Panasonic Lumix DMC-FT3 Test
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Preis: ab 275,00 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 12.1 Megapixel |
- Bildsensor: CCD, 1/2.33" |
- Display: 2.7 Zoll, 230.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 1600 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 4.6x / 4x |
- Brennweite: 28 - 128mm |
- Anfangslichtstärke: F3.3 - F5.9 |
- Verschlusszeit: 1/1300 - 60 Sek. |
- Makro: 5cm (Weitwinkel), 30cm (Tele) |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- 3D-Modus |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC |
- HDMI-Anschluss |
- Full-HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Wasserdicht |
- Gewicht: 197g |
Auswertung der Testberichte
Panasonic stellt mit der Lumix DMC-FT3 das rundum verbesserte Nachfolgemodell der mehrfach getesteten Lumix DMC-FT2 vor. Die neue Outdoor-Kamera ist noch robuster, noch schneller und wurde um eine GPS-Funktion samt Kompass, Barometer, Höhenmesser und Tiefenindikator ergänzt. Außerdem sind ein Full-HD-Videomodus und eine 3D-Fotofunktion neu mit an Bord. Perfekt für den aktiven Urlauber – oder die Großfamilie, denn Kindern kann man die robuste Digitalkamera sorgenfrei in die Hand geben. Inzwischen gibt es mit der Panasonic Lumix DMC-FT4 eine Nachfolgerin.
Gehäuse - Kamera mit Freischwimmer und Tauchschein
Zu haben ist die laut Test sehr gut verarbeitete Panasonic DMC-FT3 in den Farben Silber, Orange und Blau. Wie es sich für eine richtige Outdoor-Kamera gehört, trotzt die Kamera Wind und Wetter. Sie ist staubdicht, frostsicher bis -10 °Celsius und natürlich auch wasserdicht. Bis zu 12 Meter tief kann man mit der Digitalkamera tauchen; die Vorgängerin kam auf 10 Meter. Stürze überlebt die Lumix FT3 aus bis zu 2 Metern Fallhöhe unbeschadet. Neuralgischer Punkt am Gehäuse ist die Akku- unf Speicherkartenklappe. Wer diese nicht richtig zumacht, die Dichtungen nicht richtig sauber hält und die Kamera nach einem Bad im Salzwasser nicht reinigt, riskiert den sofortigen "Tod" der Kamera.
Bedienung - Zielen, Schießen, fertig
Das 2,7-Zoll-Display bietet eine nur durchschnittliche Auflösung von 230.000 Pixel, dafür laut Test aber einen hohen Einblickwinkel. Die Bildvorschau wurde im Test gelobt.
Die Bedienung richtet sich klar an Drauflosknipser und alle anderen, die nur Zielen und Abdrücken wollen. Manuelle Bildeinstellungen? Fehlanzeige. Dafür ist die Bedienung denkbar einfach und in den Tests als unkompliziert gelobt worden. Am einfachsten geht es mit der intelligenten Automatik, die das optimale Motivprogramm selbst wählt.
Optik - Weitwinkel und leichtes Tele
Die Panasonic Lumix DMC-FT3 bietet einen 4,6fach-Zoom über ein Brennweitenspektrum von einem Weitwinkel von 28 mm bis in ein leichtes Tele von 128 mm. Mit dabei ist ein optischer Bildstabilisator, der laut Test gute Ergebnisse bei Foto und Video liefert. Der Makromodus ist ab einer Nahbereichsgrenze von 3 cm verwendbar.
Bildqualität - Knipsenqualität
Die Panasonic FT3 bietet 12 Megapixel auf einem 1/2,3 Zoll großen CCD-Sensor. Dieser bietet eine schnelle 2-Kanal-Auslesung. Die Lichtstärke ist mit f3,3 bis f5,9 im Weitwinkel durchschnittlich, im Tele etwas schwach auf der Brust. Die Bildqualität wurde als ordentlich beschrieben – das ist vor allem erfreulich, wenn man bedenkt, dass die Bildqualität bei Unterwasserkameras dieser Preisklasse bislang meistens auf den letzten Plätzen rangierte.
Auflösung und Rauschen liegen nur leicht unter dem Durchschnitt, dazu zeigen sich Detailverluste in den hohen Empfindlichkeiten – typische Einschränkungen von günstigen Kameras. Was bei der Panasonic FT3 kostet, ist das gute Gehäuse. Die Dynamik ist bei ISO 100 sehr gut. Hier und da ist chromatische Aberration (Farbsäume an Kontrastkanten) zu finden, außerdem ist die Digitalkamera laut eines Tests recht streulichtanfällig.
Ausstattung - Full-HD-Video & GPS
Neu ist der 3D-Fotomodus, bei dem automatisch mehrere Bilder in schneller Folge aufgenommen werden, aus denen anschließend die beiden bestgeeignetsten Bilder zu einem Stereobildpaar zusammengefügt werden. Gespeichert wird das stereoskopische 3D-Bild im MPO-Format, das auf kompatiblen 3D-Fernsehern und 3D-Bilderrahmen ausgegeben werden kann.
Die Lumix DMC-FT3 ist zudem das erste Outdoor-Modell von Panasonic, das mit einer GPS-Funktion ausgestattet ist. Damit lassen sich Fotos und Videos mit den geographischen Koordinaten des Aufnahmestandpunktes versehen – für abenteuerlustige Fotografen, die viel herumkommen, eine mehr als nützliche Funktion. Praktisch ergänzt wird diese Funktion um einen Kompass zur Richtungsorientierung und einen Druckmesser, der als Barometer, Höhenmesser und Tiefenindikator fungiert. So weist der Druckmesser beispielsweise bei einem Tauchgang rechtzeitig auf das Erreichen der 12-Meter-Tauchgrenze hin.
Auch nicht von schlechten Eltern ist die Videofunktion. Gestartet wird das Filmen über eine separate Taste. Während sich die FT2 mit der "einfachen" HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel) begnügen musste, zeichnet die FT3 Videos in Full-HD mit 1920 x 1080 Pixeln bei 50 Halbbildern pro Sekunde auf. Der optische Zoom steht während des Filmens zur Verfügung, und da die Zoomgeschwindigkeit in diesem Modus verlangsamt wird, sehen die Zoomfahrten schön weich aus. Außerdem wird so auch die Lärmentstehung durch die Mechanik gemindert. An Formaten können AVCHD oder Motion JPEG gewählt werden. Der Ton wird leider nach wie vor nur von einem Mono-Mikrofon aufgenommen. Die Schärfe wird während des Filmens nachgeführt, was laut Test sehr gut klappt. Im Test konnte außerdem die Videoqualität sehr gut gefallen.
Geschwindigkeit - Serien und Schnappschuss ok
Daneben will die Panasonic Lumix DMC-FT3 auch mit ihrer Schnelligkeit beeindrucken. Serienbilder nimmt die FT3 bei voller Auflösung mit bis zu 3,7 Bildern pro Sekunde auf. Damit ist das neue Lumix-Modell doppelt so schnell wie die Vorgängerin, die nur auf 1,8 Bilder pro Sekunde kommt. Bei einer reduzierten Auflösung von 3 Megapixeln schafft die FT3 sogar 10 Bilder pro Sekunde. Sehr gut schnitt auch die Auslöseverzögerung ab: im Weitwinkel war die Kamera mit 0,31 Sekunden erstklassig schnappschusstauglich, im Tele verlangsamte sich die Auslöseverzögerung auf immer noch anständige 0,59 Sekunden.
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Meinungen
Helmut Johann |
Lumix FT3
Opa Helmut hat Schwierigkeiten mit den vielen Einstellungen. |
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