Fujifilm FinePix F600EXR im Test
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Preis: ab 145,00 €
- kompakte Digitalkamera |
- Auflösung: 16 MP |
- optischer Zoom: 15 x |
- Brennweite: 24 - 360 mm |
- Anfangslichtstärke: 3,5 - 5,3 f |
- Sensorgröße: 1/2 Zoll |
- CMOS |
- Displaygröße: 3 Zoll |
- Displayauflösung: 460000 Pixel |
- Manuell, Halbautomatik, Programmautomatik |
- Lichtempfindlichkeit: 100 - 13 ISO |
75,9%
Auswertung der Testberichte
Die Fujifilm FinePix F600EXR ist der Nachfolger der F550EXR. Nennenswerte technische Fortschritte hat es in den kurzen 9 Monaten zwischen den Erscheinungsterminen nicht gegeben, inwiefern unterscheidet sich also die F600EXR von dem Vorgängermodell? Das Brennweitenspektrum, die Auflösung, das GPS-Modul und der Full-HD-Videomodus – eigentlich alles beim Alten. Das macht die Kamera zwar (wieder) zu einer guten Reisebegleitung – nicht zuletzt dank des großen Brennweitenspektrums im kompakten Gehäuse – aber so ganz ist für uns nicht erkennbar, warum jetzt schon ein Nachfolger nötig war.

Gehäuse – kompaktes Zoompaket mit gutem Display
Relativ kompakt kommt die Fujifilm F600EXR daher, vor allem, wenn man den großen Zoom bedenkt. Zu haben ist die Digitalkamera in Weiß, Rot, Silber oder Schwarz. Die Verarbeitung ist laut der Testberichte sehr gut. Ebenfalls mit einem „sehr gut“ kann auch das 3-Zoll-Display mit einer überdurchschnittlichen Auflösung von 460.000 Pixeln abschneiden. Damit wird eine scharfe und brillante Vorschau garantiert.
Bedienung – klein, aber komplett...
...und zwar mit allem, was sowohl Fortgeschrittene als auch Anfänger glücklich macht. Manuelle Einstellungsmöglichkeiten der Belichtung sind dank eines voll manuellen Modus und Halbautomatiken möglich, man kann also die Belichtungsparameter Zeit und Blendengröße selbst einstellen. Die Bilder können neben JPEG außerdem im verlustfreien RAW-Format gespeichert werden. Damit wird die Digitalkamera möglicherweise auch für DSLR-Fotografen interessant, die eine Zweitkamera zum Immer-dabei-Haben suchen. Aber auch Drauflosknipser, die sich nicht weiter mit den Kameraeinstellungen beschäftigen wollen, werden mit der Fujifilm F600EXR dank umfangreicher Automatiken glücklich. Einzige Kritikpunkte im Test: Das Menü ist nicht optimal aufgebaut, so dass man einige Einstellungen nicht sofort findet. Außerdem wurde der rückwärtige Vierwege-Taster als etwas fummelig beschrieben.

Optik – Alles dabei vom Weitwinkel bis Tele
Wieder mit dabei ist der 15-fache Zoom über 24 bis 360 mm. Dazu kann man nur sagen: Was will man mehr? Die Anfangslichtstärke ist mit f3,5 allerdings nur Durchschnitt. Einen Pluspunkt gab es im Test für den sehr guten Bildstabilisator.
Neu ist der intelligente Digitalzoom, der laut Hersteller den Zoom noch einmal verdoppeln kann. Man muss nur wissen, das der digitale Zoom meist eine nicht allzu gute Wirkung auf die Bildqualität hat.
Bildqualität – Innovativer Sensor mit guter Leistung
Ein alter Bekannter aus der F550EXR ist der BSI-CMOS mit 16 Megapixeln. Der rückwärtig belichtete Sensor (diese sollen besonders lichtempfindlich sein) bietet dank EXR eine Besonderheit: Bei Bedarf können benachbarte Pixel zusammengelegt werden, so dass die Fotos zwar in geringerer Auflösung aufgenommen werden, aber auch weniger rauschanfällig sind. In einem weiteren EXR-Modus können die Pixel unterschiedlich lange belichten und so mit einem "Schuss" ein HDR-Foto aufnehmen. Neu ist bei der F600EXR der Modus "Bewegungserkennung": Hier erkennt die Kamera, ob sich das Motiv bewegt. Ist das der Fall, wird die Lichtempfindlichkeit erhöht und dadurch die Auslösezeit verkürzt. Das reduziert die Gefahr, dass das Motiv verwischt dargestellt wird. Wird ein statisches Motiv erkannt, bleibt die Kamera bei einer niedrigen ISO-Einstellung, um eine möglichst gute Bildqualität zu gewähren.
