Olympus SZ-30MR Test
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Preis: ab 179,00 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 16.0 Megapixel |
- Bildsensor: CMOS, 1/2.3" |
- Display: 3.0 Zoll, 460.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 80 - ISO 3200 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 24.0x / 4x |
- Brennweite: 25 - 600mm |
- Anfangslichtstärke: F3.0 - F6.9 |
- Verschlusszeit: 1/1700 - 4 Sek. |
- Makro: 3cm |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- 3D-Modus |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC, Eye-Fi |
- HDMI-Anschluss |
- Full-HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 226g |
Auswertung der Testberichte
Die Digitalkamera Olympus SZ-30MR ist ein kompakter Megazoomer für alle, die brennweitentechnisch für alles – wirklich alles! – gerüstet sein wollen, andererseits aber keine Lust haben, sich um die Belichtungseinstellungen zu kümmern. Das Flaggschiff der SZ-Serie ("Super Zoom") ist vor den kleineren Schwestern SZ-20 (weniger Zoom, gleicher Sensor) und SZ-10 (etwas weniger Zoom, weniger hochwertiger Sensor) einzuordnen. Die Bildqualität ist zwar nicht High-End, aber für Drauflosknipser durchaus zu gebrauchen. Inzwischen ist mit der SZ-31MR die Nachfolgerin auf dem Markt.

Gehäuse – Das Raumwunder
Beeindruckend kompakt ist die Olympus SZ-30MR für den großen Brennweitenumfang, ganz zu schweigen von der guten Ausstattung. Zwar ist sie laut Test im Vergleich zu durchschnittlichen Kompaktkameras ziemlich dick, aber zu der Klasse der Bridgekameras, die im Schnitt so wirken wie eine Spiegelreflex mit angesetztem Objektiv, kann sie noch lange nicht gezählt werden. Beeindruckend ist auch das Display der Olympus-Kamera mit 3 Zoll Größe und einer ausgezeichneten Auflösung von 460.000 Pixeln. Schade, dass es nicht drehbar ist, das wäre die Kirsche auf dem Sahnehäubchen gewesen.
Bedienung – nur für Vollautomatikfreunde
Eine manuelle Einstellung der Belichtungsparameter ist nicht möglich, dafür gibt es eine Fülle an Automatiken. „Point-and-Shoot“ wird die Zielgruppe der Olympus SZ-30MR genannt, also "Zielen-und-Abdrücken". Das beschreibt die Art von Gelegenheitsfotograf, der zwar die Kamera immer gern benutzt, aber keine Lust auf eine Auseinandersetzung mit Fotografietechnik hat. Nur Weißabgleich, ISO-Empfindlichkeit und eine Belichtungskorrektur sind vorhanden. Gelobt wurde im Test bei der Bedienung die gute, schnell eingängige Lage aller Tasten und das sehr übersichtliche Menü. Das macht die Bedienung sehr leicht.

Optik – Megazoom mit allem drin
Die kompakte Olympus SZ-30MR ist zwar nur knapp 4 cm dünn, trotzdem steckt ein 24-fach optischer Zoom in dem Gehäuse. Das bringt es auf einen gigantischen Brennweitenumfang von 25 bis 600 mm – ein neuer Rekord in der Kompaktklasse. Ein Bildstabilisator ist mit dabei, trotzdem lässt sich die längste Brennweite laut Test nur mit Stativ nutzen. Der Makromodus ist mit 3 cm Nahbereichsgrenze gar nicht übel.
Bildqualität – spielt Drauflosknipsern in die Hände
Die Digitalkamera Olympus SZ-30MR bietet eine Auflösung von 16 Megapixeln. Diese Zahl ist allerdings nur mit Vorsicht zu genießen, schließlich fällt der verbaute CMOS-Sensor klassentypisch klein (1/2,3 Zoll) aus. Die Kombination kleiner Sensor/ viele Megapixel hat erfahrungsgemäß häufig negative Auswirkungen auf die Bildqualität – doch was sagen die Testberichte zur Olympus SZ-30MR?
