Panasonic Lumix DMC-TZ22 im Test

Produktbild - Panasonic Lumix DMC-TZ22

Preis: ab 292,76 €

  • kompakte Digitalkamera |
  • Auflösung: 14,1 MP |
  • optischer Zoom: 16 x |
  • Brennweite: 24 - 384 mm |
  • Anfangslichtstärke: 3,3 - 4,9 f |
  • Sensorgröße: 1/2.33 Zoll |
  • CMOS |
  • Displaygröße: 3 Zoll |
  • Displayauflösung: 460000 Pixel |
  • Manuell, Halbautomatik, Programmautomatik |
  • Lichtempfindlichkeit: 80 - 1600 ISO |

81,0%

Tests gesamt: 14
Gelistet seit: 01/2011

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Auswertung der Testberichte

Die Lumix DMC-TZ22 ist Panasonics neues Flaggschiff in der kompakten Mittelklasse. Die handliche kleine Reisekamera soll den Erfolg des bisherigen Topmodells und markenübergreifenden Bestsellers Lumix DMC-TZ10 wiederholen – darum heisst sie in anderen Ländern auch TZ20. Die Ausstattung der TZ22 schafft laut Test beste Voraussetzungen für einen Thronwechsel: Gegenüber der Vorgängerin bietet die Lumix DMC-TZ22 mehr Zoom, einen besseren Bildsensor und mit verbessertem GPS, Touchscreen-Bedienung, Highspeed-Serienbildfunktion, Full-HD-Video- und 3D-Fotomodus einen noch größeren Funktionsumfang. Das Fazit: eine ausgezeichnete Reisekamera. Wären ein RAW-Modus und ein etwas besserer Sensor an Bord, könnte sich die Digitalkamera schon in die Riege der "großen" Kompakten einreihen, zu der z.B. die Canon G12, die Olympus XZ-1 oder die Nikon P7000 gehören. Wer übrigens eine Lumix mit 16-fachem Zoom, aber nicht ganz so ein Oberklassenstück möchte, sollte sich die kleine Schwester DMC-TZ18 ansehen. Bei Amazon ist die TZ22 für durchschnittlich ca. 269,- Euro zu haben.

Gehäuse - hochauflösendes Touchscreen
Die TZ22 ist den Farben Silber, Schwarz, Rot, Aktiv-Blau und Chocolate erhältlich. Auch wenn sich die Kamera wie gewohnt über physische Knöpfe und ein Menürad bedienen lässt, hat Panasonic die Lumix DMC-TZ22 mit einem Touchscreen (3 Zoll, 460.000 Bildpunkte) ausgestattet. Auf Wunsch kann der Fotograf also auch durch Antippen des berührungsempfindlichen Bildschirms Scharfstellen, Zoomen, direkt in den Weitwinkel oder ins Tele springen und natürlich Auslösen.

Bedienung - kinderleicht bis fortgeschritten
Die DMC-TZ22 ist laut der Testberichte sehr einfach und sowohl für absolute Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Nach wie vor kann zwischen einem intelligenten Automatik-Modus sowie Halbautomatiken und einem manuellen Modus (P, A, S, M) wählen. Damit können Fortgeschrittene alle Belichtungsparameter manuell vornehmen, während Anfänger sich entspannt zurücklehnen und der Kamera alles überlassen können. Die 30 Motivprogramme, aus denen die intelligente Automatik das jeweils passende heraussucht, können übrigens auch manuell angewählt werden. Gefallen kann im Test, das in allen Brennweiten in der Zeitautomatik nicht nur zwei Blenden (ganz auf/ganz zu) sondern sieben Blendenstufen gewählt werden können – selten in der Kompaktklasse.

