Nikon Coolpix S3300 im Test
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Preis: ab 77,70 €
- kompakte Digitalkamera |
- Auflösung: 16 MP |
- optischer Zoom: 6 x |
- Brennweite: 26 - 156 mm |
- Anfangslichtstärke: 3,5 - 6,5 f |
- Sensorgröße: 1/2.3 Zoll |
- CCD |
- Displaygröße: 2,7 Zoll |
- Displayauflösung: 230000 Pixel |
- Programmautomatik |
- Lichtempfindlichkeit: 80 - 3200 ISO |
49,2%
Auswertung der Testberichte
Die Nikon Coolpix S3300 ist klein, in vielen schillernden Tönen zu haben und positioniert sich als schlanke Immer-Dabei-Kamera im Einsteiger-Preissegment. Von Außen hübsch anzusehen, präsentiert sie laut der Tests aber nur Mittelmaß – was aber vielen Drauflosknipsern absolut reichen könnte.

Gehäuse – schmal & bunt
Zu haben ist die Nikon S3300 neben den klassischen Farben Schwarz und Silber auch in Rot, Blau, Türkis, Rosa, Violett und Gold. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Verarbeitungsqualität entspricht dem Preis, hier ist viel aus Plastik – zu viel sollte man hier also nicht erwarten.
Mit ihrer Gehäusetiefe von nur 19,5 mm passt die Kamera locker die Hosentasche. Die abgerundete Form sorgt dafür, dass sie dabei nicht so leicht am Stoff hängen bleibt. Leider ist das handschmeichlerische Design auch der Grund, dass die kleine Kamera nicht besonders gut festzuhalten ist. Einem Test zumindest kam sie etwas schlüpfrig vor.
Das Display passt zum Einsteigerpreis: Mit 2,7 Zoll und einer Auflösung von 230.000 Pixeln ist es für heutige Verhältnisse eher unterer Durchschnitt. Die Vorschau ist laut Testbericht nicht besonders scharf. Leider scheint die Oberfläche aus kratzempfindlichem Kunststoff zu sein, es befindet sich laut Test keine Glasoberfläche davor.
Bedienung – einfach & unkompliziert
Zielen und Abdrücken, mehr muss man mit der Nikon Coolpix S3300 nicht können. Die Vollautomatik übernimmt alle Einstellungen und stellt die Belichtung optimal auf die jeweilige Situation ein.
Ein Lächel-Selbstauslöser ist mit an Bord, und sollte mal einer auf dem Foto geblinzelt haben, sagt die Kamera sogar Bescheid. Manuelle Einstellungsmöglichkeiten der Belichtung gibt es nicht, aber man kann manuell aus einer Liste von 18 Motivprogrammen ein passendes heraussuchen.
Im Test konnte die Kamera durch die einfache Bedienung gefallen. Das Menü ist durch die wenigen Einstellungsmöglichkeiten sehr übersichtlich.

Optik – leicht über Durchschnitt
Mit ihrem 6-fachen Zoom liegt die Nikon Coolpix S3300 leicht über dem klassischen Zoomspektrum kompakter Digitalkameras – die Norm bietet einen 5-fachen Zoom. Mit 26 bis 156 mm wird vom sehr guten Weitwinkelbereich bis ins leichte Tele alles abgedeckt, was eine Alltags-Kamera so braucht.
Ein optischer Stabilisator ist mit dabei, der Makromodus ist mit 5 cm Nahbereichsgrenze allerdings nur so lala.
Bildqualität – Schnäppchenkamera mit entsprechender Leistung
Es gibt der Grundsatz: je mehr Pixel sich auf einem kleinen Sensor tummeln, desto wahrscheinlicher ist es, dass es zu Bildrauschen kommt. Die Nikon Coolpix S3300 bietet mit 16 Megapixeln auf einem kleinen CCD-Sensor von 1/2,3 Zoll typische Durchschnittswerte für eine Einsteiger-Digitalkamera – Wunder darf man da keine erwarten.
Im Test lieferte die kleine Nikon S3300 wie erwartet keine Bestwerte. Die Auflösung war leicht unterdurchschnittlich, dafür aber zeigte die Kamera kaum einen Abfall in den Randbereichen.
Rauschen war laut Test sehr früh zu erkennen. Ein Testbericht sprach bereits bei ISO 100, der niedrigsten Einstellung, von ersten messbaren Rauscheffekten. Im Sichttest störte das Bildgrießeln aber erst ab ISO 400. Wo Rauschen ist, arbeitet oft ein Weichzeichner, um das Grießeln zu unterdrücken. Der bügelt sich leider auch die feinen Bilddetails weg. Bei Tageslicht war die Bildqualität diesbezüglich aber in Ordnung.
Trotz des relativ kleinen Brennweitenumfangs zeigt die Nikon Coolpix S3300 laut Test einige optische Fehler, die sonst eher bei Megazoom-Kameras zu finden sind. An Kontrastkanten findet sich z.B. ab und zu chromatische Aberration, also Farbränder. Das Tele verzeichnet außerdem stark, ist also verzerrt.

