Fujifilm FinePix F770EXR Test

Produktbild - Fujifilm FinePix F770EXR

Preis: ab 294,00 €

  • Typ: kompakte Digitalkamera |
  • 16.0 Megapixel |
  • Bildsensor: CMOS, 1/2" |
  • Display: 3.0 Zoll, 460.000 Bildpunkte |
  • Lichtempfindlichkeit: ISO 100 - ISO 13 |
  • Dateiformate: JPEG, RAW |
  • Opt./Dig. Zoom: 20.0x / 3.4x |
  • Brennweite: 25 - 500mm |
  • Anfangslichtstärke: F3.5 - F5.3 |
  • Verschlusszeit: 1/2000 - 8 Sek. |
  • Makro: 5 cm (Weitwinkel) |
  • Opt. Bildstabilisation |
  • Gesichtserkennung |
  • 3D-Modus |
  • Belichtungssteuerung: |
  • Automatik, Halbautomatiken, Manuell |
  • Erw. Speicher: SD, SDHC, SDXC |
  • HDMI-Anschluss |
  • Full-HD-Video |
  • Energie: Li-Ion-Akku |
  • Gewicht: 234g |

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Gelistet seit: 01/2012
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Kurz vorgestellt

Die Fujifilm FinePix F770EXR bietet einen großen Zoom, GPS, einen EXR-Sensor und viele Einstellungen für fortgeschrittene Fotografen. Dieses Komplettpaket ist für eine UVP von 329,- Euro zu haben. Ein moderater Preis angesichts der guten Ausstattung, aber mal sehen, was die Tests zu der Digitalkamera sagen werden.

Fujifilm FinePix F770EXR Weiß Vorderseite

Gehäuse – dicker Brocken in edlen Farbtönen
Zu haben ist die Fujifilm FinePix F770EXR in vier Farben: Schwarz, Champagner, Rot oder Weiß. Das Erscheinungsbild ist also weniger auf knallbunt getrimmt, sondern macht auf stilvoll. Zierlich ist die Megazoom-Kamera nicht, sie ist mit 3,9 cm eine der dicksten Kompaktkameras. Zu den Bridgekameras kann sie aber noch nicht gezählt werden.
Das Display kann gefallen. Auf einer Größe von 3 Zoll (7,6 cm in der Diagonalen) verteilen sich 460.000 Pixel, was für eine anständige Schärfe sorgen dürfte.

Bedienung – von leicht bis fortgeschritten
Ob man nun zu den Drauflosknipsern gehört, die einfach nur zielen und abdrücken wollen, oder zu den Kontroll-Liebhabern, die Zeit und Blende selbst einstellen wollen: Die Fujifilm F770EXR kann beide Extreme und alles dazwischen bedienen. Wer es einfach mag, stellt einfach den Automatikmodus an. Des Weiteren gibt es Motivprogramme und Halbautomatiken und schließlich auch den voll manuellen Modus.

Fujifilm FinePix F770EXR Schwarz Rückseite Display Tasten Einstellrad

Optik – Reisefertig?
So viel Zoom auf so wenig Raum! Spätestens mit Blick auf den riesigen, 20-fachen Zoom wird klar, warum das Gehäuse der F770EXR so dick ist. Das Brennweitenspektrum reicht von 25 bis 500 mm, also von einem sehr guten Weitwinkel bis in den extremen Telebereich. Ein optischer Bildstabilisator ist natürlich mit an Bord. Mal sehen, ob der es in den Tests schafft, das gewaltige Tele ruhig zu halten. Kritikpunkte: Die Anfangsblenden sind mit f3,5 bis f5,3 nur durchschnittlich – aber die Kamera ist auch kein High-End-Produkt. Auch der Makromodus ist mit 5 cm Nahbereichsgrenze nur so lala.

Bildqualität – Noch ohne Test…
…aber die technischen Daten lassen auf gute Ergebnisse hoffen. Was uns zu dieser gewagten Aussage verleitet, ist der 16-Megapixel-CMOS mit anständiger Größe von 1/2 Zoll und EXR-Technologie, die bereits in älteren Fujifilm-Kameras gelobt wurde. EXR, das bedeutet, dass die Pixel zusammen arbeiten können. Während bei normalen Kameras jeder Pixel für sich allein arbeitet, können sich die Pixel der F770EXR bei Bedarf zusammenschalten. So können sie sich vergrößern (bei effektiv geringerer Auflösung) oder unterschiedlich lange belichten, um einen höheren Dynamikumfang zu erreichen. Der ISO-Bereich der Fujifilm F770EXR reicht von ISO 100 bis 3.200 und ist bis auf gewaltige ISO 12.800 erweiterbar –wie gesagt, bei geringerer Auflösung.

Ausstattung – Full-HD-Videos und GPS-Modul
Ganz zeitgemäß bietet die Fujifilm FinePiux F770EXR einen Full-HD-Videomodus an. Der große optische Zoom kann dabei verwendet werden. Der Ton wird in Stereo aufgenommen. Eine Besonderheit ist der Zeitlupenmodus, der mit maximal 320 Bildern pro Sekunde aufnehmen kann.
Ein dicker Pluspunkt der FinePix F770EXR ist die Möglichkeit, Bilder im verlustfreien RAW-Format speichern zu können. Vor allem für ambitionierte Fotografen wird die Kamera damit sehr interessant.
Auch mit an Bord: ein GPS-Modul. Damit können die Fotos mit Längen- und Breitengrad versehen werden. Das zeichnet die Kamera noch stärker als Reisekamera aus, denn so kann man noch zuhause nachvollziehen, wo genau ein Foto gemacht wurde.
Auch sonst liefert die F770EXR einiges an Ausstattung. Sie kann zum Beispiel aus zwei leicht versetzt aufgenommenen Bildern ein 3D-Bild errechnen. Auch eine Panorama-Automatik ist mit dabei, bei der es reicht, die Kamera über die Szene zu schwenken. Eine nützliche Spielerei ist der Bracketing-Modus, also die Reihen-Aufnahme. Damit können mit einem Klick mehrere Bilder mit leicht veränderten Parametern aufgenommen werden, z.B. unterschiedlicher Belichtung, Farbcharakteristika oder Dynamikumfang.

Geschwindigkeit – anständige Serien
Die Fujifilm FinePix F770EXR liefert laut Hersteller gute Bildserien ab: bis zu 11 Bilder/Sek schafft sie. Ein weiterer zu prüfender Punkt wäre die Auslösegeschwindigkeit, hier aber werden erst die ersten ausführlichen Testberichte ein vollständiges Bild liefern können.

Fazit & Alternativen
Die Fujifilm FinePix F770EXR ist zwar noch kein Oberklassenmodell, kann aber schon vor dem ersten Test Punkte für ihre sehr gute Ausstattung einfahren. Der sehr große Zoom und das GPS-Modul machen sie zu einer ausgezeichneten Reisekamera. Die Möglichkeit zur manuellen Einstellung der Belichtung und der RAW-Modus lassen sie auch für ambitionierte Fotografen interessant werden. Und die vielen Sondermodi laden zum Spielen ein. Alles in allem also eine interessante Kamera
Alternativen gibt es nicht besonders viele, denn ein 20-facher Zoom bei einer Kompakten ist noch die Ausnahme. Wer auf GPS und den RAW-Modus verzichten kann, sollte sich die ansonsten fast genauso ausgestattete kleine Schwester F750EXR ansehen. Sonst gibt es derzeit z.B. noch die Olympus SZ-14 oder Olympus SZ-30MR, die aber beide keine manuellen Einstellungsmöglichkeiten bieten.

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