Optik - super Weitwinkel bis klasse Tele
In dem nach wie vor relativ flachen Gehäuse von gerade mal 3,3 cm Tiefe hat Panasonic ein für Reisekamera typisches Superzoom-Objektiv unterbringen können. Das Leica-Objektiv zoomt 16-fach über eine Brennweite von 24 bis 384 mm – verglichen mit dem 12-fach-Zomm der TZ10 also noch mehr Weitwinkel und noch mehr Tele und alles, was der Laie je brauchen könnte. Dadurch ist sie allerdings auch etwas größer geworden als die Vorgängerin. Ein optischer Bildstabilisator ist selbstverständlich wieder mit an Bord, der laut mehrerer Tests auch sehr gut funktioniert.

Bildqualität - erstklassiges Kompaktkamera-Niveau
14 Megapixel auf 1/2,33 Zoll – das ist bei anderen Kameras schon übel ausgegangen, denn je mehr Pixel sich auf engem Raum quetschen, desto rauschanfälliger sind die Bilder. Nicht so bei der Panasonic Lumix DMC-TZ22. Hier wurde außerdem der CCD- durch einen CMOS-Sensor ersetzt.
Zwar sind laut Test schon ab ISO 100 leichte Rausch-Glättungseffekte zu entdecken, die aber bis in die hohen ISO-Stufen auf einem niedrigen Niveau bleiben. Dabei nimmt das Rauschen zwar langsam zu, erinnert aber laut Test eher an Körnung analogen Films. Bis inklusive ISO 800 kann demnach das Rauschen vernachlässigt werden. Trotzdem weisen einige Tests darauf hin, dass kein wirklicher Fortschritt im Vergleich zur TZ10 festzustellen sei. Übrigens: will man in die sehr hohen ISO-Zahlen, muss auf einen Dunkelheits-Szenemodus ausgewichen werden, denn die manuell einstellbare Höchstgrenze liegt bei ISO 1.600. Die Auflösung ist laut einiger Tests im guten Mittelfeld anzusiedeln. Sie sinkt im Telebereich und die Textur (feine Bilddetails) hat man bei anderen High-End-Digitalkameras schon besser gesehen. Die Dynamik konnte mit 10,4 Blendenstufen sehr gut punkten – das ist vor allem bei Sonnenschein wichtig. Die Farben präsentierten sich im automatischen Weißabgleich bei Tageslicht etwas kühl, Hauttöne wurden sehr gut abgebildet.

Geschwindigkeit - fixe Serien, schnappschusstaugliche Auslösung
Wie gesagt: Anstelle eines CCD-Sensors besitzt das neue Lumix-Modell einen MOS-Sensor, der mit 14,1 Megapixeln auflöst. Das beschert der Kamera in Verbindung mit dem flotten Bildprozessor Funktionen wie Highspeed-Serienbilder und Full-HD-Video. Bei voller Auflösung kann die Panasonic Lumix DMC-TZ22 Serienbilder mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Bildern pro Sekunde aufnehmen, und das 15 Bilder in Folge. Bei einer stark reduzierten Auflösung von 3,5 Megapixeln kommt die TZ22 sogar auf 60 Bilder pro Sekunde. Auch die Auslösegeschwindigkeit ist im Test als gut beschrieben worden: 0,36 Sekunden bei Tageslicht sowohl im Weitwinkel als auch im Tele, damit ist man auf der schnappschusstauglichen Seite.

