Nikon Coolpix S9100 Test
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Preis: ab 179,00 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 12.0 Megapixel |
- Bildsensor: CMOS, 1/2.3" |
- Display: 3.0 Zoll, 921.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 160 - ISO 3200 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 18.0x |
- Brennweite: 25 - 450mm |
- Anfangslichtstärke: F3.5 - F5.9 |
- Makro: 4 cm bis unendlich (Weitwinkel) |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC |
- HDMI-Anschluss |
- Full-HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 214g |
Auswertung der Testberichte
Die Digitalkamera Nikon Coolpix S9100, das Flaggschiff von Nikons S-Serie, ist trotz kompakter Maße mit einem 18-fachen Zoom ausgestattet. Von der Bedienung und Ausstattung her richtet sie sich an Drauflosknipser, die schnell und simpel zu einem guten Bild kommen wollen.
Lag die ursprüngliche UVP noch bei ca. 330,- Euro, ist der kompakte Nikon-Megazoomer z.B. bei Amazon für viel weniger zu haben.

Gehäuse – kompakt und sehr gutes Display
Die Nikon Coolpix S9100 ist in Grau, Schwarz oder Knallrot zu haben. Sie ist relativ flach. Für eine Kompaktkamera – wozu die Nikon trotz des großen Zooms noch zählt – ist sie recht schwer geraten. Doch nicht zuletzt genau deswegen liegt sie gut in der Hand. Das Display kann im Test überzeugen: 3 Zoll und eine sehr gute Auflösung von 921.000 Pixeln, wie sie sogar einige DSLRs nicht bieten könnne.
Bedienung – für den Point-&-Shooter
Die Bedienung richtet sich eher an Drauflosknipser als Fortgeschrittene. Manuelle Einstellungsmöglichkeiten von Zeit und Blende gibt es nicht, nur eine Belichtungskorrektur um plus/minus zwei Blendenstufen ist vorhanden.
Dafür gibt es eine Vielzahl an Effektmodi (zu finden unter EFFECTS) für Foto und Film, z.B: eine Sepia-Tönung und ein Weichzeichner. Damit ist die Kamera eher etwas für Fotografen, die sich lieber auf ein Motiv konzentrieren, als sich lange mit den Kameraeinstellungen zu beschäftigen.

Optik – mehr Zoom geht in einer Kompakten nicht
Mit einem 18-fachen Zoom über ein Brennweitenspektrum von 25 bis 450 mm ist wohl jede Brennweite abgedeckt, die man je im Urlaub oder in der Freizeit brauchen könnte, denn da ist von einem sehr starken Weitwinkel bis zu einem sehr starken Telebereich alles mit an Bord.
Die Lichtstärke von f3,5-f5,9 ist allerdings nur Durchschnitt, und auch das Makro mit einer Nahbereichsgrenze von 4 cm hat man schon besser gesehen. Die langen Brennweiten werden von einem mechanischen Bildstabilisator unterstützt.
Bildqualität – keine Nacharbeitung nötig, macht alles die Kamera
Eine Besonderheit soll laut Nikon der 12-MP-CMOS-Sensor der Coolpix S9100 sein. Diese wurden lange nur in Spielgelreflexkameras eingesetzt und sind inzwischen auch in der Konsumentenklasse häufiger zu finden, sind dort allerdings nach wie vor nicht die Norm.
Der Sensor gehört der Klasse der sogenannten "Backside Illuminated"-Sensoren an, was bedeutet, dass die lichtempfindliche Fläche des Sensors vergrößert wurde. Der Sensor soll laut Nikon besonders bei Dunkelheit gute, rauschfreie Bilder produzieren. Da Nikon zumindest im CMOS-SLR-Bereich Vorreiter bei guter Bildqualität in hohen ISO-Zahlen ist, könnte an den Werbesprüchen was dran sein.
