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Leica X1 im Test - Produktbild 1
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Leica X1 Test




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Typ: kompakte Digitalkamera | 12.2 Megapixel | Bildsensor: CMOS, 23.6 x 15.7 mm | Display: 2.7 Zoll, 230.000 Bildpunkte | Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 3200 | Dateiformate: JPEG, RAW- | Brennweite: 36mm | Anfangslichtstärke: F2.8 | Verschlusszeit: 1/2000 - 30 Sek. | Makro: 30 cm | Gesichtserkennung | Belichtungssteuerung: Automatik, Halbautomatiken, Manuell | Erw. Speicher: SD, SDHC | HDMI-Anschluss | Energie: Li-Ion-Akku | Gewicht: 316g
 
Statistik
8 Testauszeichnungen
Gelistet seit: 01/2010
Letzter Test: 12/2011
Anzahl Tests: 12
 
Auswertung der Testberichte

Das Konzept hinter der Leica X1 sind laut der Tests hochwertige Bilder auf DSLR-Niveau mit einer kompakten Kamera. Die Made-in-Germany-Kamera ist hervorragend für Landschaftsaufnahmen und Architektur geeignet. Typisch Leica: Eine hochspezialisierte Kamera mit kleiner Zielgruppe, aber für die passt die kompakte Digitalkamera wie die Faust aufs Auge. Durch das unzeitgemäße Display liefert die Leica X1 allerdings keine gute Vorschau – irgendwie wird man an alte Zeiten erinnert, als man erst nach dem entwickeln beurteilen konnte, ob die Bilder was taugen...

Gehäuse & Bedienung
Für eine Kompaktkamera ist die Leica X1 laut der Testberichte recht groß geworden. Das Material ist allerdings durch Aluminium und Magnesiumlegierung ein echter Hingucker mit wahren Qualitäten. Dazu kommt eine exzellente Verarbeitung. Nur das Display kann nicht überzeugen. Mal im Ernst: eine Kompaktkamera mit einem Preis von über eintausend Euro mit einem 2,7''-Display und einer Auflösung von 230.000 Pixeln? Bei gehobenen Digitalkameras ist eigentlich inzwischen eine dreimal so hohe Auflösung die Norm. Auch kritisierte ein Test, dass das Display stark spiegeln würde. Ein optionaler Aufstecksucher ist aber zu haben... und der macht bei einem Preis von 1500 € den Kohl auch nicht mehr fett.
Die Bedienung orientiert sich, wie ein Blick auf die Rückseite beweist, eher an DSLRs als an Kompaktkameras. Die Leica X1 rümpft über Drauflos-Knipser nur das 1500€-Näschen. Fotografische manuelle Einstellungen zu beherrschen ist laut der Testberichte Pflicht mit dieser Lady. Am besten gefielen die beiden Räder auf der Oberseite, über die Zeit und Blende manuell eingestellt werden. Wenn beide auf „A“ stehen, ist die Leica X1 in der Vollautomatik. Wenn nur eines der beiden Räder auf „A“ steht, ist das die entsprechende Halbautomatik. So simpel, so logisch, so schön! Der Ein-Schalter ist außerdem die Steuerung für Einzelaufnahmen (S), Serienbilder (C) und den Selbstauslöser. Der Auslöser ist schön groß und gut zu drücken.
Das Menü gefällt in den Tests durch seine Einfachheit. Es hat 42 Punkte, von denen je 7 auf dem Display erscheinen. Danach folge je nur eine Menüebene, weitere Verschachtelungen gibt es nicht. Das Wandern durch das Menü geht dank der gutes Räder oder der Vier-Wege-Tasten sehr gut. Für die wichtigsten Optionen gibt es einen Schnellzugriff.

