Panasonic Lumix DMC-LX5 im Test
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Preis: ab 322,00 €
- kompakte Digitalkamera |
- Auflösung: 10,1 MP |
- optischer Zoom: 3,8 x |
- Brennweite: 24 - 90 mm |
- Anfangslichtstärke: 2 - 3,3 f |
- Sensorgröße: 1/1,63 Zoll |
- CCD |
- Displaygröße: 3 Zoll |
- Displayauflösung: 460000 Pixel |
- Manuell, Halbautomatik, Programmautomatik |
- Lichtempfindlichkeit: 80 - 3200 ISO |
83,1%
Auswertung der Testberichte
Die Panasonic Lumix DMC-LX5 hat ein schweres Erbe anzutreten. Sie ist die Nachfolgerin der in den Tests hochgelobten DMC-LX3. Mit 529,- Euro UVP ist die Digitalkamera ganz schön teuer – schließlich gibt‘s schon Einsteiger-DSLRs für diese Summe. Doch da die Lumix DMC-LX3 alles richtig macht, kann man ihr das verzeihen – und auf fallende Preise hoffen.

Gehäuse & Bedienung
Die schlichte Kamera ist in den Maßen etwas größer als eine Zigarettenpackung. Ihr Gewicht liegt bei 240 g. Damit ist sie laut Test etwas zu groß und schwer für die meisten Kleidertaschen, aber noch lange nicht so schwer oder groß, als dass sie die ganze Tasche besetzen würde. Das Display ist mit 3‘‘ angenehm groß und löst mit 460.000 Pixel auch sehr gut auf. Auch der Einblickwinkel kann mit 160° bis 150° gefallen. Dank neuer LED-Hintergrundbeleuchtung soll das Display brillantere Farben zeigen und auch in heller Umgebung gut ablesbar sein. Als Alternative zum Monitor lässt sich außerdem ein elektronischer Aufstecksucher mit der DMC-LX5 verwenden. Der bereits von der Lumix DMC-GF1 bekannte Sucher DMW-LVF1 ist optional erhältlich, allerdings kein Schnäppchen.
Die Bedienung kann durch das manuelle Komplettpaket gefallen. Es ist also neben einer vollautomatische Belichtungssteuerung durch die Kameraautomatik möglich, die Aufnahmen voll manuell oder durch die Halbautomatiken zu beeinflussen. Auch ein RAW-Modus ist vorhanden. Neu ist im Vergleich zum Vorgänger das Drehrad der Panasonic Lumix DMC-LX5, das als schnelle Möglichkeit der Verstellung für Belichtungskorrektur, Blende und Verschlusszeit fungiert. Das Menü gefallt durch eine große, gut lesbare Schrift.

Optik & Bildqualität
Die Panasonic Lumix DMC-LX5 kommt mit einem Leica DC Vario Summicron. Das 3,8fach-Zoomobjektiv deckt eine Brennweite von 24 bis 90 mm ab. Das bedeutet einen Fortschritt gegenüber der LX3, deren Tele-Grenze bei 60 mm lag. Gefallen konnten im Test das überdurchschnittlich starke Weitwinkel und der feinstufige Zoom gefallen. Auch die ausgezeichnete Lichtstärke von f2,0-3,3 ist in dieser Kameraklasse außergewöhnlich, wovon der Fotograf laut Test durch spürbar kürzere Belichtungszeiten profitiert.
In puncto Bildqualität setzt Panasonic weiterhin lieber auf zurückhaltende Megapixelzahlen. Der für eine kompakte Digitalkamera vergleichsweise große CCD-Bildsensor (1/1,63 Zoll) löst nach wie vor mit 10 Megapixel auf. Allerdings hat Panasonic zur Verbesserung der Empfindlichkeit und der Farbsättigung den Aufbau des Sensors überarbeitet. Im Inneren der Lumix DMC-LX5 arbeitet laut Panasonic ein noch leistungsfähigerer Bildprozessor "Venus-Engine-FHD", der ebenfalls positiven Einfluss auf die Bildqualität, insbesondere das Rauschverhalten, nehmen soll. Auch für die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung wurde mit einem "Triple-CPU" nachgerüstet.