Laut der meisten Tests kann die Kamera mit den vielen Pixeln umgehen. Im Test wurden die gute Auflösung und das geringe Rauschen gelobt. Die Auflösung konnte sich bis inklusive ISO 800 sehr gut halten und zeigte kaum einen Abfall. Nur die Randbereiche zeigten einige Schwächen – typisch für Digitalkameras mit großen Brennweitenspektren.
Das Rauschen war ebenfalls bis ISO 800 zurückhaltend. Erst ISO 1.600 leidet laut Test unter Rauschen und Auflösungsabfall. Bei der Detailtreue muss man kleine Kompromisse eingehen. Dem geübten Auge wird auffallen, dass die guten Auflösungs- und Rauschwerte einer internen Nachbearbeitung zu verdanken sind, und da werden schon mal feine Bilddetails weggebügelt.
Erfreulich sind die geringen Werte bei Verzeichnung und Vignettierung. Bei großen Zooms zeigen sich vor allem in den Brennweitenextremen häufig dunkle Ecken und verzerrte Linien. Die Olympus SZ-30MR aber zeigt gute Ergebnisse bei beiden Punkten – wieder durch interne Nachbearbeitung. Bei der chromatischen Aberration hingegen (ebenfalls ein Problem, das eher bei Megazooms auftritt) sieht es nicht ganz so glatt aus. Es waren teilweise Farbsäume von über einem Pixel Dicke zu erkennen – doch dramatisch waren auch hier die Ergebnisse nicht. Die Farbdarstellung ist sehr präzise. Nur Rottöne sind leicht übersteuert, doch das ist bei Digitalkameras für diese Zielgruppe die Norm. Mit einem Schuss Extra-Rot wirken die Farben wärmer und brillanter, so dass eine Nachbearbeitung überflüssig wird. Überhaupt werden die Bilddaten intern recht stark überarbeitet, so dass sie nicht mehr am Computer aufgepeppt werden müssen. Unter dem Strich kann man der Olympus SZ-30MR eine gute bis sehr gute Bildqualität bescheinigen.

Ausstattung – Full-HD-Video, mäßiger Akku
Neben Fotos können mit der Olympus SZ-30MR auch Videos in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) samt Stereoton aufgezeichnet werden. Die Digitalkamera ist auch in der Lage, hochauflösende Videos und Fotos gleichzeitig aufzunehmen. Auch können zwei Videos mit unterschiedlichen Einstellungen (z.B. ein Original-Video und ein Video mit Effektfilter) parallel aufgezeichnet werden. Olympus nennt diese Funktion "Multi Recording", weshalb die Kamera im Gegensatz zur SZ-10 oder SZ-20 auch das Kürzel MR im Namen trägt. Das wird möglich durch einen innovativen Dual-Prozessor. Schade – der Autofokus fehlt im Videomodus.
Außerdem bietet die Olympus SZ-30MR – wie fast jede aktuelle Kamera in dieser Preisklasse – einen Smart-Panorama-Modus für das schnelle Erstellen von Panoramabildern und einen 3D-Fotomodus, bei dem zwei aus leicht versetzten Blickwinkeln aufgenommene Bilder zu einer stereoskopischen Aufnahme zusammengesetzt werden. Betrachtet werden können die 3D-Fotos allerdings nur auf einem 3D-Fernseher bzw. 3D-fähigen Monitor. Der Akku hält laut Test 100 bis 360 Aufnahmen – naja.
Geschwindigkeit – Schnappschüsse nur im Weitwinkel
Bei voller Auflösung erreicht die SZ-30MR eine Serienbildgeschwindigkeit von 7 Bildern pro Sekunde, wobei der Kamera allerdings schon nach 5 Bildern die Puste ausgeht und eine Verarbeitungspause eingelegt werden muss. Wird die Auflösung reduziert, macht die Olympus-Kamera weniger schnell schlapp: bei einer Auflösung von 5 Megapixeln bringt es die SZ-30MR auf stolze 15 Bilder pro Sekunde, und das für 70 Bilder in Folge. Aktiviert ist die Kamera schön schnell in 1,17 Sekunden, zwischen zwei Bildern muss man 1,5 Sekunden warten. Die Auslösegeschwindigkeit ist im Weitwinkel mit 0,36 Sekunden schnappschusstauglich. Im Tele sieht das anders aus, da braucht der Autofokus laut Test 1,17 Sekunden – zu lange für schnelle Motive. Aber auch das ist auf den großen Zoom zurückzuführen.
