Panasonic Lumix DMC-3D1 Test

Produktbild - Panasonic Lumix DMC-3D1

Preis: ab 447,99 €

  • Typ: kompakte Digitalkamera |
  • 12.0 Megapixel |
  • Bildsensor: CMOS, 1/2.3" |
  • Display: 3.5 Zoll, 460.000 Bildpunkte |
  • Lichtempfindlichkeit: ISO 80 - ISO 6400 |
  • Dateiformate: JPEG, MPO |
  • Opt./Dig. Zoom: 4.0x / 4x |
  • Brennweite: 25 - 100mm |
  • Anfangslichtstärke: F3.9 - F5.7 |
  • Verschlusszeit: 1/1300 - 30 Sek. |
  • Makro: 5 cm |
  • Opt. Bildstabilisation |
  • Gesichtserkennung |
  • 3D-Doppeloptik |
  • Belichtungssteuerung: |
  • Automatik |
  • Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC |
  • HDMI-Anschluss |
  • Full-HD-Video |
  • Energie: Li-Ion-Akku |
  • Gewicht: 171g |

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Gelistet seit: 11/2011
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Kurz vorgestellt

Die Panasonic Lumix DMC-3D1 ist eine echte 3D-Kamera. Sie simuliert also die 3D-Bilder nicht nur durch zwei leicht verschobene, zusammengerechnete Aufnahmen, sondern nimmt mit einem Klick durch zwei Linsen ein 3D-Bild auf. Kosten soll die Kamera voraussichtlich 499,- Euro – nicht gerade ein Schnäppchen, aber man bezahlt schließlich für zwei Optiken und Sensoren. Alternative Kameras mit Doppeloptik sind z.B. die Fujifilm FinePix REAL 3D W3 oder die Rollei Powerflex 3D

Gehäuse – riesiges Touchscreen-Display
Das nur 2,4 cm schmale Gehäuse der DMC-3D1 ist schlicht Schwarz. Auffällig ist die Kamera schon von vorne durch die zwei Linsen, doch auch die Rückseite ist einen Blick wert. Hier präsentiert sich ein riesiges Display mit einer Größe von 3,5 Zoll, also 8,8 cm in der Diagonale. Die Schallgrenze in den letzten Jahren waren 3 Zoll. Die Auflösung des Monitors beträgt 460.000 Pixel, was für diese Größe wohl das mindeste für eine scharfe Vorschau ist. Panasonic bewirbt das Display mit einer reflexionsarmen Beschichtung und einem Helligkeitssensor, so dass es immer gut einsehbar sein soll. Bleibt abzuwarten, was die Testberichte dazu sagen. Ein nettes Feature ist die Touchscreen-Funktion. So geht z.B. manuelles Scharfstellen auch durch Antippen des Motivs auf dem Display.

Bedienung – Automatikkamera fürs Zielen und Schießen
Einfacher als mit der Panasonic Lumix DMC-3D1 geht es kaum. Zu verstellen gibt es nicht viel, die Belichtung wird von der Automatik der Kamera übernommen. Wer es sich möglichst einfach machen will, schaltet die intelligente Automatik an, die sich aus den Motivprogrammen das jeweils passende heraussucht. Man kann sich aus der 29 Punkte umfassenden Liste aber auch frei bedienen. Gefallen kann schon ohne Test das Echtzeit-Histogramm.
Wer lieber etwas mehr Zugriff auf die Belichtungsoptionen hat, wird sich schnell langweilen. Bis auf ISO-Zahl, eine Belichtungskorrektur und den Weißabgleich gibt es nichts zu tun. Volle manuelle Kontrolle bei 3D-Fotos bekommt man erst in einer höheren Preisklasse, z.B. mit einer Panasonic-G-Systemkamera wie der Lumix DMC-G3 zusammen mit dem 3D-Objektiv Panasonic Lumix G 12/12,5 mm H-FT012E.

Optik – alles x2
Die Doppeloptik der Panasonic DMC-3D1 bietet einen 4-fachen Zoom. Im 2D-Modus – denn das kann die Kamera natürlich auch – beträgt die Brennweite 25 bis 100 mm, im 3D-Modus ist sie mit 33 bis 132 mm etwas länger. Die Anfangsblenden sind mit f3,9 bis f5,7 leider nicht besonders beeindruckend. Auch der Makromodus ist mit 5 cm Nahbereichsgrenze nur mäßig. Ein optischer Stabilisator ist integriert.

Bildqualität – Erfreulich moderate 12 MP
Ohne Test lässt sich hier nicht viel sagen, aber die Eckdaten klingen solide. Die Panasonic Lumix DMC-3D1 bietet einen 1/2,3-Zoll-MOS-Sensor mit einer erfreulich zurückhaltenden Auflösung von 12 Megapixeln. Der ISO-Bereich geht von ISO 80 bis 1600. Er kann auch bis ISO 6400 erweitert werden, doch da Panasonic die Auto-Einstellungsgrenze bei 1600 gezogen hat, ist davon auszugehen, das die Bildqualität in diesen Höhen nicht mehr die Beste ist. 3D-Fotos werden im MPO-Format gespeichert. Zur Wiedergabe braucht man ein entsprechendes Abspielgerät, z.B. einen 3D-Fernseher.

Ausstattung – 3D-Videos und Spielereien mit den zwei Sensoren
Neben 3D-Fotos kann die Panasonic Lumix DMC-3D1 auch 3D-Filme im Side-by-Side-Verfahren aufnehmen. Aufgenommen werden die Videos in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) im MP4 oder AVCHD-Format. Gezoomt werden kann während des Filmens aber nur im regulären 2D-Modus. Der Ton wird über ein Stereomikrofon aufgenommen.
Wenn man schon zwei Sensoren und zwei Objektive hat, warum damit nicht ein wenig spielen? Hier hat Panasonic mitgedacht: Wenn man gerade keine 3D-Fotos macht, können durch die beiden Linsen zwei Fotos der gleichen Szene mit je unterschiedlicher Brennweiteneinstellung gemacht werden. Eine weitere Möglichkeit: ein Sensor nimmt Fotos, der andere Videos auf. Der Akku hält laut Hersteller ca. 200 Auslösungen durch.

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