Ausstattung - Full-HD-Video und GPS
Über die schnelle Serienbildgeschwindigkeit wird außerdem der D-Fotomodus realisiert – ein immer häufiger auftretendes Feature bei Kompaktkameras. In diesem Modus nimmt die Lumix TZ22 in schneller Folge bis zu 20 Bilder auf, um anschließend die beiden bestgeeignetsten Bilder automatisch zu einem Stereobild zusammenzufügen. Gespeichert wird das stereoskopische Foto im MPO-Format, das auf kompatiblen 3D-Geräten wie z.B. Panasonics 3D-Viera-Fernsehern ausgegeben werden kann.
Videos können im AVCHD-Format mit 1920 x 1080 Pixeln (Full-HD) bei 50 Halbbildern (interlaced) pro Sekunde oder im QuickTime-Motion-JPEG-Format mit kleinerer Auflösung aufgezeichnet werden. In der kleinsten Videoauflösung (320 x 240 Pixel) sind sogar Zeitlupen-Aufnahmen mit der TZ22 möglich. Der Ton wird über ein integriertes Stereo-Mikrofon aufgenommen, der Autofokus wird nachgeführt und auch der Bildstabilisator arbeitet weiter. Der kann im „Aktiv Modus“ selbst Gehbewegungen fast komplett ausgleichen. Der Zoom wird im Videomodus verlangsamt, damit die Zoomfahrten ruhiger sind. Außerdem ist der Zoom so kaum zu hören. Die Videoqualität wurde im Test als gut beschrieben.
Darüber hinaus will Panasonic die GPS-Funktion verbessert haben, über die sich Bilder mit den geographischen Koordinaten des Aufnahmestandpunktes versehen lassen - Stichwort Geotagging. Panasonic zufolge geschieht die Lokalisierung des Aufnahmestandortes jetzt noch schneller. Zudem sind in der Kamera eine Million Sehenswürdigkeiten gespeichert, doppelt so viele wie bei der TZ10. Ein Test bemängelte aber, dass nicht gleich eine vollwertige Navigations-Funktion mit dabei sei.
Das einzige, was ein Test bei der Ausstattung vermisste, war die Möglichkeit, Bilder in RAW-Modus aufzunehmen. Auch schade: nach wie vor ist kein „echter“ Panoramamodus an Bord, der die Bilder bereits in der Kamera zusammenrechnet. Das geschieht erst im Nachhinein auf dem Computer.
Als optionales Zubehör ist u.a. ein Unterwassergehäuse (DMW-MCTZ20E) erhältlich, mit dem Tauchgänge bis 40 m Tiefe möglich sind – das rundet die Reisekamera-Eigenschaft der TZ22 perfekt ab.
 

Hinweis: Firmware-Update für die GPS-Funktion der Panasonic Lumix DMC-TZ22

Testurteile der Fachpresse


Ausgabe 6/2012

Zitat: Für die TZ22 spricht der niedrige Preis. Der 16fach-Zoom ist identisch mit der TZ25.

  • Platz 5 von 7
  • Wertung 85.2%

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test (Stiftung Warentest)
Ausgabe 6/2012

Zitat: Vielfarbig: Gibt es in Schwarz, Silber, Braun, Blau und Rot. Macht gute Bilder, auch bei wenig Licht. Gute Farbwiedergabe. Zoomfaktor: 12,2-fach. Blende, Belichtungszeit und Weißabgleich auch von Hand. Scharfstellen nur automatisch. GPS und 3D-Fotos. Touchscreen.

  • Platz 10 von 12
  • Wertung Note 2.5

zum Test

test (Stiftung Warentest)
Ausgabe 2/2012

Zitat: Bild: gut, Video: gut, Blitz: befriedigend, Monitor: befriedigend, Handhabung: befriedigend, Vielseitigkeit: gut

  • Platz 7 von 20
  • Wertung Note 2.5

zum Test


Ausgabe 18/2011

Zitat: Gut: beste Bildqualität im Test, kurze Auslöseverzögerung. Schlecht: kein Sucher.

Auszeichnung

Testsieger

  • Platz 1 von 3
  • Wertung Note 2.04

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Ausgabe 11/2011

Zitat: Panasonic bietet mit der TZ22 eine kompakte und preiswerte Superzoom-Kamera an. Dank der üppigen Ausstattung […] ist sie Daheim und auf Reisen vielseitig einsetzbar. Die Bildqualität lässt in Bezug auf die Auslösung aber etwas zu wünschen übrig. Pluspinkte gibt es für den sauberen Weißabgleich, die geringe Verzeichnung sowie das geringe Rauschvorkommen.