Das Rauschverhalten der Lumix DMC-LX5 ist in der Tat in den niedrigen Empfindlichkeiten sehr gut und bis ISO 1600 noch in Ordnung. Für ISO 6400 und 12800 wird die Auflösung auf 3 Megapixel reduziert, trotzdem ist die Bildqualität so weit oben in den ISO-Zahlen nicht mehr besonders gut. In den niedrigen ISO-Bereichen liefert die LX5 hingegen natürliche Farben, viele Details und gute Kontraste. Die Auflösung ist im Test bis ISO 200 als sehr gut bewertet worden, im ISO-Bereich 400 bis 3200 war die Auflösung laut Test noch akzeptabel. Am besten waren die Messungen im mittleren Bereich des Brennweitenspektrums. Doch keine Sorge, der Randabfall war laut Test nur gering. Die interne Bildoptimierung ist zurückhaltend bei Nachschärfung und Rauschunterdrückung. Gefallen konnte die sehr gute Dynamik, die sich idank des neuen Sesors m Vergleich zur Vorgängerin messbar gebessert haben soll.

Ausstattung & Geschwindigkeit
HD-Videos (1280 x 720 Pixel) konnte auch schon die Vorgängerin LX3 aufzeichnen. Die Lumix DMC-LX5 kann HD-Videos aber nicht nur im üblichen Motion-JPEG-Format, sondern auch im platzsparenden AVCHD-Lite-Format abspeichern. Im Videomodus stehen der Autofokus (der dort auch anständig arbeitet) und die Halbautomatiken (Vorwahl von Blende und Zeit) ebenfalls zur Verfügung. Der Zoom wird verlangsamt nachgeführt, der Ton in Stereo aufgenommen und ist gut verständlich. Die Bildqualität der Videos war dank vieler Details, natürlichen Farben und anständigen Kontrasten in Ordnung. Einziger Kritikpunkt: der sich nur langsam umstellende Weißabgleich. Fotos können in vielen verschiedenen Seitenverhältnissen aufgenommen werden, zwischen den Formaten wird durch einen Schiebeschalter gewechselt, der sich am Objektiv befindet. Sollte man sich nicht für ein Format entscheiden können, kann man im Modus „Multi Format“ mit einem Abdrücken ein Motiv in drei Formaten speichern. Der Akku hielt laut Test 190 bis 620 Auslösungen durch - sehr gut.
Im Vergleich zur LX3 soll der Autofokus der Lumix DMC-LX5 laut Hersteller um einiges fixer scharfstellen können. Das scheinen die Tests zu bestätigen. Aktiviert war die Kamera in schnellen 1,7 Sekunden. Die Auslösegeschwindigkeit inklusive Autofokus betrug im Weitwinkel laut der Test-Messungen 0,35 bis 0,48 Sekunden und im Tele 0,37 Sekunden – sehr gut und definitiv schnappschusstauglich.
