Olympus VR-350 im Test

Produktbild - Olympus VR-350

Preis: ab 131,50 €

  • kompakte Digitalkamera |
  • Auflösung: 16 MP |
  • optischer Zoom: 10 x |
  • Brennweite: 24 - 240 mm |
  • Anfangslichtstärke: 3 - 5,7 f |
  • Sensorgröße: 1/2.3 Zoll |
  • CCD |
  • Displaygröße: 3 Zoll |
  • Displayauflösung: 460000 Pixel |
  • Programmautomatik |
  • Lichtempfindlichkeit: 100 - 1600 ISO |

Keine

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Gelistet seit: 03/2012

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Kurz vorgestellt

Relativ unbemerkt von den Test-Redaktionen etabliert sich Olympus im Bereich der niedrigpreisigen Megazoomer mit erstaunlich umfangreicher Ausstattung. Die Olympus VR-350 ist ein Beispiel für ein solches Schnäppchen. Unsere Einschätzung: vielversprechend!

Olympus VR-350 schwarz

Gehäuse – Material und Display sehr gut
Olympus macht zur Regel, was sonst die Ausnahme war. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kameras dieser Preisklasse kommt die VR-350 nicht in Plastik gehüllt, sondern in einem hochwertigen Metallgehäuse. Auch das Display klingt sehr gut: Es ist mit 3 Zoll ziemlich groß und löst mit 460.000 Pixeln auch angemessen auf.

Bedienung – für schnell und einfach
Die Olympus VR-350 ist für Drauflosknipser konzipiert, also für Fotografen, die sich nicht auf das Motiv konzentrieren. Zielen und Abdrücken, mehr muss man nicht machen. Die Belichtung wird komplett von einer intelligenten Automatik übernommen, die aus einer langen Liste von Voreinstellungen die passende heraussucht. Es kann bei Bedarf aber auch eines dieser Motivprogramme manuell eingestellt werden.
Kameraintern arbeiten viele Algorithmen zur Bildverbesserung, die teilweise auch zugeschaltet werden können, wie z.B. der Beauty-Modus, der Haut weichzeichnet und Unregelmäßigkeiten sanft mindern soll.

Olympus VR-350 schwarz Oberseite

Optik – großer Zoom, klasse Weitwinkel
Mit einem Brennweitenumfang von 24 bis 240 mm ist von einem Weitwinkel bis zum Tele alle Brennweiten mit an Bord, die man im Fotografenalltag braucht. Der 10-fache Zoom ist besonders gut im  Weitwinkel, nur das Tele mag „Fernrohrfans“ vielleicht zu schwach sein – doch das ist Meckern auf hohem Niveau.
Ein Bildstabilisator ist mit dabei. Dabei handelt es sich um eine "Dual Image Stabilization", das bedeutet, dass das Bild nicht nur mechanisch, sondern auch digital stabilisiert wird. Da werden wir hellhörig, denn digitale Stabilisierung wird meist durch eine automatische Erhöhung der Lichtempfindlichkeit (also der ISO-Zahl) erreicht, mit meist negativen Konsequenzen für die Bildqualität. Einen Pluspunkt bekommt die Olympus VR-350 aber für den Makromodus mit seiner Nahbereichsgrenze von nur 1 cm.

Bildqualität – mal sehen…
…wie sich die Olympus VR-350 im Test schlagen wird. Die technischen Daten klingen nach Durchschnitt: 16 Megapixel auf einem 1/2,3-Zoll-CCD, das steckt in den meisten Kameras. Erst die Tests können verraten, wie das Ergebnis aussieht. Mit  Blick auf die Preisklasse darf man in puncto Bildqualität keine Wunder erwarten. Der ISO-Bereich ist mit maximal ISO 1.600 recht bescheiden.

Olympus VR-350 schwarz Rückseite

Ausstattung – HD-Video, Filter und 3D-Modus
Mit dabei ist bei der Olympus VR-350 – wie es sich gehört – ein Videomodus mit HD-Qualität. Mit dabei sind außerdem wieder die "Magic Filter", also Effekte, die sich auf Fotos und Filme anwenden lassen. Die stecken inzwischen in fast jeder Olympus-Digitalkamera, womit der Hersteller sich regelmäßig einen Pluspunkt gegenüber vergleichbaren Konkurrenzkameras verdient. Zwar bietet die Olympus VR-350 nicht die Mengen an Effektfiltern, die höherpreisige Olympus-Kameras zu bieten haben, aber nett sind Spielereien wie Fischauge, Glitzermodus oder Lochkamera trotzdem. Last but noch least hat die VR-350 einen 3D-Modus zu bieten, der Anaglyphenbilder erstellen kann.

Geschwindigkeit vielversprechende Serien
Über die Auslösegeschwindigkeit lässt sich ohne Test leider nichts sagen. Ein Blick auf die technischen Daten verrät aber einiges über die Serienbild-Fähigkeiten der Olympus VR-350. Und das klingt gar nicht übel: zwar schafft sie bei voller Auflösung nur 0,47 Bilder pro Sekunde (also ca. ein Bild alle zwei Sekunden), doch bei auf 3 Megapixel reduzierter Auflösung erhöht sich die Rate auf bis zu 15 Bilder/Sekunde.

Fazit & Alternativen
Zwar ist die Oympus VR-350 nicht mehr die günstigste unter den Einsteigerkameras, aber die Pluspunkte-Liste ist lang: ein hübsches, hochwertiges Äußeres, ein großer Zoom mit klasse Weitwinkel und Makromodus, ein vielversprechender Serienbildmodus sowie ein hochauflösendes Display. Das ist viel mehr, als die meisten Konkurrentinnen in dieser Preisklasse anbieten können. Sofern sich die Bildqualität in den Testberichten nicht als unterste Schublade erweist, könnte sich die Olympus VR-350 als Geheimtipp etablieren.
Würdige Konkurrenten sind in dieser Preisklasse nicht leicht zu finden. Ein Blick auf die Samsung WB750 oder die Pentax Optio RZ18 könnte sich lohnen, die beide immerhin durch einen größeren Zoom (18-fach) punkten können. Sonst wären nur stark im Preis gefallene Auslaufmodelle älteren Jahrgangs vergleichbar, z.B. die Nikon Coolpix S9100.

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DigiSpezi
14.08.2012

Olympus VR-350 - erste Erfahrungen

gute Allltagskamera. Liefert Bilder in guter Farbwiedergabe und zeichnet scharf.
Sehr viele Einstellmöglichkeiten.
Bei höheren ISO-Werten verrauschen die Bilder. Ist in der Preisklasse völlig normal.
Für 88.- bei Media-Markt gekauft.
Bin mit dem Kauf vorerst sehr zufrieden.