Samsung WB750 Test
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Preis: ab 179,00 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 12.0 Megapixel |
- Bildsensor: CMOS, 1/2.3" |
- Display: 3.0 Zoll, 460.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 3200 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 18.0x / 4x |
- Brennweite: 24 - 432mm |
- Anfangslichtstärke: F3.2 - F5.8 |
- Verschlusszeit: 1/2000 - 1/8 Sek. |
- Makro: 3cm - 50cm (Weitwinkel), 150cm - 200cm (Tele) |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- 3D-Modus |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik, Halbautomatiken, Manuell |
- Erw. Speicher: SD, SDHC |
- HDMI-Anschluss |
- Full-HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 194g |
Auswertung der Testberichte
Die Samsung WB750 ist ein kompakter Megazoomer mit einem 18-fachen Zoom, beginnend mit einem starken Weitwinkel von 24 mm bis hinauf in den starken Telebereich von 432 mm. Dieser Bereich war noch vor 1 ½ Jahren den „ziegelsteinförmigen“ Bridgekameras vorbehalten, doch inzwischen hat sich die Grenze verschoben.

Gehäuse – dünner Zoomer mit gutem Display
Die Samsung WB750 bietet ein 3-Zoll-Display mit einer überdurchschnittlich guten Auflösung von 460.000 Pixeln. Das konnte in den Tests gefallen. Das Display im 4:3-Format lässt auf der Rückseite der Kamera genügend Platz für Tasten und eine kleine Ablagefläche für den Daumen. Dadurch kann sie laut Testbericht gut gehalten werden. Gefallen konnten auch die guten Druckpunkte der Tasten. Das Gehäuse ist nicht einmal 3 cm dick. Vor allem, wenn man den großen Zoomumfang der Kamera bedenkt, ist das sehr kompakt.
Bedienung – viel Auto, ein bisschen manuell
Zielen und Abdrücken, das kann man mit der Samsung Wb750 sehr gut. Die Digitalkamera bietet alle Automatiken, die der von fotografischem Wissen unbeleckte Nutzer braucht, um trotzdem an gute Fotos zu kommen. Das muss man nur das kleine Rädchen auf der Oberseite auf „P“ stellen.
Doch auch wer sich etwas mehr Zugriff auf die Belichtung wünscht, könnte mit der Samsung WB750 glücklich werden. Es werden auch manuelle Einstellungsmöglichkeiten geboten. Auf dem Wählrad sind jedoch die manuellen Programme offenbar zusammengefasst: „A-S-M“ haben zusammen nur eine Position. Die Einstellung der manuellen Modi ist also etwas aufwändiger und unkomfortabler, als es beispielsweise DSLR-Fotografen gewöhnt sind. Eine nette Spielerei sind übrigens die vielen Effektfilter.

Optik – starker Zoom und gutes Makro
Mit einem 18-fachen Brennweitenspektrum von 24 bis 432 mm ist alles abgedeckt, was der normale Freizeitfotograf je brauchen könnte. Mit 24 mm ist ein Weitwinkel an Bord, mit dem sich auch in engen Räumen gut fotografieren lässt. Das Tele von 432 mm reicht aus, um weit Entferntes formatfüllend aufnehmen zu können. Die Lichtstärke ist mit 3f,2 – f5,8 durchschnittlich. Ein optischer Bildstabilisator ist an Bord. Der Makromodus kann durch eine anständige Nahbereichgrenze von nur 3 cm gefallen.
Bildqualität – bei Tageslicht gut
Die technischen Daten klingen recht vielversprechend: mit 12 Megapixeln hat sich Samsung erfreulich zurückgehalten, anstatt unbedarfte Käufer mit hohen (und meist uneffektiven) Megapixelzahlen zu ködern. Im Vergleich zur Vorgängerin WB700 wurden die Megapixel sogar reduziert – theoretisch ein Schritt in die richtige Richtung. Der CMOS-Sensor ist „backside illuminated“, was bedeutet, dass im Vergleich zu früheren Sensoren die lichtempfindliche Fläche vergrößert wurde.
Bei Tageslicht zeigte die WB750 eine anständige Bildqualität. Bei steigenden ISO-Werten sinken Dynamik und Auflösung, doch das ist die Norm bei kompakten Digitalkameras. Am RAnd der Fotos war eine abfallende Auflösung festzustellen. Außerdem nimmt bei steigender Lichtempfindlichkeit das Rauschen kontinuierlich zu. Die maximale ISO-Zahl von 3.200 sollte also nur im Notfall genutzt werden.
Die Farbwiedergabe wurde im Test als anständig beschrieben, konnte aber ein „sehr gut“ nicht erreichen. Unterm Strich zeigt die Samsung WB750 im Test die typischen, intern stark aufbereiteten Ergebnisse, die man so oft bei Kompaktkameras findet. Das kommt den meisten Alltagsfotografen aber eher entgegen, als zu stören.
Einen RAW-Modus bietet die Kamera nicht. Für Fortgeschrittene, die viel Wert auf spätere Nachbearbeitung legen, ist die Digitalkamera deshalb weniger interessant.

