Olympus VR-360 Test
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Preis: ab 138,90 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 16.0 Megapixel |
- Bildsensor: CCD, 1/2.3" |
- Display: 3.0 Zoll, 460.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 1600 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 12.5x / 4x |
- Brennweite: 24 - 300mm |
- Anfangslichtstärke: F3.0 - F5.9 |
- Verschlusszeit: 1/2000 - 4 Sek. |
- Makro: 1 cm |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- 3D-Modus |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC |
- HDMI-Anschluss |
- HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 172g |
Kurz vorgestellt
Olympus scheint sich eine Marktlücke sichern zu wollen: günstige Megazoomer. Auch die Olympus VR-360 gehört zu dieser Klasse. Die hübsche kleine Digitalkamera soll für ca. 170 Euro zu haben sein. Das ist nicht mehr Einsteiger-Preisklasse mehr, ein Blick auf die technischen Daten lässt den Preis aber angemessen erscheinen.
Gehäuse – Metall und gutes Display
Einen Bonus bekommt Olympus für die Farbwahl. Neben Schwarz und Silber ist die VR-360 auch in Weiß, Braun und Rosa zu haben. Die Hülle ist aus Metall, was zumindest optisch einen guten Eindruck macht. Besonders schlank ist die Digitalkamera mir 28 mm Gehäusetiefe nicht. Schuld daran ist nicht nur der dicke Zoom, sondern auch ein kleiner Griff, der die Handhabung sehr erleichtern wird. Das Display ist mit 3 Zoll und einer Auflösung von 460.000 Pixeln gehobene Mittelklasse.

Bedienung – ganz einfach
Die Olympus VF-360 ist ganz auf die Bedürfnisse von Drauflosknipsern ausgelegt. Manuelle Belichtungseinstellungen gibt es nicht, stattdessen übernimmt die Kamera alles. Damit ist die Bedienung denkbar einfach. Mehr als Zielen und Abdrücken muss man nicht können.
Optik – großer Zoom für diese Klasse
Nicht schlecht: die VR-360 bietet einen 12,5-fachen Zoom über einen Brennweitenbereich von 24 bis 300 mm. Da stecken von einem sehr guten Weitwinkel bis zu einem erstklassigen Tele alles drin. Die Lichtstärke ist mit f3,0 bis f5,9 durchschnittlich. Ein optischer Bildstabilisator ist mit an Bord – sonst wäre das starke Tele kaum nutzbar. Einen Pluspunkt bekommt die Olympus-Kamera auch für den Makromodus, der im Weitwinkel eine sehr gute Nahbereichsgrenze von nur 1 cm hat.
Bildqualität – Standardwerte
Während die Olympus VR-360 mit der Optik aus der Masse deutlich hervorsticht, ist der Aufnahmesensor eher alltäglich. Der CCD-Sensor bietet auf einer eher kleinen Größe von 1/2,3 Zoll 16 Megapixel. Allgemein gilt die Regel: Je mehr Pixel auf kleinem Raum, desto anfälliger sind die Fotos für Rauschen. Aber warten wir ab, was die Tests zu der Bildqualität der VR-360 sagen. Der ISO-Bereich geht von ISO 100 bis 1.600 – moderat gewählt.
Ausstattung – für verspielte Geister
Die Olympus VR-360 bietet das volle Programm an Spielereien, die die Kamera nicht so schnell langweilig werden lassen. Mit dabei ist ein HD-Videomodus, der mit 720p im AVI-Format speichert. Wie bei den meisten Olympus-Digitalkameras sind auch hier die Magic-Filter, also Effektfilter mit dabei, z.B. Pop Art, Lochkamera, Fish-Eye, Strichzeichnung, Weichzeichner, Rock, Glitzermodus, Aquarell oder Reflexion. Viele dieser Filter arbeiten auch im Videomodus. Mit an Bord ist außerdem ein 3D-Simulationsmodus.
Geschwindigkeit – noch keine Tests…
…und ohne diese lässt sich wenig über die Geschwindigkeit der VR-360 sagen. Vor allem in puncto Auslösegeschwindigkeit ist immer Wert, auf die ersten Tests zu warten, denn nichts geht beim Fotografieren mehr auf die Nerven als nach dem Drücken des Auslösers lange auf das erlösende Klicken warten zu müssen. Der Serienmodus schafft laut Hersteller bei reduzierter Auflösung anständige 7,2 Bilder/Sek, und das 40 Bilder am Stück. Man kann also etwas über 5 Sekunden sehr schöne Bewegungsstudien einfangen.
Fazit & Alternativen
Die Olympus VR-360 richtet sich an Einsteiger, die sich zwar nicht mit Fototechnik auseinandersetzen wollen, aber viel Zoom suchen. Besonders als Reisebegleiter ist die Olympus-Kamera somit interessant.
Eine hochgelobte und mehrfach ausgezeichnete Alternative ist die Panasonic Lumix DMC-TZ22, die aber nicht mehr die jüngste ist. Weitere kompakte Megazoom-Digitalkameras sind z.B. die Nikon Coolpix S8200, die etwas teurere Canon Ixus 1100 HS oder die Samsung WB750.
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