Neuere Produkte von Panasonic
Testurteile der Fachpresse
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Ausgabe 7/2012 |
Zitat: Auch die LX5 hat ein lichtstarkes Objektiv und eine gute Bildqualität; der schwache Serienbildmodus zieht die Geschwindigkeitswertung nach unten. |
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Ausgabe 3/2012 |
Zitat: Auch die Lumix LX5 punktet mit einem lichtstarken Zoom und liefert durchweg gute bis sehr gute Ergebnisse. Der eher verhaltene Serienbildmodus verhindert eine besondere Geschwindigkeitsnote. sehr gut |
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Ausgabe 12/2011 |
Zitat: 270 Gramm Kamera sind durchaus reisetauglich. Auch sonst kann die Kamera überzeugen. Kauftipp Bildqualität |
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Ausgabe 8/2011 |
Zitat: Der DMC-LX5 hat Panasonic eine neue Firmware spendiert. Damit hat sie an Qualität gewonnen und holt souverän den Testsieg. […] 270 g Kamera sind durchaus reisetauglich – in die Hemdtasche steckt man sie aber nicht. Dafür überzeugen Bedienkonzept und Bildqualität der Kamera. Testsieger |
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Ausgabe 4/2011 |
Zitat: Bildqualität: 77%; Geschwindigkeit: 69%; Ausstattung: 86%; Bedienung: 85% sehr gut |
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Ausgabe 4/2011 |
Zitat: Nur die feinsten Zutaten ergeben tolle Fotos: Erest bei ISO 3.200 trübt die Bildverarbeitung der Lumix LX5 den ansonsten sehr guten Qualitätseindruck, ansonsten liefert die Lumix auf der ganzen Bandbreite astreine Bilder. sehr gut |
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Ausgabe 2/2011 |
Zitat: Wer seine Videos an einem HD-Fernseher anschauen möchte, kann die Lumix LX5 direkt per HDMI-Kabel mit dem TV-Gerät verbinden. |
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Ausgabe 1/2011 |
Zitat: Pro: Sehr lichtstarkes Objektiv. Für eine Kompaktkamera sehr gute Bildqualität (bis ISO 400). Großer Ausstattungsumfang mit viel optionalem Zubehör. Wertiges Kameragehäuse mit noch guter Ergonomie. Contra: Kein Live-Histogramm einblendbar. Objektivdeckel muss umständlich von Hand abgenommen werden. Blitz springt nicht automatisch hoch. Autofokus bisweilen zu langsam. 5 Dots |
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 1/2011 |
Zitat: Beste Taschenkamera. Optionaler Sucher, kleines Zoom. Gute Bilder. Gute Farben. Sehr gut bei wenig Licht. Sehr guter Verwacklungsschutz. |
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Ausgabe 12/2010 |
Zitat: Die Lumix LX5 punktet mit ihrem sehr lichtstarken 3,8fach-Zoom und liefert auch sonst durchweg gute bis sehr gute Ergebnisse. Der Serienbildmodus stoppt leider schon nach fünf Bildern in Folge, was die Geschwindigkeitswertung nach unten zieht. sehr gut |
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Ausgabe 11/2010 |
Zitat: Überzeugend ist die sehr gute Bildqualität, die die Lumix bei nativen ISO-Werten liefert. Einsteiger werden sich dank der Automatiken und der nutzerfreundlichen Menüführung schnell mit der LX5 anfreunden. Experimentierfreudigen Fotografen eröffnen die manuellen Einstellmöglichkeiten einen bemerkenswert großen kreativen Spielraum. |
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Ausgabe 11/2010 |
Zitat: Die herausragende Ausstattung, das sehr gute Bedienkonzept und eine für Kompaktkameras gute Bildqualität überzeugen: Im Vergleich zu manchen Konkurrenten hält sich Panasonic bei der Nachschärfung zurück und akzeptiert mehr Rauschen, um so die Bilddetails besser zu erhalten. Kauftipp Handhabung |
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Ausgabe 11/2010 |
Zitat: PLUS: Gute Bildqualität, geringer Texturverlust, lichtstarkes Objektiv. MINUS: Recht hoher Anschaffungspreis - die Samsung EX1 ist deutlich günstiger. Kauftipp |
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Ausgabe 11/2010 |
Zitat: Ein typischer Fall von "Ja, aber": Die Panasonic Lumix LX5 bietet dem Nutzer mit ihrer großen Blende kurze Belichtungszeiten und eine umfangreiche, aber trotzdem übersichtliche Bedienung. Allerdings liegt die Bildqualität nur gering über dem weit verbreiteten Kompaktkamera-Durchschnitt. Für ein Premium-Modell zu wenig. |
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Ausgabe 11/2010 |
Zitat: Die Lumix kämpft ab ISO 1.600 mit sichtbaren Artefakten, grießelt dabei zwar etwas weniger als die [Canon] S90, verwischt Flächen aber sichtlich. |
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Testalarm
Meinungen
reinhard |
Viel mehr als eine durchschnittliche, kompakte Kamera
Bei dieser Kamera LX5 sollte man sich vorteilhaft etwas schlau machen mit der Gebrauchsanweisung. |
Peter |
Schweres Erbe.
Die Lx5 kann sicher mehr als ihre Vorgängerin. Allerdings verlangt sie nach einer kundigen Hand. |
Beliebte Produkte
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