Rollei Flexline 250 Test
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Preis: ab 71,00 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 12.0 Megapixel |
- Bildsensor: CCD, 1/2.33" |
- Display: 3.0 Zoll, 230.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 64 - ISO 1600 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 5.0x / 6x |
- Brennweite: 34 - 170mm |
- Anfangslichtstärke: F3.6 - F5.7 |
- Verschlusszeit: 1/1.500 - 1 Sek. |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik |
- Erw. Speicher: SD, SDHC (max. 8 GB) |
- Videomodus |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 160g |
Auswertung der Testberichte
Die Rollei Flexline 250 ist laut der Tests eine günstige Einsteigerkamera, die sich weniger durch die Bildqualität als durch ein großes Ausstattungspaket auszeichnet.
Gehäuse & Bedienung
Die in Schwarz oder Silber erhältliche Rollei Flexline 250 mit einer Tiefe von 2,3 cm und geringem Gewicht fast schon hemdtaschentauglich. Das Design gefiel in den Tests. Kritisiert wurden die plastik-artige Haptik und die Tatsache, dass die USB-Buchse nicht abgedeckt ist. Das Display ist mit 3'' und einer Auflösung von 230.000 Pixeln durchschnittlich.
Das Bedienkonzept richtet sich an Nutzer, die sich lieber auf die Vollautomatik verlassen, als selbst die Belichtung einzustellen. Das einzige, auf das man überhaupt manuell Zugriff hat, sind eine Belichtungskorrektur um +/-2 und die optionale ISO-Einstellung. Zentral sind die 20 Motivprogramme. Nicht, dass die Rollei Flexline 250 das oft erfordern würde, doch die Tests kritisierten die unnötig komplizierte Menü-Navigation: Nur um einen Parameter zu verändern, muss man erstaunlich viele unterschiedliche Tasten drücken.
Optik & Bildqualität
Der 5-fache Zoom der Rollei Flexline 250 geht von 34 bis 170 mm. Ein Weitwinkel fehlt hier, die Kamera richtet sich eher an Tele-Liebhaber. Die Kamera ist für diesen Zoomumfang recht klein, zumal die Optik komplett im Gehäuse verschwindet.
Die Rollei Flexline 250 hat einen 1/2,33''-Sensor, auf dem sich ganze 12 Megapixel quetschen. Das ließ die Testberichte bezüglich der Bildqualität vorsichtig werden. Die Bilder der Flexline 250 wirken demnach auch stark überarbeitet. Die Auflösung ist für eine 12-Megapixel-Kamera unterdurchschnittlich und die Schärfe laut der Messwerte extrem nachgezeichnet. Ein Randabfall war aber nur am äußersten Rand festzustellen und die Bilder wirkten insgesamt recht gut. Auch das Rauschen ist bereits in den niedrigen ISO-Empfindlichkeiten stark gefiltert, aber da der Filter recht gut eingestellt ist, sind die Bilder bis inklusive ISO 400 noch zu verwenden. Fotos, die mit Empfindlichkeiten von ISO 800 oder 1600 aufgenommen wurden, sind nur eingeschränkt zu empfehlen.
Der Kontrast der Rollei Flexline 250 ist mit im Test gemessenen 8,34 Blenden nur mäßig – aber durchschnittlich für eine Einsteigerkamera. Die Farben sind mit 121,4% stark übersättigt, doch auch das findet man in dieser Kameraklasse häufig, denn so wirken die Bilder brillanter. Die Grundtendenz ist aber sowieso stimmig, da der Weißabgleich der Flexline 250 laut der Testberichte gut und präzise arbeitet. Auch die Verzeichnung ist gering. Auf die Vollautomatik darf man sich verlassen: Die Belichtung ist auf allen Bildern von der Kamera gut eingestellt worden.
Ausstattung & Geschwindigkeit
Die Rollei Flexline 250 kommt mit einem optischen Bildstabilisator. Das ist aufgrund des starken Teles auch wirklich notwendig. Der interne Speicher ist 11 MB groß und kann mit SD- oder SDHC- Karten nachgerüstet werden. Der Akku hält laut Test 100 bis 270 Auslösungen, was nicht gerade viel ist. Erfreulich war laut der Tests aber, dass die Kamera mit zwei Akkus und einem separatem Ladegerät geliefert wird. So kann man einen Akku nachladen, während man mit dem anderen unterwegs ist. Ein dickes Plus in puncto Ausstattung und ein Beweis für angenehmen Pragmatismus seitens Rollei! Auch die mitgelieferte Software kann überzeugen: Das Bildbearbeitungsprogramm „Zoner Photostudio 9 Express“ ist nicht übel, wenn auch kein Ersatz für Photoshop oder Elements. Der „Zoner Panorama Maker“ macht mit den Fotos aus dem Panorama-Modus der Rollei Flexline 250 breite (oder hohe) Panoramen.
Die Geschwindigkeit der Rollei Flexline 250 hat sich gegenüber einigen älteren Rolleis zwar verbessert, besonders hervorstechen kann sie aber immer noch nicht. Aktiviert ist sie in 2,4 bis 3 Sekunden, die Auslösegeschwindigkeit ist mit im Test gemessenen 0,4 bis 0,7 Sekunden netter Einsteigerdurchschnitt, aber nur bedingt schnappschusstauglich.
Neuere Produkte von Rollei
Tests mit Auszeichnung
Tests ohne Auszeichnung
Ausgabe 6/2010 |
Zitat: Bildqualität: 3,07; Ausstattung: 4,68; Handhabung: 2,11; Service: 1,58
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Ausgabe 5/2010 |
Zitat: Verzeichnung (35 mm/Weitwinkelstellung): -2,75 / -2,75%; Vignettierung (35 mm/Weitwinkelstellung): 0,8 / 0,8 Blendenstufen; Mindestabstand Makro: 5 cm
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Ausgabe 4/2010 |
Zitat: PLUS: Großes Display, 5-fach-Zoom, gute Farbtreue, günstiger Preis. MINUS: Langsam, schwacher Akku, geringe Schärfe, starkes Bildrauschen.
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Ausgabe 4/2010 |
Zitat: Handhabung, Ausstattung und Tempo gefielen uns sehr gut. Die Tele-Auflösung und die Ausgangsdynamik waren jedoch zu niedrig - dafür sollte die Kamera näher an der 100-Euro-Grenze liegen.
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 3/2010 |
Zitat: Bildqualität: „befriedigend“ (3,2),
Videosequenzen: „ausreichend“ (4,2),
Blitz: „befriedigend“ (2,8),
Sucher und Monitor: „ausreichend“ (3,9),
Handhabung: „befriedigend“ (3,4),
Betriebsdauer: „sehr gut“ (0,8),
Vielseitigkeit: „befriedigend“ (3,2)
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Testalarm
Meinungen
Beliebte Produkte
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