Im Test zeigte die F600EXR eine gute Leistung. Die Schärfe ist laut der Testberichte im oberen Durchschnitt, was aber nicht nur der Linse, sondern auch einer internen Bildüberarbeitung zu verdanken ist. Diese sorgt hier und da auch für etwas künstlich scharfe Bilder. Das Rauschen ist im guten Mittel von Kompaktkameras anzusiedeln.
Chromatische Aberration, also Farbsäume an den Kontrastkanten, wie sie besonders bei Kameras mit großem Zoom häufig auftreten, waren hier laut der Tests kein Problem. Auch die Farbdarstellung konnte weitestgehend durch Natürlichkeit gefallen, auch wenn ein Test kleine Farbabweichungen krisitierte.

Ausstattung – GPS als Navigationsgerät-Ersatz
Wieder mit an Bord ist ein GPS-Modul, das die Längen- und Breitengrade sowie den Namen des Aufnahmeorts speichert. Eine nette Spielerei ist die Funktion, zum Aufnahmeort eines Fotos zurückzufinden. Hat man ein Foto ausgewählt und sieht sich dieses in der Kamera an, so kann sie die Richtung und die Entfernung zum Aufnahmeort anzeigen. Bei Bedarf kann die FinePix F600EXR außerdem alle 10 Minuten die Position speichern, so dass später die Reiseroute nachvollzogen werden kann. Last but not least ist ein kleiner Reiseführer integriert, der nicht nur die nächstgelegenen Sehenswürdigkeiten anzeigen kann, sondern auch die Richtung, in der sie liegen. Richtet man die Kamera auf den Boden, springt die Fujifilm laut Hersteller für diesen Zweck in eine Art "Radarsicht" um. Das funktioniert laut Test richtig gut. Kritisiert wurde im Test aber, dass all diese Features einiges an Energie verbrauchen. Mit aktiviertem GPS hält der Akku nicht lang. An sich wurde dessen Leistung aber als gut beschrieben.
Ein Videomodus ist auch wieder mit dabei. Es wird in Full HD (1080p) mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen und im platzsparenden H.264-Format gespeichert. Auch Zeitlupenfilme mit 320 oder 160 Bildern pro Sekunde können – wenn auch mit stark reduzierter Auflösung – aufgenommen werden. Der Autofokus stellt während des Filmens nach, der Zoom läuft verlangsamt.
Bekannt aus der Vorgängerin ist auch der automatische Schwenkpanoramamodus. Neu ist der Fotobuch-Modus, bei dem sich bereits in der Kamera Bilder für ein Fotobuch auswählen lassen. Wir vermuten dahinter eine Markenbindung des Kunden an den Fujifilm-Fotobuch-Service.
Geschwindigkeit – Anständige Serienfolge
Laut Hersteller wird auch die gute Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 8 Bildern/Sekunde bei voller 16-MP-Auflösung erreicht. Bei reduzierter Auflösung sind bis zu 11,2 Bilder/s möglich.
Eine langsame Reaktion des Fotografen wird durch den "Best Frame Capture Modus" aufgefangen: hierbei beginnt die Kamera, bei halb gedrücktem Auslöser permanent Bilder im Zwischenspeicher abzulegen. Drückt man den Auslöser durch, werden wahlweise die nächten oder letzten sieben Bilder gespeichert.
Die Auslöseverzögerung ist im schnappschusstauglichen Bereich von unter einer halben Sekunde – sehr gut. Im Weitwinkel brauchte die Fujifilm F600EXR laut Test 0,31 Sekunden, im Tele 0,47 Sekunden, um das Motiv scharfzustellen und auszulösen.
Fazit & Alternativen
Solide Bildqualität, gutes Display, umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten und großer Zoom... unterm Strich spricht nichts gegen die Fujifilm FinePix F600EXR. Diese Kamera bietet mehr als das übliche Knipsen-Niveau!