Ausstattung – HD-Video, Filter und ND
Ein HD-Videomodus gehört heutzutage in jede Digitalkamera. Natürlich darf er auch nicht in der Nikon S3300 fehlen. Ob der optische Zoom während des Filmens zur Verfügung steht, wurde in den Tests leider nicht verraten.
Auch mit an Bord sind einige Filter wie ein Schwarz-Weiß-Modus, Sterneffekt und Farb-Selektierer. Eine kleine Besonderheit ist der elektronische ND-Filter. Damit kann die Belichtungszeit künstlich verlängert werden. Das ist wichtig, wenn man z.B. Wasser am helllichten Tag nicht eingefroren in der Bewegung, sondern verwischt darstellen möchte.
Der Akku hielt laut Test ca 130 bis 430 Auslösungen durch. Das ist guter Durchschnitt und reicht für einen Fotospaziergang aus.
Geschwindigkeit – Auch für Schnappschüsse
Mit einer Auslöseverzögerung von 0,36 Sekunden im Weitwinkel und 0,52 Sekunden im Tele ist die Nikon S3300 gar nicht mal so schlecht. Unsere Grenze für Schnappschüsse liegt bei 0,5 Sekunden, zumindest im Weitwinkel ist die Digitalkamera damit auch für schnelle Motive geeignet.
Fazit & Alternativen
Die Nikon Coolpix S3300 ist eine Digitalkamera für alle, die sich beim Fotografieren nicht groß auf die Kameraeinstellungen konzentrieren wollen. Die Bedienung ist einfach, die Geschwindigkeit gut, dazu gibt es für jeden Geschmack die passende Gehäusefarbe. Die Bildqualität ist der Preisklasse angemessen – das heißt: nicht besonders hoch.
Eine Alternative in dieser Kameraklasse mit etwas überdurchschnittlichem Zoom und Weitwinkel ist z.B. die Panasonic Lumix DMC-FS35. Sucht man etwas mehr Zoomumfang, könnte die Nikon Coolpix S6200 mit ihrem 10-fachen Zoom in Frage kommen.
Neuere Produkte von Nikon
Testurteile der Fachpresse
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 1/2013 |
Zitat: Bild: gut / Video: ausreichend / Blitz: befriedigend / Monitor: ausreichend / Handhabung: befriedigend / Vielseitigkeit: gut |
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Ausgabe 7/2012 |
Zitat: Eine schnuckelige Kamera, die kein Riesenloch in die Kasse reißt. Der Gegenwert ist ok, die Bildqualität akzeptabel, solange man nur die Eingangsempfindlichkeit nutzt. |
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Ausgabe 7/2012 |
Zitat: Plus: Günstiger Preis, schnappschusstaugliche Geschwindigkeit. Minus: Fehlender Displayschutz, zu viel Plastik, schlechte Bildqualität. |
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Testalarm
Meinungen
Vani |
Ich finde sie klasse
Ich bin eine Hobbyfotografin, die Tiere & Menschen ins besondere Licht bringt. |
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