Samsung MV800 Test

Produktbild - Samsung MV800

Preis: ab 129,00 €

  • Typ: kompakte Digitalkamera |
  • 16.0 Megapixel |
  • Bildsensor: CCD, 1/2.3" |
  • Display: 3.0 Zoll, 288.000 Bildpunkte, schwenkbar |
  • Lichtempfindlichkeit: ISO 80 - ISO 3200 |
  • Dateiformate: JPEG |
  • Opt./Dig. Zoom: 5.0x |
  • Brennweite: 26 - 130mm |
  • Anfangslichtstärke: F3.3 - F5.9 |
  • Verschlusszeit: 1/1200 - 8 Sek. |
  • Makro: 5 cm bis unendlich (Weitwinkel), 100 cm bis unendlich (Tele) |
  • Opt. Bildstabilisation |
  • Gesichtserkennung |
  • 3D-Modus |
  • Belichtungssteuerung: |
  • Automatik |
  • Erw. Speicher: micro SD, micro SDHC |
  • HDMI-Anschluss |
  • HD-Video |
  • Energie: Li-Ion-Akku |
  • Gewicht: 121g |

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Tests gesamt: 4
Auszeichnungen: 0
Gelistet seit: 09/2011
Letzter Test: 03/2012

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Auswertung der Testberichte

Klappbares Display trifft es nicht ganz: bei der Samsung MV800 kann gleich die ganze Rückseite nach oben geklappt werden. So kann man sich hervorragend selbst fotografieren. Sonst gehört die kompakte Digitalkamera eher zu den Standardprodukten der Kamerageneration 2011, die eher für Drauflosknipser und weniger für ambitionierte Fotografen geeignet ist. Erhältlich ist sie in Schwarz, Weiß und Rosa.

Samsung MV800 Frontseite

Gehäuse – großes Klappdisplay mit nettem Nebeneffekt
Das 3 Zoll große Display der MV800 bietet nicht nur eine laut Test gut funktionierende Touchscreen-Steuerung, sondern es ist auch klappbar. „Flip-Display“ nennt Samsung das neue Design. Mit dem komplett nach oben klappbaren Display kann man sich – zugegeben – nicht nur selbst fotografieren. Klappt man das Display im rechten Winkel ab, sind auch sehr bequem bodennahe Motive in die Linse zu bekommen, ohne dass man sich längs hinlegen muss. Dreht man die Kamera um, kann man sie auch über den Kopf halten und z.B. über eine Menschenmenge hinweg Fotos schießen, ohne raten zu müssen, wo die Kamera gerade hin zeigt. Ein netter Seiteneffekt der komplett klappbaren Rückseite ist, dass das Display als integriertes Ministativ genutzt werden kann.

Bedienung – Smartphone-Handhabung
Zielen und Schießen, das ist das Bedienkonzept hinter der Samsung MV800. Manuelle Belichtungseinstellungen? Nix. Hier gilt: so einfach wie möglich. Die Symbole auf dem Touchscreen erinnern an Apps, wer also ein Smartphone besitzt, wird sich schnell heimisch fühlen.

Samsung MV800 Rückseite Display

Optik – weitwinkellastiger Standard
Mit einem 5-fachen Zoom über ein Brennweitenspektrum von 26 bis 130 mm bietet die Samsung MV800 ziemlichen Standard, nur das starke Weitwinkel sticht etwas hervor. Immerhin gibt es neben einer digitalen Stabilisierung auch eine optische Bildstabilisation.

Bildqualität – Pixelquetsch-Alarm
Mit 16 Megapixeln auf einem 1/2,3 Zoll großen CCD-Sensor bietet die Samsung MV800 leider keine Garantie für eine gute Bildqualität. Schon viele Kameras krankten an dem Problem, dass sich zu viele Megapixel auf zu kleinem Raum quetschen… was die Hersteller aber nicht davon abhielt, weiter verkaufsträchtige Rekordzahlen in Einsteigerkameras einzubauen. Die MV800 zeigt die typischen Probleme. Rauschen stellt sich schnell ein und ist laut einiger Test-Messungen schon bei Alltags-ISO-Zahlen von ISO 100 vorhanden. Um das Rauschen in den Griff zu kriegen, wird eine Rauschunterdrückung auf das Bild gerechnet, die auf die Details schlägt. Bei schwindendem Licht ist es darum auch um die Bildqualität nicht mehr gut bestellt. Bei anderen Kameras kann ISO 1600 noch als Notlösung fungieren, hier ist sie laut Test "quasi unbrauchbar". Auch ist ein Abfall der Auflösung zum Rand hin festzustellen, was auf Probleme der Optik hinweist.