Wer auf der Suche nach einer hochwertigen Kompakten mit großem Zoom ist, könnte sich vielleicht die Sony Cyber-shot DSC-HX9V oder die Samsung WB750. Interessant könnte vielleicht auch ein Blick auf die Bridgekamera-Klasse, z.B. die Panasonic Lumix DMC-FZ150 sein.
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Testurteile der Fachpresse
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Ausgabe 14/2012 |
Zitat: Gut: sehr großes Zoom, löst schnell aus, guter Bildstabilisator, GPS. Schlecht: leichte Farbabweichungen. Testsieger |
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 6/2012 |
Zitat: Sehr guter Verwacklungsschutz. 11,9-facher Zoom. Gute Bilder, auch bei wenig Licht. Gute Farbwiedergabe. Zeitvorwahl und Weißabgleich manuell. Blendenvorwahl nur eingeschränkt. Scharfstellen nur automatisch. GPS-Empfänger. Gibt es in Schwarz, Weiß und Rot. |
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Ausgabe 5/2012 |
Zitat: Eine vielseitige Kamera, bei der man einen vernünftigen Kompromiss zwischen Ausstattung, Bildqualität und Handlichkeit gefunden hat. Kauftipp Reise |
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Ausgabe 5/2012 |
Zitat: Die Finepix F600EXR gefällt aufgrund ihrer guten Ausstattung und der intelligenten Detaillösungen. So kann man bei schwierigen Lichtsituationen einfach mal den ,,Auto EXR“-Modus bemühen und bekommt zum Teil sehr gute Ergebnisse. Die Kamera liegt gut in der Hand und das Bedienkonzept gefällt. |
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Ausgabe 4/2012 |
Zitat: Plus: sehr großer Zoombereich, kurze Auslöseverzögerung, guter Stabilisator, GPS. Minus: leichte Farbabweichungen. Testsieger |
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Ausgabe 3/2012 |
Zitat: Plus: GPS-Funktion, manuelle Modi, schneller Autofokus, gute Akkulaufzeit. Minus: Geringe Detailtreue, früh einsetzendes Rauschen, ungenaue Menüführung. |
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Ausgabe 3/2012 |
Das Magazin mit diesem Testbericht können Sie beim Verleger erwerben. |
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Ausgabe 2/2012 |
Zitat: Die F600EXR lässt kaum noch Wünsche offen: Vom starken Zoomobjektiv, das keine Einschränkungen bei der Wahl des Bildausschnitts besitzt, über die Video-, GPS-, Panorama- und Kreativfunktionen umfasst das Kraftpaket viele Möglichkeiten, Fotos und Videos zu gestalten. Die Farbdarstellung ist sehr gut, auch der Kontrastumfang erreicht Rekordwerte. Nur die elektronische Nachschärfung ist zu stark. |
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test (Stiftung Warentest) Ausgabe 2/2012 |
Zitat: Bild: gut, Video: befriedigend, Blitz: befriedigend, Monitor: gut, Handhabung: befriedigend, Vielseitigkeit: gut |
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Ausgabe 12/2011 |
Zitat: Die Fujifilm FinePix F600EXR ist eine insgesamt gelungene Kamera für vielreisende Menschen. Der Hersteller nutzt das GPS-Modul sinnvoll aus, sorgt allerdings nicht mit einem ausreichend starken Akku vor. Wer also auf GPS verzichten kann, findet definitiv bessere Alternativen. |
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Ausgabe 10/2011 |
Zitat: Die F6000EXR hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Die Belichtungsmessung arbeitet zuverlässig, kontrastreiche Szenen setzt die Kamera überzeugend um. Farbsäume haben wir keine gefunden… Autofokus und Auslöser der Finepix reagieren schnell. |
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Testalarm
Meinungen
Claus |
Bin enttäuschtLäßt man das GPS on.... reicht der Accu nicht einmal mehr um 5 Fotos zu machen. Der Accu ist ein Krampf und stärkere Accus gibt's nicht. Sorry, das Teil landet bei mir im Schrank und ich lasse meine alte Cam reparieren und behalte meine alte Cam, das hätte ich vorher wissen müssen. Nie wieder. |
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