Tatsächlich bescheinigen die Tests der Nikon S9100 in allen ISO-Stufen eine gute bis sehr gute Auflösung, was aber auch durch eine interne Nachschärfung zustandekommt - das ist kein Kritikpunkt, sondern nimmt meist nur vorweg, was fortgeschrittene Fotografen in der Nachbearbeitung meist sowieso machen würden. Im Weitwinkel ist die Auflösung etwas besser als im Tele - da wirken die Bilder etwas weich.
Rauschen ist je nach Test erst ab ISO 800 oder 1.600 zu sehen. Allerdings werden schon ab ISO 400 erste Anzeichen einer Rauschunterdrückung sichtbar, was sich z.B. an glattgebügelten Details und einer sinkenden Auflösung erkennen lässt. ISO 3.200 sollte man laut Test aufgrund des starken Helligkeitsrauschens eher meiden.
Der Weißabgleich arbeitete im Test sehr genau, Hauttöne wurden präzise getroffen. Die Dynamik war mit im Test gemessenen 9,75 Blendenstufen in Orndung. Verzeichnung ist nicht festzustellen, was aber eindeutig auf eine interne Nachbearbeitung der Fotos zurückzuführen ist. Auf dem Display sieht man während des Fotografierens noch eine starke tonnenförmige Verzerrung, die auf dem Foto dann verschwinden ist. Auch die Vignettierung bleibt im unproblematischen Bereich.
Die Farbdarstellung ist fast immer gut, nur bei Kunstlicht neigte die Kamera zu verstärkt warmen Tönen. Gefallen kann unter dem Strich die Tatsache, dass trotz des großen Zoomspektrums kaum die dafür typischen Fehler auftreten.

Ausstattung – Full HD-Video und weitere Spielereien
Ein Videomodus gehört inzwischen in jeder Kamera zum guten Ton, und in den teureren Modellen ist auch Full-HD nicht mehr selten. Auch die S9100 zeichnet Full-HD-Videos in 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Gestartet werden die Aufnahmen mit einer separaten Taste, dazu gibt es eine Zeitraffer- und Zeitlupenfunktion, diese beiden allerdings nur in kleinerer VGA-Auflösung. Der Zoom und der Autofokus sind während der Filmaufnahme aktiv. Der Ton wird in Stereo aufgenommen.
Weitere Ausstattungsmerkmale sind eine automatische Panoramafunktion für 180° oder 360°, die sowohl auf der vertikalen als auch der horizontalen funktioniert, und ein HDR-Modus. Der integrierte Blitz muss bei Bedarf manuell ausgeklappt werden. Das mag einigen Fotografen wie ein Vorteil erscheinen – schließlich hatte jeder schon mal eine Kamera in der Hand, die einem mit einem ständig automatisch auspoppenden Blitz auf die Nerven ging. Auf der anderen Seite vergisst man das Ausklappen öfters, was zu vielen unterbelichteten Bildern führt. Der Akku hielt im Test 150 bis 440 Auslösungen durch – etwas knapp bemessen.
Geschwindigkeit – Schnappschusstauglich!
Aktiviert ist die Digitalkamera in anständigen 1,5 Sekunden, auch die Wartezeit zwischen zwei Bildern ist mit 1,4 Sekunden guter Durchschnitt. Die Auslösegeschwindigkeit der Nikon Coolpix S9100 beträgt laut Test-Messungen bei Tageslicht 0,25 Sekunden und bei Dämmerung 0,5 Sekunden – Prädikat Schnappschusstauglich. Auch zwischen Weitwinkel und dem sonst oft langsameren Tele gibt es kaum Unterschiede in der Geschwindigkeit.
Fazit & Alternativen
Pluspunkte der Nikon Coolpix S910 sind der große Zoom, die vielen Spielereien und die einfache Bedienung. Auch die Geschwindigkeit konnte im Test punkten.
Vergleichbare Kameras – kompakt, unkompliziert und mit großem Zoom – sind z.B. die Pentax Optio RZ18 oder die Olympus SZ-14, letztere sogar mit einem 24-fachen Zoom. Wer manuelle Einstellungsmöglichkeiten vermisst, sollte sich lieber die Samsung WB750 oder die Canon PowerShot SX240 HS ansehen.