Optik & Bildqualität
Die Leica X1 kommt mit einer 24 mm Festbrennweite, auf Kleinbild umgerechnet ergibt das klassische 36 mm. Die Optik fällt laut der Testberichte durch ihr Volumen auf – kein Wunder stecken doch laut eines Tests 8 Linsen in der kompakten Digitalkamera, was auch ihre Größe erklärt. Die Optik kann mit einer guten Lichtstärke von f2,8 punkten. Mit einer Nahgrenze von 30 cm ist die Macro-Tauglichkeit nur eingeschränkt.
Mit einem 12,2-MP-CMOS-Sensor in APS-Größe, wie ihn digitale Spiegelreflex haben, kann die Leica X1 einiges an Punkten für die Bildqualität einfahren. Die Dynamik wurde in mehreren Tests als mit DSLRs vergleichbar dargestellt. Durch den großen Sensor ist das Rauschverhalten der Kamera laut Test sehr gut und gleichauf mit vielen Semi-Profi-DSLRs. Auch die Auflösung gefiel im Test, sie blieb bis in die Ecken konstant hoch. Insgesamt können die Bilder bis ISO 1600 problemlos genutzt werden. Vignettierung wurde in keinem Test festgestellt – was sehr für die gute Qualität der Optik spricht. Sowohl RAWs als auch JPEGs konnten überzeugen, letzte hatten laut eines Tests eine knackige, schön ausgewogene Nachschärfung.
Die Farbdarstellung der Leica X1 war laut der Tests aller etwas schlechter als bei DSLRs üblich. Während der Weißabgleich seinen Job tadellos erledigte, erschienen die Farben im Normalmodus trotzdem zu mau, also zu gering gesättigt. Das kann man aber mit den Farbvoreinstellungen lösen: es können "lebendig" oder "natürlich" gewählt werden. Oder man nimmt RAW und JPEG parallel auf und bearbeitet selber nach. Bezüglich der Verzeichnung und der chromatischen Aberration (Farbsäume an Kontrastkanten) waren sich die Tests nicht einig. Während ein Test das Fehlen beider Bildfehler lobte, stellte in anderer Farbsäume in Lichtern und eine starke Verzerrung der Bilder von 1,2% fest – für eine Festbrennweite wäre das zuviel. Hat da vielleicht der eine Test die interne Fehlerkorrektur abgeschaltet und der andere nicht? Insgesamt konnte die Leica X1 mit ihrer Bildqualität überzeugen. Alle in den Tests angeführten Kritikpunkte können unter "Meckern auf hohem Niveau" abgelegt werden, denn die Kompakte kommt mit ihren Bildern in fast allen Punkten an DSLR-Qualität heran.

Ausstattung & Geschwindigkeit
Bei allem Meckern einiger Tests über das Vorhandensein oder Fehlen kleiner optischer Mängel kann man der Leica X1 eines anrechnen, was alle Kritiken dieser Art relativiert: Die im Lieferumfang enthaltene Bildbearbeitungs-Software ist der Klassiker Adobe Photoshop Lightroom! Es ist wohl nicht nötig, das (angebrachte) Loblied auf dieses Programm an dieser Stelle anzustimmen, und angesichts der Tatsache, dass es alleine im Handel knapp 300 € kostet, relativiert das den Preis der Kamera ein wenig. RAW-Aufnahmen nimmt die Leica X1 übrigens im offenen DNG-Format auf.
Der interne Blitz liegt abseits der optischen Achse. Bei einer Ansicht der Oberseite der Kamera ist links ein runder Ausschnitt ersichtlich – dort wo früher die Filmrolle gewesen wäre. Dieser runde Deckel ist der Miniblitz, der bis zu einer Entfernung von 2 m eine anständige Leistung liefert. Ein optischer Stabilisator fehlt der Leica X1, doch trägt die gute Lichtstärke von f2,8 laut der Tests mit dazu bei, dass dieser nicht oft benötigt würde.
Die Geschwindigkeit der Leica X1 hätte laut der Tests besser sein können. Aktiviert ist die Oberklassen-Kompakte in 3,2 Sekunden. Statt eines schnellen Phasen-AFs kommt sie – wie für eine Kompakte üblich – mit einem Kontrast-AF mit 11 Feldern. Damit schafft sie eine Auslöseverzögerung von 0,3 bis 1 Sekunde. Die Serienbildgeschwindigkeit ist mit einer Rate von 4,4 Bildern/Sekunde allerdings passabel und kann bei Bedarf sogar gedrosselt werden.