Ausstattung – Basteln & Spielen in der Kamera
An Bord der Samsung MV800 finden sich ein HD-Videomodus und eine Gesichtserkennung mit Hautverschönerung. Das ist aber inzwischen Standard, auch wenn der Videomodus im Test ganz gute Ergebnisse zeigte. Der Zoom steht während des Filmens zur Verfügung, der Autofokus stellt aber nicht nach.
Auch das Schwenkpanorama und die Effektfilter erwähnen wir hier nur der Vollständigkeit halber, denn auch diese findet man inzwischen sehr häufig. Ziemlich einzigartig aber sind die Bild-in-Bild-Bastelfunktion (bei der man ein kleines Foto in ein größeres einfügen kann), ein Gesichtsverzerrer, 3D-Fotos, und diverse Möglichkeiten, Fotos miteinander zu verschmelzen – um z.B. ein Menschengesicht auf einen Tierkörper zu setzten. Wie gut letzteres funktioniert, werden erst die Tests verraten. Ein interessanter Exot ist die Posen-Anleitung, die Laien schönere Fotos ermöglichen soll, indem eine Schablone des idealen Bildausschnitts vorgegeben wird. Auch gibt es eine virtuelle Tastatur, um Informationen zu Fotos hinzufügen zu können. Der Akku hielt im Test gut durch: zwischen 110 und 420 Auslösungen wurden erreicht.

Geschwindigkeit - nicht die beste
Die AUslöseverzögerung der Samsung MV800 ist leider nicht mehr schnappschusstauglich. Bereits im Weitwinkel lag sie bei 0,68 Sekunden, im Tele verlängerte sie sich noch etwas auf 0,75 Sekunden. Unsere Schnappschusstauglichkeits-Grenze liegt bei 0,5 Sekunden.

Fazit & Alternativen
Das Alleinstellungsmerkmal der Samsung MV800 ist die klappbare Rückseite. Sonst ähneln die Ergebnisse der Kamera eher denen einer typschen unter-100-Euro-Kamera. Ob das Klappdisplay den Aufpreis wert ist, diese Entscheidung bleibt jedem selbst überlassen.
In puncto Bildqualität empfehlenswertere Digitalkameras dieser Preisklasse sind laut diverser Testberichte z.B. die Olympus SZ-20 oder die Canon Powershot SX150 IS. Diese beiden bieten außerdem einen viel größeren Zoomumfang. Ein bewegliches Display in Kombination mit guter Bildqualität muss man sich etwas mehr kosten lassen, z.B mit der Samsung EX1.

Tests ohne Auszeichnung

Testquelle - CHIP Foto Video
Ausgabe 3/2012

Zitat: Plus: Innovatives Design, umfangreiches Menü. Minus: Langsam, auftretendes Bildrauschen, schwache Detailtreue, MicroSD.

  • Platz 5
  • Wertung 63.1
  • Beste 78.8
  • Schlechteste 63.1

zum Test

Testquelle - SFT
Ausgabe 2/2012

Zitat: Plus: Klappbarer Touchscreen vielfältig einsetzbar, viele interessante Automatiken. Minus: Kaum manuelle Einstellungsmöglichkeiten, Bildqualität bei Dämmerlicht.

  • Platz 2
  • Wertung 1.7
  • Beste 1.6
  • Schlechteste 1.7

zum Test

Testquelle - ColorFoto
Ausgabe 1/2012

Zitat: Eine nette Kamera mit pfiffigen Ansätzen, aber die Bildqualität lässt trotz Schneider-Kreuznach-Optik doch arg zu wünschen übrig.

  • Platz 4
  • Wertung 26.0
  • Beste 63.5
  • Schlechteste 26.0

zum Test

Testquelle - Betabuzz.de
Ausgabe 11/2011

Zitat: Positiv: einfache Handhabung, innovatives Klapp-Display, zuverlässige digitale Helfer. Negativ: durchwachsene Bildqualität, geringe Bildschirm-Auflösung.

  • Platz k.A.
  • Wertung 69.0
  • Beste 100
  • Schlechteste 0

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