Weitere Produkte von Olympus
Tests ohne Auszeichnung
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 2/2012 |
Zitat: Bild: gut,
Video: befriedigend,
Blitz: gut,
Monitor: befriedigend,
Handhabung: befriedigend,
Vielseitigkeit: gut
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Ausgabe 25/2011 |
Zitat: Gut: großer Zoombereich, beste Blitzfotos, kurze Auslöseverzögerung. Schlecht: kaum manuelle Einstellmöglichkeiten.
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Ausgabe 12/2011 |
Zitat: Auffällig ist die unterschiedliche Abstimmung: Im Tele schärft Olympus sehr stark nach, zugleich bleiben Auflösung und Feinzeichnung gering. Die Weitwinkelbilder wirken weicher und deutlich natürlicher, aber mit mäßiger Feinzeichnung.
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Ausgabe 12/2011 |
Zitat: Die Kamera lieferte bei kürzester und mittlerer Brennweite die detailreichsten Aufnahmen im Testfeld. Nennenswertes Detailrauschen trat erst bei ISO-Einstellungen über 1600 auf. Farben wirkten etwas unnatürlich. Videos waren von mittlerer Qualität.
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Ausgabe 9/2011 |
Zitat: Plus: Kompaktes Gehäuse, gute Bildqualität bis ISO 800, große Zoomweite, Fotoaufnahme während des Filmens möglich. Minus: Umständliche Bedienung.
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Ausgabe 8/2011 |
Zitat: Olympus hat im zierlichen Gehäuse der SZ-30MR neben einem riesigen Zoom ein dickes Paket an Funktionen untergebracht. Die Bilder werden brennweitenabhängig intern massiv bearbeitet, was zu sehr inhomogenen Bildserien führt.
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Ausgabe 7/2011 |
Zitat: Plus: Sehr gute Bildqualität, Multi-Recording, recht schnell, 24-fach-Zoom. Minus: Nur 720p-Video ohne Autofokus, schwache Akkuleistung.
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Ausgabe 7/2011 |
Zitat: Sie punktet vor allem mit ihrem sehr guten Handling. In Sachen Ausstattung kann sie der Konkurrenz jedoch nicht das Wasser reichen.
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Ausgabe 7/2011 |
Zitat: Die Olympus SZ-30MR überzeugt durch umfangreiche Multimediaausstattung (3D-Bilder, Video, Panoramafotografie), weniger durch manuelle fotografische Funktionen. Der riesige Zoombereich erlaubt Aufnahmen in praktisch allen Urlaubssituationen.
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Ausgabe 6/2011 |
Zitat: Die Olympus SZ-30MR ist eine gehobene Kompakte ohne echte Highlights. Olympus macht sehr viel richtig, lässt das Gesamtpaket aber auch dementsprechend einiges kosten.
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Testalarm
Meinungen
Robert F. |
Scharfeinstellung im Tele ungenügend
Der Super-Telebereich ist praktisch nicht zu gebrauchen. Wenn es überhaupt zu einer Scharfeinstellung kommt dauert, es sehr lange und ausreichend Licht auch vorausgesetzt. |
Josef F. |
Nicht überzeugt
Die Kaufentscheidung für diese Kamera waren die Bewertungen in Tests in Punkto Bildqualität. Ausserdem haben mich die handlichen Abmessungen für eine Kamera mit einem so relativ großem Zoom beindruckt. |
Torsten |
Relativ klein und sehr fein!Ich will nur kurz berichten. Die Kamera ist nur für Leute geeignet, die so gut wie nichts einstellen möchten. Da liegt man hier genau richtig. Erstaunlich gute Bildqualität über den ganzen Zoombereich. Man sollte sich einen Ersatzakku anschaffen. Der hält leider nicht besonders lang, der Akku wird in der Kamera geladen. Wer die Kamera erwirbt, wird meiner Meinung nach nicht enttäuscht werden. |
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