um Verwirrung zu vermeiden, sollte man sich klar machen, dass die Zoomtaste auf der Rückseite nur der Ausschnittsvergrößerung auf dem Display dient und nicht der Veränderung des Bildausschnitts.

Bildqualität
Die Auflösung ist herausragend gut. Weit und breit findet sich laut verschiedener Testberichte kaum eine kompakte Digitalkamera, die einem Vergleich standhalten könnte. Der positive Eindruck setzt sich auch in den anderen Bereichen fort. Die Vignettierung ist moderat, und das bisschen, das auftritt, verläuft sehr regelmäßig - die ideale Bedingung, um sie nachher am Computer herauszurechnen. Die Verzeichnung im Nahbereich sollte aufgrund der Weitwinkel-Festbrennweite niemanden überraschen. Deshalb ist dieser "Makel" auch nicht weiter erwähnenswert. Ein Testbericht wies darauf hin, dass die Farben – im Vergleich zu den kunterbunten Bildern von Spaßkameras – schwach gesättigt sind. Wählt man den RAW-Modus, lassen sich die Farben später am PC problemlos optimieren, was zu einer sehr realistischen Farbdarstellung führt. Auch der Dynamikwert überzeugt, vergleichbare Werte lassen sich nur bei DSLRs finden. Das Rauschverhalten ist ebenfalls ausgezeichnet, was bei der Größe des Sensors aber auch eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Die Laborwerte zeigen zwar ein leichtes Rauschen, was im Sichttest aber nicht auffiel. Bis ISO 800 ist das Rauschen nicht störend. Moirés oder Artefakte tauchten so gut wie gar nicht auf. Der JPEG-Modus produzierte laut eines Tests bereits ab ISO 400 bunte Flecken, also sollte man möglichst im RAW-Mous fotografieren.

Ausstattung & Geschwindigkeit
Optional bietet Sigma für die DP1 einen Sucheraufsatz und einen Blitz (Leitzahl 14) an, die den Retro-Look der Digitalkamera noch verstärken.
Der einzige wirkliche Makel an der Sigma DP1 ist ihre Geschwindigkeit: Das Anschalten dauert einige Sekunden, der Autofokus braucht ebenfalls seine Zeit und aufgrund der gewaltigen Datenmengen, welche die Digitalkamera verdauen muss, beträgt die Dauer zwischen zwei Fotos auch ab und zu mehrere Sekunden, wobei man, während die Kamera rechnet, nicht einmal auf das Menü zugreifen kann. Der Serienbildmodus schafft laut eines Tests drei Bilder in weniger als einer Sekunde, doch danach hat der Prozessor erst einmal eine Weile zu tun. 

 

 
   
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Tests mit Auszeichnung
Auszeichnung   Platz Wertung Ausgabe Quelle  
Kauftipp - Beste Bildqualität   k.A. 64.0 5/2008
Zitat: "Puristen und Leica-Fans werden diese Kamera lieben: Reduzierung der Fotografie auf das Wesentliche - bei exzellenter Bildqualität. "
CHIP FOTO VIDEO digital Logo
Gut   k.A. 80.2 5/2008
Zitat: "Die Sigma DP1 überzeugt durch eine grandiose Bildqualität, die der Fotograf mit Recht in einer digitalen Spiegelreflexkamera erwarten dürfte, in einer kleinen Kompakten ist es aber eine absolute Besonderheit. "
Kein Logo
fM-Tipp Bildqualität   k.A. - 5/2008
Zitat: "Wer mit einer Kompaktkamera mit weitwinkliger Festbrennweite und toller Farbreproduktion auf Tour gehen möchte und nicht auf Geschwindigkeit angewiesen ist, wird viel Freude mit Sigmas Debütantin im Kompaktsektor haben."
Kein Logo
Bildqualität Sehr gut   k.A. 78.6 4/2008
Zitat: "Konsequent als Weitwinkel-Sucherkamera konzipiert, sorgt die DP1 für ein klassisches Fotografiergefühl. Ihr Foveon-Sensor liefert Fotos mit vier Megapixel-Auflösung, die sich durch ihre saubere Datenqualität problemlos auf 14-Megapixel-Auflösung interpolieren lassen. "
Kein Logo
Tests ohne Auszeichnung
Quelle   Platz Wertung Beste Schlechteste  
ColorFoto (3/2010)
  3 52.0 62.0 52.0
Zitat: "...die DP1s [ist] besonders kompakt und erfasst mit ihrem Weitwinkel einen größeren Bildwinkel [als die Nachfolgerin DP2]. ...allerdings muss der Fotograf Geduld mitbringen: Der Autofokus ist relativ langsam."