Ausstattung – komplette Spielwiese
Videos kann die Samsung WB750 in Full HD, also mit 1080p aufnehmen. Neben der normalen Aufnahmeart können auch 3D-Filme gemacht werden, die auf entsprechenden Fernsehern angesehen werden können. Während der Filmaufnahme kann ohne Aufnahmestop ein Foto gemacht werden. Der Ton wird in Stereo aufgenommen, und kleine Überarbeitungsmöglichkeiten gibt es bereits in der Kamera.
Auch sonst hat die WB750 laut der Tests viel zu bieten. Sie bietet einen automatischen Schwenkpanorama-Modus (einmal abdrücken und über die Szene schwenken, den Rest übernimmt die Kamera), der auch 3D-Panoramen erstellen kann. Ein HDR-Modus (High Dynamic Range, also eine Dyamikerweiterung) ist ebenfalls mit an Bord. Eine Besonderheit von Samsung ist der „Magic Frame“, mit dem zwei Fotos miteinander kombiniert werden, genauer: es wird ein kleines Foto in ein großes eingefügt. Eine Gesichtserkennung ist ebenfalls mit dabei, was an sich keine Erwähnung wert wäre, wenn nicht eine Gesichts-Wiedererkennung mit dabei wäre.
Der interne Speicher ist mit 8 MB sehr klein und ist keine Alternative zu einer Speicherkarte. Akzeptiert werden von der Samsung WB750 SD- und SDHC-Karten.
Geschwindigkeit – Schnappschuss im Weitwinkel
Laut Test-Messungen schaffte die Samsung WB750 eine ordentliche Auslösegeschwindigkeit. Wie so oft ist diese im Weitwinkel besser als im Tele. Mit 0,38 Sekunden im Weitwinkel liegt die Kamera im schnappschusstauglichen Bereich. Das Tele ist mit 0,75 Sekunden nicht mehr innerhalb dieser Grenzen, die wir bei 0,5 Sekunden gesetzt haben. Das schafft aber kaum eine Kamera mit einem so starken Tele.
Fazit & Alternativen
Konzipiert ist die Samsung WB750 für Drauflosknipser, die gerne für alle Situationen gerüstet sind und auch mal ein paar manuelle Einstellungen vornehmen wollen. Eine vollwertige Zweitkamera für DSLR-Fotografen ist die WB750 aber wegen des fehlenden RAW-Modus nicht.
Einen 18-fachen Zoom findet man derzeit auch in Kompaktkameras, neben der Vorgängerin WB700 z.B. auch bei der Nikon Coolpix S9100, der Pentax Optio RZ18 oder der Olympus SZ-10. Die Bridgekameras tummeln sich inzwischen eher in den Gefilden mit größeren Zoom, z.B. die Fujifilm HS20 mit ihrem 30-fachen Zoombereich (24-720 mm).
Neuere Produkte von Samsung
Tests mit Auszeichnung
Ausgabe 4/2012 |
Preis-Leistungs-SiegerZitat: Plus: bestes Blitzlicht, sehr großer Zoombereich, schnelle Serienbilder. Minus: keine automatische Hoch-Quererkennung. |
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Tests ohne Auszeichnung
Ausgabe 5/2012 |
Zitat: Handling und Bedienung der Samsung WB750 gefallen außerordentlich gut. Der Direktzugriff hilft, schnell wechselnde Motivsituationen locker zu meistern. Das Highlight der WB750 ist nicht etwa die Filmaufnahme in Full-HD mit 1080p. Dieser Fotoapparat dreht auch Filme in 3D – allerdings nur durch ausgewählte TV-Modelle. Die Qualität der Full-HD Videos gefällt sehr gut.
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Ausgabe 3/2012 |
Zitat: Mit der WB750 ist Samsung eigentlich eine prima Kompaktkamera gelungen. Mit der Einschränkung "eigentlich", weil der Bildprozessor über das Ziel hinausschießt.
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 2/2012 |
Zitat: Bild: gut,
Video: befriedigend,
Blitz: befriedigend,
Monitor: ausreichend,
Handhabung: ausreichend,
Vielseitigkeit: gut
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Ausgabe 1/2012 |
Zitat: Die Samsung WB750 offenbart viele gute Ansätze, schießt jedoch am Ziel vorbei: Bei all dem Fokus auf kreative Filter und automatische Helfer hat Samsung die Bildqualität zu deutlich aus den Augen gelassen.
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Testalarm
Meinungen
Eindet |
Verbesserungswürdig
Trotz BMI Sensor nicht empfindlich genug bei Innenaufnahmen. |
Beliebte Produkte
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Nikon Coolpix S3300Kategorie: Digitalkameras ab 12 Megapixel |
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Panasonic Lumix DMC-TZ31Kategorie: Digitalkameras ab 12 Megapixel |
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Panasonic Lumix DMC-TZ25Kategorie: Digitalkameras ab 12 Megapixel |
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Canon PowerShot SX240 HSKategorie: Digitalkameras ab 12 Megapixel |













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