Weitere Produkte von Nikon
Tests mit Auszeichnung
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test (Stiftung Warentest)
Ausgabe 2/2012 |
Bestnote "gut"Zitat: Bild: gut, Video: gut, Blitz: befriedigend, Monitor: gut, Handhabung: befriedigend, Vielseitigkeit: gut |
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Ausgabe 7/2011 |
Kauftipp
Zitat: Wer gerne auf manuelle Einstellungen verzichtet, findet hier eine Kamera die vieles einfach und gut macht.
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Ausgabe 7/2011 |
4 DotsZitat: Pro: Riesiger Zoombereich. Brillantes Display. Gute Verarbeitung. Sehr kompakte Abmessungen. Contra: Langsamer Autofokus im Telebereich. Sichtbare Unschärfe im Telebereich. Lange Startverzögerung bei Videoaufnahmen. |
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Ausgabe 6/2011 |
Platz 1 Kompakte Mega-ZoomZitat: PLUS: Gute Auflösungsleistung, zoomstark, tolles Display, Videofunktion, schnell. MINUS: Hoher Texturverlust, Weißabgleich bei Kunstlicht zu warm. |
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Ausgabe 6/2011 |
Sehr gutZitat: Am meisten Zoom fürs Geld biete die Coolpix S9100. Schwächen zeigt die Nikon-Kamera bei der Auflösung im Telebereich. |
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Ausgabe 6/2011 |
Bildqualität ExzellentZitat: Die Nikon S9100 liefert hochwertige 12-Megapixel-Bilder und besitzt viele Automatiken und Effektfilter, die dem Anwender helfen. Wer dagegen manuelle Einstellungsmöglichkeiten sucht, wird bei ihr nicht fündig. Das Objektiv bietet einen großen Gestaltungsspielraum, der vom echten Weitwinkel bis zum starken Tele reicht. |
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Ausgabe 5/2011 |
Sehr gutZitat: Die Nikon entscheidet den Zweikampf nicht zuletzt wegen des vielseitigeren Objektivs für sich. Auch die Bildqualität ist einen Tick besser als bei den Kontrahenten. |
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Ausgabe 5/2011 |
KauftippZitat: Einen Vorteil verschafft sich die Coolpix beim Objektiv: Es deckt mit 25 mm nicht nur einen Weitwinkel auf Klassenprimus-Niveau ab, sondern zoomt mit 28-facher Vergrößerung auch am stärksten. |
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Ausgabe 4/2011 |
Sehr gutZitat: Unsere Messungen berücksichtigen nicht die Kompaktheit der Prüflinge. Daher ist die Leistung der Nikon Coolpix S9100 noch höher als die objektive Punkte-Wertung anzusiedeln. |
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Tests ohne Auszeichnung
Testalarm
Meinungen
Hans Richt |
GutSchnell Fotos, großer Zoom |
Werner |
Koennte besser und einfacher sein !
Gegenueber anderen Coolpix bin ich z.Zt. mit der S9100 nicht zufrieden ! |
Michael |
tolle Leistung
Ich kann diese Camera sehr empfehlen. Immer dabei und gute Fotos. Ieal für unterwegs, Ferien, Städtereisen etc. |
Helmut |
super Kamera
Hab mir nach langen Recherchen eine Nikon Coolpix S 9100 gekauft. Das Tele ist ein Traum, Nachtaufnahmen Freihand auf Iso Automatik toll. Bei Tageslicht und im Zimmer ohne Blitz wunderbare Bilder, scharf, detailgenau. Man muss nur einige Standardeinstellungen verändern. Helligkeit - 0,3 Farbsättigung +0,3, Motion Detection out, Stabilisator auf Hybrid und alles flutscht. Es ist eben keine Kamera für Anfänger, sondern man muss sich schon etwas beschäftigen. |
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