Nikon Coolpix S6150 Test
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Preis: ab 88,90 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 16.0 Megapixel |
- Bildsensor: CCD, 1/2.3" |
- Display: 3.0 Zoll, 460.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 80 - ISO 3200 |
- Dateiformate: JPEG |
- Opt./Dig. Zoom: 7.0x / 4x |
- Brennweite: 28 - 196mm |
- Anfangslichtstärke: F3.7 - F5.6 |
- Makro: 3 cm bis unendlich |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC |
- HDMI-Anschluss |
- HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 172g |
Auswertung der Testberichte
Die Nikon Coolpix S6150 ist eine Einsteigerkamera mit Touchscreen und etwas größerem Zoom, als es der Durchschnitt der Kompaktkameraklasse zu bieten hat. Zielgruppe: Point-&-Shoot-Fotografen.

Gehäuse – scharfes Display, Touchscreenfunktion naja
Gefallen konnte im Test die hochwertige Verarbeitung der Kamera. Auch das Material fühlte sich für diese Preisklasse erfreulich gut an. Neben Schwarz und Silber ist die Kamera auch in Lila, Rosa und Rot zu haben. Das Touchscreen-Display der Nikon S6150 bietet auf 3 Zoll eine gute Auflösung von 460.000 Pixeln. Das konnte im Test gefallen. Weniger gut war die Funktion des Touchscreens, dieses schien nicht ganz ausgereift und brauchte laut mehrerer Tests manchmal unangenehm lange, um zu reagieren. Das kann nerven, wenn man es eilig hat.
Bedienung – einfachste Bedienung
Die Bedienung ist auf Vollautomatik ausgelegt. Man kann zwischen 19 Motivprogrammen wählen, oder die Einstellungen komplett der Automatik überlassen. Die inzwischen übliche Gesichtserkennung wurde mit Lächelauslöser und Blinzelprüfung nachgerüstet, dazu einem Hautweichzeichner und einer Rote-Augen-Korrektur.
Die Bedienung gelang laut Test intuitiv und erforderte selbst bei Anfängern kaum Einarbeitung. Eine echte Drauflosknips-Kamera also.

Optik – überdurchschnittlicher Zoom
Die Nikon S6150 bietet mit 28-196 mm einen 7-fachen Zoom. Das Gros der Digitalkameras bietet nur einen vier- bis fünffachen Zoom. Nicht schlecht also für eine Kamera, die für weit unter 200 Euro über die Ladentheke gehen soll. Ein optischer und ein digitaler Stabilisator stützten die langen Brennweiten und beugen Verwackelungen vor. Kritisiert wurde nur, dass der große Zoombereich recht langsam durchfahren wurde.
Bildqualität – Standard-Sensor
Von der Bildqualität der Nikon Coolpix S6150 erwarten wir keine Wunder. Denn während die Optik noch aus dem Rahmen fällt, bietet das Innenleben nichts Spektakuläres. Der CCD-Sensor löst mit 16 Megapixeln auf, ist aber nur 1/2,3 Zoll groß. Das ist so ziemlich das, was alle Kameras der Generation 2011 liefern, aber noch lange keine Garantie für eine gute Bildqualität. Der Grund: Die vielen Pixel quetschen sich zu eng auf dem kleinen Sensor, was oft zu frühem Rauschen führt.
Das Ergebnis in den Tests ist entsprechend. Die Auflösung ist laut Test in der Bildmitte gut, fällt aber zum Rand hin ab. Rauschen stellt sich wie erwartet schnell ein, bildet sich also schon bei einigermaßen guten Lichtverhältnissen. Intern steuert eine Rauschunterdrückung dagegen, die aber gelichzeitig zu einem Schärfeverlust führt, der Detailverlust ist also hoch. Das Ergebnis sind glattgebügelt wirkende Bilder, laut eines Testberichts auch bei Tageslicht. Es wurde außerdem in einem Test festgestellt, dass die interne Nachbearbeitung von Foto zu Foto sehr unterschiedlich arbeitet, so dass sich Bilder, die unter gleichen Bedingungen geschossen wurden, voneinander unterscheiden können. Auch kann es zu Farbabweichungen kommen. Die Zielgruppe der Nikon Coolpix S6150 – Einsteiger und Schnäppchenjäger – werden aber zumeist keine allzu großen Ansprüche an eine High-End-Bildqualität haben. Also könnte sich – je nach Anspruch – ein Blick auf die Nikon-Kamera trotzdem lohnen.

Ausstattung – HD-Video & Effekte
Ein Videomodus ist inzwischen Standard in Digitalkameras. Der HD-Videomodus der Nikon S6150 nimmt sogar in Stereo-Ton auf. Der Autofokus stellt aber leider nicht nach. Wer gerne mit seinen Bildern spielt, wird sich über die integrierten Filter und Effekte freuen – ein Pluspunkt. Der Akku hält laut Hersteller im Schnitt 210 Auslösungen durch, das ist Mittelmaß. Im Test schaffte die Kamera 100 bis 390 Auslösungen, das passt also.
Geschwindigkeit – nicht mehr schnappschusstauglich
Im Test wurde bei der Nikon Coolpix S6150 eine Auslöseverzögerung von 0,56 Sekunden im Weitwinkel und 0,75 Sekunden im Tele gemessen. Das liegt über unserer Schnappschusstauglichkeitsgrenze von einer halben Sekunde. Manchmal muss man auf das erlösende „Klick“ also ein bisschen warten.
Fazit & Alternativen
Die Nikon Coolpix S6150 ist für diese Preisklasse gut ausgestattet: Der Touchscreen an sich sowie und der überdurchschnittlich große Zoom sind Punkte auf der Haben-Seite. Kompromisse muss man bei der Bildqualität, der Geschwindigkeit und dem Bedienkomfort des Toucschreen-Displays eingehen.
Alternativen in dieser Preisklasse mit großem Zoom sind z.B die Casio Exilim EX-ZS100 (12,5-facher Zoom) oder die Nikon Coolpix S6200 (10-facher Zoom). Wer ein wenig mehr Geld investieren kann, sollte sich auch die Samsung WB700 ansehen, die einen gewaltigen 18-fachen Zoom und sogar manuelle Belichtungseinstellungen zu bieten hat.
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Meinungen
RalfG |
NikontendoWer einen Gameboy hat, der wird diese "Kamera" lieben. Der Stift liegt auch schon bei. Na gut, kleine Unterschiede gibt es schon: Der Gameboy hält länger durch und macht bessere Bilder. Bei der Nikon scheint auf dem 3" Display noch nicht mal Platz zu sein um die Anzahl der Bilder einzublenden, die noch zur Verfügung stehen! Der "Autofocus" stellt scharf worauf er gerade Lust hat oder auch nicht. Als Urlaubsknipse ungeeignet. Nichtmal meine zwölfjährige Tochter wollte das Ding haben. Setzen, 6, Nikon! Ein Stern ist noch zu viel! Einfach nur katastrophal. Werde sie umgehend zurückgeben. |
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