 
Tests mit Auszeichnung
Auszeichnung   Platz Wertung Ausgabe Quelle  
Sehr gut   2 72.0 6/2011
Zitat: "Leicas X1 ist eine edle Kompaktkamera mit einer sehr guten Bildqualität. Wer auf einen Videomodus in der Kamera verzichtet, seine Fotos ohne Eile bewusst gestalten möchte und primär Motive fotografiert, die keinen schnellen Fokus erfordern, findet hier eine kompakte und dezente Begleiterin."
Kein Logo
Sehr gut   9 72.0 7/2010
Zitat: "Mit einem APS-C-Sensor, der sonst überwiegend in SLRs verwendet wird, und einer Festbrennweite erreicht die X1 eine hervorragende Bildqualität. Die mäßige Geschwindigkeit verhindert eine bessere Gesamtnote."
Kein Logo
Gut   k.A. 84.1 5/2010
Zitat: "Die Leica besticht durch eine hervorragende Bildqualität und eine zweckmäßige Ausstattung. Reportagefotografen haben mit dieser Kamera das ideale Werkzeug. Angesichts der dem Lieferumfang beiliegenden Adobe-Lightroom-Lizenz relativiert sich der vergleichsweise hohe, aber trotz aller Kritik letztlich gerechtfertigte Preis etwas."
Kein Logo
5 Dots   k.A. 5.0 4/2010
Zitat: "Was für eine Kamera! Angelehnt an das traditionelle M-Design aus den 30er Jahren, mit fest eingebautem Reportage-Weitwinkelobjektiv, 12 Megapixeln Auflösung, Programm-, Zeit- und Blendenautomatik, manuelle Einstellmöglichkeit und ein roter Punkt. Und sonst? Nichts! Das Ganze für stolze 1.500 Euro! Bei dieser im Vergleich zur Konkurrenz minimalistischen Ausstattung stellt sich die Frage, ..."
Digitalkamera.de - 5 Sterne
Bildqualität Exzellent   k.A. 78.97 3/2010
Zitat: "Hervorragende optische Leistungen sprechen für die Leica X1. Sie manifestieren sich in hoher Bildauflösung, hohem Schärfeeindruck sowie geringen Fehlern wie praktisch nicht vorhandene Vignettierung oder chromatisch Aberrationen. Bei ihrer Bedienung greift die X1 auf bewährte Konzepte zurück, die man als Fotograf sofort versteht."
Kein Logo
Sehr gut   k.A. 70.0 3/2010
Zitat: "Pro: TTL-Blitzschuh, sehr gute Dynamikwerte über das gesamte ISO-Spektrum, HDMI-Schnittstelle, geringes Farbrauschen, insgesamt sehr gute visuelle Bildqualität. Contra: langsamer Fokus (besonders bei geringer Beleuchtung), Verzeichnung, chromatische Aberration. "
Kein Logo
Kauftipp Bildqualität   1 62.0 3/2010
Zitat: "Die Leica X1 überzeugt mit einer sehr guten Bildqualität, für die sie den ColorFoto-Kauftipp Bildqualität mehr als verdient."
Color Foto - Kauftipp
Bester im Test   1 62.0 3/2010
Zitat: "Schade, dass der Fotograf wegen des fest verbauten Objektivs nur eine Brennweite zur Verfügung hat und es keinen elektronischen Sucher gibt. Zudem ist der Autofokus sehr langsam und wird manchen Schnappschuss verhindern. Auf der Plusseite stehen dagegen die hochwertige Verarbeitung [, die gute Bildqualität] und das gute Bedienkonzept."
Kein Logo
Tests ohne Auszeichnung
Quelle   Platz Wertung Beste Schlechteste  
DigitalPHOTO (1/2012)
  6 84.16 85.91 81.47
Zitat: "Durch ihr geringes Gewicht […] ist sie deutlich leichter als ihr Mitbewerber Fujifilm X100 und eignet sich damit als Hosentaschen-Kamera für anspruchsvolle Fotografen."
ColorFoto (6/2011)
  2 35.0 46.5 35.0
Zitat: "Mögliche Bildserie bei max. Auflösung JPG: 3,3 B/s, 6 Bilder in Serie; Einschaltverzögerung: 3,6 s; AF Zeit bei 1000/30 Lux/Live View: 1,16/2,02 s"
CHIP FOTO VIDEO digital (6/2010)
  k.A. 67.3 67.3 67.3
Zitat: "Hervorragende Bilder, wenig Ausstattung: Für 1.550 Euro ist die X1 wohl nur etwas für Leica-Fans. PLUS: Erstklassige Bildqualität, einfaches Handling, Top-Verarbeitung. MINUS: Insgesamt recht langsam, nur durchschnittliche Akkuleistung."
ColorFoto (1/2010)
  k.A. -
Zitat: "Einfache Bedienung, lichtstarke Festbrennweite und ein SLR-Sensor mit bereits in der Vorserie beeindruckender Bildqualität - das überzeugt. Kritik gibt es dennoch: Es fehlt ein elektronischer Aufstecksucher, wie ihn die Konkurrenten von Olympus und Panasonic bieten, und Wechselobjektive, und dann ist da der Leica-Preis... Andererseits: Die Leica macht einfach gute Laune."

Anmerkung zum Test: Getestet wurde ein Vorserienmodell
 
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 Liebe auf den zweiten Blick - 28.07.2011 - Klaus Weber
Verführt durch nörgelige Test, die die etwas müde Auslösung monieren, habe ich der Camera zunächst nicht in Erwägung gezogen. Nun habe ich sie erstmals bei einem Freund einen halben Tag ausprobieren dürfen und war sofort begeistert. Die Auslöseverzögerung ist übrigens nach der nun überarbeiteten Firmware in Ordnung, die Bildqualität hervorragend wie auch die Verarbeitung der Camera, in die man sich verlieben kann. Durch das faszinierende Bedienkonzept macht nun das Fotografieren wieder Spaß.
Ich habe mir spontan die Camera zugelegt, habe sie nun im Urlaub ausgiebig testen können und habe den Kauf in keinster Weise bereut. Ich habe die Camera immer dabei, denn sie ist erstaunlich handlich.
 Wer mehr will, muß M kaufen! - 14.09.2010 - Linse
Die Qualität stimmt, die Ausstattung ebenso, einmal in die Hand genommen und man gibt sie nicht mehr her. Hier passt alles und das auf viele Jahre!
 
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