Auszeichnung

Bester im Test

  • Platz 1 von 2
  • Wertung 85.24%

zum Test


Ausgabe 9/2011

Zitat: Die Panasonic besticht durch die beste Bildqualität und das größte Ausstattungspaket. […] Besonders praktisch: Mit einem Tipp auf den Bildschirm fährt die Kamera blitzschnell in die größte Tele- oder Weitwinkelbrennweite. In Verbindung mit der kurzen Auslöseverzögerung geht einem so kein Schnappschuss mehr durch die Lappen.

Auszeichnung

Testsieger

  • Platz 1 von 3
  • Wertung Note 2.04

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Ausgabe 7/2011

Zitat: Verzeichnung (Weitwinkel-/Tele-Stellung): -0,69/0,18 Prozent; Vignettierung (Weitwinkel-/Tele-Stellung): 0,4/0,5 Blendenstufen; Chromatische Aberration (max. Stärke des Farbsaums): 0,9 Pixel

  • Platz 6 von 14
  • Wertung 81.9%

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Ausgabe 6/2011

Zitat: Bei Geschwindigkeit und Ausstattung überzeugt die Lumix TZ22, die Bildqualität ist eher durchschnittlich.

Auszeichnung

sehr gut

  • Platz 2 von 6
  • Wertung 78%

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Ausgabe 6/2011

Zitat: Für eine 16-fach-Megazoom ist die TZ22 kompakt. Auch die schnelle Serienfunktion gefällt. Der große Brennweitenbereich geht jedoch zu Lasten der Bildqualität.

  • Platz 3 von 10
  • Wertung 51.5%

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Ausgabe 6/2011

Zitat: Pro: Einfache Bedienung. Sehr wirksamer Bildstabilisator. Gute Verarbeitung. Umfangreiche Ausstattung. Contra: Ortsbestimmung braucht lange oder kostet andauernd Strom. Touchscreenbedienung nur halbherzig umgesetzt. Mäßige Bildqualität besonders im Tele. Recht lange Verzögerung bei Videoaufnahmen.

Auszeichnung

4 Dots

  • Einzeltest
  • Wertung 4
    von 5 Punkten

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Ausgabe 5/2011

Zitat: PLUS: Klasse Video-Modus, effektiver Bildstabilisator, GPS, manueller Modus. MINUS: Schwache Bildqualität mit geringer Auflösung und starkem Rauschen.

  • Einzeltest
  • Wertung 75.6%

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Ausgabe 4/2011

Zitat: Die Panasonic TZ22 führt das Erfolgsmodell TZ10 weiter. Dicke Pluspunkte sind das neue Zoomobjektiv, das sowohl im Weitwinkel als auch im Tele erweitert wurde, sowie das praktische GPS-System, das ebenso einfach in der Bedienung wie leistungsfähig ist. Die Kamera bietet sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, nur ein RAW-Modus fehlt.

Auszeichnung

Bildqualität exzellent

  • Einzeltest
  • Wertung 83.9%

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Ausgabe 4/2011

Zitat: Die hohe Video-Bildqualität, das langsam ablaufende und geräuschreduzierte optische 16x Zoom, die gute aktive Schärfenachführung während dem Filmen, die gut funktionierende Windgeräuschreduktion und die separate und gut positionierte Taste zum Starten der Videoaufnahme setzen der Panasonic Lumix DMC-TZ22 derzeit in dieser Disziplin die Krone auf, keine Foto-Kamera am Markt hat in diesem Segment einen dermaßen guten Full-HD-Videomodus zu bieten.

Auszeichnung

Video-Tipp

  • Einzeltest
  • Wertung 84.3%

zum Test


Ausgabe 4/2011

Zitat: Die Panasonic DMC-TZ22 ist eine eindrucksvolle Kompaktkamera, die so ziemlich alles richtig macht. Allerdings sollte sich jeder Interessent fragen, ob er wirklich so viele Funktionalitäten benötigt: In erster Linie ist das Modell vor allem für Vielreisende zu empfehlen.

  • Einzeltest
  • Wertung 81%

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