Anmerkung zum Test: Getestet wurde die Sigma DP1s
ColorFoto (5/2009)
  9 63.0 77.0 54.0
Zitat: "Statt des üblichen kleinen RGB-CCDs arbeitet in der kompakten... Kamera ein großer CMOS-Sensor. ... Da die Sigma dadurch pro Pixel alle drei Farbinformationen erfasst und nicht nur wie sonst eine, stellt sie konstant 1052 LP/BH dar und schlägt damit sogar so manchen Konkurrenten mit doppelter Pixelzahl. Außerdem erreicht sie das schwächste Rauschen im Test."
ColorFoto (12/2008)
  7 63.0 67.5 59
Zitat: "...Ein weiterer Pluspunkt ist das geringe Rauschen, das mit 0,6 und 1,3 VN die Kompaktkamerakonkurrenz distanziert und erwartungsgemäß SLR-Niveau erreicht - allerdings nur im RAW-Format."
SFT (8/2008)
  7 1.9 1.3 2.9
Zitat: "PLUS: konkurrenzlose Bildqualität, manuelle Belichtung und manueller Fokus. MINUS: Extrem langsam, magere Ausstattung."
ColorFoto (5/2008)
  k.A. 63.0 63.0 63.0
Zitat: "Farbtrennung und Rauschverhalten sind für eine Kompaktkamera vorbildlich und entsprechen den Erwartungen an den SLR-Sensor... doch gerade im RAW-Modus ist die Kamera schlicht zu langsam. "
Audio Video Foto Bild (5/2008)
  k.A. 3.22 3.22 3.22
Zitat: "PLUS: sehr detailreiche Fotos, Weitwinkelobjektiv. MINUS: lange Auslöseverzögerung, kein Zoom."
 
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Meinungen
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gut
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ausreichend
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 Farbwirkung kaum zu schlagen - 10.05.2010 - Anonym
1. RAW Software einfach aber effizient
2. Bilder bis 100 ASA hinsichtlich Auflösung und Farbwirkung auch im DSLR Bereich nicht zu toppen
3. Über 100 ASA eher nichts Brauchbares mehr

Insgesamt die Traumkamera für den Tag.
 So wie zu analogen Zeiten - 04.06.2009 - Anonym
Die DP1 ist wie das Fahren mit einer "Ente". Es geht steil in die Kurven und es macht Spass! Es ist nicht Mainstream und es hinterlässt, wenn man sich die Mühe macht Abzüge zu erstellen, ein Glücksgefühl in der Welt der Canons und der Audis. Die Abbildungsleistung ist enorm, allerdings nur manuell mit dem Sigma-Konverter zu erreichen. Adobe-Lightroom konvertiert ziemlich schlecht. Also - Handarbeit ist angesagt - im positiven Sinne
 Sigma DP1 - Die Offenbarung - 17.04.2009 - Fotodundee
Danke an Sigma für diese Bildqualität!
Hervorragendes Objektiv, wirklichkeitsgetreue Farben, tolle Schärfe ---- und alles ohne Spielereien!
Ideal für Landschaftsaufnahmen.

Fotos der Woche, die mit der Sigma DP1 aufgenommen wurden

"Sturm über dem Bodensee" von Ute Enderer
"Melancholischer Blick durchs Fenster" von Elke Vogelsang
 
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