Nikon Coolpix P310 Test
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Preis: ab 274,00 €
- Typ: kompakte Digitalkamera |
- 16.0 Megapixel |
- Bildsensor: CMOS, 1/2.3" |
- Display: 3.0 Zoll, 921.000 Bildpunkte |
- Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 6400 |
- Dateiformate: JPEG, MPO |
- Opt./Dig. Zoom: 4.2x |
- Brennweite: 24 - 100mm |
- Anfangslichtstärke: F1.8 - F4.9 |
- Verschlusszeit: 1/2000 - 8 Sek. |
- Makro: ca. 2 cm (Weitwinkel) bis unendlich |
- Opt. Bildstabilisation |
- Gesichtserkennung |
- 3D-Modus |
- Belichtungssteuerung: |
- Automatik, Halbautomatiken, Manuell |
- Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC |
- HDMI-Anschluss |
- Full-HD-Video |
- Energie: Li-Ion-Akku |
- Gewicht: 194g |
Kurz vorgestellt
Die Nikon Coolpix P310 ist die Nachfolgerin der P300, die sich erfolgreich als Fortgeschrittenen-Kamera positionieren konnte. Auch die P310 klingt in dieser Hinsicht vielversprechend. Zwar bietet sie keine High-End-Qualität, aber viele Features, die ambitionierte Fotografen sonst kaum in Kompakten finden. 329,- Euro klingen dafür fair. Zu haben ist die Kamera ab Mitte März 2012.
Gehäuse – Dickes Ding mit gutem Display
Mit einer Gehäusetiefe von 3,2 cm ist die in Schwarz oder Weiß erhältliche Coolpix P310 ein ganz schöner Brummer im Vergleich zu anderen Kompakten. Der Grund: die gute Optik, die zwar nicht besonders zoomstark ist , dafür aber jede Menge Licht zum Sensor durchlässt. Gute Linsen brauchen Platz, darum ist die P310 gut einen Zentimeter dicker als der Durchschnitt.
Das Display liefert mit 921.000 Pixeln auf 3 Zoll, also 7,5 cm, eine scharfe und wohl auch gute Vorschau. Der Hersteller bewirbt es außerdem mit einer Antireflexbeschichtung, die die Sichtbarkeit der Vorschau bei Sonnenlicht verbessern soll.

Bedienung – auch für Fortgeschrittene
Die Nikon Coolpix P310 kann einstellungsfreudige Fotografen und Drauflosknipser gleichermaßen bedienen. Für letztere steht eine Motivautomatik zur Verfügung, die aus einer Reihe von Motivprogrammen das jeweils passende heraussucht und auch Hilfen wie die Gesichtserkennung oder den Makromodus automatisch aktiviert. Wer mehr Kontrolle über das Foto haben will, stehen Halbautomatiken und ein manueller Modus zur Verfügung. Für eine bequeme Handhabung dieser Modi findet sich auf der Oberseite ein Funktionswahlrad.
Optik – Klein, aber fein
Mit einem 4,2-fachen Zoom bis in den lauen Telebereich von 100 mm kann die Nikon P310 nicht gerade vom Hocker hauen. Aber dafür kann sie mit einem erstklassigen Weitwinkel von 24 mm punkten. Und – das nicht zuletzt – mit einer grandiosen Lichtstärke von f1,8. Das liefert nicht nur viel Licht zum Sensor, sondern vergrößert auch die Unschärfeebene, so dass z.B. bei Porträtaufnahmen das Motiv vor einem verschwimmenden Hintergrund positioniert werden kann. Auch der Makromodus ist mit 2 cm Nahbereichsgrenze nicht übel. Ein Bildstabilisator ist auch mit an Bord.

Bildqualität - Standardsensor
Hier bietet die Nikon Coolpix P310 eher Standardwerte: 16 Megapixel auf einem 1/2,3-Zoll-CMOS. Das klingt nach vielen Pixeln auf kleinem Raum. Diese Werte sind zwar häufiger zu finden, im Allgemeinen aber etwas zu viel des Guten und führen bei wenig Licht häufig entweder zu Rauschen oder zu glattgerechneten Fotos. Aber warten wir ab, wie sich die P310 im Test schlägt, denn die Qualität der internen Bildbearbeitung spielt hierbei eine große Rolle. Nebenbei: Im RAW-Format können die Fotos der P310 leider nicht gespeichert werden.
Ausstattung – lückenlose Spielwiese
Bei der Coolpix P310 ist alles mit dabei, was an Spielkram derzeit in Digitalkameras verbaut werden kann. Der Videomodus ist natürlich Pflicht. Dieser bietet Full-HD-Auflösung (1080p) mit Stereoton, Zeitlupe und Zeitraffer. Gestartet wird die Filmaufnahme über eine separate Video-Aufnahmetaste.
Mit dabei sind außerdem eine HDR-Automatik, eine Automatik namens „Easy Panorama“, die mit einem Schwenk über das Motiv ein zusammenhängendes Panorama-Bild errechnet und ein 3D-Aufnahmemodus, der zwei leicht versetzt aufgenommene Bilder zu einem 3D-Foto zusammenfügt. Eine Reihe von Effekt- und Farbfiltern findet sich ebenfalls.
Geschwindigkeit – Mal abwarten…
…was die Tests zur Geschwindigkeit der Nikon Coolpix P310 sagen werden. Der Serienmodus schafft laut Hersteller 6 Bilder/sek, und davon 5 in Folge. Es kann also nicht ganz eine Sekunde eingefangen werden, bevor der Pufferspeicher eine kleine Auszeit braucht. In puncto Auslöseverzögerung können erst die ersten ausführlichen Testberichte genaue Auskunft geben.
Fazit & Alternativen
Ambitioniert, aber noch nicht High-End. Die Nikon Coolpix P310 weißt eine erstklassige Optik, aber einen nur durchschnittlichen Sensor auf. Das zusammen mit den manuellen Einstellungsmöglichkeiten macht die Digitalkamera interessant für Fortgeschrittene, die die Gestaltungsmöglichkeiten einer kleinen Anfangsblende ausprobieren wollen, aber (noch) keine Auflösungs- und Schärfefanatiker sind. Wegen des kleinen Aufnahmesensors und des fehlenden RAW-Modus ist sie als DSLR-Zweitkamera vielleicht weniger geeignet.
Als Alternativen mit guter Lichtstärke kommen z.B. die Samsung EX1 oder die Olympus XZ-1 in Frage, die beide außerdem einen hochwertigen, großen Sensor bieten können. Interessant könnte auch die Canon PowerShot S100 sein.
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